Auf Messers Schneide (Peaky Blinders Fanfiction)

Sie erklärte ihm den Rest des Weges und schließlich machte der Fahrer vor einem Gebäude Halt, auf dem in großen Lettern “The Garrison” geschrieben stand. Edith bedankte sich knapp, packte ihr Hab und Gut in ihr Täschchen und stieg aus dem Wagen. Das von Schmutz überzogene Kopfsteinpflaster erschwerte es ihr, in ihren Absatzschuhen elegant voranzukommen, doch dieses Ärgernis war sie schon aus anderen Teilen der Stadt gewohnt.

45. Die Fronten klären (Der Privatlehrer)

Kurz wirkte John, als würde er ihr das ausschlagen wollen, doch er brummte “Na schön” und öffnete die Zwischentür zum Nebenraum. “Entschuldige”, sagte er dann noch einmal in Bridgets Richtung. “Wofür? Meine Güte”, sprach Josephine halblaut und ignorierte seinen strafenden Blick, spazierte betont langsam durch die Tür. Auch wenn sie es dabei doch nicht über sich brachte, die Duchess noch einmal anzusehen.

42. Zurück zu Altbewährtem (Der Privatlehrer)

Josephine eilte nun zu den beiden Männern und setzte direkt wieder eine freundliche Miene auf. Wie schnell sie ihre Mimik ändern konnte, wirkte auf John schon beinahe ein wenig unheimlich. Zum Glück kannte er sie in- und auswendig und wusste, dass ihre unfreundliche Seite viel eher eine Fassade war als das niedliche Lächeln. “Docteur, sie bleiben doch über Nacht, nicht? Es ist schon spät geworden, wir werden Ihnen rasch ein Dinner bereiten lassen.” John stellte nicht ohne Stolz fest, dass sie schon von “ihnen” sprach und nicht alleine von sich. Er griff nach Josephines Hand und sie drückte im Gegenzug seine, warf ihm einen liebevollen Seitenblick zu.

Folgenschwer (Truckstop Part 6)

Sofía sah in den Spiegel, während sie ihren Zopf lockerte. Sie ließ ihre dichte, dunkle Haarpracht über ihre Schultern fallen und zupfte diese noch ein wenig zurecht. Dann erst griff sie zu ihrem Handy, um Facetime auszuwählen. Heute hatte sie sich gegen Make-up entschieden, weil sie es hasste, wenn ihr verheultes Gesicht von Mascara verschmiert war. Und dass sie heute heulen würde, das war wohl so sicher wie das Amen in der Kirche. 

40. Wiederaufblühen (Der Privatlehrer)

"Jetzt mach aber halblang", erwiderte John schlicht. Sie musterte ihn frustriert. Seit vorhin bekam sie den Gedanken nicht mehr aus dem Kopf, dass alles wieder wie früher sein sollte… nur besser. Sie wollte Sex mit ihm, verdammt, wie sehr sie das wollte. Aber irgendwie wollte sie auch ganz klassisch von ihm den Hintern versohlt bekommen. Mehr als symbolisches Zeichen, um die Ordnung wiederherzustellen. Damit sich zwischen ihnen endlich alles wieder normal anfühlte. Sie wusste nur nicht, wie sie das anstellen sollte. Ihr Stolz würde niemals zulassen, dass sie darum bat.