24. Der Ausflug (Onkel Jeff)

"Josie, das reicht jetzt!", hatte Jeff mit einem Mal mit einer so schneidenden Vehemenz in der Stimme gesprochen, dass selbst Finn ganz anders wurde, obwohl er ja gewusst hatte, dass nicht er gemeint war. Allerdings fand er es ganz richtig so. Josie hatte das alles künstlich aufgebauscht und neigte obendrein dazu, in solchen Diskussionen kein Ende zu finden.

34. Eine gründliche Lektion (Der Privatlehrer)

Alice nahm Platz und sah Finnegan verärgert an, während er das Tischgebet sprach. Er hatte Josephine überredet, sie ins Haus zu lassen, das hatte sie genau mitbekommen. Was waren seine Absichten? Wollte er die Flamme von damals wieder auflodern lassen? Üblicherweise war sie nicht eifersüchtig und er bot ihr auch keinen Anlass dazu, aber diese Situation ließ für Alice keinen anderen Schluss zu.

23. Zu viert (Onkel Jeff)

Bei dieser kurzen Impression hatte Josie allerdings leider nur spärlich erhaschen können, wie es um Alinas Hinterteil stand. Ihr eigenes hatte sie bereits nach dem Aufstehen mithilfe einiger Verrenkungen im Badezimmerspiegel inspiziert und festgestellt, dass die Spuren noch einigermaßen deutlich zu erkennen waren. Obwohl Jeff den Rohrstock nur sehr dosiert zum Bestrafen verwendete, war er darin inzwischen wirklich gut geworden. Er wusste das Teil so gezielt einzusetzen, dass diese bösen, rillenförmigen Striemen entstanden.

Drosselbart oder die Zähmung der eitlen Prinzessin (Teil 2)

Die ersten Tage vergingen wie im Fluge. Hans bemühte sich redlich, ihr alles beizubringen, fegte die Stube, feuerte den Ofen an, kochte das Essen und lieferte ihr dabei allerlei Erklärungen. Sie stellte sich als äußerst ungeschickt heraus, ließ den Krug fallen, setzte das eigene Kleid in Brand, ließ das Essen verkochen, kurzum, er sollte bald zu spüren bekommen, dass er sich nun wirklich keine geschickte Hausmagd angeschafft hatte.

Drosselbart oder die Zähmung der eitlen Prinzessin (Teil 1)

Je mehr Geschichten dem Prinzen, dessen Name Maximus war, von der Prinzessin zu Ohren kamen, desto mehr reizte es ihn, dem Hof selbst einen Besuch abzustatten. Nicht nur war er neugierig, ob sie wirklich so unausstehlich war wie von jedem beschrieben, auch trieb ihn die Frage um, ob ihr denn nun wirklich niemand Einhalt zu bieten vermochte. Schon immer war er ein Mensch gewesen, der die Herausforderung nicht scheute, sei es im Kampf oder bei der Eroberung einer schönen Dame.

Camgirl (Kurzgeschichte)

„Jungs... Jungs... eins nach dem anderen“, kicherte Samantha, sie richtete sich etwas mehr vor der Kamera auf und zupfte an ihrem pinken Spitzenbustier herum. Passend dazu trug sie einen pinkfarbenen String und weiße Kniestrümpfe mit einem rosanen Streifen. Das verstärkte für die perversen Säcke die Illusion, dass sie ein unschuldiges Ding war, das nunmal gerade anfing, aus Neugier mit diesen Toys auf die Anweisungen Fremder hin zu experimentieren.

28. Vulkanausbruch (Der Privatlehrer)

John hob das Glas an die Lippen und nahm einen tiefen Zug. Es war vermutlich ohnehin besser gewesen, sich für diesen Tag nicht wiederzusehen. Also hatte er sich bei Mr. Abbott krankheitsbedingt entschuldigt und war zurück zu seiner Kutsche gegangen. Gerade als er losgefahren war, hatte er jedoch eine Beobachtung machen müssen, die sein Blut in Wallung brachte, auch jetzt noch. Josephine war Hand in Hand mit Natalie in Richtung Haus marschiert. War er so einfach zu ersetzen? Weil er nicht wollte, nahm es sich Josephine also woanders? Das nagte unheimlich an ihm.

25. In Vorbereitung auf die Ehe (Der Privatlehrer)

Josephine machte es sich in ihrem Bett bequem. Sie trug bereits ihr Nachtkleid, genau wie Alice, die sich noch im Dunkeln zu ihr geschlichen hatten. Allmählich wurden sie wieder unvorsichtig. Hoffentlich schlief Mrs. Greene wirklich so tief, wie Alice beteuerte. “Das Einzige, was mir ein bisschen Sorgen macht, ist der Vortrag, den er mir vor der letzten Bestrafung gehalten hat”, warf Josephine dann nachdenklich ein. In Wirklichkeit hatte sie noch ein paar mehr Sorgen. Mademoiselle Laperte zum Beispiel… aber davon konnte sie Alice nun wirklich nicht erzählen.

Zwischenkapitel: Brief von Lottie (Der Privatlehrer)

Obwohl sie wusste, dass Mr. Thurgood ein sehr strenger Mann war, war Josephine nicht ganz sicher, ob Mr. Buchanan den angekündigten Brief an ihn wirklich verfasst hatte und erst recht nicht, ob er wirklich die Konsequenzen mit sich brachte, die sie sich erhoffte. So lange, bis ihr Vater ihr eines schönen Morgens beim Frühstück mit den Worten „Von deiner Freundin Lottie kam ein äußerst merkwürdiger Brief, kannst du dir einen Reim darauf machen?“ ein Kuvert in die Hand drückte.