19 Hilfestellung (Onkel Jeff)

a/n: Hier wieder etwas Neues von mir. Wünsche euch allen frohe Ostern!

Josie zuckte heftig zusammen, ließ die Cremetube fallen und machte einen großen Schritt weg von Alina. Sie sah in Finns Gesicht, der beide mit einer Mischung aus Überraschung und Neugier musterte. 

„Hab ich was verpasst? Wird das hier so ne Art Geburtstagsüberraschung für mich?“ 

Alina drehte sich zu ihm um und grinste, während Josie knallrot anlief. 

“Das hättest du wohl gerne”, sprach sie amüsiert. “Aber nein, Schatz, Josie war nur neugierig zu sehen, ob ich wirklich anständig den Hintern voll bekommen habe.”

Josie warf ihr mit großen Augen einen Blick zu. Wie sie das so cool und locker raushauen konnte, war ihr echt ein Rätsel. Vielleicht lag es daran, dass es nur zwischen ihnen drei passierte. Immerhin waren sie seit so vielen Jahren eng befreundet. 

“Ach, verstehe” Finn lächelte verstohlen, selbst er war im Gegensatz zu seiner Freundin ein wenig verlegen.

“Und, was sagt der Profi?”, wollte er dann wissen.

“Ich bin doch kein Profi!”, erwiderte Josie kopfschüttelnd. “Aber… ich denke es ist doch… nun, du hast die nötige Lektion erteilt.” Die letzten Worte nuschelte die eher. Das war für sie selbst wirklich höchst peinlich, weil sie sich unglaublich dafür schämte, wie sehr es sie anmachte, Alinas Hintern zu sehen und so offen über Bestrafungen zu sprechen. 

“Als sie mir das erst vorgeschlagen hatte, dachte ich mir so “Kann ich das echt durchziehen?”. Ich meine, meine Mom ist in der Frauenrechtsbewegung und hat mich sogar auf Demos mitgenommen als ich klein war.”

“Es ist etwas Anderes, wenn es einvernehmlich passiert”, unterbrach Josie. “Ich meine, es ist nicht so, als hätte ich anfangs nicht ähnlich gedacht. Ich hab viel darüber gelesen und nachgedacht und denke, wenn beide es so wollen, was ist so falsch daran? Außerdem gibt es durchaus auch Paare, die die Rollen bei Bedarf umdrehen. Das wäre jetzt nichts für Jeff und mich, aber bei euch…”

Alina grinste ihrem Freund entgegen. “Oh, also ich hätte nichts dagegen, dir auch mal Manieren beizubringen. Es sei denn, du traust dich nicht.”

“Sei bloß nicht so frech”, erwiderte Finn mit einem ebenso dicken Grinsen auf dem Gesicht. “Du hast es heute erst bekommen.”

Josie imponierte, wie offen und humorvoll sie beide mit dem Thema umgingen. Man spürte ihre innige Verbindung und die lange Zeit, die sie zusammen waren einfach zu gut. Sie konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen.


“Naja ich kann nur sagen, als ich es getan habe, hat es sich echt gut angefühlt. Gerecht. Ich bin jetzt jedenfalls viel entspannter. Und es hat einen größeren Streit vermieden, genau wie Alina gesagt hat”, sprach Finn weiter.

“Mhm. Aber Josies Vorschlag würde ich gar nicht mal außer Acht lassen wollen. Ich hab da so ein paar Themen. Zum Beispiel, dass du denkst, du bekommst einen Dreier zum Geburtstag. Du willst doch wohl nicht meine beste Freundin angraben?” Alina warf ihrem Freund einen gespielt ernsten Blick zu.

Finn öffnete gerade den Mund, als es an der Tür klopfte.


“Ja?”, rief Alina und brachte dabei ihre Kleidung wieder in Ordnung. 

“Hier ist Jeff. Josie, bist du da drin?”

“Oh. Ja Schatz, bin ich. Komme sofort.”

“Komm doch rein”, warf nun wieder Alina ein und die Tür öffnete sich. Jeff trat ein und sah neugierig in die kleine Runde.


“Deine Gäste vermissen dich bereits”, sprach er in Finns Richtung. 

“Das kann ich mir kaum vorstellen. So spannend bin ich nun auch nicht und das Buffet habe ich schon eröffnet”, erwiderte dieser mit einem Augenzwinkern. 

“Na wenn du das sagst. Ist denn alles in Ordnung?”, wollte Jeff wissen und sah dabei vor allem in Josies Richtung. 

“Josie wollte unbedingt das Ergebnis meiner ersten Bestrafung mit eigenen Augen sehen. Deine kleine Freundin ist echt versaut”, erklärte Alina witzelnd.

“Oh das stimmt allerdings”, sprach dieser amüsiert grinsend und Josie errötete bis in die Haarspitzen. “Deine erste Bestrafung?”, hakte er dann nach. 

“Hört auf damit!”, beschwerte sie sich und verschränkte die Arme vor der Brust. Außerdem überkam sie ein mulmiges Gefühl. Immerhin hatte Jeff noch keine Ahnung, wovon Alina da gerade sprach und spürte ganz sicher, dass diese davon ausging, dass er im Bilde war. 

“Na mein erster Hintern voll” Alina war nicht zu bremsen. Von wegen Verlegenheit, die war selbst vor Jeff so gar nicht spürbar. “Ich hatte ja drum gebeten, dass du Finn eventuell ein paar Tipps mit an die Hand gibst, aber wie es aussieht, braucht er die gar nicht.” Sie hängte sich an den Arm ihres Freundes, der ihr im Gegenzug einen Kuss auf die Wange gab.


“Ach ist das so?”, meinte nun Jeff nur und sah Josie an, die sich plötzlich ziemlich klein fühlte und das nicht nur, weil jeder außer ihr Anwesende in dem Zimmer sie um mindestens einen halben Kopf überragte.
“Was denn… du hast mit ihm gar nicht drüber geredet? Du wolltest doch!”, rief Alina aus. “Oh mann und ich bin jetzt schon wieder die, die dich in Schwierigkeiten bringt.”


“Schwierigkeiten nicht”, erklärte Jeff milde. “Ich bin nur einigermaßen irritiert.”

“Es war ein peinlicher Gedanke, drüber zu reden. Nicht böse gemeint, Schatz, wirklich nicht. Aber doch irgendwie komisch”, erklärte Josie leise.


“Über was genau jetzt eigentlich?”, fragte Jeff mit dieser amüsiert- anrüchigen Stimme, die sie oft genug wuschig machte. 

“Alina wollte auch mal traditionell bestraft werden, nachdem sie es bei euch beobachtet hatte”, klinkte sich nun Finn ein. “Beziehungsweise dass ich ihr einheize wenn sie sich warum auch immer daneben benimmt.”

“Und heute war wohl so ein Tag, hm?” Jeff sah mit einem Blick zu seiner Freundin, der ihr verriet, dass ihm ein Licht aufging, was ihre Abgelenktheit im Klamottenladen vorhin betraf. Sie trat von einem Fuß auf den anderen und zog es vor, zu schweigen.


“Ja. Ich hab die Geburtstagsvorbereitungen komplett vergessen. Ich hatte es wirklich verdient”, erklärte Alina. 

“Klingt ganz danach”, befand Jeff. 

“Oh mann”, murmelte Josie, deren Anspannung von Satz zu Satz mehr stieg. “Damit haben wir das auch geklärt, was? Wir sollten mal langsam zurück.”

“Nicht so schnell, Liebes. Ich bekomme hier doch gerade ein paar echt interessante Informationen. Und ihr wolltet ursprünglich, dass wir euch Tipps geben?”

“Ganz genau. Ich meine, Josie hat mir erzählt, worauf man achten sollte, aber ich fand es doch komisch, das Finn selbst so weiterzugeben. Ich dachte, es wäre eigentlich besser wenn du ihm das eine oder andere erklärst.”

“Das ist eigentlich ne ziemlich intuitive Sache”, gab Jeff zurück. Er hatte Josie, die sich gerade heimlich in Richtung Tür schleichen wollte, nun mit sanfter Gewalt am Nacken gepackt und so festgehalten. “Ich meine, wenn man zuhause den Hintern voll gekriegt hat, haben die Eltern sich auch nicht lange Gedanken über irgendwelche Regeln gemacht, hm?”

“Ne, echt nicht”, resümierte Finn. 

Josie fragte sich langsam, worauf das ganze hier hinauslaufen würde. Ein wenig fühlte sie sich wie ein Schaf in einem Raum voller Wölfe.

“Aber dennoch kann ein wenig Wissen zu dem Thema sicher nicht schaden. Was haltet ihr davon, wenn Josie und ich euch beiden eine kleine Demonstration geben?”

Josie begann auf der Stelle so heftig es seine sie festhaltende Hand zuließ, mit dem Kopf zu schütteln.

“Hier sind Leute!” flüsterte sie verschwörerisch. “Chris ist hier, ich kann doch jetzt nicht…”

“Es ist durch die Musik echt laut. 15 Leute sprechen durcheinander. Niemand wird irgendetwas hören”, sprang Alina ein.


“Also ich will auf keinen Fall, dass Josie sich unwohl mit dem Gedanken fühlt”, merkte Finn an. Seine Suffragetten- Mutter schlug jetzt wohl doch noch durch. “Aber wenn sie nichts dagegen hat…”

“Hat sie nicht”, warf Jeff ein. Josie schnappte empört nach Luft und sah zu ihm auf. Einfach für sie zu antworten, das war unerhört.


“Na komm” Mit diesen Worten schob er sie in Richtung des Bettes, auf dem er Platz nahm. “Ein Stuhl geht auch. Aber für den Anfang ist ein Bett einfach bequemer”

“Also mich hast du anfangs auch nicht auf dem Bett versohlt”, warf Josie ein. Er bedeutete ihr statt einer Antwort, das Kleid hochzuschieben.


“Nein… nein, nicht auf den Nackten!” Sie spürte, wie ihr die Schamesröte ins Gesicht stieg und wie sie Finn und Alina schon gar nicht mehr ansehen konnte. Gott, das war jetzt schon unendlich peinlich. Sie sollte wirklich einfach den Raum verlassen. Aber irgendetwas hinderte sie. Wie ein magischer, unsichtbarer Faden, der sie an Ort und Stelle zog. 

“Sei nicht albern. Wie sonst sollen die beiden bitte sehen, was genau ich da mit deinem Hintern anstelle und wie die Wirkung ist, hm?”

Das leuchtete ein, aber es machte es nicht weniger peinlich. Sie fand, dass sie für eine freiwillige Aktion entschieden zu wenig zu sagen hatte. 

“Hey, du hast eben auch meinen nackten Hintern angeschaut, oder?”, rief Alina ermutigend.

Josie zuckte etwas mit den Schultern und raffte dann eben das Samtkleid nach oben, rollte die Strumpfhose herunter und hielt inne. “Den Slip behalte ich an”, beschloss sie laut und ließ sich dann über Jeffs Knie gleiten.

Sofort rückte er sie in Position, zog etwas an dem Höschen, so dass es mehr zwischen ihre Pobacken rutschte. Das war definitiv unfair gespielt! 


“Bist du Rechtshänder?”, fragte er Finn. Josie drehte den Kopf. Was tat das denn nun bitte zur Sache?!

“Nein, Linkshänder”

“Na gut, dann musst du es dir andersherum denken. Ich für meinen Teil halte sie mit der Linken fest, du kannst so ganz gut den Arm um die Taille schlingen.”

“Alina will gar nicht übers Knie gelegt werden”, erklärte Josie mit jämmerlicher Stimme. Ihr Hintern kribbelte bereits in banger Erwartung und ihr war ganz flau im Magen. Diese Lage assoziierte sie einfach mit einer Menge Ärger. Dass sie jetzt noch so festgehalten wurde, unterstrich das Gefühl des Ausgeliefert-Seins erst recht. 

“Mhm”, machte Jeff und sah Alina an. “Gerade dann ist es eine gute Strafe, oder nicht?”

Josie konnte es sich einbilden, aber nun schien selbst diese ihre Coolness ein wenig zu verlieren.


“Das überlegen wir dann noch”, sprach sie hastig. Finn legte den Kopf etwas schief. Er schien wohl noch für sich abzuwägen, ob er richtig finden sollte, was hier vor sich ging. 

“Naja und dann kannst du auch schon loslegen. Fang ein bisschen gemäßigter an” Er ließ seine Hand einige Male flach abwechselnd auf ihre Backen klatschen. Es passierte also wirklich! Josie spürte, wie ihr heiß wurde. Das war nicht schmerzhaft, es führte viel mehr dazu, dass ihr Unterleib sich zusammenzog. 

“So gemäßigt fängst du aber fast nie an”, wagte sie anzumerken. Ein festerer Klatscher war seine Antwort. “Au!”, rief sie eher vor Überraschung als vor Schmerz.

“Ist das realistischer?”, wollte er freundlich wissen.

“Mhm”, machte sie und kniff die Augen zu. Wie erwartet folgten ein paar mehr von der Sorte. Immer noch nicht wirklich schmerzhaft, eher lösten die Klapse ein intensives Kribbeln auf ihren Backen aus. 

“Das ist aber ziemlich fest, oder?”, merkte Finn an. “Ich meine… ist das okay? Es so fest zu machen.”

“Zimperlicher warst du auch nicht”, befand Alina. “Hast du wohl in deiner Rage nicht gemerkt.”

“Hat das auch so laut geklatscht?”, interessierte Finn sich. Josie wäre am liebsten im Erdboden versunken. Dass er ausgerechnet darauf jetzt auch noch aufmerksam machte, ließ das ganze noch so viel peinlicher werden. 

“Oh allerdings!”, bestätigte Alina. “Ich bin nicht sicher, ob ich Frau Schuster morgen beim Brötchen holen noch in die Augen schauen kann.”

“Vielleicht hat sie auch gar nichts gehört. Oder sie denkt sich nichts dabei”, tröstete Jeff. 

“Worauf ihr noch achten könnt, ihr könnt das ganze ziemlich schnell abhandeln” Wohlweislich verstärkte sich sein Griff um ihre Taille, dann begann ein regelrechtes Statakko von Schlägen, bestimmt 50 Stück in kürzester Zeit. Josie schnappte nach Luft, weil es so überraschend schnell schlimmer wurde. Doch gerade als sie beginnen wollte, zu zappeln, war es auch schon vorbei.


“Dann breitet sich der Schmerz erst richtig aus, wenn man aufgehört hat.”

“Auaaa…”, jammerte Josie, die gerade genau das spürte. Sie fühlte sich wie der Teil eines sehr schlechten Aufklärungsvideos. Sowas Bescheuertes. Und irgendwie auch… aufregendes. Verdammt, was stimmte nur nicht mit ihr.

“Hui”, murmelte Finn.


“Ich hab dir ja gesagt, sowas läuft echt heftig ab”, erklärte Alina ihm neunmalklug. 

“Also, Variante Nummer zwei sind die eher nachhaltigen, festen Klapse mit längeren Pausen.”

Josie kniff die Augen zu. Sie wusste, gleich würde seine Hand mit voller Wucht auf ihre Backen niederschmettern und obwohl man dafür nie richtig bereit sein konnte, wollte sie es dennoch versuchen.

Als es passierte, schnappte sie nach Luft. Das Schlimmste daran war immer noch, wie dolle das klatschte. Sie wollte auf keinen Fall, dass jemand von den Gästen etwas mitbekam. Vor allem Chris nicht. Auf der anderen Seite machte das wohl auch gerade das Kribbeln aus, das von ihrem Bauch aus direkt in die untere Region wanderte. 

Jeff strich ihren zart geröteten Hintern mit den Fingern nach, was sie glatt noch mehr aufwühlte, dann holte er aus und ließ den nächsten Schlag dieser Sorte folgen. Sie rutschte auf seinem Schoß ein Stückchen nach vorne und japste erneut. 

“So faltet sich die Wirkung nach jedem Schlag aus”, erklärte Jeff und Alina kam etwas näher, um ihr Hinterteil in Augenschein zu nehmen. Josie ihrerseits vergrub das Gesicht in die Decke unter sich. Das war so verdammt peinlich. Als sie jedoch daran dachte, dass ihr aufwendig geschminktes Make-Up verschmieren würde, richtete sie den Blick doch wieder nach oben.

“Geht es dir gut, Josie?”, fragte Finn. Sie lächelte ihm zu. Seine Fürsorge war wirklich rührend.


“Ähm… es geht schon. Es ist nur echt peinlich”, erklärte sie.

Jeff gab ihr noch einen Klaps, diesmal einen sachten, aufmunternden. “Ich denke, das sollte zur Demonstration auch erst einmal reichen. Wenn ihr noch Fragen habt oder mal bei einer richtigen Bestrafung vorbei kommen wollt…”

“Onkel Jeff!”, platzte aus Josie heraus, während sie sich von seinem Schoß aufrichtete, dann wurde sie erst so richtig rot. Es war passiert. Sie hatte ihn echt vor ihren besten Freunden so genannt. Wann würde sich nur das Loch im Boden auftun damit sie darin verschwinden konnte? Hastig schob sie die Strumpfhose wieder hoch und das Kleid herunter. 

“Wir können das alle ja mal gelegentlich besprechen”, befand Alina diplomatisch und lächelte ihrer besten Freundin beschwichtigend zu. “Danke für die anschauliche Demonstration, ihr Zwei.”

“Gern geschehen”, erklärte Jeff und ignorierte Josies Killerblick. 


“Ich geh mir nen Drink holen”, meinte diese nun nur und stürzte in Eile aus dem Schlafzimmer, noch immer puterrot im Gesicht. Das war absolut heiß gewesen, so viel war klar. Sie war jetzt vollkommen aufgewühlt und wäre am liebsten zurück gegangen, um mit Jeff einen Quickie zu schieben. Doch nicht nur, dass sie so etwas auf einer Party mit ner Menge Leute nebenan noch nie getan hatte- nicht mal als Teenager- sie war außerdem stinksauer auf ihn. Alina und Finn einfach so zu einer Bestrafung einzuladen… sie vor den beiden übers Knie zu legen… und das alles ohne nach ihrer Meinung zu fragen, das ging doch echt zu weit.

Sie wollte gerade ins Badezimmer stürmen um zu checken, ob sie noch einigermaßen partytauglich aussah, da öffnete sich die Tür und ausgerechnet ihr Ex stand vor ihr. Viel zu nah, da sie schon viel zu eng an der Tür gestanden hatte und er diese nach innen geöffnet hatte. 

“Oh hey… wolltest du gerade?”, fragte er um einen neutralen Ton in der Stimme bemüht und trat einen Schritt beiseite, hielt ihr die Tür auf.

“Ja”, murmelte sie aufgewühlt. “Danke.”

“Bist du okay?”, fragte er, sie besorgt musternd.

“Mir geht es gut”, erwiderte sie schlicht und trat an ihm vorbei.


“Du siehst nicht danach aus. Sag mal, rauchst du noch? Ich wollte gerade auf den Balkon gehen.”

“Mhm”, machte Josie unbestimmt und sah ihm in seine großen, treuen, braunen Hundeaugen. Die gaben ihr so etwas Nostalgisches, warmes, von dem sie gar nicht wusste, dass sie es vermisst hatte.


“Ich komme gleich nach, okay?”, sprach sie dann und schloss die Badezimmertür. Durchatmen. Sie betrachtete sich im Spiegel. So übel sah sie gar nicht aus. Ein bisschen zerzaust, ein bisschen verwirrt, aber sonst doch noch recht schick. Sie dachte wieder an Alinas Worte von vorhin. Chris hatte die Trennung nie so richtig hinter sich gelassen. War es da so klug, allein mit ihm auf den Balkon zu gehen? Andererseits würde es Jeff ganz recht geschehen. Sie konnte auch anders! Auch sie konnte mal bestimmen und obenauf sein. 

Josie wusch sich die Hände und richtete ihre Haare, straffte die Schultern, dann verließ sie schwungvoll das Bad. 

12 Kommentare zu „19 Hilfestellung (Onkel Jeff)

  1. Wie immer vorzüglich geschrieben!

    Die Geschichte hat mir (auch) aus einem besonderen Grund gut gefallen. Ich hatte früher eine Phantasie, betreffend ein Pärchen, mit dem ich befreundet war. Zumindest sie wusste – naja, ahnte – wofür ich mich interessiere. Ich hatte mir tatsächlich ausgemalt, wie es wäre, wenn sie mich um „Rat“ fragen würden. (Ist allerdings nie passiert.)

    Gefällt 1 Person

    1. Hey, vielen Dank! Freue mich immer wenn du was kommentierst 🙂

      Super- interessant fand ich auch deine Anekdote mit dem Pärchen. Ich fänd es ja spannend wie man so eine Vorliebe wohl erahnen kann, aber da gibt es bestimmt genug Situationen, in denen man es mit Feingefühl heraushören könnte. Schade für dich dass es nie zustande kam, aber die Phantasie dazu kann ja auch sehr schön sein.

      Glg

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  2. Mhm! Ich mag die erotische Spannung zwischen den Anwesenden sehr, bei der jeder ein klein wenig anders fühlt, aber sicherlich alle auf ihre Art erregt sind.
    Und natürlich gefällt mir auch das Erlebnis in der Gruppe und trotzdem erlebt jede der Mädels ihre mehr oder minder öffentliche Abreibung ganz anders.
    Alina genießt es förmlich, dass sie ihren versohlten, nackten Hintern herzeigen muss, während Josie, die zwar äußerst interessiert an Alinas roter Sitzfläche ist, sich aber selbst doch ziemlich schämt, von Jeff vor einem anderen Paar versohlt zu werden.
    Ich konnte alle Beteiligte so gut mitfühlen!
    Danke und frohe Ostern!
    🐣🤗😘

    Gefällt 2 Personen

    1. Hey du,
      Ja, ich finde so hast du die Szene wirklich gut und treffend beschrieben. Sie zeigt den Kontrast zwischen den verschiedenen Charakteren, was eine unkonventionelle Mischung ergibt.

      Danke für deine netten Worte und glg,
      rbg

      Gefällt mir

  3. Wieder mal
    Muss ich feststellen:
    Unsere Autorin hat sich selbst
    Übertroffen, sowohl qualitativ
    Wie quantitativ, ist sehr sehr
    Kreativ zur Zeit
    Bitte weiter so
    Story lebt vom Zusammenwirken
    Von Jeff und Finn einerseits
    Und vom Verhältnis der Freundinnen
    Alina und Josie andererseits.
    Jeff will Finn etwas beibringen
    Und das gefällt dem Lehrer und dem
    Schüler.
    Und Alina ist nun einmal ungleich
    lockerer als die total verkrampfte
    Josue.
    Da sehe ich in mittlerer Zukunft
    eine intensive Viererbestrafung
    Mit zwei fröhlichen Herren
    Einer lockeren Alina und einer
    Wie immer total verkrampften Josie.
    Jeff ist doch im prüden Texas
    Sexuell geprägt worden aber
    Prüde ist eigentlich immer nur
    Josie.
    Dem steht auch nicht entgegen,
    Dass sie in der nächsten Woche
    quasi in alter Gewohnheit sich ihrem
    Ex an den Hals werfen wird, um
    Jeff zu ärgern.
    Und wir wissen alle, dass Josie
    selbst dafür eine saftige Rechnung
    Präsentiert wird,
    Direkt vor Ort auf den nackten
    Hintern vor den Augen von Alina
    Und Finn und Chris..
    Das wäre mal eine Strafe die
    Josue wirklich treffen würde.

    Helmut Lorenzen

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    1. Hallo und vielen Dank für diese netten Worte!

      Josie ist ziemlich schüchtern und manchmal auch verklemmt aber prüde würde ich sie nicht nennen. Ich denke es fehlt ihr etwas an Erfahrung und sie fängt erst in der Beziehung mit Jeff an, sich ihrer Wünsche bewusst zu werden und nicht zu schämen. Gleichzeitig ist es auch das Schämen, was Josie anmacht, während Alina zeigefreudig ist und denke ich eher ihre Neugier und Lust daraus bezieht. So in etwa würde ich es erklären oder wie Robbie es zuvor geschrieben hat.
      Mal sehen ob du mit der Vermutung ins Schwarze triffst 😉

      Glg

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  4. Hey, vielen Dank!
    für deine tollen Geschichten, habe deine Seite erst vor einer Woche endeckt und bin leider schon mit allem durch, (was nicht an mangelden Inhalt liegt 😉 ) freue mich auf schon sehr auf Neues von dir !!!!
    Liebe Grüße
    Tobias

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Tobias,
      So schnell kann es gehen, wenn einem was gefällt 🙂 Ich freue mich jedenfalls riesig, dass du meine Seite so gut fandest (auch wenn ich mich jetzt ziemlich verzögert für deinen Kommentar bedanke…)
      Es geht bald weiter mit vielen neuen Sachen, versprochen

      glg

      Gefällt mir

  5. Hey,
    Ich finde deine Geschichten echt super schön geschrieben. Es macht richtig Spaß sie zu lesen. Am meisten gefallen mir allerdings die “Privatlehrer”-Geschichten und ich hoffe, dass es da bald weiter geht. bin echt gespannt. Insgesamt finde ich aber, dass deine ganze Homepage wirklich total super ist! Freue mich sehr auf Neues von Dir!

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Luise,
      Das lese ich wirklich unglaublich gerne, danke dir dafür 🙂 Ich kann dir versprechen, ich habe auch eine Menge Spaß daran, sie zu schreiben. Ich werde mich bemühen, weiterhin regelmäßig was hier hochzuladen 🙂

      glg

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