30. When the party’s over (Der Privatlehrer)

Das schien ihm die nötige Motivation gegeben zu haben, den entscheidenden Stoß zu machen. Tonlos riss sie ihre Lippen auf. Das tat doch sehr viel mehr weh als sie sich hätte vorstellen können. Aber sie wollte nicht, dass er jetzt aufhörte. Also verkniff sie sich so tapfer sie konnte jeden Schmerzlaut. 50 Hiebe mit der Reitgerte waren ein weitaus schlimmerer Schmerz gewesen, sagte sie sich um sich Mut zu machen. Außerdem tat der Alkohol sein übriges, um das Schlimmste etwas abzutöten. Dennoch fühlte es sich alles andere als gut an.

29. Verrat (Der Privatlehrer)

"Josephine, was…" stotterte er, bedeckte sich so gut er konnte und hob mit der anderen Hand seine Hose vom Boden auf. Er musste absolut lächerlich auf sie wirken. Angesprochene erwachte mit einem Mal aus ihrer Schockstarre, jedoch nur um herum zu fahren und die Treppe herunter zu rennen. "Warte!" rief John aus und stopfte sich in seine Hose hinein so schnell es ihm gelang. Wie von Sinnen stürzte er ihr hinterher, bekam sie noch im Treppenhaus am Arm zu packen.

Drosselbart oder die Zähmung der eitlen Prinzessin (Teil 2)

Die ersten Tage vergingen wie im Fluge. Hans bemühte sich redlich, ihr alles beizubringen, fegte die Stube, feuerte den Ofen an, kochte das Essen und lieferte ihr dabei allerlei Erklärungen. Sie stellte sich als äußerst ungeschickt heraus, ließ den Krug fallen, setzte das eigene Kleid in Brand, ließ das Essen verkochen, kurzum, er sollte bald zu spüren bekommen, dass er sich nun wirklich keine geschickte Hausmagd angeschafft hatte.

Drosselbart oder die Zähmung der eitlen Prinzessin (Teil 1)

Je mehr Geschichten dem Prinzen, dessen Name Maximus war, von der Prinzessin zu Ohren kamen, desto mehr reizte es ihn, dem Hof selbst einen Besuch abzustatten. Nicht nur war er neugierig, ob sie wirklich so unausstehlich war wie von jedem beschrieben, auch trieb ihn die Frage um, ob ihr denn nun wirklich niemand Einhalt zu bieten vermochte. Schon immer war er ein Mensch gewesen, der die Herausforderung nicht scheute, sei es im Kampf oder bei der Eroberung einer schönen Dame.

Camgirl (Kurzgeschichte)

„Jungs... Jungs... eins nach dem anderen“, kicherte Samantha, sie richtete sich etwas mehr vor der Kamera auf und zupfte an ihrem pinken Spitzenbustier herum. Passend dazu trug sie einen pinkfarbenen String und weiße Kniestrümpfe mit einem rosanen Streifen. Das verstärkte für die perversen Säcke die Illusion, dass sie ein unschuldiges Ding war, das nunmal gerade anfing, aus Neugier mit diesen Toys auf die Anweisungen Fremder hin zu experimentieren.

28. Vulkanausbruch (Der Privatlehrer)

John hob das Glas an die Lippen und nahm einen tiefen Zug. Es war vermutlich ohnehin besser gewesen, sich für diesen Tag nicht wiederzusehen. Also hatte er sich bei Mr. Abbott krankheitsbedingt entschuldigt und war zurück zu seiner Kutsche gegangen. Gerade als er losgefahren war, hatte er jedoch eine Beobachtung machen müssen, die sein Blut in Wallung brachte, auch jetzt noch. Josephine war Hand in Hand mit Natalie in Richtung Haus marschiert. War er so einfach zu ersetzen? Weil er nicht wollte, nahm es sich Josephine also woanders? Das nagte unheimlich an ihm.

7. Backtalk (Josie in Texas)

Jeff und seine Eltern waren auf den Geburtstag irgendeines fernen Onkels gegangen und Josie hatte so gar keine Lust gehabt, mitzukommen. So eine Reise in die Fremde war anstrengend genug, da brauchte man auch mal etwas Entspannung. Und gerade tat es ihr verdammt gut, ganz wie Zuhause zu tun und zu lassen wonach ihr so der Sinn stand und gute Sitten in die nächste Ecke zu feuern.

Ein gefährliches Vorhaben Teil 2 (Harry Potter Fanfiction)

Die schlimmsten Phasen der Tracht Prügel hatte sie überstanden, es war wirklich eine unvorstellbare Tortur gewesen, jeden Tag die Kehrseite erneut von der Bürste feuerrot geklopft zu bekommen. Dabei hatte sich der Schmerz von Tag zu Tag exponentiell verschlimmert und sie hatte am Ende der Woche schon nach den ersten Klopfern mit der Bürste auf ihr brennend rotes Hinterteil alles zusammengeschrien. Das hatte dann auch noch von Tag zu Tag mehr Publikum auf den Plan gerufen. Sie hatte sich für die anderen Mädchen nie sonderlich interessiert, deswegen war ihr nicht so recht klar gewesen, wie unbeliebt sie bei ihren Zimmergenossinnen war. Anders konnte sie sich die Schadenfreude nicht erklären, die stets mitschwang, wenn sie alle ihrer Bestrafung beiwohnten.

27. Unklarheiten (Der Privatlehrer)

“Ich muss dir etwas gestehen. Etwas, das dir sicher ganz und gar nicht gefallen und womöglich auch weh tun wird. Aber ich muss es sagen, bevor es dafür zu spät ist und du einen riesigen Fehler begehst.” Josephine hatte schwer geschluckt. Augenblicklich war ihr flau im Magen und ganz schwindelig geworden, wenn sie auch noch nicht wusste, worum es nun genau gehen sollte. “Sag es bitte”, hatte sie dann nur hervor gebracht.