Sturmfrei (Truckstop Part 3)

Wäre sie nicht so genervt von der ganzen Situation, hätte sie die Nervosität ihrer Mutter glatt amüsiert. Lächerlich war es allemal, dass sie sich so auftakelte und um jedes Detail sorgte, wo sie sich doch mit einem Kerl wie Barry traf. Ihre Mutter war ne 9 und er ne 3. Naja, sie verspürte keine Lust, ihr da ermutigend zuzureden. Immerhin lag es nicht im Geringsten in ihrem Interesse, dass dieses Date gut laufen würde und die beiden das Ganze womöglich vertieften.

A day at the beach (Truckstop Part 2)

Unglücklich betrachtete Sofía ihr halbnacktes Spiegelbild. Gestern noch hätte sie im Traum nicht erwartet, diesen freizügigen Bikini dermaßen zu verfluchen. Doch jetzt stellte sie fest, dass ihr runder, voller Po immer noch deutliche Spuren von der gestrigen Strafe aufwies. Das hatte sie zwar befürchtet, als sie heute morgen die Augen aufgeschlagen hatte und das penetrante, heiße Gefühl immer noch nicht ganz verschwunden war, aber irgendwie hatte sie wohl noch auf ein Wunder gehofft.

Truckstop – Another Lesson about texting and driving (Teil 1)

Ein Hupen riss Sofía aus ihren Gedanken und löste auch ihren Blick vom Foto. Hupen konnte man das schon gar nicht mehr nennen, dieses dumpfe, langanhaltende Geräusch, bei dem einem fast die Ohren wegflogen. Irritiert sah Sofía auf. Durch die erhöhte Position der Fahrerkabine des Trucks und die getönten Scheiben konnte sie allerdings fast nichts sehen, nur wildes Armgewedel des Fahrers. Was wollte der blöde Sack denn von ihr? Sie fuhr doch schon 80 Meilen die Stunde, was drängelte der denn so? Lichthupe gab er ihr auch, erkannte sie trotz Sonnenlicht. 

Drosselbart oder die Zähmung der eitlen Prinzessin (Teil 2)

Die ersten Tage vergingen wie im Fluge. Hans bemühte sich redlich, ihr alles beizubringen, fegte die Stube, feuerte den Ofen an, kochte das Essen und lieferte ihr dabei allerlei Erklärungen. Sie stellte sich als äußerst ungeschickt heraus, ließ den Krug fallen, setzte das eigene Kleid in Brand, ließ das Essen verkochen, kurzum, er sollte bald zu spüren bekommen, dass er sich nun wirklich keine geschickte Hausmagd angeschafft hatte.

Drosselbart oder die Zähmung der eitlen Prinzessin (Teil 1)

Je mehr Geschichten dem Prinzen, dessen Name Maximus war, von der Prinzessin zu Ohren kamen, desto mehr reizte es ihn, dem Hof selbst einen Besuch abzustatten. Nicht nur war er neugierig, ob sie wirklich so unausstehlich war wie von jedem beschrieben, auch trieb ihn die Frage um, ob ihr denn nun wirklich niemand Einhalt zu bieten vermochte. Schon immer war er ein Mensch gewesen, der die Herausforderung nicht scheute, sei es im Kampf oder bei der Eroberung einer schönen Dame.

Camgirl (Kurzgeschichte)

„Jungs... Jungs... eins nach dem anderen“, kicherte Samantha, sie richtete sich etwas mehr vor der Kamera auf und zupfte an ihrem pinken Spitzenbustier herum. Passend dazu trug sie einen pinkfarbenen String und weiße Kniestrümpfe mit einem rosanen Streifen. Das verstärkte für die perversen Säcke die Illusion, dass sie ein unschuldiges Ding war, das nunmal gerade anfing, aus Neugier mit diesen Toys auf die Anweisungen Fremder hin zu experimentieren.

Ein gefährliches Vorhaben Teil 2 (Harry Potter Fanfiction)

Die schlimmsten Phasen der Tracht Prügel hatte sie überstanden, es war wirklich eine unvorstellbare Tortur gewesen, jeden Tag die Kehrseite erneut von der Bürste feuerrot geklopft zu bekommen. Dabei hatte sich der Schmerz von Tag zu Tag exponentiell verschlimmert und sie hatte am Ende der Woche schon nach den ersten Klopfern mit der Bürste auf ihr brennend rotes Hinterteil alles zusammengeschrien. Das hatte dann auch noch von Tag zu Tag mehr Publikum auf den Plan gerufen. Sie hatte sich für die anderen Mädchen nie sonderlich interessiert, deswegen war ihr nicht so recht klar gewesen, wie unbeliebt sie bei ihren Zimmergenossinnen war. Anders konnte sie sich die Schadenfreude nicht erklären, die stets mitschwang, wenn sie alle ihrer Bestrafung beiwohnten.

Ein gefährliches Vorhaben Teil 1(Harry Potter/Fanfiction)

"Lumos", flüsterte Hermine. Ein heller Lichtstrahl kam aus der Spitze ihres Zauberstabes. Dennoch sah sie kaum die Hand vor Augen. Sie bereute jetzt schon ihre fixe Idee, diese Aktion durchzuziehen. Immerhin war das hier der verbotene Wald, der mit Abstand gefährlichste Ort in ganz Hogwarts. Überall um sie herum schien etwas zu knacken, zu zischen oder gar zu heulen. Noch unheimlicher war ihr jedoch, dass sie gerade zig Schulregeln brach. Das tat sie zwar nicht zum ersten Mal, wenn sie beispielsweise an den Weg zum Stein der Weisen im ersten Schuljahr oder das Brauen des Vielsafttrankes auf der ausrangieren Mädchentoilette im zweiten Jahr dachte. Doch diesmal tat sie es alleine. Und das nicht im Kampf gegen das Böse, sondern aus ganz und gar egoistischen Gründen.