18. Hinter verschlossenen Türen Teil 1 (Der Privatlehrer)

a/n: Und es kommt wieder Nachschub. Die Schreiblaune hat mich wieder. Viel Spaß beim Lesen!

Josephine wartete. Das tat sie nun schon eine ganze Weile. Brav saß sie auf ihrer Bank im Klassenraum- wenn sie auch das Polster für die Sitzbank aus dem Schrank geholt hatte, immerhin war schmerzhaftes Sitzen heute ja absolut ungerechtfertigt. Mr. Buchanan, nein, John sollte sie ihn jetzt besser nennen, brauchte ja wie es schien eine ganze Weile um Mademoiselle Laperte Grenzen zu setzen wie er es versprochen hatte. Durch ihr Gehirn schwirrten gerade tausende Gedanken und sie wusste gar nicht, wie sie überhaupt anfangen sollte, diese zu ordnen.

Sie strich sich über ihre Lippen, die kurz zuvor noch heiße Küsse mit diesem sonst so reservierten Mann ausgetauscht hatten. Hätte sie geahnt, wie gut er das konnte, sie hätte es schon viel eher provoziert. Verträumt seufzte sie. Zwar hatte sie keine Ahnung, wohin das noch führen sollte, doch gerade kümmerte es sie herzlich wenig. Das einzige, was sie wirklich wollte, war, ihn wiederzusehen. Wieder zu küssen. 

Sie sich gerade vor, wie er sie über das Pult legte – diesmal jedoch auf den Rücken und nicht wie so viele Male mit dem Hintern zuerst – und leidenschaftlich küsste, bis ihr ganz schwindelig wurde. Sie wollte das Gewicht seines großen, kräftigen Körpers auf sich spüren, er sollte sie dort festhalten, sodass es gar kein Entkommen gäbe…

Als mit einem Mal das Subjekt ihrer Phantasie in Fleisch und Blut in den Raum platzte, zuckte sie überrascht zusammen. Als sie ihm ins Gesicht blickte, merkte sie, wie blass er um die Nase war.

“Ist alles in Ordnung, Sir?”, fragte sie besorgt und lehnte sich auf dem Pult etwas mehr nach vorne, als würde sie so einen besseren Blick erhaschen.

Er schien ein wenig außer Atem, als wäre er hierher gerannt, in seinen Augen spiegelten sich Zerstreuung und Nervosität wieder.

“Sicher. Es ist alles geklärt, Josephine.” Seine Antwort klang ein wenig, als müsse er sich das selbst einreden. Ein mulmiges Gefühl überkam sie. Sie war sich sicher, wenn Mr. Buchanan etwas regeln wollte, würde er das schaffen. Nur eine Frau wie Natalie war ihr selbst noch nie begegnet. Ließ sie sich überhaupt von irgendwem so ohne weiteres Einhalt gebieten? Schwer vorstellbar. 

“Was hat sie denn gesagt?”, harkte Josephine nach während Mr. Buchanan die Blätter auf dem Pult ohne sichtbares System zu sortieren begann. “Sie wird doch nicht etwa kündigen?”

“Ich fürchte nein”, knirschte Angesprochener und sah sie dann mit einem Blick an, den sie nicht zu deuten wusste. Irgendwie verpasste ihr das eine Gänsehaut, wenn sie auch selbst nicht verstand, warum. 

„Nunja“, setzte sie dann zu erklären an. „Ich respektiere Mademoiselle Laperte sehr und möchte noch viel von ihr lernen. Ich will, dass sie bleibt, egal was heute morgen geschehen ist.“

„Ja, das dachte ich mir bereits“, knirschte Mr. Buchanan. Sie verstand nicht ganz wo seine offenkundige Ablehnung herrührte. Störte er sich so sehr daran, dass die hübsche Französin ungefragt Hand an sie gelegt hatte, ganz so wie sie eifersüchtig wurde wenn er andere junge Damen bestrafte? Das war ja schon schmeichelhaft. Auch wenn es schon etwas seltsam war, dass er von einer Frau Gefahr in diese Richtung ausgehen sah, begann sie in sich hinein zu lächeln. Sie würde ihm jetzt nicht widersprechen und somit Sicherheit geben. Wo würde da der ganze Spaß bleiben? 

„Aber wenn das mit ihr geklärt ist, ist ja alles bestens, nicht?”, sprach sie noch, als er zur Tafel trat und das Kreidestück zur Hand nahm. 

“Ja, Josephine, gewiss doch”, war seine knappe Erwiderung, dann begann er, zu schreiben. Sie legte den Kopf schief und beobachtete ihn. Wirklich aussagekräftige Antworten hatte sie nun nicht auf ihre Fragen bekommen. Aber sie wollte es ihm nachsehen, wenn sie eifersüchtig war, handelte und benahm sie sich auch oft irrational. 

Innerlich stöhnte sie, als ihr beim Blick auf die Tafel klar wurde, dass sie ausgerechnet schon wieder Buchführungsunterricht hatte. Dann wieder musste sie an die vielen Stockhiebe für ihre misslungene Abfrage beim letzten Mal denken und riss sich, so gut sie konnte, zusammen. Aber einfach war das nicht.

Nachdem er sie in eine neue Thematik eingeführt hatte, sollte sie schließlich selbst schriftlich eine Aufgabe zu dieser lösen. Sie nahm Feder und Tinte zur Hand und wollte sich gleich ans Werk machen, doch es fiel ihr nach einigen Sätzen bereits schwer, die kurz errungene Konzentration beizubehalten. Sie tippte mit der Spitze der Schreibfeder auf die Ecke des Papiers, verstohlen warf sie ihm einen Blick zu. Er war vollkommen in ein Buch vertieft, mit ernster Miene blätterte er in diesem. Durchaus verständlich dass er so düster dreinblickte, immerhin war es einer der Wälzer, die sie während ihres Arrests hatte bearbeiten müssen. Sie rutschte etwas auf ihrem vor Striemen schmerzenden Hinterteil auf dem weichen Polster hin und her, während sie ihn so beobachtete. 

Sie mochte wirklich alles an ihm, von seinem dunklen Haar, das ihm so vorgebeugt in die Stirn fiel bis hin zu seinem ausgeprägten Kiefer, seinen Lippen… oh diese verflucht geschickten Lippen.

Ein dicker Tropfen Tinte fiel von der Feder auf ihr Papier und ruinierte damit das bisher geschriebene. Sie schaffte es, nicht mehr als einen überraschten kleinen Laut von sich zu geben, dann nahm sie schnell das Papier beiseite und begann von vorne. Sie war mit dem Schreiben nur etwas weiter als zuvor als sie bemerkte, dass er nun seinerseits sie zu beobachten schien. Ein kleines Lächeln kam ihr über die Lippen, in der Gewissheit, dass es ihm nicht viel besser erging als ihr.

Sollte sie hier wirklich sitzen und brav ihre Aufgaben erfüllen? Wäre es nicht sehr viel schöner, das von vorhin fortzusetzen? Wenn sie es darauf ankommen lassen würde… aber nein, klug wäre das sicher nicht. Er hatte klare Regeln aufgestellt, ihr deutlich gesagt, dass sie im Unterricht nichts in die Richtung anstellen würden. Aber war das nicht eine schwachsinnige Regel? Niemand beobachtete sie hier, keiner würde davon erfahren… Außerdem war sie noch nie jemand gewesen, der sich gerne an Regeln hielt. 

Sie legte die Feder – diesmal deutlich achtsamer- beiseite und sah ihn dann direkt an.

“John?” Er zuckte fast unmerklich zusammen, fasste sich jedoch schnell und hob strafend eine Braue als er sie anblickte.

“Was hatten wir ausgemacht, junge Dame?”

“Ich finde das reichlich ungerecht. Du nennst mich auch Josephine, egal ob im Unterricht oder außerhalb davon.”

“Ich bin dein Lehrer, ich nenne dich, wie ich es für richtig halte und du mich Mr. Buchanan oder Sir. Das steht in den Grundregeln, die du inzwischen im Schlaf auswendig kennen müsstest.”

“Jaaa….”, erwiderte sie gedehnt. Verdammt, jetzt war sie sich nicht sicher, wie streng er die ganze Sache nehmen würde, denn wäre dem so, hätte sie sich jetzt schon zwei Stockschläge eingehandelt. Das war gerade eigentlich so gar nicht, was sie mit diesem Gespräch erreichen wollte. 

Noch immer sah er sie mit diesem strengen Blick an, dann meinte er schlicht “Schreib weiter”, ehe er sich wieder seiner doch in Wahrheit stinklangweiligen Lektüre widmete. Sie wollte ihm nahe sein und sie wusste genau, er wollte nichts anderes. Das ärgerte sie nun wirklich. In ihren Romanen waren es stets die Männer gewesen, die dem Charme einer Frau nicht hatten widerstehen können und nicht umgekehrt. Und nun saß sie hier und musste diejenige sein, die sich reinhängte. Nur wie? Lotties blöde Tipps waren auch keinen Heller wert gewesen. Sie war wirklich ratlos, wie sie es anstellen sollte. 

Verzweifelt musterte sie ihn wieder, sein breites Kreuz, über dem das Hemd bei jeder Bewegung ein wenig spannte, seine Hände… seine großen, festen Hände… ihr wurde ganz warm. Wenn er sie mit diesen nur wieder packen würde…

Ein weiterer Blick von ihm streifte ihren, diesmal mehr als nur ermahnend, seine Augen funkelten dunkel, wie sie es oft taten, kurz bevor sie über seinem Knie landete. Ihr Hintern pochte, ganz wie eine Warnung ihres Körpers, den Bogen nicht zu überspannen. Sie griff also hastig zur Schreibfeder und tunkte diese in die Tinte, legte sie auf dem Papier ab, schrieb irgendeine sinnlose Aneinanderreihung von Worten… 

In diesem Moment zündete der Funke einer Idee in ihr. Bevor sie selbst zu sehr darüber nachdenken konnte, flossen die Worte aus ihrem Kopf direkt auf das Papier. Voller Feuereifer schrieb sie Satz für Satz nieder. Sie biss sich auf die Unterlippe, sie spürte, wie ihr Gesicht heiß wurde. Die erste Seite war nun schnell vollgeschrieben und sie nahm die nächste zur Hand. 

Das fühlte sich gut an. Ein wenig danach, die Zügel selbst in den Händen zu haben und sehr aufregend und neuartig. Oh sie hatte keine Idee, wie das hier ausgehen würde, aber gerade machte gewissermaßen den Reiz aus. Eine ganze Weile später legte sie die Feder nieder und schüttelte ihre Handgelenke aus. Ein Blick auf die Uhr verriet ihr, dass die Zeit für die Übung bereits um war.

“Na, das scheint ja doch noch funktioniert zu haben”, kommentierte Mr. Buchanan. “Bring mir die Aufgabe, du kannst eine kurze Pause machen.”

Josephine lächelte auf diese Aufforderung hin, schob sich aus der Bank heraus und nahm die Blätter, das letzte an oberster Stelle pustete sie noch behutsam die Tinte trocken. Nach ein wenig herumwedeln und sicherstellen, dass sie das Papier nun stapeln konnte, tat sie ebendies. Dann reichte sie ihre fertiggestellte Aufgabe mit zuckersüßem Lächeln ihrem Lehrer.

“Ich verbringe meine Pause hier”, erklärte sie mit sanfter Stimme. Sie konnte dem Drang nicht widerstehen, mit den Fingern seine Nackenhärchen nachzustreichen. Er warf ihr dafür einen flüchtigen Blick zu, machte sich dann aber ans Lesen.

Sie sah ihm ein wenig auf die Schulter. Die erste halbe Seite war ganz klar die Buchführungsaufgabe beantwortet worden, doch dann…

Sie las selbst ein wenig mit, hatte eine Hand auf seiner Schulter ruhen, während sie spürte, wie sich beim Lesen seine Muskeln merklich anspannten.

“…. Voller Leidenschaft packte er sie und schob seinen Körper zwischen ihre bereitwillig geöffneten Schenkel. Kein Penny hätte mehr zwischen sie beide gepasst. Sie wollten sich so nahe sein, wie sie nur konnten, sie mussten es, der Drang war riesig. Endlich versiegelten seine Lippen die ihren. Gierig erwiderte sie den Kuss, konnte von seinem männlich-herben Geschmack gar nicht genug haben…”

“Josephine”, sprach ihr Angebeteter mit bedrohlich leiser Stimme. Statt weiterzulesen, schien er nun nur noch grob jedes der vollgeschriebenen Blätter zu inspizieren, als wäre er auf der Suche nach dem Rest der Buchführungsaufgabe.

“Ja, John?”, erwiderte sie ungeniert.

Er fuhr zu ihr herum. Er war wütend. Aber nicht so richtig wütend wie sonst, wenn gleich eine Strafe anstand. Er schien gleichermaßen aufgewühlt wie entschlossen. Sie biss sich auf die Unterlippe und musste sich ein Grinsen verkneifen. 

“Das hast du nicht ernsthaft getan. Was hatte ich dir zu Zuneigungsbekundungen im Unterricht gesagt?!” Er erhob sich nun von seinem Stuhl. Wenn er direkt vor ihr stand war er so verdammt groß und imposant, genau wie beim ersten Mal als sie sich begegnet waren. Sie bekam eine Gänsehaut.

“Du bist doch nicht böse?”, sprach sie beschwichtigend. “Ich konnte seit vorhin nunmal an nichts anderes mehr denken… das musst du mir nachsehen.” Josephine begleitete ihre Worte mit einem Augenaufschlag. Wenn er ihr jetzt widerstand, würde sie das definitiv als Beleidigung sehen. 

“Du bist dir überhaupt nicht bewusst, was du hiermit für ein Chaos anrichtest, junge Dame!” Er klang eher aufgewühlt als alles andere und schien sichtlich mit sich zu hadern.

“Denk darüber nicht nach.” Ihre Finger strichen seinen Unterarm entlang. “Lass es einfach geschehen.”

“Oh ich werde es ganz sicher geschehen lassen, nur keine Sorge”, sprach er plötzlich voller Zuversicht und nahm auf dem Pult Platz, packte sie und zog sie heran. Als er ihr jedoch das Kleid in dieser entschlossenen Bewegung nach oben schob, wusste sie genau, welches Stündlein geschlagen hatte.

“Nein…. neineinnein!”, quietschte sie und versuchte sich aus seinem schraubstockartigen Griff zu winden. Mit der freien Hand schob sie ihr Kleid wieder nach unten. 

“Oh doch, doch, doch”, erwiderte er und packte nun beide ihrer Handgelenke, drehte sie zusammen auf ihren Rücken und fixierte sie dort. “Aua!”, quietschte sie, alles was ihr nun noch blieb, war auf der Stelle zu hüpfen, um so das Kleid unten zu behalten. Seine Antwort war, ihr mit ein paar festen Hieben im Stehen erst einen richtigen Grund zum Hüpfen zu geben. “Nicht, auauau!”, quietschte sie, auf den frischen Gertenhieben zwiebelte das selbst durch den Stoff des Kleides ganz schön. 

“Müssen wir dich so verhauen, ja?”, fragte er gespielt freundlich.

Sie schüttelte heftig den Kopf. “Bitte gar nicht verhauen!”; wandte sie ein, doch dieser Vorschlag schien bei ihm nur wenig Anklang zu finden. Kurzerhand schnappte er sie und beförderte sie über sein Knie. Allerdings so… wie er sie sonst nur für die Brennnesselbehandlung zurechtgelegt hatte. Ihre Beine gespreizt, sein Knie dazwischen. Oh. Das war unglaublich peinlich. Und auch…

Noch ehe sie den Gedanken zuende führen konnte, streifte er ihr die Unterhose herunter bis sie in ihren Kniekehlen spannte. Jetzt lag sie doch tatsächlich komplett nackt in exponierter Lage über seinem Knie. Beschämt dachte sie daran, wie sie vorhin erst so hatte liegen und Schläge auf ihre Rosette hatte ertragen müssen. Hitze stieg in ihr Gesicht. Hoffentlich sah man davon nichts mehr!

Vor lauter Aufregung hatte sie nun auch ganz ihren Protest vergessen. Das sollte sie dringend nachholen! Sie öffnete ihren Mund, da klatschte seine feste Hand zum ersten Mal auf ihr nacktes, doch bereits gestraftes Hinterteil.

“Aua!”, beklagte sie sich.

“Ich hätte dich heute ja eigentlich geschont, meine Liebe. Aber so viel Dreistigkeit bedarf einer Sonderbehandlung”, erklärte ihr Lehrer, ehe er besagte Sonderbehandlung auf der anderen Backe wiederholte. Sie quietschte schmerzlich auf, wartete auf den nächsten Schlag, doch er hielt kurz inne. Allmählich ließ das Gefühl des frischen Schmerzes nach und Wärme kroch in ihre gereizte Haut. 

Beim nächsten harten Klaps wurde ihr eines bewusst. So wie er sie platziert hatte, wurde ihr Körper bei jedem Schlag gegen sein Bein gepresst. Nicht nur ihr Körper… ein ganz bestimmtes, nun schon gut durchblutetes Körperteil. Ihr Atem begann sich zu beschleunigen. Wenn das hier der reinen Strafe dienen sollte, verfehlte es seine Wirkung ein wenig. Wenn nicht… was für ein peinlicher Gedanke! 

“Wir hätten nach dem Unterricht schon Zeit für uns gefunden” erklärte er ihr, während er die nächsten beiden Schläge platzierte. Sie seufzte etwas und kam nicht umhin, sich nun selbst an ihn zu pressen. “Hintern raus!”, befahl er jedoch. Keuchend leistete sie dem Folge, schob sich nur sehr ungern weg von seinem Knie, doch die nächsten beiden Schläge seiner strafenden Hand sorgten wieder für die ersehnte Nähe. 

Er schien darauf zu warten, dass sie ihre Backen hoch reckte, erst dann haute er erneut zu. Josephine seufzte. Das war eine wirklich neuartige Mischung zwischen Schmerz und Lust, die sie so nicht kannte. Am heißesten war ihr Hinterteil, doch das Kribbeln schien sich von Schlag zu Schlag mehr nach vorne zu verlagern, jetzt wünschte sie fast, er würde etwas schneller zuhauen, damit diese “gegens Bein drücken”-Wirkung noch verstärkt würde. 

“Du bist verdammt unanständig”, erklärte er mit inzwischen deutlich angerauter Stimme. “Ich fürchte, das bekommen wir dir nicht mehr aberzogen.” Mit dieser Art von Strafe ganz sicher nicht, dachte Josephine im Stillen, während sie ihren Po in seine Richtung reckte, damit es endlich weiterging.

Er tat ihr den Gefallen und erhöhte das Tempo. Jetzt tat es doch ganz schön weh, aber ihre Scham fühlte sich auch immer unerträglicher heiß an. Sie kam nicht umhin, sich nun selbst fester an ihm zu reiben, im Rhythmus zu jedem gesetzten Hieb, auch in ihr Gesicht kroch die Hitze mehr und mehr.

Wie konnte etwas gleichzeitig so schmerzhaft, erregend und peinlich sein? Doch so richtig bereuen konnte sie nichts davon, nein nicht im Geringsten, es war ZU gut. 

Im nächsten Moment verschwamm alles und sie wusste weder so richtig, was er gerade mit ihr anstellte, noch wie ihr geschah. Sie spürte nur, wie die Hitze sie überrollte und ihr ganz schwindelig wurde. Einen Moment später öffnete sie die Augen, vollkommen außer Atem, vor ihren Augen tanzten die Reste der Sternenreigen, die zuvor ihr ganzes Bewusstsein eingenommen hatten.

Erst jetzt spürte sie wieder richtig, wie heftig ihr Hinterteil brannte und pochte. John hatte jedoch schon seine Hand daran und strich die gereizte Haut sachte nach.

“Mh… und, ist es jetzt besser?”, wollte er interessiert wissen. Sie spürte jedenfalls, dass bei ihm die Anspannung kein bisschen “besser” war. So viel wusste sie schon über die männliche Anatomie.

“Mhm”, machte sie, nicht imstande, das soeben Erlebte in vernünftige Worte zu fassen, geschweige denn einzuräumen, dass es verdammt gut getan hatte.

Behutsam rutschte sie von seinem Schoß und verharrte so kniend vor ihm. Sie sah ihn groß an, dann auf seine Hose, in der sich deutlich etwas geregt hatte. Sie spürte, wie ihr Herz heftig pochte, allein bei dem Gedanken, ihn anzufassen, ihm womöglich ebenfalls etwas Gutes zu tun. Gerne hätte sie sich nun rittlings auf seinen Schoß geschoben, ihn leidenschaftlich geküsst, seine Erregung gegen ihren Schoß drücken gespürt…. 

Doch leider traute sie sich das nicht. Wie blöd eigentlich, bei dem was er gerade alles von ihr gesehen und mit ihr angestellt hatte. Sie biss sich auf die Lippe und sah ihn groß an. 

„Josephine… So geht das nun aber nicht jedes Mal!“, erklärte er, dabei spürte sie genau, wie sehr er um seine Beherrschung und die richtigen Worte rang. „Du machst jetzt deine Aufgabe nochmal ordentlich… ich bin gleich zurück“ 

Sie öffnete den Mund zum Sprechen, doch leider fiel ihr nichts Kluges ein und sie musste dabei zusehen, wie er fluchtartig den Raum verließ. Einen ganzen Moment lang blieb sie so sitzen und grübelte. Ob er sich nun alleine Erleichterung verschaffte? Der Gedanke bereitete ihr ein wenig Unbehagen. Es hätte sich besser angefühlt, es zusammen zu tun. Allerdings wusste sie selbst gar nicht so recht, wie. Es war wirklich verdammt schade, dass sie Lottie nicht mehr dazu befragen konnte. 

Als Josephine sich aufrichtete, wurde ihr erst richtig bewusst, wie sehr ihre Hinterbacken doch schmerzten. Oh, das war wirklich böse. Jetzt, wo das Lustgefühl abgeebbt war blieb nur noch Platz für das wunde Gefühl. Sie war zwar schon schlimmer verhauen worden, doch die Gertenhiebe heute morgen hatten es wirklich in sich gehabt. 

Ächzend und sich den Popo reibend begab sich Josephine zurück auf ihren Platz. Wenigstens hatte sie noch das weiche Polster auf der Bank liegen, das linderte die Sitzbeschwerden zumindest ein wenig. Nur widerwillig begann Josephine ihre Aufgabe also ein drittes Mal von vorne. Er hatte schon recht, all die Ablenkungen taten ihrer Konzentration wirklich nicht gut. 

~~~

Dafür dass der Tag so ereignisreich begonnen hatte, schien er recht gediegen sein Ende zu finden. Nachdem Mr. Buchanan zurückgekehrt war, hatte er den Unterricht wie üblich fortgeführt und ihr schmerzendes Hinterteil war das Warnsignal gegen etwaige weitere Avancen gewesen – vor allem als ihm das Polster aufgefallen war und er sie gezwungen hatte, es wieder in den Schrank zu räumen. Dabei hätte sie ihn zumindest gerne noch einmal geküsst, doch zum Abschied hatte er sie nur fest in den Arm genommen. Nicht, dass ihr das nicht auch sehr gut gefiel…

Nach dem Abendessen war es nun wieder Zeit, nach Mademoiselle Lapertes Pferd zu sehen, Josephine machte sich mit klopfendem Herzen auf zu den Ställen. Jedoch schien diesmal niemand hier zu sein und sie konnte Maurice versorgen, wie es ihr aufgetragen worden war. Es fühlte sich ein wenig komisch an, dass sie die Mademoiselle heute so gar nicht mehr zu Gesicht bekam, ob sie ihr wohl aus dem Weg ging? Hoffentlich war John nicht zu hart mit ihr ins Gericht gegangen.

Am Abend, als Alice ihr beim Waschen und umkleiden half, fragte diese beim Anblick ihres immer noch deutlich gezeichneten Hinterteiles neugierig, was sie denn diesmal wieder ausgefressen hatte. Josephine gab nur eine knappe, ausweichende Antwort. Sie wollte keine Geheimnisse vor ihrer besten Freundin haben, doch sie brauchte definitiv Zeit um das alles erst einmal selbst gedanklich einzuordnen. 

Als sie am Morgen erwachte, fühlte sie sich wie gerädert. Ihre Nacht war gefüllt mit wirren, unzusammenhängenden Träumen, wenn ihr auch immer wieder in den Kopf schoss, wie sie sich zuckend auf Mr. Buchanans Schoß wand. 

Sie machte sich zeitig fertig und ein weiteres Mal lief sie zu den Ställen. Diesmal lauschte sie genau und wusste die Geräusche im Gegensatz zu gestern direkt einzuordnen. Gestern hätte sie es ja noch als Zufall gelten lassen können, doch heute schien es ihr doch sehr auffällig, dass sich Mademoiselle Laperte ein weiteres Mal ausgerechnet dann vergnügte, wenn Josephine ihr Pferd versorgen sollte. Hitze stieg in das Gesicht der jungen Gutsherrin. Sollte sie umkehren und verschwinden? Oder doch viel eher herausfinden, was es mit der Sache auf sich hatte? Josephine atmete noch einige Male durch, doch dann gewann die Neugier über ihren Verstand und sie legte die Hand an die nur angelehnte Stalltür, um sie aufzustoßen.

Fortsetzung folgt

6 Kommentare zu „18. Hinter verschlossenen Türen Teil 1 (Der Privatlehrer)

  1. Liebe Autorin,
    Congratulations, die Fortsetzung des
    Privatlehrers ist wirklich ganz
    großes Kino!!
    Ich will meine Anmerkung heute
    Mal generell halten:
    Gut ist derzeit besonders , dass in
    Deinem Blog die Sexualität nicht zu
    Kurz kommt. Leider haben die in der
    Regel männlichen Autoren von
    Spankingblogs oft leider krampfhafte
    Scheu vor den zusammenhängenden
    sexuellen Aspekten. Das ist bei
    Dir anders und das ist gut so.
    Und die sexuellen Phantasien
    einer Frau kann sicher
    Nur ein Frau richtig
    Nachvollziehen und beschreiben.
    Von daher freue ich mich auf
    Beschreibungen der entsprechenden
    Gefühle von Josephine, der Reitlehrerin und vergiss mir bitte in
    diesem Zusammenhang Alice nicht,
    Von der in letzter Zeit kaum die
    Rede war.
    Und natürlich bin ich gespannt
    darauf, wer es dieses Mal im Stall
    Mit der Reitlehrerin treibt??
    Sollte Buchanan wirklich so dumm
    Sein? Und wie würde Josephine ein
    Entsprechendes Erpressungspotential
    Ausspielen?
    Ich brenne auf die nächste Folge!!
    PS Fein für uns Leser, dass Deine
    Lust zu schreiben wieder da ist.
    Viele lange Folgen in kurzer Zeit
    Mach bitte weiter so😀😀

    Gruß
    L.

    Gefällt 1 Person

    1. Warum muss am Anfang, denn so ein Fremdwort benutzt werden, das man ersteinmal nachschlagen muss, bevor man den Inhalt der Aussage erfassen kann? Ich bitte, das in Zukunft zu unterlassen, die Auswahl der deutschen Wörter reicht hier völlig!
      MFG Joe

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    2. Lieber Lorenzen,

      Verbeugung, danke, danke 😉 ich habe mich über deine lobenden Worte sehr gefreut!

      Es ist natürlich zweifellos so dass die Geschmäcker da auseinander gehen und wo manche Leute gerne Spanking in Verbindung zu Erotik lesen, ziehen andere es vor, dass eher getrennt zu halten. Für mich ist Sex mit Spanking untrennbar verbunden, ob auf die eine oder andere Art. Es stimmt natürlich dass ich eher auf die Gefühlswelt einer Frau eingehen kann als ein Mann, umgekehrt bestimmt genau so. Es ist doch cool wenn wir alle uns da ergänzen 😊

      Alice kam ja immer wieder vor, im letzten Kapitel wurde sie erwähnt und in dem davor hat sie mit Josephine gesprochen. Aber ich werde deinen Wunsch im Kopf behalten.

      Ich freue mich dass für dich der Spannungsbogen so interessant ist, werde aber natürlich noch nichts verraten. Spekulationen sind immer erwünscht!

      Liebe Grüße,
      rbg

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  2. Ich kann mich nur anschließen und gratulieren!
    Es ist bemerkenswert, es zu schaffen, innerhalb einer relativ kurzen Geschichte, den Spannungsbogen von Romantik und Schwärmerei, über Gefühlsverwirrungen hin zum heftigen Spanking bis zur konkreten Sexualität zu spannen.
    Abgesehen von Dramatik ist wohl alles dabei, was man sich in so einer Geschichte realistisch vorstellen kann und selbst diese Dramatik wird bald auftauchen, wenn mich mein Gefühl nicht trügt.
    Ein herzliches Dankeschön zwischendurch, dass du uns diese Geschichten kostenlos zur Verfügung stellst!
    LG Robbie

    Gefällt 1 Person

    1. Hi,
      sorry für die späte Antwort. Ich freue mich echt riesig über dein ausgiebiges Lob und es freut mich, dass dir gefällt, was ich mit de Geschichte auch erzählen wollte. Drama? Oh bei mir doch nicht 😀
      Na klar, immer doch.
      Lg,
      rbg

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