Gefangenschaft einer Autorin (Kurzgeschichte)

a/n: Diese Geschichte habe ich vor kurzem aus einer Unterhaltung und einer spontanen Idee heraus verfasst. Sie ist definitiv mit einem Augenzwinkern zu betrachten und soll hoffentlich niemanden verärgern, sondern mit der nötigen Prise Humor gelesen werden.

Sie schlug die Augen auf, blinzelte ein paar Mal, doch konnte um sich herum nichts erkennen, es war stockduster. Wo war sie hier? Und überhaupt, wo war sie zuletzt gewesen? Sie hielt sich den Kopf, der unglaublich dröhnte. Ach richtig, sie hatte den Abend in einer BDSM-Bar verbracht, einsam an einem Tisch in der Ecke, mit einem Haufen selbstgestalteter Autogrammkarten. Auf ihrem Blog hatte sie Tags zuvor noch einen Post verfasst, dass sie an jenem Abend um Punkt 20 Uhr in jener Bar zu finden sein würde, aber niemand war aufgekreuzt. Das hatte sie doch sehr frustriert. Da bot man seinen Lesern einmal den Transfer ins Real Life an und was geschah? Tote Hose, im wahrsten Sinne!

Dabei war sie sich doch stets sicher gewesen, mindestens die Hälfte der männlichen Leser hätte gerne ihrem Blognamen alle Ehre gemacht und sie selbst mal übers Knie gelegt. Und wenn sie ehrlich mit sich war, konnte sie sich nichts Aufregenderes vorstellen, als dass so viele Fremde sie darauf reduzierten, dass sie ein weiblicher Autor war und darum davon phantasierten, sie für Schreibblockaden, Zeitmangel oder schlichtweg eine Geschichte, die nicht deren Geschmack entsprach, mal so richtig ranzunehmen. 

Sie rieb sich die Schläfe. Ach doch, richtig, am Ende des Abends war da doch jemand gewesen. Ein hagerer Kerl mit Pullunder, der etwas nach Katze roch und ihr ein Getränk anbot. Er sei ihr allergrößter Fan, hatte er ihr versichert. Sie hatte sich geschmeichelt gefühlt und daher natürlich sofort angenommen. Was er ihr im Anschluss erzählt hatte, wusste sie noch ziemlich genau. 

Verbesserungsvorschläge waren das gewesen, äußerst hilfreiche. Dass sie so viel Handlung um das Spanking herum schrieb, dass man ständig scrollen musste, bis man endlich an die Stelle kam, an der man sich dann mal die Hose öffnen konnte, dass sie den Einsatz des Rohrstocks bei Strafen sträflich vernachlässigte, dass er sich bei Kapitel 29 des Privatlehrers eigentlich gewünscht hätte, dass Mr. Buchanan Josephine für den Schlag ins Gesicht erst mal ordentlich übers Knie legte und ihn dieser müde Ausgang doch sehr enttäuscht hätte. Die Autorin hatte genickt und sich fleißig Notizen gemacht, bis ihr irgendwie schwummerig zumute geworden war… 

Und nun wachte sie hier in der Dunkelheit auf. Langsam begannen ihre Augen, Umrisse zu erkennen. Da hörte sie ein Klicken und ein Flutlicht erfüllte den Raum, das sie etwas zurückweichen ließ. 

“Shh… alles gut, keine Angst. Ich bin es, Strictdaddyfornaughtygirls, du erinnerst dich an mich, Ruby?”

“Ich heiß nicht Ruby”, erwiderte die Autorin ein wenig widerwillig.

“Ach, auch noch frech werden. Na schön, dann also Bottom.”

“Oder doch besser Ruby”, kommentierte die Autorin trocken.

“SCHLUSS JETZT!”, schrie der Mann in Rage. “Du hörst auf das, was ich dir sage, sonst schlag ich dir den Hintern grün und blau! Na, dabei ist das nicht mal ne Drohung. Du stehst ja drauf.”

Die sogenannte Ruby hielt inne. Ja, das tat sie tatsächlich. Und sie musste schon zugeben, das wilde Rumgeschreie des Fremden hatte sie nicht nur überrascht, sondern auch angeturnt. Sie sah ihn genauer an. Er erinnerte sie an Arthur Fleck, wenn sie Olaf Schubert statt Joaquin Phoenix für die Rolle gecastet hätten. Aber irgendwie machte das auch seinen Charme aus. 

“Ha! Da hab ich dich wohl voll erwischt.” Der Fremde trat auf sie zu. Jetzt erst bemerkte sie, dass ihre Hangelenke in Metallmanschetten lagen. An ihnen hingen zwei lange Ketten, die mit dem Bettpfosten verbunden waren.

“Was wird das hier?”, wollte sie wissen, da nickte er zu einem kleinen Schreibtisch nicht weit vom Bett. Dort stand ein noch zugeklappter Laptop.

„Ich hoffe, du weißt noch, welche Vorschläge ich dir für deinen Blog gemacht habe.” 

“Ich soll für meinen Blog schreiben? Deswegen sperrst du mich hier ein?!”, fragte die Autorin ungläubig. 

“Du beschwerst dich doch ständig, dass dir die Zeit fehlt. Mal sehen ob das so ist oder ob dir nur die richtige Motivation gefehlt hat. Hier hast du jedenfalls jetzt beides. Zeit UND Motivation.” 

“Ich bin eine vielbeschäftigte Frau!”, erklärte Ruby ein wenig beleidigt.

“Jetzt nicht mehr. Jedenfalls nicht mit irgendwelchen Ablenkungen aus der Außenwelt. Dort im Rollcontainer findest du auch Zeichenutensilien. Jeden Tag bekommen deine Leser von dir in Zukunft eine Zeichnung und eine neue Geschichte. Minimum! Haben wir uns verstanden?!” 

“Ähm…. da gibt es einen Haken. Man wird nach mir suchen.”

“Ich hab all deinen Kontakten geschrieben, dass du zu einer seelischen Reinigung ein paar Wochen im Kloster verbringst. Niemand wird sich sorgen.” 

Die Autorin hielt inne. Sie war zwar nicht mal religiös, aber die Erklärung klang doch wasserdicht. Und auf den zweiten Blick klang das gar nicht mal so übel. Sie hatte zwar ursprünglich immer davon phantasiert, sich mal zum Schreiben in eine stille Berghütte zurückzuziehen, aber das hier kam dem doch recht nahe. 

“Kommen wir zur Motivation…”, setzte nun der Fremde an und näherte sich ihr mit einem diabolischen Grinsen auf den Lippen.

“Was… wieso? Was haben Sie vor?”, fragte Ruby nervös. Als er direkt vor ihr stand, ging er vor ihr auf die Knie und noch bevor sie verstand, was hier passierte, fischte er unter dem Bett einen fingerdicken Rohrstock heraus.

“Das wird dich lehren, noch einmal so einen Unsinn wie “Handlung” schreiben zu wollen. Du bist eine gute Autorin, hörst du?! Aber deine Leser wollen DAS HIER!” Er ließ den Stock mit einem fiesen Zischen durch die Luft sausen, dass der Autorin ganz anders wurde.

“Strafen! Harte Strafen! Sie wollen deine Figuren jammern, schreien und leiden sehen! Und nicht dieses ewige Geschwafel oder Getätschel. Das bringen wir dir jetzt als erste Lektion mal bei.” 

Er legte den Stock hinter sich auf das Bett und nahm darauf Platz. “Aber erst einmal hierher” Er klopfte auf seinen Schoß. “Wir wollen dich aufwärmen.”

Nun erst bemerkte die Autorin, dass sie ja vollkommen nackt war und schämte sich gehörig. Sie versuchte, ihre Blöße zu bedecken, auch wenn das inzwischen doch recht sinnlos war. 

“Schluss mit den Mätzchen!” Der Fremde packte sie am Arm und zerrte sie über seinen Schoß. Sie war noch ganz verblüfft, da ging das Klatschfeuer auf ihre Backen los. Der Mann war erstaunlich stark für seine Körperstatur. Nach kürzester Zeit schrie sie schon wie am Spieß, doch er hatte keinerlei Erbarmen. Er feuerte mit aller Kraft in einem höllischen Tempo seine flache, große Hand auf ihre Backen, dass diese nur so zitterten. Bei all dieser Tortur gönnte er ihr nicht die kleinste Pause und prügelte bestimmt eine halbe Stunde ohne müde zu werden auf ihren Arsch ein. 

Sie schrie, sie heulte, sie strampelte und irgendwann hing sie dort nur noch wie ein nasser Sack. Ihr Hintern war nicht mehr rot, er war tiefviolett mit Blauschimmer. Er hatte ihr heftig zugesetzt. 

Nun ließ er sie aufstehen und blaffte “Denk nicht, es ist vorbei! Hände an die Füße!” Sie stellte sich also in Position, berührte mit den Händen die Füße und harrte bang ihrer Strafe aus. Zum ersten Mal traf der Rohrstock ihre schon schlimm mitgenommenen Backen mit einem beißenen “Huuuiiitt”

Klatsch! “AHHH!” 

“Zähl mit!”, befahl der Mann. 

Klatsch! “AHHH! AUA, eins!”

Klatsch! “AHHH! Auauau, zwei” 

Klatsch! “AHHH!, Argh, drei” 

Klatsch! “AHHH! Auau, vier” 

Klatsch! “AHHH! Bitte nicht, fünf” 

Klatsch! “AHHH! Nein, au, au, sechs” 

Klatsch! “AHHH! Ahaaah, sieben” 

Klatsch! “AHHH! Es tut weeeeh, acht” 

Klatsch! “AHHH! Nhh… neun” 

Klatsch! “AHHH! Zehn” 

Klatsch! “AHHH! Auaua, aufhören, elf” 

Klatsch! “AHHH! Bitte, zwölf” 

Klatsch! “AHHH! Neeeein, dreizehn” 

Klatsch! “AHHH! AUUU, vierzehn” 

Klatsch! “AHHH! Nicht mehr, bitte bitte, fünfzehn” 

Klatsch! “AHHH! Mein armer Po, sechszehn” 

Klatsch! “AHHH! Es brennt so, siebzehn”

Klatsch! “AHHH! Ich weiß nicht mehr was ich noch sagen soll, achtzehn” 

Klatsch! “AHHH! Sir, nein, neunzehn” 

Klatsch! “AHHH! Es reeeicht doch, zwanzig” 

Klatsch! “AHHH! Ich werde mich bessern, einundzwanzig” 

Klatsch! “AHHH! Versprochen, bitte, zweiundzwanzig” 

Klatsch! “AHHH! Bitte, bitte…. ahhh… dreiundzwanzig” 

Klatsch! “AHHH! Nein, neeeein, vierund… aaah…zwanzig” 

Sie blieb auf dem Bett liegen und schluchzte heftig. Ihr Arsch brannte wie Feuer, als würde er in Flammen stehen und nie wieder verlöschen wollen. Der Fremde legte den Stock wieder unters Bett.

“So, das kriegst du ab jetzt jeden Morgen und Abend. Wenn du dich benimmst. Und ordentlich schreibst. An die Arbeit, na los!”

Sie heulte noch, da schob er sie zu dem harten Holzstuhl und klappte den Laptop auf.

“Hat keine Internetverbindung, damit du nicht abgelenkt wirst. Setz dich auf denen versohlten Arsch, Redbottomedgirl und schreib! Und endlich passt dein Name auch mal zu deinem echten Zustand, es war ja überfällig.”

Die Autorin wagte nicht zu widersprechen. Sie wischte den Tränenschleier weg und machte sich sofort ans Schreiben. Er hatte Recht behalten. Noch nie in ihrem Leben war sie so fokussiert und motiviert gewesen. Sie hatte wohl wirklich einfach mal genau das gebraucht. Einen fremden Mann, der ihr tüchtig den Arsch versohlte und ihr dabei unter die Arme griff, wie sie zu schreiben hatte.

Sie hatte noch nie eine so strenge und konsequente Geschichte geschrieben wie diese. Die Figuren taten zwar nichts, außer dass versohlt wurde, aber wen interessierte schon, ob es den Hintern voll im häuslichen Schlafzimmer, auf einem Maisfeld oder dem Mond gab? Hauptsache, der Rohrstock wurde kräftig geschwungen. Und das tat er vom Feinsten. Am Ende schrie und winselte die Protagonistin und würde Wochen nicht mehr laufen können. Das hatte sie verdient. Durch welches Vergehen? Darüber machte sich die Autorin nicht länger Gedanken. Hauptsache, es gab am Ende einen roten Arsch, oder?

Als sie dem Fremden die Geschichte zeigte, nickte er anerkennend. “Und damit du das morgen wieder so gut schreibst, gibt es vor dem Zubettgehen wie versprochen wieder 24 Hiebe. Hände an die Füße, los geht’s.

Die Autorin bekam also wieder den gnadenlosen Rohrstock zu spüren, grausam und unnachgiebig. 

Klatsch! “AHHH! AUA, eins!”

Klatsch! “AHHH! Auauau, zwei” 

Klatsch! “AHHH!, Argh, drei” 

Klatsch! “AHHH! Auau, vier” 

Klatsch! “AHHH! Bitte nicht, fünf” 

Klatsch! “AHHH! Nein, au, au, sechs” 

Klatsch! “AHHH! Ahaaah, sieben” 

Klatsch! “AHHH! Es tut weeeeh, acht” 

Klatsch! “AHHH! Nhh… neun” 

Klatsch! “AHHH! Zehn” 

Klatsch! “AHHH! Auaua, aufhören, elf” 

Klatsch! “AHHH! Bitte, zwölf” 

Klatsch! “AHHH! Neeeein, dreizehn” 

Klatsch! “AHHH! AUUU, vierzehn” 

Klatsch! “AHHH! Nicht mehr, bitte bitte, fünfzehn” 

Klatsch! “AHHH! Mein armer Po, sechszehn” 

Klatsch! “AHHH! Es brennt so, siebzehn”

Klatsch! “AHHH! Ich weiß nicht mehr was ich noch sagen soll, achtzehn” 

Klatsch! “AHHH! Sir, nein, neunzehn” 

Klatsch! “AHHH! Es reeeicht doch, zwanzig” 

Klatsch! “AHHH! Ich werde mich bessern, einundzwanzig” 

Klatsch! “AHHH! Versprochen, bitte, zweiundzwanzig” 

Klatsch! “AHHH! Bitte, bitte…. ahhh… dreiundzwanzig” 

Klatsch! “AHHH! Nein, neeeein, vierund… aaah…zwanzig” 

Danach schlief sie vollkommen erschöpft ein. Am Morgen weckte der Mann sie und brachte ihr Kaffee und ein Stück Brot. Sie bedankte sich artig. Sie war so fokussiert, wollte sich sofort wieder ans Schreiben machen. Doch erst einmal, so erinnerte sie der Fremde, stand ihre Strafe an. 

Klatsch! “AHHH! AUA, eins!”

Klatsch! “AHHH! Auauau, zwei” 

Klatsch! “AHHH!, Argh, drei” 

Klatsch! “AHHH! Auau, vier” 

Klatsch! “AHHH! Bitte nicht, fünf” 

Klatsch! “AHHH! Nein, au, au, sechs” 

Klatsch! “AHHH! Ahaaah, sieben” 

Klatsch! “AHHH! Es tut weeeeh, acht” 

Klatsch! “AHHH! Nhh… neun” 

Klatsch! “AHHH! Zehn” 

Klatsch! “AHHH! Auaua, aufhören, elf” 

Klatsch! “AHHH! Bitte, zwölf” 

Klatsch! “AHHH! Neeeein, dreizehn” 

Klatsch! “AHHH! AUUU, vierzehn” 

Klatsch! “AHHH! Nicht mehr, bitte bitte, fünfzehn” 

Klatsch! “AHHH! Mein armer Po, sechszehn” 

Klatsch! “AHHH! Es brennt so, siebzehn”

Klatsch! “AHHH! Ich weiß nicht mehr was ich noch sagen soll, achtzehn” 

Klatsch! “AHHH! Sir, nein, neunzehn” 

Klatsch! “AHHH! Es reeeicht doch, zwanzig” 

Klatsch! “AHHH! Ich werde mich bessern, einundzwanzig” 

Klatsch! “AHHH! Versprochen, bitte, zweiundzwanzig” 

Klatsch! “AHHH! Bitte, bitte…. ahhh… dreiundzwanzig” 

Klatsch! “AHHH! Nein, neeeein, vierund… aaah…zwanzig” 

Mit verheultem Gesicht setzte sie sich an den Laptop. Er hatte ihr gesagt, was sie schreiben sollte, ein neues Märchen, “Das prügelnde Schneiderlein”, das sie zügig abtippte. Als der Fremde wiederkam war sie schon fertig und mächtig stolz.

Er überflog es nur und sah sie dann wütend an. “Ich dachte, er verprügelt die dahergelaufenen Damen mit seinem Gürtel, nicht mit seiner Schneiderelle. So habe ich mir das überhaupt nicht vorgestellt! Du bist dermaßen unfähig!” Er löschte den ganzen Text und sie entschuldigte sich, aber es nutzte ihr ja doch nichts. Augenblicklich bekam sie den Zorn seines Rohrstocks zu spüren. 

Klatsch! “AHHH! AUA, eins!”

Klatsch! “AHHH! Auauau, zwei” 

Klatsch! “AHHH!, Argh, drei” 

Klatsch! “AHHH! Auau, vier” 

Klatsch! “AHHH! Bitte nicht, fünf” 

Klatsch! “AHHH! Nein, au, au, sechs” 

Klatsch! “AHHH! Ahaaah, sieben” 

Klatsch! “AHHH! Es tut weeeeh, acht” 

Klatsch! “AHHH! Nhh… neun” 

Klatsch! “AHHH! Zehn” 

Klatsch! “AHHH! Auaua, aufhören, elf” 

Klatsch! “AHHH! Bitte, zwölf” 

Klatsch! “AHHH! Neeeein, dreizehn” 

Klatsch! “AHHH! AUUU, vierzehn” 

Klatsch! “AHHH! Nicht mehr, bitte bitte, fünfzehn” 

Klatsch! “AHHH! Mein armer Po, sechszehn” 

Klatsch! “AHHH! Es brennt so, siebzehn”

Klatsch! “AHHH! Ich weiß nicht mehr was ich noch sagen soll, achtzehn” 

Klatsch! “AHHH! Sir, nein, neunzehn” 

Klatsch! “AHHH! Es reeeicht doch, zwanzig” 

Klatsch! “AHHH! Ich werde mich bessern, einundzwanzig” 

Klatsch! “AHHH! Versprochen, bitte, zweiundzwanzig” 

Klatsch! “AHHH! Bitte, bitte…. ahhh… dreiundzwanzig” 

Klatsch! “AHHH! Nein, neeeein, vierund… aaah…zwanzig” 

So vergingen Tage. Die sogenannte Ruby war sehr, sehr wundgeprügelt aber auch sehr glücklich. So viel hatte sie in ihrem Leben noch nicht geschrieben. Einmal am Tag schauten sie gemeinsam in ihren Blog. Bis auf ein paar komische Kommentare, die fragten, ob mit ihr alles in Ordnung sei, war die Resonanz überragend. Endlich Action, endlich mehr Rohrstock. Die Leser waren glücklich und die Autorin war es somit auch.

Vier Wochen verbrachte sie in diesem Keller, vier Wochen voller Geschichten, Zeichnungen und voller Hintern voll. Als der Fremde sie entließ, war ihr Hinterteil ganz taub, aber sie war so unglaublich glücklich, dass ihr endlich jemand den Weg gezeigt hatte. Zum Abschied umarmte sie ihn fest und flüsterte an sein Ohr “Wer weiß… vielleicht brauche ich ja bald wieder Disziplin.” 

14 Kommentare zu „Gefangenschaft einer Autorin (Kurzgeschichte)

  1. Na dann hoffe ich mal, dass du nie ein Lesertreffen veranstalten wirst… Rohrstöcke und rote Hintern beschreiben kann jeder, der ab und zu Berichte schreibt; eine passende Handlung zu erdenken ist die Kunst, die mich hier zum Stammgast macht! Und auch wenn du es vielleicht selten hörst und deine Kritiken eher in die beschriebene Richtung gehen – ich denke, es geht den meisten deiner Leser wie mir. Ich freue mich auch über reine Handlungskapitel. Für stumpfe Prügelorgien gibt es schließlich mehr als genug andere Adressen.

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    1. Davon sehe ich in dem Fall wirklich besser ab, was? 😁
      Es freut mich wirklich, sehr zu lesen, dass es dir nicht geht wie dem in der Geschichte beschriebenen Leser. Aber ich muss hier auch verteidigend sagen, dass es eher so herum ist, das zumindest der Großteil der Kommentatoren und dann sicher auch Leser ja doch sehr anständig ist und durchaus auch Kapitel mit reiner Handlung kommentiert und somit zu schätzen weiß. Die negativen Stimmen sind nur eben einfach manchmal lauter… So geht es einem ja oft im Leben.
      Und ich denke auch, man hat hier bemerkt, reine Prügelorgien sind definitiv nicht mein Metier 😁

      Glg
      Rbg

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  2. Leider ist am Anfang noch zu viel Rahmenhandlung. Wie die Autorin heißt oder wie sie in den Keller gekommen ist, das interessiert doch niemanden. Zum Glück ist sie nackt und es gibt noch vier sehr abwechslungsreiche Rohrstockszenen! Das rettet die Geschichte. Daher vier von fünf Sternen.

    Nein, im Ernst, ich musste sehr lachen über den nach Katze müffelnden Olaf, der der Autorin beibringt, wie man richtige(!) Spankinggeschichten schreibt. Danke dafür 🙂

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  3. Ich kann Lieselotte nur zustimmen: 952 Wörter bis es so richtig los geht? Dein Ernst? Ich will Spankings lesen und nicht ein Roman! Und was soll eigentlich dieses „a/n“ am Anfang? Warum sollen mich Deine Gedanken dazu interessieren? Ich will was zu lesen. Was Du von Deinen eigenen Geschichten hälst ist mir doch egal. Das sich die Figur ganz auszieht ist da nur ein schwacher Trost. Der harte Arschvoll mit dem Stock ist natürlich geil aber hier hätte man echt mehr Abwechslung rein bringen können. Vielleicht noch eine Bull Whip oder einen Flamenwerfer und in jedem Fall hätte sie iwie fixiert werden müssen. Fesseln oder ein Bock oder so. Und warum wird Sie am Ende nicht mal auch so richtig ran genommen von ihrem Entführer!?! Außerdem habe ich mindestens drei Rechtschriebfehler gefunden. Mach mal lieber wieder ein neue Zeichnung!

    deine alten sachen waren viel besser!!!11!!1!!!!!

    😉

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    1. Verdammt… Vielleicht sollte ich noch länger in den Keller zurück und noch viel mehr Schläge mit diversen Instrumenten beziehen, dann würde die Geschichte noch etwas besser werden…
      Werde deine Ratschläge beherrschen und eine noch viel, viel härtere Geschichte mit viel weniger Handlung schreiben. Danke für die tolle, konstruktive Kritik 😘 kann ja nur dazulernen

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  4. Ich stimme den bisherigen Kommentaren vollständig zu. Komm bloß nicht auf die Idee, deine Storys SO zu gestalten. Sie sind so gut wie sie sind, weshalb ich auch Stammgadt hier bin. Bei dieser Geschichte musste ich auf jden Fall schmunzeln aber es ist absolut nicht mein Ding, mir Prügeleien ohne Gefühle und Handlungen durchzulesen. Du bist eine super Autorin, mach weiter so, wie du es auch bisher gemacht hast. 😉

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    1. Haha, verdammt, dabei wollte ich so etwas jetzt regelmäßiger verfassen. Schade, dass es nicht ankommt 🙃

      Aber Spaß beiseite, schön zu lesen dass du Stammgast bist und dir meine Sachen sonst so gut gefallen

      GLG
      rbg

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    1. In welchem Sinne gelungen, fragt sich da 😀
      Also von den Tributen von panem weiß ich nur sehr, sehr wenig. Hab die Filme nie geschaut und die Bücher nie gelesen, ich weiß quasi nur worum es geht und wie die Charaktere heißen. Dennoch würde mich aus reiner Neugier interessieren, wie du darauf kommst, also was dir da vorschweben würde.

      glg

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