Camgirl (Kurzgeschichte)

a/n: Diese Geschichte war mit 8 Stimmen immerhin noch Nummer 4 im Ranking. Sie ist mal ein bisschen was anderes, ich bin gespannt, wie sie euch gefallen wird! Die Sprache, die ich teilweise hier einsetze soll als Stilmittel dienen und die Denkweise der Protagonistin unterstreichen, sie spiegelt nicht meine Meinung wieder

„Was soll ich?“, Samantha kicherte, als sie las, was eines der Chatmitglieder ihr da gerade schrieb.

„Oho… treatyougood78, du bist ein kleines Schweinchen, kann das sein?“

Sie richtete sich vor dem Laptop etwas mehr auf und strich sich das helle, zu Locken gedrehte Haar über die Schulter.

„Also gut… dann entscheidet mal, Jungs. Der oder der?“ Mit diesen Worten hielt sie zwei Vibratoren vor die Kamera, einer Rosa und in der Form eines niedlichen Häschens, einer schwarz und schlicht, aber dafür deutlich größer.

Sie wartete mit einem Lächeln auf den Lippen ab, welche Votes und vor allem Donations eintrudelten. 5 Dollar für den rosanen, 15 für den Schwarzen, 30 von einem, der wollte, dass sie sich „gleich beide Löcher damit stopfte“.

„Jungs… Jungs… eins nach dem anderen“, kicherte Samantha, sie richtete sich etwas mehr vor der Kamera auf und zupfte an ihrem pinken Spitzenbustier herum. Passend dazu trug sie einen pinkfarbenen String und weiße Kniestrümpfe mit einem rosanen Streifen. Das verstärkte für die perversen Säcke die Illusion, dass sie ein unschuldiges Ding war, das nunmal gerade anfing, aus Neugier mit diesen Toys auf die Anweisungen Fremder hin zu experimentieren.

Jetzt würde sich einmal mehr entscheiden ob die verkappten Pedos die Oberhand bekämen oder die Perverslinge, die sehen wollten, wie sie sich einen viel zu dicken Dildo in ihre Vagina zwängte. Nunja, für Geld war sie bereit, so einiges zu tun. Und verdammt, war das hier leicht verdientes Geld!

Sie hatte erst vor drei Monaten, pünktlich zu ihrem 18. Geburtstag angefangen zu camen. Die Website, für die sie arbeitete, war seriös und machte keinen Bullshit. Sie hatte ihren Ausweis da einschicken und sich mehrfach verifizieren müssen. Dafür bekam sie Cash aufs Konto was ihre Zuschauer ihr schickten, die kleinen Abzüge, die die Website als Provision einstrich, waren da echt zu verschmerzen. Ebenso sorgten die für ihre Sicherheit, verschlüsselten ihre Verbindung und blockierten die richtig kranken Wichser mithilfe einer Blacklist. 

“Hmhm… diskutieren, aber nicht streiten, Jungs” machte sie spielerisch, tat ganz so, als würde sie jedes der Toys noch einmal eingehend anschauen müssen. Als sie die Spitze des schwarzen Dildos küsste, überschlug sich der Chat richtiggehend. Samantha grinste innerlich. Sie war sehr beliebt und ihr Kundenstamm wuchs täglich. Das gefiel ihr.

Die Donations wurden nicht weniger, was sie dazu bewog, sich noch ein wenig Zeit zu lassen. Die Action hinauszuzögern ohne dabei das Interesse der Zuschauer zu verlieren, das war die wahre Kunst des Camens. 

“Okay, ich sag euch jetzt mal was”, beschloss sie schließlich mit gespielter Schnute und stellte beide Dildos gut sichtbar vor sich ab. 

“Bis ihr euch einig seid, werde ich mir die Zeit mit ein wenig Musik vertreiben. Ihr dürft mir gerne beim Tanzen zusehen, was sagt ihr?”

Bis auf einen blöden ‘Jetzt steck dir schon das fette, schwarze Teil in die Fotze, du kleine Nutte’- Kommentar, den sie ganz nebenbei und mit Pokerface auf der Stelle blockte, war der Chat im großen und ganzen einverstanden. Die Tanzeinlagen waren bereits eine Art Vorspiel und sie nutzte sie oft um zu strippen und sich schon selbst ein wenig in Stimmung zu bringen. Es würde auf den schwarzen Dildo hinauslaufen, da musste sie sehen, dass sie gut feucht wurde. 

“Also dann lasse ich euch heute entscheiden”, erklärte sie mit Augenaufschlag ihrer Kamera. “Soll es etwas Modernes sein?” Sie schickte “Strip that down” von Liam Payne als Auswahlmöglichkeit in den Chat.

“Oder doch lieber ein Klassiker?” Sie wählte “Cherry Bomb” von den Runaways aus und schickte dieses ab, streckte sich spielerisch und wartete einen Augenblick ab. 

Natürlich wählten die alten Säcke alle den Klassiker, wahrscheinlich wussten die nicht mal, was Charts waren. Sie lächelte und rief in die Hände klatschend aus “Also schön, ihr habt entschieden, los geht’s.”

Sie stellte die Musik an, auf volle Lautstärke, denn sie war ohnehin alleine zuhause, dann begann sie im Takt der Musik zu wippen und sich rhythmisch zu bewegen. Das konnte sie sogar ziemlich gut, da sie gerade eine Tanzausbildung machte. Würde ihre Trainerin gerade sehen, wozu sie ihr Talent so nutzte, würden ihr vermutlich die Augen aus dem Kopf fallen. 

Nach und nach ließ sie dabei die Hüllen fallen, öffnete erst das Bustier und spielte damit, bis sie es schließlich achtlos beiseite warf, dann war der String dran. Sie zog ihn mit den Fingern weg von ihrem Körper und ließ ihn wieder daran schnalzen, wackelte mit ihrem prallen Hinterteil vor der Kamera und sang lautlos mit “Hello Daddy, hello Mom, I’m your ch-ch-ch-cherry bomb“

Sie war ausgelassen und bester Laune, bis plötzlich ihr Chat verrückt zu spielen schien.

“Wer ist denn der Kerl?” und “Da steht doch einer in der Tür”, stand dort plötzlich. 

Samantha fuhr herum. Mit weit aufgerissenen Augen starrte sie in das Gesicht ihres Vaters. Erschrocken verdeckte sie ihre nackten Brüste mit den Händen.

“Dad!”, rief sie aus und dann dachte sie schnell, dass Angriff die beste Verteidigung sei. “Kannst du nicht anklopfen? Schon mal was von Privatsphäre gehört?!” Das schrie sie gegen die Musik an, die immer noch in voller Lautstärke aus den Boxen des PCs wummerte. 

“Was zur HÖLLE treibst du da, Samantha?!”, brüllte dieser zurück, allerdings hörte sie seine tiefe Stimme trotz der lauten Umgebung überdeutlich.

“Gar nichts!”, erwiderte sie lahm, drehte sich um, um zumindest das Lied abzustellen. Bei der Gelegenheit wollte sie auch das Chatprogramm schließen, doch da war er schon bei ihr und packte sie an der nackten Taille, zerrte sie ein Stück weg vom Rechner.

“Was ist das?!” Sam wäre vor Scham am liebsten gestorben, schaute über die Schulter und sah, wie ihr Vater sich übergroß im Bildschirm vor sich anschauen konnte.

“Lass das! Ich schreib nur mit ein paar Freunden!” Samantha versuchte empört und unschuldig zugleich zu wirken. Mit aller Kraft wollte sie sich aus dem Arm ihres Vaters heraus winden, doch dieser hielt sie fest wie ein Schraubstock.

“MIt EINER KAMERA! NACKT! Erzähl mir doch keine Märchen!” fuhr ihr Vater sie außer sich an. Seine tiefe, autoritäre Stimme klingelte in ihren Ohren. Konnte der mal aufhören, so zu brüllen?

“Lass mich los!”, zeterte sie unwillig, während ihr Vater genau durchlas, was er da zu sehen bekam.

“Camgirls69, ja?! Und was für komische Kerle schreiben dir da die ganze Zeit!” Sein Griff wurde, wenn überhaupt möglich, noch härter. Samantha hatte das Gefühl, gleich unter seinem Arm zerquetscht zu werden. “Samantha, du erklärst mir auf der Stelle, was für ein Schweinkram das ist!” 

“Hör auf, meinen echten Namen zu sagen, du Idiot!”

“WIE NENNST DU MICH?! Oh dir steht ein Haufen Ärger bevor, das kann ich dir sagen!” 

Nun hob er auch noch einen der Dildos auf und hielt ihn unter ihre Nase. 

“Was soll das, häh?!” 

Sie schlug die Hände vors Gesicht. Am liebsten hätte sie sich vor Scham in Luft aufgelöst. Das schlimme war, im Hintergrund hörte sie andauernd das Geräusch eingehender Donations. Fakt war, sie hatte noch immer Zuschauer und ihnen schien zu gefallen, was sich hier bot. 

“Hör auf, Dad! Die ganze Welt kann gerade zusehen!”, erklärte sie ungeduldig. 

“Ach, kann sie das? So etwas machst du also, dich nackt ins Internet stellen?! Ich glaubs ja wohl nicht! So habe ich dich ganz bestimmt nicht erzogen, Fräulein!” 

Ein eiskalter Schauer überrannte Samantha. Nein, hatte er nicht. Er war sogar immer ultra- streng mit ihr gewesen. Aber das war doch jetzt hundert Jahre her, sie war inzwischen erwachsen! Wieder zappelte sie unter seinem Griff.

“Na und?! Das ist jetzt meine Sache. Lass mich sofort los, hörst du?”

“DEINE SACHE?” Patsch! Mit einem Mal hatte sie seine fünf Finger auf ihrem Arsch sitzen dass es nur so rauschte.

“HEY!”, brüllte sie empört. Da hatte er ihr auch schon den nächsten Schlag verpasst. 

“Was soll das! Lass das, sofort!”, empörte Samantha sich zappelnd. So wie er sie festhielt drückte er ihr Hinterteil genau in Sichtweite der Zuschauer. Die bekamen nun wohl das beste Bild davon, wie ihr Vater es kräftig zu bearbeiten begann.

“Du wohnst hier unter meinem Dach, hörst du! Hier gelten meine Regeln!” Jedes seiner Worte unterstrich er mit zahllosen festen Hieben auf ihre fast unbedeckte Kehrseite.

“Aua! AU!”, beschwerte Samantha sich. Langsam fing es an, ganz schön zu brennen. Das letzte Mal, dass ihr Dad ihr den Arsch versohlt hatte, war mindestens zwei Jahre her und selbst da hatte sie sich bereits viel zu alt dafür gefühlt. Auch aus seinen Moralpredigten war sie für ihr Gefühl deutlich herausgewachsen. Das Blöde war nur, sie saß fest und sie konnte sich nicht erinnern, ihn jemals davon überzeugt zu haben, mit einer Strafe aufzuhören, bevor ihre Backen tiefrot glühten und höllisch brannten. 

“Ich bin viel zu alt dafür!”, versuchte sie es dennoch. “Du… ahh… kannst mich doch nicht wie ein…uh… kleines Kind bestrafen!” Hatte seine Hand schon immer so schlimm gebrannt oder war sie die Schläge nicht mehr gewohnt? 

“Du bist längst nicht so erwachsen, wie du denkst!”, fuhr ihr Vater sie an und verhaute sie dabei unbeirrt weiter. “Sonst würdest du nicht so einen Unsinn mit deiner Volljährigkeit anstellen!” 

Sie kniff die Augen zu, versuchte dann eben für einen Moment, das ganze zu ertragen, bis er genug hatte und der Albtraum ein Ende finden würde. Doch er schien gar nicht daran zu denken, aufzuhören. Er klatschte ihre unbedeckten Backen gründlich aus, egal ob sie zappelte oder nicht. Immer wieder hörte sie dabei, dass der Chat kräftig interagierte. Die schienen ja restlos begeistert, so viel, wie sie gespendet bekam. Perverse Drecksäcke! 

“Mach wenigstens den Computer aus!”, erklärte Sam gequetscht. Verdammt, wie das doch brannte!

“Oh nein. Du wolltest doch, dass alle dich sehen. Da hast du es! Jetzt sehen sie mal, wie es meiner Tochter ergeht, wenn sie solche Schweinereien anstellt.”

Na toll. Sie würde nur noch mit einer Papiertüte auf dem Kopf das Haus verlassen können. Einmal hatte er sie vor ihren Freundinnen übers Knie gelegt weil sie frech geworden war und sie hatte geglaubt, das wäre schon der Gipfel der Peinlichkeit gewesen. Aber das hier war noch so viel schlimmer…

Mit einem Mal hielt er inne, schien zu lesen, was im Chat stand.

“Was machst du?”, fragte Sam verzweifelt. Sie wollte wirklich nicht, dass ihr Vater irgendwelche perversen Vorschläge der Zuschauer las. 

“Die reden hier von einem schwarzen Lederpaddle. Was ist das, huh?!”

Oh nein… Mit dem Teil hatte sie sich schon ein paarmal vor der Kamera selbst ein paar Klapse verpasst. Ein paar Männer standen darauf und so hatte sie sich eines bei einem ihrer Besuche im Sexshop empfehlen lassen. 

“Das geht dich gar nichts an!”, erwiderte Sam unwirsch.

Falsche Antwort! Ihr Vater holte aus und klatschte ein paarmal mit voller Wucht seine flache Hand auf ihren inzwischen schon übelst brennenden Hintern. 

“Irgendwelchen Fremden jede deiner Körperöffnungen zeigen aber deinem Vater nicht einmal die einfachsten Fragen beantworten. So kommst du nicht weit, hörst du!”

War doch wohl klar, dass man vor seinem Vater so etwas verschwieg, dachte Sam unzufrieden. Doch das Brennen ließ langsam ihren Widerstand dahinschmelzen.

“Das ist auch ein… ahh… Toy. Verdammt, Dad, warum…”

Mit einem Mal ließ er sie los.

“Holen, na los”, befahl er schroff. Sie richtete sich etwas auf und rieb sich die wunden Bäckchen. Dass sie dabei fast nackt war, interessierte sie inzwischen herzlich wenig.

“Was willst du denn damit?”, fragte sie kleinlaut.

“Du stellst hier keine Fragen. Hol es her bevor ich ungemütlich werde.”

Was war er denn gerade, fragte Samantha sich frustriert und erhob sich umständlich und sich den Hintern reibend, um zu ihrer Kommode zu tapsen.

Aus der obersten Schublade holte sie ein kleines, schwarzes Lederpaddle. Es war etwa so groß wie ihre Hand und sah harmloser aus, als es war. Selbst die paar spielerischen Klapse, die sie sich selbst damit verpasst hatte, hatten nach einer Weile doch ganz schön gebrannt. 

Mit einer miesen Vorahnung und nervösem Blick reichte sie ihrem Vater das Teil.

“Aha. Und was machst du sonst damit?”

“Daddy!”, jammerte Samantha. “Das will ich nicht sagen.”

„Na schön. Ich weiß es ja ohnehin schon. Da stand eben, dass du selbst damit Hinternversohlen spielst. Wollen wir doch mal sehen, wie es dir gefällt wenn ich das übernehme.”

Samantha wurde ganz schwindelig. Beide Hände an ihrem Po schüttelte sie den Kopf. 

“Bitte Daddy, es tut mir leid. Aber das reicht jetzt doch. Ich hab genug.”

“Wir haben dich gerade erst warm gemacht”, erwiderte dieser. “Komm wieder her. Und diesen Fetzen kannst du auch gleich ausziehen.”

“Oh bitte nicht”, flüsterte sie und hielt ihren String fest. Wenigstens das Stückchen Stoff sollte ihrer Intimsphäre doch gegönnt sein.

“Du zeigst dich so sonst doch auch gerne allen. Also, weg damit. Und die Socken gleich mit. Du siehst albern aus.” 

Mit Tränen in den Augen starrte sie ihren Vater an, schüttelte nur den Kopf, doch dieser blieb hart.

“Gib mir deine Hand.” Nervös hielt Sam ihre Hand hin, da patschte ihr Vater ihr unsanft mit dem Paddle auf die Handfläche. Sie quietschte entsetzt. Das brannte ja übel!

“Willst du angezogen bleiben? Den Rest auf die Hände bekommen, ja?”, 

“Nein, Daddy”, hauchte sie ergeben. Das tat noch so viel schlimmer weh, davon wollte sie kein bisschen mehr. Also schälte sie sich umständlich aus den Kniestrümpfen, warf ihm noch einen flehenden Blick zu, doch als er kein bisschen erweichte, schlüpfte sie auch aus dem String.

“Na los jetzt. Wollen wir doch mal sehen, was du da Tolles angeschafft hast.” Mit diesen Worten packte ihr Vater sie und zog sie wieder auf das Polster, auf das die Kamera gerichtet war. Er platzierte sie wie zuvor unter seinen Arm, Arsch zur Kamera, dann ließ er das Paddle zum ersten Mal auf ihren Hintern klatschen.

“Ohh!”, machte sie. Mit sowieso schon brennendem Hintern war das schlimm genug, aber mit der Kraft ihres Vaters wusste das Teil sicherlich einiges an Schaden anzurichten. Wieder holte er aus und schlug kräftig zu. Ihr ganzer Körper geriet in Unruhe. Er hielt sie mit stoischer Entschlossenheit fest und dann ging es ganz schnell. Links, rechts, links, rechts verrichtete das Paddle seine zuverlässige Arbeit. Sie jammerte, erst noch leise, doch das schwoll von Hieb zu Hieb mehr an.

“So machst das gerne, ja?”
“Nicht so feste, nicht so feee….h” Samantha war außer sich. Ihr Vater war viel zu stark und sie hatte dagegen nicht die geringste Chance. Wie konnte das nur so übel schmerzen? 

Endlich schien er zumindest eine kleine Pause einlegen zu wollen. Diese nutzte sie sogleich zum Betteln. 

“Genug, Daddy, bitte!”

“Wir sind hier erst fertig wenn ich das sage”, erklärte er und unterstrich seine Worte mit einem Hieb. “Wir haben erst noch ein paar Dinge zu bereden, Fräulein.”

Konnten sie die nicht danach bereden? Ohne Publikum? Doch der nächste, harte Hieb erstickte ihren Widerspruch.

“Hörst du mich?!”

“Ja, Daddy”, sprach Samantha kleinlaut.  

“Wenn wir hier fertig sind, löschst du diesen Kram von deinem Computer herunter und dann kommt eine Kindersicherung da drauf!”, erklärte ihr Vater.
“Was?! Vergiss es, ich bin volljährig!”, war Samanthas empörte Antwort. Offenbar nicht was er hören wollte. In schneller Abfolge ließ er auf jede Backe fünf saftige Hiebe klatschen. Sie schrie entsetzt auf. Langsam war es gar nicht mehr auszuhalten. 

“Ich habe dir schon einmal gesagt, mein Haus, meine Regeln! Also?”

“Wir löschen… das Programm”, flüsterte Sam außer sich. Sie hätte sich so gerne an das glühende Hinterteil gefasst, doch das war rein körperlich aus ihrer Position heraus gar nicht möglich. 

“So will ich das hören. Und diesen Schweinkram schmeißen wir in den Mülleimer.”

“Ja, Daddy”, bestätigte Sam schnell. Dennoch ließ er das Paddle zweimal rasch auf ihrem Hintern tanzen. 

“Nur das hier behalten wir. Das ist doch sehr gut geeignet für dich, Samantha.”

“Auuu… bitte nicht.”

Allein die Vorstellung, dass er es nach heute noch brauchen würde, verpasste ihr eine Gänsehaut.

“Oh doch!”, bestätigte er und klatschte wieder kräftig ihre Backen aus. “Man sieht ja was passiert, wenn man bei dir die Disziplin schleifen lässt.”

Sie tat sich gerade unglaublich selbst leid. Aber aus diesem Schlamassel kam sie so schnell wohl nicht mehr raus. 

“Also, auf dich habe ich jetzt wieder ganz genau ein Auge. Und du hast fürs erste Hausarrest!”

“Was?” Ihr Kopf fuhr herum. “Nein!”
“Oh sie hat es immer noch nicht gelernt. Noch ein wenig Show für deine Perverslinge da”, erklärte ihr Vater, rückte sie zurecht und ließ in schneller Abfolge das Paddle noch zigmal auf ihre Backen klatschen. Sie zappelte, jammerte, schrie, flehte um Gnade, beteuerte immer wieder, dass sie jetzt lieb sei, dann endlich ließ er es gut sein.

“So, wer hat hier das Sagen?”, fragte er, nachdem er das inzwischen bestimmt glühheiße Paddle sinken ließ.

“Du, Daddy”, schluchzte Samantha.

“Und wenn du meine Regeln brichst?”

“Dann… bestrafst du mich, Daddy”, hauchte die junge Frau.

“Na also. Und jetzt ab in die Ecke mit dir. Da bleibst du und dann erst ist deine kleine Peepshow vorbei. Hände hinter den Kopf… na wird’s bald.”

Und so stand Samantha schließlich auflöst heulend in der Ecke ihres Zimmers und trotz all der piepsenden Sounds, die ihr einen Geldregen versprachen, wusste sie, sie musste sich demnächst einen neuen Nebenverdienst suchen. 

19 Kommentare zu „Camgirl (Kurzgeschichte)

  1. Das hat mir sehr gut gefallen, das müsste weitergehen.
    ZB.sieht sie, was für eine große Summe zusammen gekommen ist und provoziert ihten Daddy regelmäßig, damit er ihr den Po versohlt und macht einen Livestream mit einer versteckten cam….

    Gefällt 3 Personen

      1. na dann werde ich das mal in Angriff nehmen, bin gespannt ob mein Stil dir gefällt. Hatte auf meinem Blog auch etwas veröffentlicht, aber wegen zuwenig Resonanz wieder runtergenommen.
        Habe deshalb auch länger nix mehr gemacht, aber deine Seite hat mir wieder Lust auf selberschreiben gemacht.

        Gefällt 2 Personen

      2. Hey,

        Ich bin auch gespannt. Das kann ich gut verstehen aber in dem Genre ist es glaube ich nicht ungewöhnlich dass die meisten stille Leser sind. Bei mir hat es auch eine ganze Weile gedauert bis meine Geschichten etwas mehr Resonanz und Aufmerksamkeit bekommen haben. Als ich selbst noch nicht geschrieben habe hab ich auch nie etwas kommentiert, man kommt leider oft nicht so auf die Idee. Aber umso schöner wenn du wieder aktiver wirst!

        Glg

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  2. Also ich deklariere mich als einer derjenigen, der für das Camgirl gestimmt hat. Und ich wurde nicht enttäuscht.
    Klar mag ich alle Geschichten hier, aber mir gefiel die Abwechslung einer einzelnen, unabhängigen Kurzgeschichte, noch dazu in abweichendem Stil, sehr gut und ich fand sie insgesamt sehr anregend.

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    1. Hi, das freut mich riesig, dass die Geschichte auch den Erwartungen zu entsprochen haben scheint, die du daran hattest, als du abgestimmt hast (was für ein Satz aber du weißt, was ich meine ;))

      Ab und zu macht es mir auch Spaß, mal etwas komplett anderes zu schreiben.

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  3. Bei etwas „Verbotenem“ erwischt zu werden, ist ja – aber nur in Gedanken, nicht in der Realität – eine aufregende Vorstellung. Daher fand ich diese Geschichte eine kreative Idee und wie üblich großartig geschrieben! Auch Samanthas ausformulierte Gedanken empfand ich als passend.

    Gefallen hat mir, wie Du beschreibst, dass Samantha ihrem Nebenjob durchaus mit Vergnügen nachgeht und überhaupt keine Probleme damit hat, sich vor der Kamera auszuziehen. Aber gleichzeitig schämt sie sich dafür, wie ihr Po vor Zuschauern bestraft wird. Es ist also gar nicht die Nacktheit an sich, sondern das „es nicht selbst kontrollieren können“, das Ausgeliefertsein, das Gehorchenmüssen. Diese psychologischen Effekte (in Ermangelung einer besseren Formulierung) finde ich bei Strafen auch immer sehr interessant.

    Gefällt 1 Person

    1. Oh ja, dieser Gedanke erwischt zu werden, hat wirklich etwas Aufregendes. In Wirklichkeit wäre es natürlich eine Vollkatastrophe und jeder hat vielleicht so eine Situation aus seiner Jugend im Kopf, die einen sehr gut mitfühlen lässt, wie es Samantha in etwa ergangen sein muss.

      Ja das ist absolut wahr, sobald das „herzeigen“ nicht mehr selbsterwählt hat, bekommt es für sie einen unglaublich beschämenden Effekt, auch wenn die Zuschauer wie es in der Geschichte deutlich wurde ja offensichtlich ähnlich erfreut über die gebotene Nacktheit und die Show waren.

      Danke für dein Feedback und freut mich, dass es dir gefallen hat.

      glg

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  4. Hello

    I just wanted to say thank you for sending me a link here. You have a great site, I’ve started reading your stories (Albeit through google translate) which does a decent enough job to allow me to read them. I’m slowly working my way through them but definitely enjoying the Private tutor series with Josephine and the beautiful artwork you have drawn.

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  5. Eine herrliche Geschichte wieder mal! Kurze, einzelne mag ich sogar noch lieber als deine großen „Soap Operas“ und die ist wieder sehr gelungen. – Wie meine Vorredner schon sagten, macht sie den Kitzel so spürbar, wenn die Grenze zwischen dem, was gezeigt werden soll und dem, was auch Samantha bedeckt halten will berührt. Äußerst spannend und durch die ständig eingehenden Gelder auf schwarzhumorige Weise lustig.

    Sehr gut gemacht wieder! Vielleicht inspiriert sie dich auch wieder zu einer Zeichnung? Denn hier hätten wir ja mal ein sehr eigenes Szenario, das es nicht in jeder Geschichte gibt und das entsprechend zu einem unverwechselbaren Bild zur Untermalung dienen könnte.

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    1. Hi,
      Vielen Dank! Allerdings fallen mir Kurzgeschichten viel schwerer zu schreiben als meine durchgehenden Stories, weswegen sie wohl eher eine Seltenheit bleiben werden. Diese hier hatte ich über einem Jahr angefangen, ich glaube, das sagt schon einiges. Dennoch hat sie mir dann, als ich sie geschrieben habe, auch viel Spaß gemacht.

      Ich glaube ein bisschen Humor fließt in beinahe all meinen Geschichten mit ein, ich mag das auch einfach selbst sehr.

      Über eine Zeichnung passend zu der Story habe ich sogar nachgedacht und ich denke, sie wird auch noch kommen. Irgendwann 😉

      Danke für deine Worte und glg
      rbg

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      1. Das kann ich mir vorstellen. Für eine Kurzgeschichte muss man ja nicht nur die Handlung, sondern gleich die ganze Welt und Figuren erschaffen, die man ja bei einer Serie schon fertig hat. Umso schöner, dass du dir dennoch die Mühe gemacht hast!

        Dann hoffe ich, dir kommen noch viele solcher Ideen und natürlich auch, dass es mit der Zeichnung klappt. 😉

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