14. Gespräch unter Freundinnen (Onkel Jeff)

„Fuck! Verdammter Mist!“ Ein Blick auf die Uhr verriet Josie, dass sie mal wieder viel zu spät dran war. Wie so oft in letzter Zeit. Ihre beste Freundin war da zwar eher locker und trug ihr ihr Getrödel nicht weiter nach, aber das es nervte, war Josie trotzdem klar. Mit einem schwungvollen Bogen um die Ecke begann sie ein rasches Lauftempo einzunehmen. Jetzt waren es schon über 20 Minuten Verspätung und es regnete auch noch in Strömen.

Von weitem schon sah sie ihre Freundin Alina, wie sie sich mit Kapuze auf dem Kopf unter das Vordach des Ladens gequetscht hatte, vor dem sie sich treffen wollten.

Josie eilte auf sie zu, ihr Gesicht war von der Anstrengung inzwischen knallrot. „Hey“, tippte sie ihre Freundin an. „Es tut mir so leid, echt. Wartest du schon lange?“

„Schon gut“, seufzte Alina und nahm sie, nass wie sie war in den Arm. „Jetzt hat es ja geklappt, ich freu mich, dich zu sehen. Gehen wir rein?“

„Ja klar“, nickte Josie eifrig, erleichtert darüber, wie liberal Alina doch mit ihr umging.

„Ich dachte schon, du bist verschollen. Seit du frisch verknallt bist machst du dich ja ganz schön rar“, zwinkerte Alina, während sie gemeinsam durch den Krimskrams-Laden schlenderten.

„Tut mir leid, ich weiß. Fernbeziehungen sind so ätzend“, seufzte Josie. „Wenn wir können sehen wir uns eben am Wochenende.“

„Was heißt hier denn wenn ihr könnt? Warst du an den letzten paar Wochenenden denn einmal bei dir zuhause?“, schmunzelte Alina.

„Na klar“, erklärte Josie. „Also… mit ihm zusammen“, fügte sie dann verlegen hinzu. Ach, nur das letzte Wochenende hatte durchaus seine Spuren hinterlassen. Heute war bereits Donnerstag und die Tracht Prügel mit dem Rohrstock vom letzten Samstag war immer noch nicht verheilt. Sie hätte ihn wirklich niemals auf die schreckliche Idee bringen sollen, diese Teile zu kaufen. Jetzt stand ihr noch weitere Haue bevor und ihr Auto war sie auch los. Ein weiterer Grund für ihr Zuspätkommen, dieses blöde Fahrverbot!

„So, so“ Alinas Blick hatte weiterhin dieses wissende Glitzern. „Dich hat es ja diesmal ganz schön erwischt.“


„Oh Gott, du hast ja keine Ahnung, wie sehr“, brach es nun nur so aus Josie heraus. „Er ist einfach so… cool und charmant und weil ich ihn schon ewig kenne fühlt sich das alles so verdammt vertraut an. Ich kann immer noch nicht glauben, dass das jetzt echt passiert ist.“

„Und wann lerne ich ihn endlich kennen?“, fragte Alina, während sie eine kleine Schneekugel aus dem Regal nahm und schüttelte, rosa Sterne regneten auf ein Einhorn. Sie stellte sie etwas naserümpfend zurück.

„Also dieses Wochenende wollte er zu mir kommen“, warf Josie ein. Nervös machte sie der Gedanke ja schon, ihre beste Freundin und ihren neuen Onkel-Freund an einen Tisch zu setzen, aber im Grunde hatte sie keine Zweifel, dass sie zurechtkommen würden. Sie schätzte beide dafür, dass sie so umgänglich waren. „Ich meine ich würde ihn vorher fragen aber wenn du Lust hast…“

„Na klar doch! Samstag oder so? Ich bin dabei. Sollen wir in ein Café oder zu dir? Also wenn du aufgeräumt hast…“ Alina kannte Josies Unordnung schon und dass man bei ihr bloß nicht spontan aufkreuzen durfte, sie brauchte da immer etwas Vorlaufzeit zum Aufräumen. Besser gesagt, hatte sie gebraucht. Seit der strengen Überprüfung von Onkel Jeff standen die Dinge inzwischen etwas anders.

„Du kannst zu mir kommen. Meine Wohnung ist in letzter Zeit ziemlich ordentlich“, erklärte Josie leichthin. Sie nahm einen Strauß künstlicher Pfingstrosen aus dem Regal und sah Alina fragend an, die nur deutlich den Kopf dazu schüttelte.

„Die ganze letzte Zeit bist du schon ordentlich? Und das mehr als nur einen Tag am Stück? Wow, es geschehen noch Zeichen und Wunder“, bemerkte Alimna beeindruckt. Josie biss sich auf die Unterlippe. Sie konnte ja schlecht zugeben dass das mit einem Wunder viel weniger zu tun hatte als mit schmerzlichen Erfahrungen mit der Badebürste. Jeff hatte gewissenhaft dafür gesorgt, dass sie ihr Versprechen hielt, das er ihr bei seinem ersten Besuch abgenommen hatte. Schon ein paar Tage danach hatte er am Telefon nach den Bildern von ihrer neu gewonnenen Ordnung verlangt. Dass die nach ein paar Tagen wieder zunichte gewesen war, hatte sie ja schlecht zugeben können, also hatte sie es mit der Hinhaltetaktik probiert und dafür am Wochenende drauf gleich den nächsten ausgiebigen Hintern voll kassiert. Er hatte sogar extra eine Badebürste wie ihre besorgt, damit er ihr damit auch bei sich zuhause eine ordentliche Lektion erteilen konnte. Natürlich war am Ende alles rausgekommen. Dass sie schon wieder unordentlich geworden war und dass sie es ihm hatte verheimlichen wollen. Am Ende dieser Tracht hatte sie ihn förmlich darum angefleht, ab jetzt die Bilder schicken zu dürfen. Seitdem schaffte sie es zumindest einmal die Woche kurz vorm Fotografieren ihrer Räume gründlich aufzuräumen.

„Erde an Josie, noch da?“ Alinas Stimme riss sie aus den Gedanken. Sie wurde rot. Allein bei dem Gedanken daran hatte ihr Hintern zu pochen angefangen. Oh mann, morgen war schon Freitag und sie würden sich wiedersehen. Ein schöner Gedanke, aber es machte sie auch immer ein wenig nervös. Wenn sie sich am Wochenende sahen verging kein Tag, an dem sie nicht versohlt wurde. Nicht dass sie sich beschweren würde, wirklich nicht… aber ab und an mal ein paar Tage ohne Sitzbeschwerden waren doch ganz nett. Nach den Rohrstockhieben beim letzten Mal war daran jedoch nicht zu denken.

„Sorry. Hab grade über was nachgedacht“, murmelte Josie verlegen.

„Über deinen neuen Freund, was?“, neckte Alina sie. „Komm, gehen wir woanders hin, ich glaube hier finden wir nicht wirkich was Cooles.“

„Jaaa… kann sein“, sprach Josie gedehnt. „Hier ist echt nichts, hauen wir ab.“ Nebenbei schrieb sie Onkel Jeff eine Nachricht, in der sie fragte, ob er etwas dagegen hätte, Alina am Samstag kennenzulernen.

Sie schlenderten noch durch einige Läden, aber weil es einfach nicht aufhören wollte zu regnen, beschlossen sie, ihren Shoppingtrip zu vertagen und sich bei Josie zuhause bei einer Tasse heißem Tee aufzuwärmen.

Als Alina ihre Wohnung betrat, machte sie übertrieben große Augen. „Wow, das ist hier ja nicht wiederzuerkennen. Schick, Josie.“

„Danke“, erwiderte diese ein wenig verlegen. Sie legten beide die nassen Sachen ab und flätzen sich dann mit Schlabberklamotten und Tee auf das Sofa. Erst dann vibrierte Josies Handy. Manchmal antwortete er aber auch sowas von lahmarschig. Oh mann, sie schimpfte sich selbst bei dem Gedanken, ihn so zu nennen. Was machte dieser Mann bloß mit ihr?!

„Oh, er hat geantwortet. Er möchte dich sehr gerne kennenlernen und ich soll dich grüßen.“

„Sehr schön“, erwiderte Alina zufrieden.

„Alina“, setzte nun Josie behutsam an. „Ich habe eine Bittte an dich“ Da gab es etwas, wovor sie schon die ganze Zeit nicht nur ein bisschen Schiss hatte. Die zweite Tracht mit dem Rohrstock für das Handy am Steuer stand noch aus, da konnte sie wirklich nicht gebrauchen, dass Onkel Jeff ein weiteres ihrer zahlreichen Laster mitbekam.

„Könntest du vor O… äh vor Jeff vielleicht nicht erwähnen, dass ich in letzter Zeit so oft zu spät war?“

Alina blinzelte überrascht. „Müsste er das nicht schon selbst bemerkt haben oder soll ich jetzt persönlich nehmen wenn es bei ihm anders ist?“

„Nein, ich gebs ja zu, ich bin furchtbar. Dass er das nicht abbekommt, liegt nur dran, dass er mich abholt oder her fährt um hier zu bleiben. Ich komm aber auch gar nicht mehr aus den Puschen, ich war in letzter Zeit nur noch zu spät auf der Arbeit“, seufzte Josie.

„Ja na gut, aber was interessiert ihn denn, wenn du zu spät zu unseren Verabredungen oder auf die Arbeit kommst?“, wollte nun Alina neugierig wissen. Mit dieser Frage hätte Josie wohl rechnen müssen.


„Oh ihn interessiert so ziemlich alles, was ich tue“, seufzte Josie voller Selbstmitleid. Nur wie sollte sie das jetzt plausibel rüberbringen ohne dass Alina dachte, sie würden eine komplett seltsame Beziehung führen? „Weißt du, er ist noch ziemlich… alte Schule und so.“

„Alte Schule und so?“, wiederholte Alina und hob eine Braue. „Da wird er sich bei dir ja die Zähne ausbeißen, seit wann lässt du dir von einem Mann irgendetwas sagen?“

Herrje. Das war wirklich so gar nicht der Dampfer, auf den Josie hatte aufspringen wollen. Sie spürte, wie ihr Gesicht heiß wurde.

„Es hat eben auch seinen Reiz“, erklärte sie sehr leise und hoffte, dass es damit gut sein würde. Von wegen.

„Oho. Ich will viel, viel mehr davon hören. Erzähl doch mal, was heißt alte Schule und wieso genau soll er das nicht wissen? Klingt ja ziemlich danach als würde er dich noch erziehen. Ich meine, ich weiß er ist älter als du und du kennst ihn, seit du klein warst, nicht? Am Anfang hast du auch noch andauernd als „Onkel Jeff“ über ihn geredet.“

„Habe ich?!“, erwiderte Josie schrill, verdammt, fühlte sie sich ertappt! Wie hatte sie das nicht bemerken können?

„Josie, du bist rot wie eine Tomate. Du machst mich neugierig, jetzt erzähl schon“, stichelte Alina grinsend.

Na schön. Jetzt war es wohl zu spät für einen Rückzieher. Sie hatte schon die ganze Zeit überlegt, ob sie es ihrer besten Freundin, vor der sie auch sonst keine Geheimnisse hatte, gestehen sollte. Immerhin war Jeffs Exfrau gezwungenermaßen auch schon im Bilde, war es da nicht komisch, wenn es Alina nicht wusste?

„Also gut, aber… ich will vorher erwähnen, dass er ein toller Mann ist. Sehr klug und liebevoll und immer um mein Wohl besorgt. Ich fühl mich einfach so sicher und geborgen in seiner Nähe und der Sex… der ist wirklich bombastisch.“, verriet Josie verlegen. Sie wollte ja nicht angeben, aber sie wollte eben erst einmal seine guten Seiten aufzeigen. Irgendwie hatte sie Angst, Alina könnte das alles in den falschen Hals bekommen.

„Okay? Ich dachte eigentlich, es geht hier um Sex, aber wenn du das so raushaust, scheint es ja was anderes zu sein.“ Alina sah sie nun umso neugieriger an.

„Es geht schon um Sex. Also auch. Wir haben danach oft… also… weißt du…“ Sie knibbelte an ihrer Nagelhaut herum.

„Nach was denn?“, ließ ihre Freundin nicht nach.

„Also wenn ihm mein Verhalten missfällt… sehr missfällt… bekomme ich das ziemlich deutlich zu spüren“, nuschelte Josie. „Auf die altmodische Art und Weise.“

„Ach… ist das so ne Shades of Grey-Geschichte? Ich dachte, du hasst diesen Film“, merkte nun Alina an. Sie war Josies Geschmack viel zu klug und zu gut im Schlussfolgern. Immerhin schien sie noch immer eher neugierig als abgeschreckt.

„Ich hasse diesen Film ja auch!“, platzte nun aus Josie heraus. „Dieser Milchbubi, der einen auf Big Boss macht und dieser faden Tante sagt, was sie zu tun hat. Und wehe, sie rollt mit den Augen, dann bekommt sie ganze sechs Schläge mit der flachen Hand auf den Po, uuh…“

Alina grinste immer noch. „Und du bekommst mehr als sechs Schläge?“ Puh, die schaffte es aber auch, einen in die Enge zu treiben. Josie spürte, wie die Hitze in ihrem Gesicht kaum noch auszuhalten war.

„Naja… ja. Und es geht auch nicht so in Richtung… Fesselspiele, Satinbettwäsche und Dessous und er steckt mir auch nicht irgendwelche Liebeskugeln in irgendwelche Körperöffnungen…“

„Sondern?“, fragte Alina.

„Es ist eher so in Richtung… Hosen runter und übers Knie. Sehr klassisch und… naja wie gesagt altmodisch.“ Sie versuchte das alles sehr lässig von sich zu geben, aber eigentlich stotterte sie und spürte schon die Stressflecken an ihrem Hals.

„Also bekommst du von ihm den Hintern versohlt wenn ihm was nicht passt“, fasste Alina sehr sachlich zusammen. „Und für was so?“

„Naja wenn ich irgendwie… frech bin oder zu viel Geld ausgebe, ihm etwas verheimliche oder lüge oder… eben auch für Unordnung.“ Das alles nuschelte sie ziemlich beschämt vor sich hin.

„Ach deswegen ist es hier auf einmal so aufgeräumt! Na deinen Jeff sollte man sich ja glatt als Motivationscoach engagieren.“ Josie konnte gar nicht fassen, wie locker Alina damit umging. Sie wusste genau, hätte jemand ihr selbst das noch vor einer Weile erzählt, wäre sie ganz sicher ausgeflippt.

„Jetzt mal ernsthaft, Chris war so ein Würstchen, ich dachte da immer schon, dass du wen brauchst, der dir paroli bietet“, erklärte Alina, die ihren überraschten Blick wohl zu deuten wusste. „Und wenn es euch beide anmacht und du obendrein noch zuverlässiger und ordentlicher wirst… wer bin ich denn, dir da reinzureden.“

„Danke“, seufzte Josie erleichtert. „Weißt du, dieses Fahrverbot… das liegt nicht dran, dass die Polizei mich angehalten hat, das war er. Er war dabei, als ich beim Autofahren aufs Handy geschaut habe. Jetzt hab ich nicht nur… naja Ärger bekommen, er hat mir auch die Autoschlüssel abgenommen.“

„Ich hab dir die ganze Zeit schon gesagt, dass das ne furchtbare Angewohnheit ist“, sprach Alina ebenso missbilligend. „Aber alle Achtung, dass du das alles so mitmachst. Hätte ich wirklich nie von dir erwartet, Süße.“

„Ich auch nicht von mir“, räumte Josie ein. „Aber bitte behalte das jetzt nicht die ganze Zeit zu sehr im Hinterkopf wenn ihr euch morgen seht, ja?“, warf sie dann schnell ein „Das soll jetzt nicht das erste sein woran du denkst wenn ihr euch kennenlernt.”

“Sorry, aber dazu ist das Ganze zu außergewöhnlich. Ich bin echt neugierig wie eure Dynamik so ist. Du bist sonst so tough, ich kann mir gar nicht vorstellen wie du klein beigibst.”

“Tja”, murmelte Josie. Hätte sie vor ein paar Monaten auch nicht von sich gedacht, aber jetzt war es nunmal so und sie mochte es sogar.

“Bekomme ich das denn morgen gleich mit?”, wollte Alina neugierig wissen.

“Was?! Dass er mich … verhaut?! Bestimmt nicht!”, wandte Josie heftig ein. Was für eine peinliche Vorstellung das alleine schon war.

“Nee, ich meine eher dass du auf das hörst was er sagt.”

“Wohl oder übel”, gab Josie widerstrebend zu. Auch wenn er sie bestimmt nicht in Anwesenheit ihrer Freundin bestrafen würde. Nein, so weit würde er nicht gehen, zumindest nicht wegen einer Lappalie wie Widerworten.

“Aufregend”, grinste Alina. Sie wirkte auf Josie wie eine übereifrige Journalistin, die jedes Detail ihrer großen Titelstory als spannend empfand.

„Naja, nur eine Sache frage ich mich noch. Du hast gesagt, du wirst für Heimlichtuereien bestraft. Ist es dann so schlau ihm das mit dem Zuspätkommen zu verschweigen?“

„Du verstehst das nicht!“, warf Josie seufzend ein. „Diese Strafe für das Handy am Steuer ist noch nicht… zuende. Und er ist so konsequent! Ich meine sieh dir meine Bude an. Wenn er das rauskriegt, werd ich so lange verhauen, bis ich immer pünktlich bin. Und dann ist egal ob ich grade auch für das Handy am Steuer versohlt wurde.“

„Aber ganz ehrlich, so ein Hintern voll, ist das echt so schlimm dass du dich da um 180 Grad drehen lässt?“, wollte Alina weiterhin inquisitiv wissen.

„Jaa…. ich meine er versohlt mich nicht nur mit der Hand sondern auch mit irgendwelchen Hilfsmitteln. Und dann muss ich irgendwann klein beigeben.“

„Also ich weiß, was du meinst. Boah, mich hat meine Mutter mal mit dem Kochlöffel verdroschen, weil sie mich beim Rauchen erwischt hat, das war sowas von übel!“, warf nun Alina ein. „Ich hab auch nie wieder ne Zigarette angefasst. Also nicht bis ich ausgezogen war.“

Josie sah sie an und biss sich auf die Unterlippe. Sie erinnerte sich nur zu gut an diese Geschichte, Alina hatte sie ihr schon einmal erzählt. Dabei fühlte sie sich jedes Mal schlecht wenn Leute ihr so etwas anvertrauten und sie eher Neugierde statt Mitleid empfand.

„Ich wurde außer von Onkel Jeff von noch niemandem verhauen und ich schätze, das ist auch besser so“, erklärte sie dann.

„Du hast ihn schon wieder Onkel genannt“, grinste Alina.

„Oh mann! Ich kann nicht anders als ihn so zu nennen wenn es ums Verhauen geht. Wenn wir zusammen sind oder es um unsere Beziehung geht ist das natürlich was Anderes, aber so…“, seufzte Josie.

„Du solltest das nur nicht öffentlich rausrutschen lassen, das könnte peinlich werden“, kommentierte ihre Freundin amüsiert.

„Weißt du, das ist mir letztens passiert. Also pass auf, wir sind in diesen Korbladen gefahren, du wirst nicht glauben, weswegen…“

Es tat so unglaublich gut, endlich offen darüber reden zu können. Alina war bei alldem ein aufrichtiger, witziger und vor allem interessierter Gesprächspartner. Ein weiteres Mal hatten Josie ihre kindischen Ängste im Weg gestanden, Dinge offen anzusprechen und Alina bewies ihr ebenso wie Jeff, dass sie sich eigentlich vor nichts fürchten musste. Die Freundinnen quatschten noch lange und ausgelassen und Josie freute sich nun schon auf den Samstag, an dem sich ihre beiden engsten Bezugspersonen kennenlernen würden.

a/n: Hallo Leute, nach einer kleinen Pause kommt mal wieder ein Nachschlag, ich hoffe es geht euch allen gut und ihr bleibt gesund.

4 Kommentare zu „14. Gespräch unter Freundinnen (Onkel Jeff)

  1. Ich bin schon sehr gespannt auf
    die Fortsetzung dieser Folge.
    Natürlich spielt bei mir die Phantasie
    mit, wie es weitergehen könnte.
    Ich gehe mal davon aus, dass Josie
    auch in Anwesenheit von AlinA
    eine ordentliche Tracht auf den
    Blanken bekommt. Noch schöner
    wäre es natürlich, wenn Alina dadurch
    so erregt wird, dass sie Onkel Jeff
    um eine entsprechende Behandlung
    bittet. Wie wir den Onkel inzwischen
    Kennen, wird er sicher den Wunsch
    erfüllen!!

    Gefällt 1 Person

  2. Ich muss gestehen, als ich den Titel der Serie sah, hatte ich ganz abgedroschene (no pun intended) Klischees im Kopf. Aber meine Befürchtung hat sich nicht erfüllt, im Gegenteil. Noch eine großartig geschriebene Reihe! Josie, die so oft ihren Mund nicht halten kann, gefällt mir. Sie erinnert mich an jemanden, die auch zu gerne mal übers Knie gelegt hätte.

    Und dann sind da noch die kleinen Details, die du in die Geschichten einbaust, die sie für mich so lesenswert machen. In dieser zum Beispiel: „Alina hatte sie ihr schon einmal erzählt. Dabei fühlte sie sich jedes Mal schlecht wenn Leute ihr so etwas anvertrauten und sie eher Neugierde statt Mitleid empfand.“

    Gefällt 1 Person

    1. Hey,
      hatte ganz versäumt, die letzten Kommentare zu beantworten, dazu fällt dieser natürlich auch, auch wenn er schon etwas älter ist 😉 Ich habe mich beim Lesen jedenfalls wirklich gefreut, dass ich da deine Befürchtungen negieren konnte und dir auch die Reihe wider Erwarten gefallen hat. Ich mag Josie auch total, weil mir es einfach sehr gut gefällt wir ihre eigentlich modernen Ansichten manchmal im Kontrast zu ihren Gefühlen stehen und ich finde, das bietet immer einen gewissen Reiz.

      Ich finde selbst beim Lesen die Details auch am Allerwichtigsten! Ich meine wenn man ehrlich ist, spult ja eine Spankinggeschichte doch oft immer wieder ein gewissen Schema ab, da sind es gerade die spannenden kleinen Details, die es immer wieder aufregend machen. Ich finde es jedenfalls toll dass du die bei meinen Stories findest!

      Glg,
      rbg

      Gefällt 1 Person

  3. Ich finde, es ist wohl das bisher subtilste aller Kapitel, aber wer es aufmerksam liest, wird bemerken, dass es auch ohne großer Action voller pikanter Erotik und situationsbedingten Schammomenten steckt!
    Großes Kino!

    Gefällt 2 Personen

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