Chris und Sam sind an der Schule nicht aufgeflogen, die beiden und Louise sind noch auf der St.Ives.
Maria und Barry sind sich so weit näher gekommen, dass ein gemeinsames Haus angeschafft wurde und beide Familien dorthin gezogen sind.
Da das Haus bei weitem näher an der St.Ives gelegen ist, sind auch Sofía und Mirabella an die St.Ives übersiedelt.
Die St.Ives ist dafür bekannt, der Disziplin ihrer Schülerinnen mit dem Rohrstock nachzuhelfen. Dies gilt auch für die Disziplin beim Lernen, so werden schlechte Noten auf Tests und Klausuren, alle schlechter als C, den Schülerinnen nicht nur auf dem Papier, sondern auch mit dem Rohrstock auf dem Gesäß zur Kenntnis gebracht. Für ein D+ gibt´s 3 Hiebe, für ein D- sechs, ein F (E gibt’s nicht im Notenspiegel) schlägt mit 12 Hieben zum Po.
Frühstück im Haushalt Valdez/Patton
Maria:“ Sofía, Louise, solltet ihr nicht bald eure Tests für Englisch zurückbekommen?“
Louise: „Ja, Herr Miller hat sie für heute oder morgen angekündigt“
Sofia: „Von mir aus kann er noch ein paar Wochen damit warten“
Mirabella: „Musst du schon wieder deinen Arsch hinhalten, weil du nicht mal ein C hingekriegt hat? (höhnisch)Hehehe“
Chris gibt ihr einen Stoß mit dem Ellbogen und weist sie zurecht „Hör auf damit, das ist nicht lustig. Ihr wart auf einer Schule, die geringere Anforderungen hatte und deshalb fehlen euch ein paar Vorkenntnisse für unsere Schule“
Mirabella: “Ich hab trotzdem bisher als schlechteste Note ein C geschrieben, zum Teil komme ich auch wieder fast dem A immer näher. Ich wird nie in den Raum der Nachdenklichkeit gerufen werden“
Maria: „Vielleicht hättet ihr schon früher auf die St.Ives gehen sollen, dann wäre zumindest dir, Sofía, jetzt der Rohrstock erspart geblieben“ kicherte Maria.
„Mama“ kreischte Sofía weinerlich, während Louise Sofía umarmte und zu sich zog. Sofía nahm das dankbar an und legte ihren Kopf auf die Schulter ihrer Stiefschwester. Louise: „Ich kann dir zwar keine Hiebe abnehmen, aber wenn du nachher ein bisschen Trost brauchst, bin ich für dich da“
„Eujeh, unser kleines Baby muss sich ausweinen“ feixte Mirabella „setz dich doch endlich mal auf deinen Arsch und fang an den Stoff zu lernen oder lern mit dem Rohrstock zu leben“ setzte sie boshaft hintennach.
„Weißt du, im Normalfall wünschen wir niemanden einen Besuch im Zimmer der Nachdenklichkeit, aber bei dir würd ich im Moment tatsächlich eine Ausnahme machen“ knurrte Louise Mirabella an. „Das wird nie passieren, darauf wette ich mit dir“ knurrte Mirabella zurück. „Was ist dein Einsatz?“ fragte Chris in so süffisantem Ton, dass sogar Maria und Barry interessiert aufhorchten.
„Wenn ich wirklich mal wegen schlechter Noten in den Raum der Nachdenklichkeit muss, nehm ich das erste Mal die doppelte Anzahl auf mich. Was ist euer Einsatz?“
„Du weißt schon, dass ein F 12 Hiebe, doppelt also 24 Hiebe bedeutet. Wenn du bis zum Jahresende tatsächlich nicht wegen der Noten in den Raum der Nachdenklichkeit musst, geh ich am letzten Schultag in den Raum der Nachdenklichkeit und lass mir die 24 Hiebe raufzählen“ kam voll Ingrimm von Louises Seite.
„Seid ihr sicher, dass die Direktorin und Schwester Esther sich auf diese Wette einlassen. Außerdem solltest du daran denken, dass am letzten Schultag natürlich auch die schlechten Ganzjahresnoten, in doppelter Anzahl abgestraft werden. Du solltest also natürlich auch auf dein Zeugnis achten, damit du deinen Arsch nicht überlastest“ kam als Einwurf von Barry. „Maria und ich werden mal mit der Direktorin darüber reden“
Mirabella sah erschrocken in die Runde, wo sie jeder, sogar ihre Mutter, ziemlich schadenfroh entgegenblickte.
Als am Nachmittag Louise und Sofía zum Eiscafe kamen, waren Chris und Mirabella bereits dort. Nachdem sich Sofía sehr vorsichtig hingesetzt hatte und Chris ihr in die leicht geschwollenen Augen blickte, war ihre natürliche Frage, welche Note Sofía erzielt hatte. „Zwei Punkte über dem F“, schluchzte Sofia fast, „und ein D+ in Geschichte“ „Wow, neun Hiebe. Schön langsam solltest du dich wirklich an den Rohrstock gewöhnen“ verhöhnte Mirabella ihre große Schwester. „Wenn du nicht über meinem Schoß landen willst, solltest du dich jetzt verziehen. Deinen Eisbecher verdrücken wir auch noch“ kam jetzt von Chris. Diese setzt sich zu Sofía und umarmte sie, um ihr ebenfalls ein bisschen Trost zu spenden. Dass Sofía sich den größten Teil von Mirabellas Eisbecher schmecken lassen durfte, half ihr ein bisschen über den Spott ihrer Schwester hinweg.
Mit den Monaten hat Sofía einiges bereits aufgeholt und sie kriegt den Po meistens nur mehr mit 3 Hieben versohlt, weil sie nur mehr 1-3 Punkte vom sicheren C und nicht mehr vom desaströsen F trennen.
Heute fehlten ihr wieder 2 Punkte auf das C in Mathematik, sie ärgerte sich über das verpasste C fast mehr als dass sie sich von den 3 Hieben fürchtete. So gesehen hatte die Bestrafung die beabsichtigte Wirkung, sie hatte gelernt und die fehlenden Vorkenntnisse aufgeholt. Voller Trotz tritt sie in den Raum der Nachdenklichkeit ein, um aufgerufen zu werden und sich ihre 3 Hiebe abzuholen. Aber irgendwas passte heute nicht im Warteraum. Dass aus dem dahinterliegenden Strafraum die Einschläge des Rohrstocks und die Schreie der Bestraften zu hören sind, war jetzt nicht neu. Aber von irgendwo kam ein Wimmern und Schluchzen, und das kam ihr bekannt vor. Als sie sich umschaute, fiel ihr Blick auf eine Schülerin, die zusammengekauert auf der Wartebank saß, die Unterarme auf den Oberschenkeln und das Gesicht in den Händen vergraben. Daneben eine weitere Schülerin, die auch nicht wirklich glücklich aussah, aber dennoch versuchte, ihre Kommilitonin aufzubauen. Die Richtung Fußboden hängenden Haarpracht erinnerte Sofía an Mirabella, sodass sie sich vor ihr auf den Boden setzte und die Haare zurückstrich. „Mirabella?“ fragte Sofía, diese hob den Kopf und zwei vollkommen rotgeheulte Augen trafen die Sofías. „Wir haben heute Naturwissenschaft zurückbekommen und sie hat den Test vollkommen verkackt“ „Ein F?“ „Ja, jetzt darfst du dich mal lustig machen“ konnte man zwischen dem Geschluchze gerade noch verstehen
Die Tür öffnet sich und eine verheulte Schülerin kommt raus und wird von der Mirabella begleitenden Schülerin mitleidsvoll und auch besorgt angesehen. Muss ja ein heftiger Test gewesen sein.
Schwester Esther tritt heraus und ruft den Namen auf: „Mirabella Valdez“. Mirabella zuckt zusammen und beginnt noch heftiger zu schluchzen. Sofía schnellte hoch und ging auf Schwester Esther zu. „Schwester Esther, könnten sie mich vorziehen. Das da ist meine kleine Schwester, und das ist tatsächlich ihre erste Tracht Prügel. Wenn ich meine drei Hiebe hinter mir habe, kann ich ihr nachher beistehen. Eventuell kann ich sogar dabei sein und für sie eine moralische Stütze sein.“ „Dann komm mal mit rein, dann bist du mal erlöst. So, und jetzt sag mal, was hat es mit dieser seltsamen Wette auf sich?“ „Mirabella hat sich Anfang des Jahres, als ich ja fast mehrmals wöchentlich zu Gast war, hat ==MMMHHH== sie sich über mich lustig gemacht. Da haben Chris und Louise, unsere Stiefschwestern, sie ein bisschen ==UUUUMM== provoziert, sodass sich Mirabella verplappert hatte, dass sie sicher nie hier landen wird. Jetzt wird Louise sicher erleichtert sein, sonst ==AUUAAHHH== hätte sie ja am letzten Schultag die 24 Hiebe abgekriegt.“
„So, wie sieht´s aus, sollen wir jetzt mit Mirabella weitermachen oder brauchts du ein paar Sekunden, dann nehm ich die andere Schülerin vor“ „Ja bitte, lassen sie mir bitte ein paar Minuten. Vor allem glaub ich, dass sie meine Lautäußerungen in bisschen in Panik versetzt haben.
Als sich die Türe öffnet und Sofía rauskommt, reibt sie sich verstohlen die Pobacken, während Schwester Esther „Cora Miller“ ruft und die letzte Wartende neben Mirabella in den Raum tritt.
Sofía setzt sich neben Mirabella, legt ihr ihren Arm um die Schultern und zieht sie zu sich. Mirabella lehnt ihren Kopf an Sofías Schulter. Aus dem Strafraum hört man die Einschläge auf Coras Hintern und ihr Gejammere, Mirabella zählt jeden Hieb mit, zuckt jedes Mal zusammen.
Als Cora aus dem Strafraum herauskommt, reibt sie sich ziemlich heftig den Hintern und heult in einer Tour.
Weinerlich bemerkt Mirabella, dass ihr nun das vierfache bevorsteht und umarmt Sofía und krallt sich in ihrem Rücken fest. Sofía steht auf und zieht Mirabella mit sich und sagt zu ihr: „Los, komm schon. Ich kann dir zwar nichts abnehmen, aber ich darf mit rein und bin die ganze Zeit bei dir.“
Im Strafraum selbst steht ein Schreibtisch, ein Stuhl, natürlich der Strafbock, ein Schrank, in dem auch die Rohrstöcke aufbewahrt werden. Diese sind unterschiedlich dick, je nachdem wie alt bzw. groß die Deliquentin ist.
„Nachdem du ja jetzt einige Hiebe mehr kriegst und Louise sich dafür die ihren erspart, überlege ich, ob ich nicht den Rohrstock nehmen soll, der für Mädchen in Louises Größe verwendet wird“ „NEIN, BITTE NICHT. Bitte den dünnsten, der da ist, das ist mein erstes Mal“ „Ich kann hier keinen Rohrstock verwenden, den wir für unsere 10Jährigen nehmen, aber ich nehm jetzt mal den eine Größe unter deiner“.
Sofía umarmte Mirabella und legte ihren Kopf auf ihre linke Schulter und flüsterte ihr ins Ohr: „Ich halte dich jetzt mal fest und fixiere auch deine Hände, damit du dir nicht auf den Po greifst. Du willst sicher den Rohrstock nicht auf deine Finger kriegen. Außerdem warne ich dich vor, wenn Schwester Esther ausholt, damit du dich auf den Einschlag vorbereiten kannst“. Leise nickend gab Mirabella ihre Zustimmung.
„Achtung“ hörte Mirabella in ihrem linken Ohr, biss die Zähne zusammen und presste die Augen zu. Einen Augenblick später spürte sie den Druck auf ihrem Po, und einen Sekundenbruchteil später spürte sie den stechenden Schmerz. Sie schrie kurz auf, zog Sofía zu sich und presste ihr fast die Luft aus den Lungen. Sofía spürte, wie ihre linke Schulter etwas feucht wurde und wusste, dass Mirabella gerade angefangen hat, sich die Augen auszuweinen.
„Achtung“ „IIIIIUUUHUU“, der zweite Hieb, „Achtung“ „UUUAAHHH“ der dritte Hieb, Nummer vier, Nummer fünf, …, ab dem elften Hieb gingen die Schmerzensschreie in ein durchgehendes Heulen über. Ab diesem Zeitpunkt hat auch Sofías Mitleiden das Kommando übernommen und auch sie heult mit, da sie sich gerade vorstellt, was ihre kleine Schwester gerade durchleidet.
Nach dem zwölften Schlag macht Schwester Esther eine kurze Pause und stellt die Wirkung der Bestrafung fest. Sie entscheidet sich, für die zweite Hälfte der Bestrafung noch eine Größe zurückzugehen. Da die geringere Schlagkraft keinen praktischen Unterschied auf Mirabellas geschundenen Hintern machte, ließ sich daran merken, dass ihr Heulen nicht weniger wurde, und auch Sofía hatte den Wechsel nicht beobachtet, da auch ihre Augen verheult und verschwollen waren.
Vom Gang her ging die Tür zum Raum der Nachdenklichkeit auf und Louise lugte herein, sie wollte nach Sofía sehen, da sie nachher noch auf ein Eis gehen wollten. Sie sah in einen leeren Raum, allerding vernahm sie die Einschläge und das sehr verzweifelte Heulen und wunderte sich, dass sie Sofía nicht sehen konnte. So schlimm sind die drei Hiebe auch nicht, dass Sofía derart aufheulen würde. Dann sah sie auf dem Boden einen Rucksack stehen, den sie sehr gut kannte. Dann kombinierte sie, dass das Geheul von Mirabella kommen musste. Und dann meldete sich ihr schlechtes Gewissen: für die Hälfte der Schmerzensschreie ist sie so direkt verantwortlich, als würde sie den Rohrstock selbst schwingen. Sie nahm einmal den Rucksack auf, sodass Mirabella, wenn sie so mitgenommen ist, sich zumindest nicht darum kümmern müssten, sofern sie überhaupt zu irgendetwas im Stande ist. Dann nahm sie ihr Handy und schrieb Chris eine Nachricht: Heute kein Eis, ich glaube, Mirabella liegt über dem Bock. Dann geh ich mal nach Hause und warte dort auf euch, kam von Chris als Antwort.
„Und vierundzwanzig“ kommentierte Schwester Esther den letzten Schlag und sortierte den Rohrstock im Schrank. Anschließend ging sie zu Sofía und tippte ihr auf die Schulter, worauf diese sich umdrehte und am Gesicht der Schwester sah, dass die Strafe für Mirabella zu Ende war. Sie versuchte, ihre Schwester zum Aufstehen zu bewegen, allerdings klammerte sich diese weiterhin an Sofía fest und heulte weiterhin steinerweichend. Dies ging noch einige Minuten, bis auch Mirabella mitbekam, dass die Schläge auf ihr Hinterteil aufgehört hatten. Mirabella begann sich vom Bock zu erheben, allerdings noch mit sehr weichen Knien. Sofía griff ihrer Schwester zur Stabilisierung unter die Arme, was Mirabella dazu verleitet, sich an ihre Schulter zu lehnen und hemmungslos weiterzuheulen, während sie sehr vorsichtig begann, sich ihre Pobacken zu reiben. Nach ein paar weiteren Minuten verließen sie den Strafraum und betraten den Warteraum, in dem sie auf Louise trafen, die im Gesicht rot anlief und schnell den Kopf senkte, um Mirabella nicht ins Auge zu sehen.
Auf dem Parkplatz räumte Louise ihre Rückbank so weit frei, dass Mirabella halb auf dem Bauch liegen konnte und nicht auf ihrem schmerzenden Hintern sitzen musste.
Zu Hause angekommen lief Mirabella in ihr Zimmer, schmiss die Tür hinter sich zu und sprang bäuchlings auf ihr Bett, wo sie sich die nächste Stunde weiterhin sich die Augen ausheulte. Versuche von ihrer Schwester oder ihren Stiefschwestern, ins Zimmer zu kommen und sie ein bisschen zu trösten, wurden mit geworfenen Kopfpolstern gekontert.
Als die Zeit zum Abendessen gekommen war, kämpfte sich Sofía gegen die Kopfpolster bis zum Bett vor und umarmte ihre Schwester, um sie zum Essen zu holen. Immerhin gab es Mirabellas Lieblingspfannkuchen. Als die zwei Schwestern im Speisezimmer ankommen, wird für Mirabella ein besonders gepolsterter Sessel hingestellt. Verwundert über die Behandlung wird Mirabella natürlich einer eingehenden Befragung unterzogen, worauf sie gestehen musste, tatsächlich ein F auf einen Test geschrieben zu haben und ihr Hintern die verdoppelten Folgen tragen musste. Dass Sofía die ganze Zeit bei ihr geblieben war, um ihr die Strafe ein bisschen erträglicher zu machen, hat sie sehr hervorgehoben und sich reuevoll dafür entschuldigt, dass sie gemeint habe, Sofía solle lernen, mit dem Rohrstock zu leben.
Wirklich eine tolle Idee die Schwestern an diese Mädchenschule zu versetzen. Mirabella ist in der Geschichte wirklich ordentlich gemein, aber der Umgang der anderen mit der gesamten Situation ist echt super.
Auch die Bestrafung durch Esther machte den Eindruck von Professionalität und Sofia hat ein Herz aus Gold.
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