15. Der Neuankömmling (Der Privatlehrer)

a/n: Diesmal ein Kapitel aus Mr. Buchanans Perspektive und etwas mehr Story. Hoffe es gefällt trotzdem 😉

Die junge Miss Abbott studierte vertieft ihren Text und machte sich dabei immer mal Notizen auf das Papier neben sich. Ihr Haar war heute aufwändiger als sonst aufgesteckt und ihr Kleid für den Anlass ihres Unterrichtes definitiv zu festlich. Sie hatte es nicht nötig, sich aufzutakeln, aber heute hatte sie es nicht so übertrieben wie bei der Geburtstagsfeier von Miss Thurgood. Sie sah zurechtgemacht aus, ein wenig älter dadurch womöglich, aber sie bewies dabei Geschmack.

Als sie seinen Blick bemerkte, lächelte sie ihm verlegen zu und widmete sich dann wieder dem Buch. Das hier war alles andere als gut oder richtig. Es drohte tatsächlich aus den Fugen zu geraten.

Mr. Buchanan hatte Mr. Abbott nicht von Josephines Annäherungsversuchen berichtet und das war mit Sicherheit der erste Schritt in die falsche Richtung. Er hatte ihm mitgeteilt, dass er Josephine auf der Feier hatte bestrafen müssen und auch das falsche Spiel von Miss Thurgood hatte er auffliegen lassen. Dass diese ganze Geschichte sich allerdings um ihn selbst gedreht hatte, dieses Detail hatte er womöglich ausgelassen.

Miss Josephine Abbott war nicht das erste Mädchen, das er umerzog, aber das erste, das es schaffte, seine moralisch tief verankerten Grundsätze auf die Probe zu stellen. Wenn er sie versohlte, fühlte sich das nicht nur nach Gerechtigkeit an. Es kribbelte ihn in den Fingern, allein schon, wenn er sie dort sitzen sah. Nicht einmal hatte er sie ungerechtfertigt versohlt, doch es dafür gestern eindeutig zu sehr genossen, sie über seinem Knie liegen zu haben. Ebenso wie die junge Dame, denn bei all dem Gezappel war ihm nicht verborgen geblieben, was schon einige Male verräterisch dort geglitzert hatte, wo niemand außer ihr zukünftiger Ehemann hinsehen sollte.

Wo er schon beim richtigen Stichwort war. Dass Miss Abbott eines Tages heiraten würde, stand außer Frage. Ein Mann von Bildung müsste es sein, einer, der ihr weiterhin die Grenzen aufzeigte und sie wenn nötig auch mit strengeren Methoden zur Vernunft bringen würde.

Viel Zeit blieb ihnen zweifellos nicht. Schließlich würde sie mit ihren fast achtzehn Jahren nicht mehr ewig Privatunterricht beziehen. So, wie sie sich in Buchführung anstellte, konnte es zwar noch seine Zeit dauern, doch mehr als ein Jahr würde seine Anstellung hier nicht anhalten.

Solange er hier war, sollte er zumindest dafür sorgen, dass es ein anständiger Bräutigam sein würde, kein Schwätzer oder Weichling, ein fließiger, strenger Mann. Nur wie sollte er das anstellen, wenn allein der Gedanke, dass ein Anderer dieses Mädchen berührte, die Ader auf seiner Stirn unangenehm zum Pochen brachte?

Und die zweite Frage war, wie lange konnte sich ein Mann dem eindeutigen Begehren eines schönen, jungen Mädchens mit Köpfchen und einem charmanten Sturkopf entziehen, bevor er einen unverzeihlichen Fehler machte?

Dass sie unbedacht war und erst im Nachhinein verstehen würde, was sie Falsches getan hatte, stand außer Frage, aber er wusste es besser und trug somit die Verantwortung für sie beide.

Schließlich streckte sich besagtes Mädchen ein wenig und lächelte ihm entgegen.

„Ich bin fertig, Sir. Darf ich es Ihnen zeigen?“

„Sicher, komm her“, nickte er sie heran. Josephine trat also ans Pult und reichte ihm das Papier.

„Vorsicht, die Tinte ist noch feucht“, hauchte sie. Ihre Wangen röteten sich, als sie das sagte. Wenn sie nicht gerade dumme Ratschläge zum Thema Verführung an die Hand bekam, stellte sie es gar nicht mal so ungeschickt an. Er war nun bereits recht unkonzentriert, als er ihre Zusammenfassung überflog. Was hier geschah, war für sie beide nicht ratsam. Sie stand dicht bei ihm und ihr Duft von Frühlingsblumen und frischen Erdbeeren stieg in seine Nase.

Viel zu hastig las er die Zeilen zuende, dann reichte er ihr das Blatt zurück. Mit einem Mal war es heißer als zuvor in diesem Raum. Er lockerte seine Krawatte. Schluss damit.

„Soweit ist alles richtig. Fünfzehn Minuten Pause. Ich bin gleich zurück.“

Er spürte ihren Blick im Nacken, als er den Raum verließ. Was für ein grässlicher Fluch, der ihn befallen hatte. Selbstverständlich hatte er sich selbst in dieses Schlamassel befördert, als er gestern weich geworden war und sie geküsst hatte. Ihre offensichtliche Eifersucht hatte ihn aber einfach zu sehr gereizt, immerhin hatte er sich selbst in ihr wiedererkannt. Dass sie diesen Stallburschen für ihre Zwecke hatte benutzen wollen und ihr das beinahe buchstäblich in den Hintern gebissen hätte, vergaß er nicht. Womöglich hatte er den Burschen etwas fester durchgeprügelt als unbedingt nötig, aber immerhin hatte der nun hoffentlich gelernt, dass man sich nicht an Mädchen vergriff, egal wie sehr sie einen reizten. Eine Lektion, die er nun nur bei sich selbst einhalten musste.

Mr. Buchanan lief den Flur entlang, bis er den Raum erreichte, von dem aus man auf den Balkon gelangte. Ein wenig frische Luft wäre nun wohl genau das Richtige. Gerade, als er hinaus trat, sah er einen Reiter auf den Hof der Familie Abbott galoppieren. Bei einem Gestüt sicher kein ungewöhnlicher Anblick, doch das Tempo, das der Fremde an den Tag legte war ebenso beachtlich wie das kunstvolle Anhalten mit dem Ross.

Erst, als der Reiter abstieg, wurde ihm gewahr, dass es sich um eine Frau handelte. Es war eine große, schlanke Frau mit dunklem Haar, das sie zu einem Zopf zusammengebunden trug, eine schmale dunkle Hose und ein weißes Hemd umschmeichelten ihren Körper ebenso wie eine Lederweste. Mit einem Mal sah die Dame genau in sein Gesicht. Er kannte sie. Die Erkenntnis traf ihn wie ein Blitzschlag.

Für einen Moment sahen sie einander an, dann machte die Frau kehrt und führte mit einer kühlen Arroganz ihr Pferd in Richtung Wassertrog. Er stand dort wie angewurzelt, ehe er sich endlich eines Besseren besann und wieder ins Haus zurück ging. Im Klassenraum stand Josephine an der Tafel, um diese zu säubern. Das tat sie sonst nie von selbst. Begehren schien sie folgsamer zu machen.

„Erwartest du heute Besuch?“, fragte er unverwandt.

„Hm?“ Sie sah ihn überrascht an „Wieso fragen Sie?“

„Ich sah soeben eine Fremde auf den Hof einreiten.“

„Ach, das könnte Miss Laperte sein. Wir brauchten eine neue Aufsichtsperson für den Reitstall und sie ist über die Grenzen des Landes für ihre Reitkunst bekannt. Vielleicht kann sie mir noch etwas beibringen.“

Das brachte Josephine mit so viel charmanter Unbedarftheit hervor, dass er sich für seine unanständigen Gedanken, die dieser Satz auslöste, durchaus selbst schelten musste. Dass Mademoiselle Natalie Laperte ausgezeichnet reiten konnte, wusste er aus erster Hand. Aus genau diesem Grund hatte er den Fehler, sich auf dieses durchtriebene Biest einzulassen, damals wieder und wieder begangen.

„Ist sie bereits fest angestellt worden, oder…“

„Ja, aber sicher. Sie besitzt ausgezeichnete Qualifikationen“, erklärte Josephine und legte dann den Kopf etwas schief. „Sind sie in Ordnung, Sir? Sie sehen ein wenig blass aus.“

„Mir geht es gut“, erwiderte er eine Spur härter als beabsichtigt. „Nimm bitte Platz, der Unterricht geht weiter.“

Josephine warf nicht ohne kritischen Blick den Schwamm beiseite und setzte sich dann mit durchaus schmerzlich verzogenem Gesicht auf ihre Sitzbank zurück.

Er sollte sich wirklich am Riemen reißen. Die Sache mit Natalie war lange her, er war damals ein unerfahrener Bursche gewesen und sie eine Art schwarze Witwe. Sie hatte ihn mit Haut und Haaren verspeist und er hatte sich noch dafür bedankt. Doch seitdem war viel passiert, er war älter und erfahrener geworden und es gab niemanden mehr, der es schaffte, ihm ungestraft auf der Nase herumzutanzen.

„Sir?“ Erst jetzt bemerkte Mr. Buchanan dass Josephine ihn abwartend ansah.

Endlich gab er sich nun wirklich Mühe, diese Erinnerungen zumindest für den Moment hinter sich zu lassen und sich seiner Arbeit und somit der hübschen Miss Abbott und ihrer Bildung zu widmen. Zumindest war Erdkunde an der Reihe, ein Fach, in dem Josephine üblicherweise glänzte und nicht viel Korrektur bedurfte.

Er ließ eher sie erzählen, über Europa und welche Länder sie bereits mit ihrem Vater bereist hatte und dachte dabei doch immer wieder an seine eigene Zeit in Frankreich und diese eine gewisse Französin, die nun unten im Stall ihr Unwesen trieb. Ihr letztes Aufeinandertreffen war viele Jahre her und sein erster neuer Eindruck kurz gewesen, dennoch hatte ihre ganze Erscheinung etwas ausgestrahlt, dessen er sich sicher war. Diese Frau würde genau wie damals nichts als Ärger bedeuten.

Endlich war die Stunde vorbei und Josephine erhob sich von ihrer Sitzbank, streckte sich ausgiebig, sie hatte wohl inzwischen ihren schickeren Aufzug und ihre anfänglichen Bemühungen vom Morgen, sich damenhafter zu benehmen, schon wieder vergessen. Nicht, dass ihn das störte.

„Dann werde ich Miss Laperte mal begrüßen. Wie sehe ich aus?“ Sie schaute ihn direkt an. Das Mädchen wurde immer dreister. Etwas mehr Abstand und Respekt wäre doch mit Sicherheit angemessener als dass sie mit ihm sprach wie mit einem Freund.

„Deine Kleidung sitzt gut“, erwiderte er. „Ich kann dich noch nach draußen begleiten.“

„Kein Wunder, ich musste mich ja auch nicht ausziehen. Wieder ein Unterrichtstag ohne Hiebe, ich finde, ich steigere mich“, lächelte Josephine stolz und machte sich daran, das Klassenzimmer zu verlassen.

„Nach deiner Tracht von gestern wären weitere Hiebe heute auch alles andere als ratsam gewesen“, warf Mr. Buchanan ein und hielt ihr die Tür auf, dann trat er mit ihr hinaus.

Sie warf ihm einen verlegenen und schuldbewussten Blick zu, was ihm schon viel besser gefiel als ihre flapsige Einstellung gegenüber seinen Erziehungsmaßnahmen.

„Die Lektion war sehr eindringlich, Sir“, hauchte sie, wobei sich augenblicklich die Röte auf ihre Wangen legte.

Er nickte nur ein wenig, besser war es, auszublenden, dass sie gestern womöglich auf mehr als nur eine Art beeindruckt worden war. Dieser Kuss war nichts, worauf er stolz war, so gut es sich für den Moment auch angefühlt hatte, dem eigenen Impuls zu folgen.

Das alles fiel derart unglücklich aufeinander, dachte Mr. Buchanan während er zusammen mit seiner Schülerin die breite Treppe in der Eingangshalle hinab schritt und ihr in seine ganz eigenen Gedanken versunken nach draußen folgte. Was zwischen Josephine und ihm geschah war verzwickt genug und nun tauchte ausgerechnet Natalie hier auf.

„Miss Laperte?“, Josephines Schritte verschnellerten sich, als sie direkt im Hof den Neuankömmling stehen sah. Angesprochene sprach gerade mit dem Stallburschen, hob dann die Hand in seine Richtung, um ihm Schweigen zu bedeuten. Sie musterte unverhohlen erst ihn, dann wandte sie sich der jungen Dame des Hauses zu.

Ihm gefielen ihre Blicke nicht. In ihren Augen glänzte etwas Dunkles, ganz wie damals und er wusste, wie gefährlich das wirklich werden konnte.

„Das heißt Mademoiselle Laperte. Ich kann es nicht ausstehen, wenn mein Name mit Ihren englischen Gebräuchlichkeiten vermischt wird.“ Was für nette erste Worte, fürwahr.

„Oh.“ Josephine schien überrascht, doch seltsamerweise nicht abgeschreckt von dieser wenig herzlichen Begrüßung. „Verzeihen Sie, Mademoiselle Laperte. Ich freue mich, Ihre Bekanntschaft zu machen. Ich bin Josephine Abbott, meinem Vater und mir gehört dieses Gut.“ Ganz anständig machte sie vor der Mademoiselle einen Knicks. Schon überraschend, wie gut sie sich verkaufen konnte, wenn sie denn wollte.

„Angenehm, Miss Abbott.“ Natalie hielt ihr nun einfach die Hand zum Einschlagen hin, was Josephine lächelnd tat.

„Ich habe in der Zeitung von Ihnen gelesen, Mademoiselle. Sie sind über die Grenzen Ihres Landes hin bekannt für Ihre Reit- und Zuchtkunst. Wir sind über alle Maßen erfreut, Sie auf unserem Gestüt begrüßen zu dürfen.“

Ach so war das also. Josephine schien eine richtige Bewunderin der kühlen Natalie zu sein. Offenbar war das ihr eine Motivation, sich von ihrer besten Seite zu zeigen.

„Ich bin mir sicher, Ihnen noch eine Menge beibringen zu können“, erwiderte Natalie mit einem Lächeln, das nur ihre Lippen kräuselte und sich nicht in ihren Augen widerspiegeln wollte.

Statt ihrem üblichen Protest, wenn jemand sich ihr überheblich präsentierte, nickte Josephine nun aber begeistert. „Darauf hoffe ich doch wirklich sehr, Mademoiselle Laperte. Es wäre mir eine große Ehre. Sie haben nebenbei bemerkt ein wunderschönes Pferd.“

Natalie warf einen Blick über ihre Schulter. „Das ist Maurice. Er ist mein kostbarster Besitz. Allerdings hat er wie ich eine lange Reise hinter sich. Er muss gepflegt und gefüttert werden. Ich schätze, es wäre eine gute erste Übung, Sie damit zu betrauen, Miss Abbott.“

„Ja, das tue ich gerne“ Keine Spur von Widerstand in Josephine, stattdessen eilte sie an Natalie vorbei zu dem Rappen, um ihn behutsam an seinem Geschirr zu fassen und mit ehrfuchtsvoller Miene in den Stall hinter ihnen zu bringen. So kannte er sie ja gar nicht. Kaum zu fassen. Wenn er ihr nicht insgeheim so gerne den Stursinn aus den Backen klopfen würde, könnte er diesen plötzlichen Gehorsam ja richtig persönlich nehmen.

Kaum, dass sich das Mädchen abgewandt hatte, schenkte Natalie ihm dieses kleine, berechnende Lächeln, das er so gut von ihr kannte.

„So sieht man sich also wieder, John. Eine hübsche Kleine hast du dir da angelacht.“

„Sie ist meine Schülerin“, erwiderte er betont kühl. Noch immer das Lächeln auf dem Gesicht der Dunkelhaarigen. Der Zahn der Zeit hatte in keinster Weise an ihrer Schönheit zu nagen gewagt.

„So, so“; sprach sie leichthin. „Du hast es nun also zum Lehrer geschafft, das freut mich zu hören.“

Er hob eine Braue. „Nach der Zeit auf Ihrem Hof und meinem unehrenhaften Abgang durch Ihr Verschulden wundert Sie das wohl.“

Natalies Lächeln schien nun mehr von Herzen zu kommen, ließ aber auch einer gewissen Häme nicht entbehren. „Ich denke nicht, dass sie unbedingt wissen muss, dass wir uns kennen, findest du nicht?“ Eine Hand hatte sie in die Hüfte gestemmt, sie stand dort drapiert wie eine Marmorstatue. Zu allem Übel trug sie diese unverschämt engen Hosen, wie er als Beinkleider einer Dame überhaupt noch nie zu sehen vermocht hatte. Ein wenig brachte ihn das durchaus aus dem Konzept.

„Nein“; erwiderte er nach einer kurzen, nachdenklichen Pause. „Nein, das muss sie nicht. Allerdings sollten Sie dann aufpassen, wie Sie mit mir sprechen und sich das Du sparen.“

„Ich soll aufpassen, wie ich mit dir spreche, ja? John, aus dir ist ja ein richtiger Kerl geworden.“

Noch ehe er darauf eine Antwort geben konnte, trat Josephine wieder aus dem Stall. Sie hielt eine Striegelbürste in der Hand, hatte wohl eine Frage an Natalie gehabt und wirkte etwas überrascht, dass er dort noch stand.

„Sie sind ja noch da, Sir.“

„Ich habe mich nur mit deiner Reitlehrerin bekannt gemacht, Josephine. Erziehungspersonen unter sich, du verstehst.“

In Natalies Augen glitzerte Amusement und Interesse. Er sollte das nicht tun. Noch einmal würde er sich nicht auf diese falsche Schlange einlassen. Abstand und seine Würde wahren wären seine besten Optionen. Alles andere konnte nur böse enden, für alle Beteiligten.

„Aha“, machte Josephine und wirkte ein wenig unbehaglich.

„Jetzt sollte ich mich aber auf den Weg machen. Wir sehen uns morgen zum Unterricht.“

„Bis dann, Sir. Ach, so, fast hätte ich’s vergessen, kommen Sie doch zum Frühstück, der Rhababer ist reif und es wird ganz bestimmt eine köstliche Mahlzeit geben.“ Sie schenkte ihm ein reizendes Lächeln und somit einen Grund mehr, die dunkelhaarige Französin direkt neben ihr zu vergessen.

„Danke, die Einladung nehme ich gerne an“, lächelte er zurück. Sie sah ein wenig unter sich und wirkte angenehm verlegen.

„Guten Tag, Mademoiselle“, sprach er kurz in Natalies Richtung und wandte sich dann zum Gehen, ohne deren Antwort abzuwarten.

„Auf Wiedersehen, Mr. Buchanan“, rief diese ihm dennoch hinterher. Ihre Worte klangen wie ein Versprechen. Das mulmige Gefühl in seiner Magengegend, das Josephine kurzzeitig zu vertreiben gewusst hatte, wurde wieder stärker. Er wusste nicht, was durch das Auftauchen dieser Frau auf ihn zukam, doch er wusste, er musste sich in Acht nehmen. Das hier war lediglich die Ruhe vor dem Sturm.

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