47. Hochzeitsglocken (Der Privatlehrer)

a/n: Da bin ich nach längerer Zeit wieder mit einer Geschichte. Leider hab ich ein paar nicht allzu ernste, aber dennoch nervige Krankheitsphasen hinter mir, weswegen sich alles eigentlich geplante verzögert hat. Heute gibt es ein Kapitel der etwas anderen Art. Es hat sich so einfach richtig angefühlt. Wie ihr vielleicht merkt, läuft alles so langsam in Richtung Ende. So oder so, bald geht es auch bei anderen Projekten weiter 🙂

Josephine starrte auf ihren Betthimmel. Sie hatte genug vom Herumwälzen und den erfolglosen Einschlafversuchen. Sie würde ohnehin kein Auge zutun. Kaum zu glauben. Morgen würde endlich John neben ihr liegen und das hoffentlich jede Nacht bis zum sehr sehr weit entfernten Ende ihres gemeinsamen Lebens. 

Morgen würden sie endlich großartigen Sex haben und vollkommen nackt und erschöpft nebeneinander in die Laken sinken. 

Aber wieso eigentlich erst morgen? Dieser Kerl war derart stur! Sie hätten all das schon längst haben können. Stattdessen wusste sie genau, dass er im Zimmer nebenan lag und sie ihn gerade jetzt noch nicht haben konnte. Das machte sie schier wahnsinnig. Zudem fand sie es einfach nur hirnrissig. Bei Gott, sie war keine Jungfrau mehr! Wollte er sich das einreden und dachte, seine Zurückhaltung würde dabei helfen? 

Sie grübelte weiter. Womöglich glaubte er sogar, sie würde scheu und bescheiden auf seine Annäherungsversuche reagieren und sich ganz unschuldig geben, wenn sie morgen ihr erstes Mal miteinander hätten. Pf, das konnte er vergessen!

Kurz entschlossen richtete sie sich auf. Seit wann war sie überhaupt so folgsam? Was gab ihm das Recht, sie hinzuhalten? Nach allem, was geschehen war, empfand sie das plötzlich als absolute Frechheit. Sie schob die Decke beiseite und eilte zum Spiegel, um noch einmal ihr Aussehen zu überprüfen. Ihr Haar war zu einem Zopf geflochten und sie trug ein hauchzartes, weißes Nachtkleid. Für morgen hatte sie sich ein ganz besonderes herauslegen lassen, aus hellgrünem Chiffon. Nun ja, sie wollte ja nicht die Überraschung verderben. Für den Moment würde es das hier auch tun. 

Josephine holte noch einmal Luft, ehe sie die Tür zwischen Johns und ihrem Schlafzimmer behutsam öffnete. Sie schlich sich hinein und hielt inne. In diesem Moment fiel ihr auf, wie wenig sie über seine Schlafgewohnheiten wusste. Womöglich war er ein Schnarcher und sie war gar nicht darauf vorbereitet. Umso besser, dass sie jetzt nachschaute und – hörte. Doch in der Dunkelheit konnte sie nur ein gleichmäßiges Atmen vernehmen. Erleichternd.

An sein Bett heranzukommen, war das erste Hindernis. Schnell stellte sie fest, dass sie wohl besser die Petroleumlampe von ihrem Nachttisch mitgenommen hätte. Sie sah wirklich kaum die Hand vor Augen, was in einem sozusagen fremden Zimmer doch recht waghalsig war. Nur in Trippelschritten und mit viel in alle Richtungen tasten, traute sie sich voran. Sie beschloss, es zumindest etwas heller hier drin zu machen- was hätten sie beide sonst davon?- und tastete sich zum Fenster hin, um den schweren Samtvorhang ein Stück beiseite zu schieben. Nun fiel ein dünner Strahl des Mondlichts ins Zimmer. Schon viel besser. Sie konnte nun gezielt auf sein Bett krabbeln.

Er lag halb auf der Seite und sie konnte nur Schemen seines Gesichtes ausmachen. Kurz war sie versucht, ihm die Nase zuzuhalten oder etwas ähnlich Albernes, aber sie war ja auf einer ernsthaften Mission. Also zog sie ihm behutsam die schwere Decke vom Körper. Gerade als John ein verschlafenes Geräusch von sich gab, setzte sie sich rittlings auf ihn und hauchte ihm einen Kuss auf sein Kinn. Er zuckte auf und schlug im nächsten Moment die Augen auf, wirkte gleichermaßen verschlafen wie verwirrt.

“Josephine… was…” 

“Du hast also einen tiefen Schlaf. Gut zu wissen”, grinste sie und presste dann ihre Lippen auf seine. Durch die Schlaftrunkenheit noch etwas ungelenk schob er sie an den Schultern ein Stück von sich.

“Was machst du denn?”, fragte er.

“Ich hatte einfach Sehnsucht nach dir und wollte dich sehen”, erklärte sie und strich mit der Hand über seinen festen Brustkorb. 

“Mhm… konntest du nicht schlafen?”, fragte er. Sie sah ihn gerührt an. Immer in Sorge um sie. 

“Kein bisschen”, hauchte sie und wollte sich wieder über ihn beugen, doch seine Hand hielt sie weiter auf Abstand.

“Was wird das hier?”, fragte er trocken und auf einmal klang er dabei gar nicht mehr müde.

Josephine seufzte und bewegte ein wenig ihr Becken. “Jetzt entspann dich doch mal… ich dachte einfach an einen netten Vorgeschmack… ist ja nicht so, als wären wir die ganze Zeit über anständig gewesen.” 

Er musterte sie und gab sich redlich Mühe, sich nichts anmerken zu lassen. 

“Josephine… wir haben morgen einen langen Tag vor uns. Das ist jetzt kein guter Zeitpunkt.”

Sie schmollte. “Und morgen bist du dann vermutlich erschöpft von den Feierlichkeiten. Na , das sind ja vielversprechende Aussichten.” 

Er strich nun selbst über ihre Schulter und hinauf zu ihrer Wange.

“Morgen bekommst du absolut alles von mir. Aber jetzt wird geschlafen.” 

Diese liebevolle Geste fühlte sich wirklich schön an. Nur stank ihr gewaltig, dass er meinte, hier mal wieder den Ton angeben zu müssen. Wenn sie ihn jetzt wollte, würde sie ihn auch jetzt bekommen. Außer ihm hatte noch kein Mann Nein zu ihr gesagt. Wieso sollte sie sich das ausgerechnet von ihrem eigenen Bräutigam gefallen lassen? 

“John…”, flüsterte sie und nahm seine Hand, begann jeden Finger einzeln zu küssen. Dabei gab sie sich einiges an Mühe, ihr Becken weiterhin auf ihm zu bewegen. “Ich will dich, hörst du? Entspann dich einfach… und lass es geschehen.”

Abrupt zog er ihre Hand weg und packte sie, nahm sie mit Leichtigkeit von seinem Schoß und setzte sie neben sich ab.

“Nein”, sagte er schlicht. Er setzte sich richtig auf und strich sein wirres Haar zurück. “Josephine, was soll das denn? Du willst doch nur wieder deinen Willen haben.” 

Sie schmollte. Das mochte stimmen. Aber er musste es ihr ja nicht so unter die Nase reiben.

“Wieso entscheidest nur du, wann wir endlich richtig Sex haben? Ich will, dass wir es jetzt tun!”

“Du weißt ganz genau, warum. Wir haben nicht viel Etikette in unserem Zusammensein gewahrt, das ist schon wahr. Aber wenigstens diese eine Sache sollten wir uns aufheben. Die eine Nacht wirst du wohl noch aushalten können.” 

Wieder musterte sie ihn trotzig. Aber sie wollte nunmal nicht warten! Nur langsam gingen ihr die Argumente aus. So einen richtig guten Grund gab es wohl nicht, nicht bis morgen zu warten, bis auf das alte “Wer hat Recht”-Spiel. Aber das war ihr nunmal verdammt wichtig.

“Ist es, weil du mich nicht begehrenswert genug findest?”, fragte sie nun gespielt bedrückt und schob ein wenig den Saum ihres Nachtkleides nach oben. “Ich weiß, ich mag nicht so kurvig sein wie andere Frauen… vielleicht genügen dir meine Reize nicht.”

John wirkte sichtlich angespannt. Es war hier schließlich auch leicht, etwas Falsches zu sagen. 

“Du weißt, dass es damit nicht das Geringste zu tun hat.” Er erhob sich vom Bett und griff nach ihrer Hand.

“Na los, ich bring dich auf dein Zimmer.”

Doch sie riss sich los. “Da! Sieh, wie du mich loswerden willst!”, rief sie aus.

“Sei nicht so laut, du weckst noch jemanden”, erwiderte er und trat einmal ums Bett herum. Doch sie krabbelte quer darüber auf die andere Seite. Ihr Herz pochte jetzt gehörig. Das war zwar nicht ihr ursprünglicher Plan gewesen, doch ihn zu provozieren war immerhin ihr Spezialgebiet.

“Ich bin in meinem eigenen Haus sowohl am Tage als auch in der Nacht so laut, wie ich es will!”, erklärte sie mit entschlossener Stimme. 

“Wenn du vorgreifen willst, dann tue ich das ab jetzt auch”, erklärte er. “Es ist nämlich ebenso mein Haus!” Mit diesen entschlossenen Worten beugte er sich über das Bett. Noch ehe sie ein weiteres Mal ausweichen konnte, schnappte er sie und warf sie über seine Schulter. Na schön. Vielleicht war sie auch absichtlich einen Ticken zu spät ausgewichen. 

“Was machst du denn, John?!”, quietschte sie und begann in ihrer Position zu zappeln und sich zu winden, doch er schlang den Arm fester um ihre Taille und durchschritt kurz entschlossen den Raum, die offen stehende Zwischentür und brachte sie zurück in ihr Schlafzimmer. Mit einem nachdrücklichen Klaps, der sie erst recht aufmucken ließ, ließ er schließlich locker und setzte sie auf ihrem eigenen Bett ab.

“Du bist so ein Spielverderber!”, beklagte sie sich. 

“Mag sein. Aber wie ich schon sagte… alles zu seiner Zeit” Er beugte sich zu ihr hinab, um ihr einen versöhnlichen Kuss zu geben, doch sie drückte sein Gesicht mit der Hand weg. 

“Von mir bekommst du überhaupt nichts mehr!”, sagte sie missgestimmt. Sie wusste zwar selbst nicht richtig, wieso er das jetzt tun sollte, aber wenn sie schon nicht bekam, was sie wollte, könnte er sie ja wenigstens übers Knie legen, statt sie einfach so ins Bett zu schicken. 

“Nun schmoll nicht. Genieß lieber deinen letzten Abend in Freiheit, ehe du ab morgen keine ruhige Nacht mehr hast”, sprach er nun selbst verschwörerisch und brachte sie mit diesem überraschenden Versprechen doch ein wenig aus dem Konzept. Dabei war sie wirklich nicht die Art von Frau, die man nur durch Worte zum Erröten brachte. 

Noch bevor sie ein weiteres Mal ausweichen konnte, drückte er seine Lippen auf ihre.

“Ich liebe dich”, raunte er dann. “Und jetzt schlaf gut.” 

Sie sah ihm innig entgegen, nicht mehr in der Lage, ihre Fassade aufrechtzuerhalten.

“Na schön”, murmelte sie. “Aber morgen will ich es doppelt und dreifach zurück bekommen!”

Er warf ihr nur einen vielsagenden Blick zu, ehe er durch die Tür in sein Schlafzimmer verschwand. Seufzend legte Josephine sich ins Kissen zurück. Zwar war sie davon überzeugt, weiterhin kein Auge zumachen zu können, doch schon Sekunden später verfiel sie in einen traumlosen Schlaf.


“ALICE! Wo sind die Steckblumen für mein Haar…. ich finde sie einfach nicht!” Angesprochene kam heran geeilt, einen Korb Blumen unter ihren Arm geklemmt.

“Ich habe doch gesagt, du sollst sitzen bleiben!“, erklärte sie streng und bugsierte Josephine zurück auf das Sitzpolster. Sie trug bereits ihr Kleid, es war blassblau mit dunkelblauen Stickereien, was ihr ausgezeichnet stand. Kein Wunder. Josephine hatte es höchstpersönlich in Auftrag gegeben. Der Anblick ihrer bezaubernden Trauzeugin war immerhin eine kurze Ablenkung von ihrer eigenen, unaussprechlichen Nervosität. 

“Du siehst so hübsch aus, Ally”, erklärte sie leise, während diese sie zurück auf den Stuhl schob. 

“Kein Vergleich zu dir. Dank meiner Hilfe wirst du die atemberaubendste Braut, die Cornwall je gesehen hat!”, erklärte Alice in übermäßigem Eifer. Josephine glaubte ihr. Nicht ohne Grund hatte sie niemanden aus London kommen lassen, der sie zurechtmachte, sondern diese Aufgabe Alice übertragen. Diese war nicht nur gerührt von dem Vertrauen gewesen, das Josephine in sie steckte, sie hatte sich auch im Feuereifer an die Arbeit gemacht. Wochenlang hatte Alice ihr verschiedenste Frisuren gesteckt, bis sie zu sich beide absolut sicher waren, die beste Variante gefunden zu haben. 

“Ja… in Ordnung. Aber kannst du dafür etwas weniger an mir herumzerren?”, stöhnte Josephine, als Alice eine Strähne gerade besonders straff zurecht kämmte. 

“Stell dich nicht so an. Gracie beklagt sich weniger als du!” 

Bestimmt bekam das arme Ding die Bürste auf den Kopf gehauen, wenn es aufmuckte, dachte Josephine, sprach es aber besser nicht aus. Im nächsten Moment sah sie das kleine Mädchen plötzlich in der Tür stehen. Sie trug eine kleine Version des selben Kleides wie ihre Mutter und Josephine seufzte verzückt.

“Gracie! Nein, wie hübsch bist du denn? Na, komm her, lass dich ansehen.” Das Mädchen näherte sich, von Josephines übermäßiger Euphorie etwas schüchtern geworden, der Braut an, die ihr das Kleid glatt strich und sie anlächelte. “Nun haben wir nur ein Problem. In der Kirche werden alle ja nur noch dich anschauen, du niedliches Ding, du.”

“Tante Phine, du siehst aber aus wie eine Prinzessin”, erklärte Grace und Josephine konnte nicht anders, als sie dafür kräftig in ihre Arme zu drücken. “Braves Kind”, erklärte sie, während Alice sie ermahnte, still zu halten. 

“Hast du schon etwas gegessen, Liebling?”, fragte Alice und die Kleine schüttelte den Kopf.

“Geh bitte zu Granny und lass dir etwas geben. Aber pass auf, dass du dich nicht schmutzig machst.” 

“Ja, Mommy”, nickte Grace und sprang hinaus. 

Josephine blickte ihr nachdenklich hinterher. “Ich hoffe, ich habe noch eine Menge Zeit, bevor ich Kinder bekomme. John ist ja wirklich süß mit Henry und Grace… aber das ist ja schon sehr viel Verantwortung.”

“Man wächst hinein”, erklärte Alice ihr. “Leg es in die Hände des Herren. Es wird passieren, wenn er es vorsieht.”

Josephine rollte mit den Augen. Sie war noch nie gut damit gefahren, Männern solche wichtigen Entscheidungen zu überlassen. Göttlich oder menschlich. 

“Erst einmal sollte ich ja überhaupt das Zeug zu einer guten Ehefrau haben”, seufzte sie. “Ich zweifle noch daran, um ehrlich zu sein.”

“John hat dich kennen und lieben gelernt, wie du bist”, erklärte Alice, während sie fleißig Blumen feststeckte. “Ihm muss dein Sturkopf ja irgendwo gefallen, hm? Außerdem weiß er, was für ein aufrichtiger, liebevoller Mensch hinter deiner zickigen Fassade stecken kann.”

“Du wirst ja langsam wieder richtig frech”, stellte Josephine nicht ohne Ärger in der Stimme fest.

“Langsam wieder es zwischen uns wie früher, jetzt, da du mich lässt”, erklärte Alice und gab ihr einen Kuss auf die Wange. “Du bist nämlich wie eine kleine Schwester für mich. Darum musst du dich um nichts sorgen. Ich werde immer auf dich aufpassen. Auch wenn du von nun an Mrs. John Buchanan heißt.” 

Josephine nickte stumm und wedelte mit der Hand vor ihrem Gesicht herum, um die aufsteigenden Tränen der Rührung herunterzuschlucken. Doch es wollte nicht wirklich gelingen. Also drehte sie sich zu Alice um und umarmte diese impulsiv. 

“Du bist auch für mich wie eine Schwester”, murmelte sie. “Ich verspreche, dass nie wieder etwas zwischen uns kommen soll.” 

“In Ordnung”, flüsterte Alice und so hielten die beiden jungen Frauen sich für einen Moment fest. 

“Miss Abbott?” Einer der Bediensteten stürmte hinein. “Entschuldigen Sie bitte die Störung, aber es fuhr gerade noch eine Kutsche voller Blumen ein. Was sollen wir damit tun?”

Josephine löste sich aus der Umarmung, ihr Puls stieg. “Herrgott!”, rief sie aus “Die sollten doch zur Kirche gefahren werden, nicht hierher! Bring das auf der Stelle in Ordnung!” 

“Sehr wohl, Miss Abbott”, sprach dieser und eilte dabei schon heraus. 

Alice schmunzelte und stupste sie an.

“Unverbesserlich, Miss Abbott”, erklärte sie und frisierte sie dann weiter.


“Bitte, sitzt meine Weste?”, fragte John und richtete sie dabei. Finnegan inspizierte seinen Hausherren eingehend, konnte aber beim besten Willen nicht feststellen, dass irgendetwas nicht perfekt an Ort und Stelle saß. Doch so recht hatte er nunmal auch nicht das Auge dafür. Er musste selbst auflachen.

“Mr. Buchanan, Sie fragen das einen Stalljungen, das ist Ihnen schon bewusst?”

Der baldige Hausherr legte ein Grinsen auf. “Du bist kein Stalljunge mehr. So wie du inzwischen täglich gekleidet bist, liegt die Vermutung nahe, dass du dazugelernt hast.” 

“Der Schein trügt. Das alles ist Alices Verdienst”, erklärte Finnegan. “Sie hat mir wirklich eine ganze Menge über Etikette, die richtige Kleidung und die richtigen Umgangsformen beigebracht.”

John lächelte. “Du warst klug genug, auf sie zu hören. Auch das verlangt Größe.”

Finnegan nickte. “Ich denke wohl, darum geht es in einer Ehe. Man ergänzt sich. Ich weiß natürlich nicht, wie klug es ist, auf Miss Abbott zu hören…”

John mahnte lachend “Na! Immerhin befinden Josephine und ich sich in einer ganz ähnlichen Situation wie Alice und du. Beide unserer Ehefrauen sind oberhalb unseres Standes und wir werden uns wohl für immer bemühen müssen, zu beweisen, dass wir dieser neu erworbenen Stellung würdig sind.”

“Niemand, der auf diesem Gutshof lebt, hegt auch nur den geringsten Zweifel daran, dass Sie dieser Stellung würdig sind, Sir.” 

John atmete durch. Es tat gut, das zu hören. Gerade, als er Finnegan danken wollte, ihm Mut gemacht zu haben, klopfte es an der Tür.

“Ja, bitte?”, rief John.

“Die Duchess of Inverness möchte Sie sprechen, Sir”, erklärte einer der Bediensteten respektvoll.

“Sehr gerne, vielen Dank”, nickte John und Bridget beschritt sein Zimmer. Wie auch sonst strahlte sie dabei diese alles umfassende Eleganz aus. Nur, dass ihr für den Anlass sorgsam ausgewähltes Kleid mit hohem Kragen und weiten Ärmeln diese Eleganz heute nur noch mehr betonte. 

“John”, lächelte sie sanft und schritt auf ihn zu. „Du siehst prächtig aus, das tust du.”

“Ich lasse Sie dann mal alleine”, erklärte Finnegan John leise, als er bemerkte, dass dies ein intimer Moment zwischen seiner Ziehmutter und ihm werden würde. Er machte mit den Worten “Euer Gnaden” noch einen tiefen Diener vor Bridget, ehe sie ihm mit einem Nicken erlaubte, zu gehen. 

John ließ sich nur zu gerne von der älteren Dame in den Arm nehmen, kaum, dass sie unter sich waren. 

“Ich bin so stolz auf dich, mein Junge”, seufzte sie. “Als du vor vier Jahren vor meiner Tür standest, verzweifelt und geplagt von Gewissensbissen… wer glaubte damals, dass du einmal wieder hier wärst, als Herr dieses Anwesens und sich doch alles zum Guten wenden würde.“ 

Bei dem Gedanken konnte John nur den Kopf schütteln. “Ich selbst ganz sicher nicht. Aber du, Bridget. Hättest du mich nicht wieder und wieder bestärkt, zu meinen Gefühlen zu stehen und niemals aufzuhören, Josephine Briefe zu schreiben… wer weiß.” 

“Du wusstest selbst, was das Richtige ist. Du hast nichts als einen Schubser in die richtige Richtung gebraucht”, erklärte Bridget lächelnd und knuffte dann einfach in seine Wange. “Mein Johnny ist ein richtiger Mann geworden!” Ihre Geste unterstrich diese Aussage zwar nicht gerade, doch er ließ sie gewähren. Vielleicht auch, weil es gut tat, sich gerade womöglich zum letzten Mal ein wenig jungenhaft zu fühlen. 

“Ohne dich wäre es niemals so weit gekommen”, erwiderte er. “Ich kann dir nicht genug danken. Darum ist es nur richtig, dass du heute meine Trauzeugin bist. Doch ich kann wohl kaum in Worte fassen, wie viel es mir bedeutet.”


“Dann spar dir die Worte”, erklärte Bridget freundlich und drückte ihn dafür noch einmal. “Ich spüre es doch, mein Junge.” Nach einem weiteren Wangengetätschel ließ sie ihn los und richtete noch einmal seine Krawatte. 

“Dafür solltest du bei deiner jungen Braut an der Rute nicht sparen”, warf sie noch beiläufig ein. “Aber das weißt du ohnehin schon.” 

“Ja”, schmunzelte John. “Sie erinnert mich täglich daran.”

Sie schenkte ihm ein wissendes Lächeln und er trat hinaus. Seine Kutsche wartete sicher bereits und er sollte wirklich vor Josephine in der Kirche sein.


Josephine atmete noch einmal durch und ließ sich von Alice gut zureden, als sie die Kirche erreichten. Täglich heirateten hunderte Menschen in England. ‘Wie machen die das bloß, ohne die Nerven zu verlieren?’, fragte sie sich. 

Gerade schien die Sonne und der Himmel erstreckte sich wolkenlos blau über ihren Köpfen, obgleich es noch winterlich frisch war. Im Eingang der Kirche sah sie ihren Vater stehen, der ihr mit einem gütigen Lächeln entgegen blickte. Josephine sprang aus der Kutsche und eilte auf ihn zu. Sie fiel ihm um den Hals, als hätte sie ihn seit Ewigkeiten nicht gesehen. Er tätschelte im Gegenzug ihren Rücken.

“Mein Kind. Du strahlst genau wie du es solltest”, sagte er mit einem Lächeln auf den Lippen und drückte ihre Hände. 

Josephine nickte ein wenig und flüsterte: “Mir bedeutet es einfach alles, dass du selbst mich zum Altar führen kannst, Daddy.”

“Ja, da hatten wir wohl noch einmal Glück”, erklärte ihr Dad und sagte das beiläufig, ganz als würde er über das Wetter sprechen. “Nun ist es auch der richtige Bräutigam, hm?” 

Sie nickte ertappt. Um ein Haar wäre das hier tatsächlich anders ausgegangen. Wie sie sich dann wohl gerade fühlen würde? Es war schließlich so, gerade bereute sie nicht mehr das Geringste. Sie wusste mit voller Gewissheit, dass John der Mann war, den sie heiraten wollte. Die Erkenntnis traf sie wie auf einen Schlag. Es gab keinen Grund, nervös zu sein. Das hier war, was sie wollte. Aus tiefstem Herzen. 

“Na komm”, sprach ihr Vater aufmunternd und hielt ihr den Arm hin. Sie hakte sich ein. Erst jetzt bemerkte sie, dass die Kirchenglocken bereits läuteten. Ihr Zeichen, die Kirche zu betreten. 

Die ersten Schritte in den Gang hinein machte sie wie in Trance. Auch wenn ihre Schritte nun fest und entschlossen waren, das hier fühlte sich gerade gar nicht real an. So oft hatte sie sich vorgestellt, wie es geschehen würde. Nun sah sie dort vorne vor dem Altar wirklich die breite Silhouette von John, es war wirklich ihr Vater, der sie dorthin führte, die bekannten Gesichtern in den Reihen, sie ihr gerührt entgegen blickten, waren voller Zustimmung und Wissen um die Bedeutsamkeit dieses Momentes. 

“Alles Gute”, hörte sie ihren Vater sagen, ehe er sich löste. John, der bis zuletzt nach vorne geschaut hatte, sah sie nun an. Alles in seinen Augen bestätigte auf einen Schlag, warum sie hier bei ihm war. Sie sah so viel Wärme, so viel Zuneigung, so viel Glück und Stolz, dass sie ihm am liebsten auf der Stelle um den Hals gefallen wäre. 

Doch stattdessen setzte sie ein kokettes Lächeln auf und wisperte “Na, gefalle ich dir?” 

Ein Grinsen schlich sich auf seine Lippen, ehe er nach ihrer Hand griff und diese drückte. 

Ein kleiner, zärtlicher Blick zwischen ihnen, dann wandte sie sich dem Pastor zu, seine große Hand dabei fest umklammert. 

Sie war voller Gewissheit und Zuversicht. Das hier war, was sie beide aus tiefstem Herzen wollten. Darum war sie sicher, keiner von ihnen würde diesen Moment gerade und das Gefühl der Verbundenheit, das er mit sich brachte, je wieder vergessen.

20 Kommentare zu „47. Hochzeitsglocken (Der Privatlehrer)

  1. wunderschön! Ja schade, dass es bald zu Ende ist – aber diese Geschichte ist einfach nur wunderschön 😀 Danke, dass Du sie geschrieben hast bzw. schreibst!

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  2. Hallo liebes Redbottomed girl,

    Letztes Jahr habe ich einen großen Fehler gemacht. Ich bin auf deinen Blog gestoßen und habe deine Geschichten, besonders diese Reihe hier, auf ex gelesen oder besser gesagt verschlungen. Allerdings nicht darauf geachtet , dass du so lange Pausen zwischen deinen Geschichten hast….
    Jetzt nach so langer Zeit sehnsüchtig von mir erwartet kommt wieder eine tolle Geschichte von dir – Jubel 🥳 und du kündigst an, dass es zu ende geht😭 oh nein bitte nicht. So kreativ und hochbegabt wie du als Autorin bist würden dir doch bestimmt noch viele, viele tolle Stories rund um die Beiden einfallen…
    Ich würde es echt vermissen nichts mehr von den beiden zu lesen.
    Ich liebe es, wie du die Charaktere ausgestaltest und den Leser in eine echt faszinierende Welt entführst. Strafen erscheinen meist gerecht und sind nicht nur klatsch-klatsch brutal-sadistisch rüberkommend wie in manch anderen Blogs. (Die ich zur Überbrückung der Wartezeit auf einen neuen Beitrag von dir lese:-).
    Du hast wirklich Talent Fortsetzungsgeschichten zu schreiben, die es Freude macht zu lesen.
    Ich bin keine große Kommentatorin aber eine begeisterte stille Leserin von deinen Geschichten und möchte an dieser Stelle einfach mal Dankeschön für die vielen schönen Stunden, die du mir beim teilweise wiederholten Lesen deiner Geschichten bescherrt hast, sagen. DANKE und sehr gern mehr von dieser Reihe und auch josie und Jeff oder truckstop🥰.

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    1. Heyhey,

      ich muss sagen, ich bereue natürlich nicht, dass du auf meinen Blog gestoßen bist, ganz im Gegenteil 🙂 Ja, mein Pensum, mit dem ich vor vier Jahren mal die Privatlehrerreihe gestartet hatte, konnte ich definitiv nicht einhalten.

      Klar, ich habe noch einiges im Kopf und es ist ja noch nicht aller Tage Abend.

      Dankeschön, das freut mich wirklich riesig zu lesen. Natürlich schreibe ich auf diesem Blog eigentlich hauptsächlich was mir Spaß macht und was ich selbst gerne lesen würde und das sind nunmal Geschichten, in denen man meistens einen engen Draht zu den Charakteren bekommt und somit ebenso mit ihnen mitfühlen wie auch feststellen kann, dass sie sich den Hintern voll jetzt aber auch redlich verdient haben 😉

      Ich verstehe das, bevor ich angefangen habe, den Blog zu führen, war ich auch immer nur stille Leserin. Umso mehr freue ich mich, dass du mir dennoch geschrieben hast, denn jeder Kommentar motiviert mich natürlich zum Weiterschreiben 🙂
      Den Dank nehme ich gerne entgegen, wenn meine Geschichten so gut bei Lesern ankommen, macht mich das auch einfach glücklich.

      glg
      rbg

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  3. Ich habe es schon vor vielen Folgen in einen Kommentar geschrieben: Mir sind die Charaktere so ans Herz gewachsen, dass ich die Geschichten mag, egal ob Spanking darin vorkommt oder nicht. Bei Deiner ominösen Ankündigung („ein Kapitel der etwas anderen Art“) befürchtete ich schon, dass etwas Schlimmes passieren würde, aber zum Glück ja nicht. Mögen die beiden glücklich werden – und möge Josephine ihr manchmal vorlautes Mundwerk nicht verlieren. 😉

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    1. Ach, das ist schön zu lesen 🙂 Natürlich versuche ich, Spanking einzubauen wenn es irgendwie möglich ist, aber in dieses Kapitel hat es einfach nicht gepasst (haben mir die Charaktere übrigens selbst signalisiert. Kein Scheiß, ich hab den Anfang darauf auslegen wollen, aber die Dynamik der beiden wollte sich da einfach anders entwickeln…)
      Nein, nein, jetzt ist das Schlimmste für die beiden überstanden 🙂
      Niemals wird sie das! Das macht sie doch mit am meisten aus 😉

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  4. wieder eine sehr schöne Geschichte mit Josephine und John. Ich mag die beiden total und hoffe das war nicht das Happy End und es gibt noch viel von den beiden zu lesen.

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  5. Liebes RDG,

    John ist für mich der größte Sympathieträger von all deinen Figuren (und ich liebe sie alle).

    Diese großartige Geschichte hat es mal wieder mehr als bestätigt. Ich könnte ewig von John und Josephine und ihrem Gefolge lesen (besteht da vielleicht nicht doch eine winzige Chance)? Ich liebe diese Zeitepoche. Besonders gut an dieser Geschichte hat mir gefallen, das John liebevoll, aber trotzdem konsequent ist, es hätte wirklich nicht gepasst, Josephine vor der dem großen Tag zu versohlen. Die Kombi zwischen diesen Komponenten ist dir wieder einmal perfekt gelungen. Die „Josephine und Josies – Storys“ sind meine absoluten Favorits. Natürlich bin ich traurig wenn Du diese Serie beendest, kann aber durchaus nachvollziehen, das man irgendwann einen Schlussstrich zieht, um den Kopf für neue Projekte frei zu bekommen. Mit Fanfiction kann ich persönlich wenig anfangen, auch wenn sie toll geschrieben sind. Ich bin ein Serienjunkie und bin auch von Truckstopp begeistert (bin schon so gespannt, was es mit Chris Geheimnis (was den guten Barry ausflippen lassen würde) auf sich hat. Du merkst schon, jetzt komme ich von eins zum anderen. Kann es kaum erwarten, wieder etwas von dir zu lesen

    Vielen vielen Dank für deine tollen Geschichten.

    Herzliche Grüße L.

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    1. Hi L,

      Oh wirklich? Ich finde es so interessant, welche Lieblingscharaktere die Leute haben. Vielleicht wäre das ja mal was für ne Umfrage?

      Doch doch, na klar besteht eine Chance 🙂 Nach dem nächsten Kapitel des Privatlehrers mehr dazu.

      Danke. Wie in einem anderen Kommentar schon geschrieben, manchmal ist es so, dass die Charaktere während des Schreibens ihr Eigenleben entwickeln und sich dann eben so verhalten, wie es am ehesten ihrem Charakter entspricht, Es hätte eben wirklich nicht gepasst, vor den großen Tag jetzt noch ein Spanking zu setzen, zumal Josephine vielleicht vorwitzig, aber nunmal auch nichts Schlimmeres war.

      Macht ja nichts, Fanfiction wird es weiterhin nur sporadisch auf meinem Blog geben, wenn ich gerade die Inspiration dazu habe. Das sind eben meine Ursprünge als Autorin und mir macht es ab und zu einfach Spaß, dahin zurückzukehren,

      Definitiv wird es aber auch bei Truckstop bald weitergehen und ihr werdet mehr über Chris erfahren 🙂

      Sehr, sehr gerne und ich danke dir für deinen Kommentar

      glg
      rbg

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  6. Voll schön, dass es dir wieder besser geht ☺️

    Witzigerweise musste ich bei dem Napoleon Film immer an deine Reihe denken. Der Blick, mit dem Josephine ihn nach der Krönung anschaut und dieser Gesichtsausdruck von Joaquin Phoenix ☺️ Hängt sicher mit der Veranlagung zusammen, aber ich finde seine Art, Macht und Wahnsinn zu verkörpern so unfassbar attraktiv. Und irgendwie habe ich mir vorgestellt, dass seien Phine und John nach der Hochzeit. Sehr passend, dass jetzt die Geschichte dazu kommt 😅

    Ich fand es auch einen amüsanten Take, dass John so standhaft geblieben ist 😂 Gerade ohne Sex oder Spanking passte die Geschichte sehr gut. Für meinen Geschmack hätte es sogar noch gerne viel romantischer sein dürfen. Großartigen Sex kann man mit vielen Kerlen haben, aber nur Liebe ist so mächtig, dass sich selbst ein Blick anfühlt wie der heftigste Orgasmus 😉

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    1. Danke dir, ich bin auch echt erleichtert, das war alles andere als schön

      Ohhh wie cool. ich habe den Film noch nicht gesehen, habe es aber ganz dringend noch vor. Aber natürlich geht es mir auch so, sobald ich irgendwo den Namen Josephine höre oder lese (und das ging mir auch schon im Kontext mit Napoleon so) habe ich da sofort die Verknüpfung. Aber sehr cool, dass sich das schon so überträgt 😀

      Jaaa, der Mann hat seine Prinzipien. Sonst wäre er nicht so weit gekommen, nicht? Ohh das hast du aber schön gesagt! Und interessant, wie du die Sache mit Spanking und Romantik siehst. Ich versuche, die Toleranz der Leser meistens nicht allzu sehr auszureizen.

      glg

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  7. „Du willst doch nur wieder deinen Willen haben.“ – Ich glaube, kein Satz könnte die Figur der Josephine oder diese Reihe besser zusammenfassen. 😁

    Ansonsten bin ich ja reichlich spät und vieles haben die anderen bereits in die Tasten gehauen. Aber dass John diesen Ausbruch so kühl hinnimmt, sie einfach auf die Schulter lädt und wieder in ihr Bett wirft und dort zurücklässt, ist einfach so ein typischer John-Move. Und seine Frau abweisen, die extra aus dem anderen Zimmer zu ihm rüber kommt und der die Wolllust förmlich aus jeder Pore tropft… dazu braucht es schon eine ordentliche Portion Willensstärke, die meiner definitiv nicht hat. 😅

    Leider ein Kapitel, in dem Josephine einfach so davon kommt, aber Du hattest ja schon früher dazu gesagt, dass das immer wieder mal vorkommen kann. Auch wenn die Reihe wohl absehbar zu Ende geht, werden wir doch hoffentlich noch ein oder zwei Episoden aus dem Eheleben der beiden bekommen?

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    1. Haha, so ist es wohl, das ist voll und ganz Josephine!

      Ja, John war da ja schon immer äußerst konsequent, da schafft er es auch noch einen Tag länger, würde ich sagen 😉

      In dem Fall gab es einfach nichts wirklich Bestrafenswertes, wie ich finde, aber es wird definitiv noch nachgeholt. Und zu letzterem werde ich mich bald schon äußern!

      glg und danke für deinen Kommentar

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  8. Liebe Redbottomed Girl,

    eine tolle Geschichte, gerade weil sie auch ohne Spanking so gut funktioniert, was psychologisch wunderbar motiviert wird.

    Ich werde traurig sein, wenn die Reihe zu Ende geht. Vielleicht geht es ja doch weiter…? Schließlich sind wir nicht mehr im 19. Jahrhundert, wo in der Literatur die Romane immer mit der Ehe enden. Aber ich sehe natürlich, wie der Erzählbogen sich dem Ende zuneigt. Und gerade bei Fortsetzungsgeschichten ist die große Kunst ja aufzuhören, wenn alle noch voll Eifer dabei sind.

    Viele Grüße
    GP

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    1. Erst einmal freut es mich, dass dir die Geschichte auch ohne den Spankingangteil gefallen hat.

      Über die Anmerkung musste ich durchaus schmunzeln, nein, in dem Zeitalter sind wir nicht. Ich werde bald erzählen, wie es mit der Geschichte weitergeht.

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