Maria rührte ungeduldig den kalten Kaffee in ihrer Tasse mit ihrem Löffel um. Unregelmäßig traf sie dabei mit dem Metall auf das Porzellan, was ein lautes Kling! von sich gab. Sie war in ihren Gedanken versunken.
Immer wieder las sie die Worte des zerknitterten Schreibens, welches ausgebreitet auf dem Tisch vor ihr lag:
Sehr geehrte Frau Valdez,
hiermit informieren wir Sie darüber, dass Ihre Tochter Mirabella Valdez am Freitag, dem 14., dem Sportunterricht von Mr. Miller unentschuldigt fernblieb und nachweislich das Schulgelände unerlaubt verlassen hat. Mirabella erhält hierfür einen Eintrag in ihrer Schülerakte und erhält zusätzliche Strafarbeiten. Nach zwölf Monaten wird der Eintrag entfernt. Wir weisen darauf hin, dass bei zwei weiteren Verstößen innerhalb dieser Frist ein Schulverweisverfahren drohen kann. Darüber hinaus weisen wir explizit darauf hin, dass auch volljährige Schülerinnen und Schüler das Schulgelände nicht unerlaubt verlassen dürfen. Bitte sprechen Sie selbst noch einmal mit Ihrer Tochter über ihr zukünftiges Verhalten an der Schule. Die beigefügte Empfangsbescheinigung bitte ich zu unterschreiben und Ihrer Tochter wieder mitzugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Die Schulleitung
Wut kochte in Maria, die Ader an ihrer Schläfe pochte. Schulverweis! Dass Sofía mit ihrem losen Mundwerk und den Flausen im Kopf in Ärger geriet war Maria wohl bekannt, selbst jetzt auf dem College. Aber Mirabella?
Sie hatte mit Barry beim Frühstück hierzu telefoniert und wie wünschte sie sich, er wäre bei ihr. Sie vermisste seine starke Hand auf ihrer Schulter. Barry fehlte ihr, auch wenn er nur ein paar Tage weg war, weil er unverhofft verreisen musste. Hoffentlich ist er bis zu unserem Hochzeitstag wieder da, dachte Maria.
“Nicht, dass das kleine Fräulein ihrer Schwester nacheifert auf ihre älteren Jahre”, hatte Barry am Telefon gesagt und ausgesprochen, was Maria noch immer Sorgen bereitete.
“Das werde ich zu verhindern wissen”, hatte Maria ihm versichert und jedes Wort so gemeint.
Sie hörte, wie die Haustür aufgeschlossen wurde und einen Moment später zurück ins Schloss fiel.
“Mamá, ich bin wieder da!”, hörte sie Mirabellas Stimme fröhlich erklingen. Maria atmete tief ein, erhob sich vom Küchenstuhl, ergriff das Schreiben und ging mit eiligen Schritten in den Flur.
“Hallo Mamá, wie -“, fing Mirabella mit einem Lächeln auf den Lippen an und stellte ihre Schuhe neben sich ab, wurde jedoch von Maria unterbrochen, die ihr den Zettel direkt vor die Nase hielt.
“Mirabella Valdez!”, donnerte sie in einem Ton, der ihre jüngste Tochter zusammenzucken ließ, als wäre sie vom Blitz getroffen worden. “Kannst du mir erklären, was das hier ist?!”
Verwirrt betrachtete Mirabella das Papier vor sich, ehe sie vor Entsetzen die Augen aufriss, letztendlich die Mundwinkel leicht nach unten verzog und ihre Augen zu glitzern begannen – das Zeichen, dass sie Angst vor Ärger hatte. Maria konnte ihre Tochter lesen wie ein offenes Buch, das Pokerface ihrer Schwester hatte sie nie erlernt.
“Woher -?”, fragte Mirabella überrumpelt.
“Ich habe heute den Papiermüll durchkämmt”, erklärte Maria schnippisch und verschränkte die Arme vor der Brust. “Ich habe ein wichtiges Schreiben versehentlich in den Müll geworfen und das hier gefunden!”
“Ich kann das erklären, ich -”, fing Mirabella an, da packte ihre Mutter sie fest am Handgelenk und zog sie mit einem strengen “Mitkommen!” ins Wohnzimmer.
Maria kam vor dem Sofa zum Stillstand, ließ ihre Tochter los und setzte sich.
“Also?”, fragte Maria mit einer bedrohlichen Ruhe und spürte, wie es in ihr brodelte. “Ich will keine Lügen oder Ausreden hören.”
Mirabella ballte die Hände zu Fäusten und seufzte besiegt: “Ich habe den Sportunterricht geschwänzt und habe das Schulgelände verlassen.”
“Das habe ich gelesen, danke! Wieso? Was hast du dir dabei gedacht?“
Für ein paar sehr lange Sekunden hing ein angespanntes Schweigen in der Luft.
“Ich habe mich mit einem Jungen getroffen.”
Für Jungs bist du noch viel zu jung!, brannte es Maria auf den Lippen, hielt sich jedoch zurück. Sie musste sich eingestehen, dass Mirabella erwachsen wurde – was nicht bedeutete, dass sie frei von Konsequenzen war.
“Einem Jungen?”, entfuhr es ihr nur, während sie noch ihre Gedanken sortierte.
“Zach Gallner von der Schule die Straße runter”, gab Mirabella zu und ihre Wangen erröteten leicht. “Er hatte an dem Tag eine Freistunde und wollte sich mit mir treffen. Wir haben aber nur gequatscht, ehrlich! Sonst nichts.”
Maria verdaute diese Information für einen Moment. Der Wunsch nach einem weiteren Kaffee kam in ihr hoch. Es war hart anzuerkennen, dass ihr kleines Mädchen zu einer Frau wurde, aber das war der Lauf der Dinge.
“Darüber werden wir uns später ausführlich unterhalten”, sagte Maria schließlich mit Nachdruck und deutete maßregelnd mit dem Zeigefinger auf ihre Tochter, die zusammenzuckte. “Über diesen Jungen, Männer im Allgemeinen und deine Sicherheit im Umgang mit ihnen, haben wir uns verstanden?”
“Muss das sein?”, fragte Mirabella genervt.
“Und wie das sein muss!”, erwiderte ihre Mutter mit lauter Stimme und besann sich darauf, Ruhe zu bewahren, ehe sie fortfuhr: “Damit wäre das fürs Erste abgehakt.”
Die Anspannung verließ Mirabellas Körper merklich. “Kommen wir zum Schwänzen, dem Verlassen der Schule und dem Eintrag in deiner Schülerakte.” Augenblicklich war die Anspannung wieder bemerkbar.
“Es tut mir leid, ich weiß, das war blöd!”, räumte Mirabella mit traurigem Blick ein und Maria brauchte einen Moment, um nicht schwach zu werden. Ihre liebe, kleine Mirabella war erwachsen und da musste sie jetzt durchgreifen – wie bei Sofía.
“Das war es. Die Schule ist deine oberste Priorität. Außerdem dulde ich keine Lügen, kein Vertuschen und keine Heimlichkeiten oder habe ich dich etwa so erzogen?” Marias Stimme hallte durch das leere Haus und wirkte dreimal so laut. Mirabella schüttelte nur den Kopf.
“Du bist ein gutes Mädchen und ich werde als deine Mutter dafür sorgen, dass das so bleibt. Mir reicht es, dass deine Schwester mir immer noch Kopfschmerzen bereitet, fang’ du nicht auch noch an!”
“Nein, Mamá!”, erwiderte ihre Jüngste wie aus der Pistole geschossen.
Maria seufzte: “Stell dich neben mich und zieh dir die Hose runter.”
Mirabella sah für einen Moment so aus, als ob sie die Bedeutung dieser Worte nicht verstehen würde, ehe sie entsetzt den Mund aufriss: “Mama, das ist doch nicht dein Ernst! Du kannst doch nicht -”
“Ich kann und ich werde”, unterbrach Maria.
“Ich bin doch kein Kind mehr!”, gab Mirabella überraschend hitzig zurück. So kannte sie Maria gar nicht. Auf eine gewisse Weise war sie gerade auf ihre Tochter stolz, ihren Standpunkt zu verteidigen; da kam das Temperament von ihr durch, wie es auch Sofia in sich hat – nur war gerade der wirklich falsche Zeitpunkt dafür.
“Nicht? Ganz schön erwachsen von dir, dem Unterricht zu schwänzen, um mit einem Jungen zu flirten und dann deiner Mutter ins Gesicht zu lügen!”
Der Kommentar hatte gesessen. Mirabella fehlten die Worte und senkte niedergeschlagen den Kopf. “Bitte Mamá, es tut mir wirklich leid! Ich mache es nie wieder!”
“Dafür werde ich sorgen”, entgegnete ihre Mutter kurz angebunden. “Stell dich neben mich und zieh dir die Hose runter.”
“Aber -”
“Glaubst du, bloß weil du volljährig bist, du kannst tun und lassen, was du willst? Im Gegenteil. Das Erwachsenenleben ist voller Konsequenzen für die eigenen Taten und das werde ich dir zeigen.” Mirabella erkannte, dass dieser Kampf verloren war. Sie tat wie befohlen und stellte sich neben den Knien ihrer Mutter auf. Sie öffnete die Knöpfe ihrer Jeans und zog sich die Hose bis zum Oberschenkel runter. Das reichte Maria nicht.
“Bis zu den Knien! Und den Slip gleich mit.”
“Mamá!”, rief Mirabella flehend und entsetzt, aber ihre Mutter blieb unbeeindruckt. Sie war sich sicher, dass dies ein entscheidender Moment für die Zukunft ihrer Tochter war und sie würde ihr helfen, diese Lektion zu lernen.
“Entweder du tust was ich dir sage oder ich mache es selbst”, drohte sie ungeduldig und griff bereits nach der Hose.
“Schon gut, schon gut, ich mache es ja”, erwiderte ihre jüngste Tochter hastig und zog sich widerwillig die Jeans bis zu den Knien hinunter und – nach einem anfänglichen Zögern – auch den schwarzen Slip, bevor sie ihre Hände schnell vor ihren unbekleideten Schritt hielt.
Ohne ein weiteres Wort zu verlieren, zog Maria Mirabella über ihre Knie und legte sie so ab, dass ihr Po der höchste Punkt ihres Körpers war.
“Ich werde nicht zulassen, dass du deine Zukunft ruinierst oder anfängst zu glauben, die Regeln gelten nicht für dich”, sagte Maria streng und betrachtete die blanken Pobacken ihrer Tochter, die die Fülle erreicht hatten, die bei den Frauen der Valdez-Familie üblich war, ehe sie die Hand hob, um mit der Bestrafung zu beginnen.
Mit einem lauten Klatsch! landete ihre Hand auf Mirabellas linker Backe, welche beinahe einen Satz nach vorn machte und von ihrer Mutter in Position gehalten werden musste. “Aua! Das tut weh!”
“Dann mache ich es ja richtig”, erwiderte Maria kalt und betrachtete zufrieden den sich bildenden Abdruck ihrer Hand. Ermuntert ließ sie ihre rechte Hand abwechselnd auf die linke und rechte Pohälfte ihrer Tochter niedersausen. Mirabella quittierte jeden Treffer mit einem lauten Quietschen und es dauerte nicht lange, bis ihr Po einen leichten Rosaton annahm und die Handabdrücke miteinander verschmolzen.
“Mamá, es tut – aua – mir so leid, ich werde – autsch! – es nie wieder machen”, beteuerte Mirabella unter dem Regen von Klatschern, der auf ihr entblößtes Hinterteil niederprasselte und im gesamten Haus widerhallte. Bei jedem Treffer plättete die strenge, mütterliche Hand die prallen Pobacken, die augenblicklich wieder in Position sprangen, sobald Maria die Hand hob.
“Das wirst du nicht”, bestätigte Maria knapp und versetzte ihr erneut einen Hieb, diesmal mittig auf ihren Hintern. Sie spürte, dass jeder Treffer eine Schockwelle des Schmerzes durch Mirabellas ganzen Körper sendete, der sie nun aufschreien und keuchen ließ. Der Hintern ihrer Tochter tanzte förmlich unter ihrer Hand umher.
“Bitte hör auf!”, rief Mirabella und hielt sich die rechte Hand schützend vor ihren Po. “Ich weiß das war blöd von mir! Ich war doch bisher immer lieb!”
“Bisher hast du deiner Mutter auch keine Schande gemacht und musstest dafür bestraft werden. Aber sowas kann sich sehr schnell ändern, wie ich gelernt habe”, entgegnete Maria, griff ihrer Tochter fest ans Handgelenk und zog den Arm über ihren Rücken, sodass die Hand keinen Widerstand mehr leisten konnte. Mirabella keuchte auf.
“Du kannst während deiner zwei Wochen Hausarrest darüber nachdenken, wie du dich zukünftig als Erwachsene verhalten solltest.”
“Ich bin doch kein Kind mehr!”, wiederholte Mirabella trotz ihrer Lage nicht weniger widerspenstig. “Barry und ich haben euch deutlich gemacht, dass ihr, solange ihr unter unserem Dach lebt, auch den selben Regeln zu folgen habt wie sonst – egal wie alt ihr seid! Das gilt für Chris, Sam, Louise und deine Schwester. Glaubst du, die Regeln gelten nicht für dich?”
Um ihren Punkt zu verdeutlichen, holte Maria aus und landete ihre Hand direkt auf Maribellas Poansatz, wo ihre Backen in ihre Oberschenkel übergingen.
“Auaaa!”, schrie Mirabella vor Schmerz und Überraschung auf, als schon die nächsten Klatscher dort landeten und den Poansatz innerhalb der nächsten Minuten feuerrot färbten.
“Aua! Mamá, bitte – aua – es tut mir – AU! – es tut mir leid, bitte – autsch – bitte – bitte hör auf – aua – hör auuuf!”
Die Wehklagen stießen bei Maria auf taube Ohren, während Mirabella auf ihrem Schoß immer wilder wurde.
Konzentriert bearbeitete sie mit ihrer rechten Hand den Hintern ihrer Tochter und versohlte ihr ausgiebig jeden Zentimeter, während sie weiterhin mit der linken Hand ihren Arm fixierte. Mirabella strampelte so stark mit den Beinen, dass die Hose und der Slip von ihren Beinen rutschten und zu Boden fielen.
“Wenn sie aufhört zu betteln und leise wird, weißt du, dass sie genug hat und das Ende der Bestrafung nahe ist. Beende es nicht zu abrupt!”, erinnerte Maria sich an Barrys Rat vom heutigen Telefonat. Was ist er nur für ein kluger, intuitiver Mann!
Obwohl ihre Hochzeit bereits zwei Jahre her war, liebte sie Barry wie am ersten Tag – nein, sogar viel mehr.
Zufrieden betrachtete sie den inzwischen knallroten Hintern ihrer Jüngsten, der bereits eine spürbare Hitze ausstrahlte. Mirabella klagte nicht mehr, sondern wimmerte nur noch laut auf, als Marias Hand auf ihrem blanken Po landete. Sie war nicht ansatzweise so oft wie Sofia über ihrem oder Barrys Knie gelandet und hielt daher nicht viel aus. Maria gab sich größte Mühe, dass es bei einem dieser äußerst seltenen Momente blieb.
“Hast du deine Lektion gelernt?”, fragte sie und hielt inne. Marias Hand pochte und schmerzte, aber nicht ansatzweise so sehr wie das Hinterteil auf ihrem Schoß.
Unter einigem Schluchzen war ein schwaches “Ja, Mamá” zu hören.
“Was hast du gelernt?”
Wieder brauchte Mirabella einen Moment, um sich zu fangen: “Ich schwänze keinen Unterricht, ich verlasse das Schulgelände nicht und ich – ich verheimliche dir nichts.”
“Ganz richtig. Was passiert, wenn du dich nicht an die Regeln hältst?”
Mirabella schwieg und Maria versetzte ihr mit aller Kraft einen Schlag auf beide Pobacke, die ihre Tochter aufjaulen ließen.
“Ich bekomme den Hintern versohlt!”, antwortete Mirabella und hatte merkbar Schwierigkeiten, diese Worte hervorzubringen. Sie schniefte.
“Wenn ich bis zum Ende des Schuljahres noch eine Rückmeldung von der Schule bekomme, weil du etwas ausgefressen hast, wirst du jede Woche für den Rest Jahres über meinem Knie liegen. Haben wir uns verstanden?”
“Ja, Mamá. Es tut mir wirklich leid!”
“Ich weiß”, entgegnete Maria abschließend und setze noch eine letzte Salve an Klatschern hinterher, die ihre Tochter aus dem Nichts überraschten und aufheulen und strampeln ließen, ehe sie sie an der Hüfte packte und aufstehen ließ.
Auf Mirabellas Wangen glitzerten noch die Tränen. Sie bemühte sich, ruhig zu atmen und schien sich nicht mehr daran zu stören, unbekleidet vor ihrer Mutter zu stehen. Mit schmerzverzogener Miene rieb sie sich ihre Backen, aber Maria war noch nicht ganz fertig mit ihr.
“Mitkommen”, sagte sie nur, stand auf und nahm ihre Tochter wieder an die Hand, die von der Hüfte abwärts nackt hinter ihr her stolperte.
“Was tust du?”, fragte sie verwirrt, als sie bereits im Hausflur angekommen waren. Maria griff ihr an die Schultern und drehte sie mit einem kräftigen Ruck zur Wand.
“Stell dich mit der Nase an die Wand und nimm die Hände hinter den Kopf”, befahl sie streng. Als Mirabella sie nur verwirrt anstarrte und weiter ihren Po rieb, gab Maria ihr einen so kräftigen Klaps, dass sie beinahe an die Decke sprang. “Wird’s bald?”
Diesmal tat ihre Tochter wie geheißen, drehte sich zur Wand und platzierte die Hände auf ihren Hinterkopf, wobei sie sich in ihre schönen, schwarzen Locken griff. Mit einem Gefühl der Genugtuung betrachtete Maria ihr Werk: Mirabella, die mit dem Gesicht zur Wand stand und dem Flur ihre scharlachroten, bestraften Pobacken präsentierte.
“Strafstehen”, erklärte Maria, ohne dass jemand gefragt hatte. “Du bleibst hier die nächsten 30 Minuten stehen und denkst über dein Verhalten nach. Wehe, du bewegst dich vom Fleck. Danach kannst du bis zum Abendessen auf dein Zimmer gehen.”
“Ja, Mamá”, kam es nur leise zurück.
Maria streichelte ihrer Tochter über den Rücken: “Ich liebe dich und deine Schwester so sehr, aber ich muss euch auf die richtigen Wege führen. Ich hoffe, das weißt du.”
“Ich weiß. Ich tue es nie wieder.”
In dem Moment ertönte ein Stimmenwirrwarr von außen, gefolgt von dem Geräusch eines Schlüssels, der ins Schloss der Haustür geschoben wurde.
“Mamá, wir sind doch früher wieder da”, rief Sofía beim Hereinkommen und erstarrte beim Anblick ihrer halbnackten Schwester beim Strafstehen. Nur einen Moment später traten Jake und Holly ein, welche neben Sofia zum stehen kamen. Jake riss seine Augen so weit auf, dass sie ihm beinahe aus dem Schädel fielen. Sofías Hintern hatte er im Laufe der Jahre zur Genüge gesehen, aber noch nie Mirabellas – bis heute.
“Du hast aber einen süßen Popo, Mira”, rief Holly begeistert und unterbrach die unangenehme Stille mit ihrem ebenso unangenehmen Kommentar. Jake streifte die Schuhe ab und zischte Holly zu: “Sag‘ doch sowas nicht! Das ist doch peinlich!”
“Was ist denn peinlich daran, einen süßen Popo zu haben?”, fragte Holly mit großen Augen und Jake sah aus, als ob er im Erdboden versinken wollte – allerdings nicht so sehr wie Mirabella. Sie wollte die Hände vom Kopf nehmen und diese schützend vor ihren Unterkörper halten, doch Maria quittierte dies mit zwei strengen Schlägen auf den Po, die sie, Sofia und Jake zusammenzucken ließen.
“Bleib in Position! Die Zeit ist nicht vorbei!”
“Mamá, das ist ja mega peinlich! Jake und Holly sind hier und -”
“Dein Verhalten ist wirklich peinlich, junge Dame!”, erwiderte die zweifache Mutter und beendete damit die Diskussion. Mirabella wandte den Blick von den drei Jugendlichen im Hausflur ab und sah aus, als ob sie sich wünschen würde, auf der Stelle tot umzufallen.
“Jake, Holly, geht in Sofías Zimmer”, befahl Maria und Jake ließ sich nicht zweimal bitten. Er schob Holly den Flur vor sich her, die mit einem liebevollen Lächeln auf den Lippen auf Mirabellas nacktes Hinterteil blickte . „Die arme Mira hat den Popo versohlt bekommen, Jakey!”
“Das kann ich auch sehen, Holly”, raunte er leise.
“Mira, mach dir nichts draus!”, rief Holly über ihre Schulter blickend zurück. “Der Popo von Jakey sieht auch immer so aus, wenn seine Mama fertig ist mit ihm.”
“Jetzt hör doch auf!”, rief Jake flehend und verschwand mit Holly aus dem Blickfeld der Valdez- Familie.
Maria schüttelte nur den Kopf und blickte Sofía an, die sich nicht von der Stelle gerührt hatte und wie versteinert wirkte.
“Was ist passiert?”, fragte sie mit heiserer Stimme und einem Gesichtsausdruck, welcher schwer zu deuten war: Es schien eine Mischung aus Belustigung und Entsetzen zu sein.
“Deine Schwester ist dem Unterricht ferngeblieben und hat einen Eintrag in ihre Akte bekommen”, erklärte Maria und trat an Sofía heran, die sich die Schuhe auszog und in den Schuhschrank stellte. “Wusstest du etwas davon?”
“Mamá! Natürlich nicht!”, erwiderte Sofia schockiert und riss den Mund auf.
“Das dachte ich mir. Weißt du, was witzig ist?”, fragte Maria ihre älteste Tochter mit ihrem eindringlichen Blick, der früher gereicht hatte, um die Mädchen zu maßregeln. Früher. Sofía schüttelte den Kopf und warf damit ihre langen schwarzen Haare umher.
“Bei dem Schreiben der Schulleitung war eine Empfangsbestätigung beigefügt, die deine Schwester unterschrieben zurückgeben musste. Ich habe aber gar nichts unterschrieben und niemand hat sich gemeldet.”
“Das ist in der Tat witzig”, sagte Sofía leise. Maria legte ihrer Tochter die Hand auf die Schulter und zog sie an sich heran.
“Ich erinnere mich daran, dass du in der Vergangenheit beeindruckend gut meine Unterschrift gefälscht hast und du mir nach unserer letzten Unterhaltung vor Jahren versprochen hattest, es nie wieder zu tun”, erklärte sie und spürte, wie es wieder in ihr zu brodeln begann. Sofías Blick nach zu urteilen, erinnerte sie sich ebenfalls.
“Also”, sagte Maria schlussendlich und sah ihrer Ältesten in die Augen. “Beantworte mir meine Frage noch einmal: Wusstest du davon?”
Sofía schluckte und griff sich instinktiv mit den Händen an ihren Po. Mirabella wandte ihren Blick von der Wand ab und warf ihrer Schwester einen reumütigen Blick zu.
So wie es aussieht, muss ich meinen mütterlichen Pflichten noch einmal nachkommen, dachte Maria, griff Sofia ums Handgelenk und führte sie ins Wohnzimmer
Mirabella atmete tief durch. Ihre Pobacken brannten höllisch, zwickten überall und auf das Sitzen beim Abendessen freute sie sich nicht im Geringsten.
Die Scham brannte ihr im Bauch.
Jetzt habe ich mich mit Zach getroffen und dafür Hausarrest und einen kräftigen Hinternvoll bekommen und meinen nackten Hintern hat nicht nur Sofía gesehen, sondern auch noch Jake und Hohlbrot Holly. Ich würde am liebsten tot umfallen. War’s das wert?
Zu allem Überfluss hörte sie Marias Standpauke im Wohnzimmer und erzitterte bei jedem Wort. Sie hatte sich selbst Ärger eingebrockt und ihrer Schwester. Ihre Armen fühlten sich schwer an. Schlimmer geht’s echt nicht, dachte Mirabella und seufzte, als das Schlüsselgeräusch in der Haustür ein weiteres Mal ertönte. Oh nein.
“Maria, wir sind früher da als gedacht”, rief Chris freudig, als sie mit Sam und Louise im Schlepptau das Haus betrat, ehe die drei bei Mirabellas Anblick erstarrten.
Tränen quollen in ihren Augen hoch und ihre Wangen brannten mehr als ihr Hintern. War’s das echt wert?
Das Ende mit den Cameos der anderen Charakter ist eine tolle Idee und die Idee mit dem Schulbrief ebenfalls!
Auch hier ein toller Betrag zum Wettbewerb!
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