Abschmücken (Truckstop Part 11)

a/n: Ja Leute, das sollte eigentlich die vierte Advent-Geschichte werden und eigentlich sollte die Patton-Valdez-Familie für Weihnachten schmücken. Sorry nochmal dass ich die Reihe nicht aufrecht erhalten konnte und danke für all eure lieben Weihnachtsgrüße, die haben mir echt das Herz erwärmt 🙂

Schlussendlich ist diese Episode ganz anders geworden, als ich dachte aber sie hat mir viel Spaß gemacht und ich hoffe sie macht euch beim Lesen genau so viel Spaß!

Die Weihnachtsfeiertage waren vorbei. Eine Weile schon. Es war sogar schon das neue Jahr angebrochen und so galt es, endlich die ganze – wenn auch zuvor noch herzlich geschätzte – Dekoration loszuwerden. An diesem Wochenende waren die Pattons hergekommen, um ihnen dabei unter die Arme zu greifen. Sofía konnte nicht abstreiten, wirklich froh darüber zu sein. Chris und Louise konnten sehr viel besser anpacken als sie und so blieb ihr eine Menge Arbeit erspart. Bei all dem Zeug, das ihre Mutter jährlich auffuhr, konnte es schon mal einen halben Tag dauern bis alles wieder in den Kisten war. Zu sechst wären sie deutlich schneller. 

Zu Beginn der Abschmückaktion hatten sie sich alle im Eingangsbereich versammelt, damit Mamá und Barry delegieren konnten. Sofía trat von einem Bein auf das andere. Nur weil sie dieses Jahr schneller sein würden, bedeutete das noch lange nicht, dass sie Lust auf die ganze Nummer hatte.

“Ich übernehme das Dach und den Außenbereich.”, verkündete Barry “Wer von euch Mädels hilft mir dabei?“ 

“Ich mach das, Dad”, bot sich Louise ohne zu zögern an. Innerlich stöhnte Sofía. Eigentlich hatte sie gehofft, sich Louise als Hilfe schnappen zu können. Sie war nicht nur stark, sondern auch wirklich sehr gutmütig. Chris würde ihr sicher nicht so viel Arbeit abnehmen.

“Na dann, Lou, gehen wir’s an.” Mit einem stolzen Lächeln legte Barry den Arm um die Schulter seiner jüngsten Tochter. Sofía spürte, wie ihr das, für sie selbst vollkommen überraschend einen kleinen Stich versetzte. Sie versuchte es schnell wegzuschieben und sah zu ihrer Mutter, die jetzt das Wort ergriff. 

“Gut. Dann könntet ihr Drei im Erdgeschoss alles abschmücken. Den Baum, den Kamin, all das. Ich übernehme den ersten Stock.” 

Sofía überlegte kurz, ob sie ihrer Mutter Hilfe anbieten sollte, nur um nicht dabei sein zu müssen, wie Chris und Mirabella einen auf Glücksbärchis machten, aber die nervigen Fragen von Mamá waren kein wirklich kleineres Übel. Da musste sie jetzt wohl durch. 

“Die leeren Kartons stehen im Keller, unter der Treppe”, erklärte Mamá noch. “Sie sind beschriftet und meine Mädchen wissen eigentlich auch Bescheid, wo was hin kommt.” 

Sofía nickte. ‘Bringen wir’s hinter uns’, dachte sie nur. 

“Wie war dein Silvester?”, sprudelte aus Mirabella heraus, als Chris sich auf den Weg zum Keller machte. Sie hüpfte ihr nach wie ein schwanzwedelndes Hündchen. Sofía trottete hinterher. Nein, sie hatte wirklich immer weniger Bock… 

“Wir holen erst einmal die Kartons hoch, dann unterhalten wir uns, hm, Mira?” 

“Oki doki. Ja, das hier müssten alle Kisten sein”, erklärte Mirabella noch, als sich Chris schon vier auf einmal schnappte. Sofía nahm sich einige der Kleineren.

“Ich übernehme den Kamin”, erklärte sie den beiden anderen. 

“Danke, Sofía”, sprach Chris und sie wusste nicht, ob sie das aufrichtig freundlich meinte oder da ein gewisser Sarkasmus mitschwang. War ihr auch egal. Sie begann die Socken vom Kamin abzunehmen, während Chris und Mirabella ins Plaudern gerieten. Chris schmückte dabei in einem Affentempo und ohne eine Leiter zu brauchen, die Deckengirlanden ab. Schon beeindruckend. 

“Das Volleyball-Team hat ne Silvesterfeier veranstaltet”, beantwortete sie dabei Miras Frage. “War eigentlich wirklich schön. Relativ entspannt, keiner hat groß Mist gebaut. Und du, Kleine?” 

“Ach naja… meine beste Freundin ist leider weggefahren, deswegen bin ich hier zuhause bei Mamá und Barry gewesen. Wir haben Gesellschaftspiele gespielt und Arepas mit Mais und Bohnen gegessen.”

“Das klingt doch auch ganz nett, hm?”, sprach Chris aufmunternd. “Warst du nicht dabei?”, fragte sie Sofía nun direkt.

“Ne, ich hab vielleicht ein Leben?!”, erwiderte diese schnippisch. 

“Sie war mit ihren Freunden unterwegs und wollte mich nicht dabei haben”, erklärte Mirabella noch immer eingeschnappt. Sofía rollte mit den Augen.

“Komm drüber hinweg!”, sagte sie nur und Chris sah sie dafür mahnend an. 

“Also sorry, so ne Party ist nichts für ne 14-jährige”, erklärte Sofía leichthin.

“Ich bin fast 15! Außerdem wolltest du ja nur mit deinem geliebten Jakey alleine sein!” 

“Was laberst du da für ne Scheiße?! Jake und ich sind nur Freunde!” 

“Ist das der Kerl, mit dem du auf der Veranda rumgeknutscht hast?”, wandte nun Chris ein. 

“Das war doch nicht, weil… ich hab das gemacht, weil ich ihm nen Gefallen geschuldet hab, okay?”, versuchte Sofía sich zu erklären. 

“Das klingt jetzt schon ein wenig nach Prostitution”, erklärte Mirabella altklug. 

“Nennst du mich gerade ne Nutte?!”, rief Sofía schrill. Sie warf wütend den eben abgehängten Strumpf in ihre Richtung.

“Hey! Hört auf damit, kein Slutshaming!”, polterte Chris dazwischen, als ein lautes Pochen gegen die Fensterscheibe sie alle aufschrecken ließ. Sie fuhren herum und schauten in Barrys düsteres Gesicht. Er bedeutete ihnen, das Fenster zu öffnen. Mirabella, die am nächsten stand, leistete dem rasch Folge.

“Was ist hier drin denn für ein Tumult?”, fragte Barry. Er hatte die Arme voller Lichterketten. 

“Nichts, Barry. Alles in bester Ordnung”, beeilte sich Mirabella zu sagen. Er sah sie nur vielsagend an.

“Das klang aber eben noch ganz anders. Hört mal, das hier soll n friedlicher Familientag sein, haben wir uns verstanden? Hier wird sich jetzt vertragen.”

“Ja, verstanden”, sagte Mirabella prompt.

“Sofía?”, rief er und reckte den Kopf nach ihr.

“Hey! Warum gehst du gleich davon aus, dass das meine Schuld war?”, protestierte diese.

“Ich will nur wissen, ob du’s auch gehört hast.”

“Klar und deutlich”, murrte diese.

“Gut. Ich hab hier nen Haufen zu tun und ihr könnt doch hoffentlich euer Zeug auch ohne Anschreien lösen.”

“Okay, Dad”, sagte nun auch Louise. Barry nickte grimmig und bedeutete Mirabella, das Fenster wieder zu schließen. 

“Na das lief ja super”, bemerkte Sofía und machte sich daran, die kleinen Weihnachtsbilder von der Wand zu nehmen. 

“Ich fang mit dem Tannenbaum an”, sagte Mirabella nur und ging zu diesem herüber. 

“Komm dir gleich helfen, Mira!”, rief Chris aus und stellte sich dann zu Sofías Überraschung direkt zu ihr. Sie hängte ein besonders hoch angebrachtes Bild ab und legte es in die Kiste auf Sofías Arm, räusperte sich dabei.

“Spuck’s schon aus”, sagte Sofía nur. 

“Du musst dir wegen der Sache mit Jake keine Sorgen machen. Ich würde dich da nie verpetzen”, erklärte Chris. Sofía hielt überrascht inne und sah sie an. Sie wirkte irgendwie… nervös. Aber warum?

“Ich bin aber wirklich nicht mit ihm zusammen, Chris. Wir kennen uns seit dem Kindergarten. Er ist ein totaler Vollidiot.”

“Hm… machst du das öfter? Mit Typen rumknutschen, mit denen du nicht zusammen bist?” 

Unwillkürlich wurde Sofía rot. “Na und?! Das macht doch jeder mal!”, erwiderte sie ungehalten. Das Thema gefiel ihr echt nicht. 

“Ich mach sowas nicht”, erklärte Chris nur. 

“Ja, weil du auf dieser verfickten Nonnenschule bist. Du hast wahrscheinlich noch nie mit irgendwem rumgeknutscht.”

“Kann ich so jetzt nicht bestätigen”, sagte Chris nur. Wieder wunderte Sofía sich. Dann zählte sie eins und eins zusammen. 

“Heißt das… du bist mit wem zusammen?”, fragte sie leise. 

“Ich kann das Dad unmöglich sagen! Er würde austicken. Du musst es für dich behalten, verstanden?”, flüsterte Chris hektisch. 

“Was denkst du! Natürlich verpetze ich nichts. Lass es nur Mira nicht wissen. Die kann ein Geheimnis nicht fünf Minuten für sich behalten.” 

Chris musste grinsen. “Geht klar. Weißt du…”

“Wer flüstert, der lügt!”, rief Mirabella herüber. “Worüber redet ihr?”

“Geht dich nichts an, du kleine Kröte”, erwiderte Sofía unwirsch. 

“Sofía!”, mahnte Chris und drehte sich zu Mira um. “Ich komme zu dir und helfe, hm?”

“Hast du jetzt auch schon Geheimnisse?”, beschwerte Mirabella sich. “Ich hab gedacht, WIR sind Freundinnen, Chris!” 

“Hey, nichts für ungut”, sagte diese beschwichtigend und strich über die Schulter der Jüngsten, doch diese machte einen Schritt weg von ihr.

“Das ist echt gemein. Ich bin doch kein Kind mehr!” 

“Dann benimm dich nicht wie eins!!”, rief Sofía ihr zu. “Mann, komm endlich runter.”

“DU hast echt leicht reden! Ich schließ dich nie von irgendwas aus!” 

“Von was auch, deiner Puppen-Teeparty?” 

“Ich bin kein verdammtes KIND mehr!”, rief Mirabella und warf dabei vor Wut eine der Weihnachtskugeln zu Boden.

“HAST du sie noch alle?!”, fuhr Sofía sie an. “Das war eine von Mamás Lieblingskugeln!” 

“Tu doch nicht so! Als ob dir Mamás Kugeln so wichtig sind!”, schoss Mirabella zurück. 

“Hm, Moment… welche mochtest du nochmal besonders? Das Rentier hier, oder?” Sofía nahm die Kugel vom Baum und Mirabella rief “Du würdest nicht…”, da warf Sofía sie zu Boden. Es krachte gehörig.

“Du Miststück!”, schrie Mirabella „Dann werd ich jetzt die mit der Schneeflocke…” 

“Hört jetzt auf, alle beide!”, rief Chris. “Die schönen Kugeln. Außerdem, habt ihr vergessen, was Dad…” 

Im gleichen Moment hörten sie die Haustür aufgehen. Jetzt war es mucksmäuschenstill. Man hätte eine Stecknadel fallen lassen können.

Niemand geringerer als Barry kam herein gestampft. Seine Nase war von der Kälte ganz rot.

“So”, sagte er gefährlich ruhig. Erst musterte er sie drei, dann die Scherben auf dem Boden. Sie alle konnten nichts anderes tun, als ihn mit großen Augen anzustarren. Sie waren am Arsch. 

“Was hab ich euch gesagt? Ist das eure Vorstellung davon, nen Streit friedlich zu lösen?!” 

Sie alle schwiegen betreten und schauten nur unter sich. Er schüttelte den Kopf. 

“Also so geht’s nicht. Schlimm genug, dass ihr euch anschreit. Aber wenn hier noch mit Zeug geworfen wird, versteh ich echt keinen Spaß mehr!” Während er seine Handschuhe abstreifte, rutschte Sofía schon das Herz in die Hose. Verdammt, was würde er machen? Fuck, Mirabella…

“Also. Wer von euch hat diesmal angefangen? Derjenige kann gerne nen Schritt nach vorne machen, dann werd ich mir den Unruhestifter vorknöpfen.” 

Chris kam sofort auf ihn zu, doch er hielt sie mit einer Geste zurück. “Netter Versuch. Aber ich hab DICH nicht rumschreien hören. Ist ehrbar, dass du den Mädchen Rückendeckung geben willst. Aber du weißt auch, dass ich Unehrlichkeit gar nicht ausstehen kann.”

“Sorry”, murmelte Chris, wohl auch an die beiden Valdez-Schwestern gerichtet und ging wieder einen Schritt nach hinten.

Sofía zögerte. Eindeutig, dass Mirabella den Streit vom Zaun gebrochen hatte, das wusste sie hoffentlich auch selbst. Aber sie konnte sie unmöglich Barry überlassen. Die kleine Prinzessin auf der Erbse hatte sich ja schon die Augen ausgeheult, als sie mehr schlecht als recht von ihr verhauen worden war. Sie war ein viel zu großes Sensibelchen für den grobschlächtigen Barry.

Andererseits hatte sie selbst so gar keine Lust auf eine Tracht Prügel. Die letzte hatte sie doch nachhaltig ‘beeindruckt’. Vielleicht sollte sie es so sehen… schlimmer als bei der Strafe mit dem Paddle konnte es gar nicht werden. Sie sah nicht nach links und nach rechts, sondern trat rasch nach vorne. 

“Mhm. Ich seh schon. Na dann komm mal mit”, befahl Barry und Sofía trottete ihm hinterher. Sie war erleichtert, dass er ihr wenigstens die Gnade gewährte, sie nicht vor den Augen der anderen zu bestrafen. Aber das war gerade auch das einzige Trostpflaster.

Sie erreichten den Flur und Barry streifte nun erst einmal seine Jacke und die Mütze ab. Sofía beobachtete ihn nervös. Einerseits wollte sie es nur noch hinter sich haben, andererseits war sie auch irgendwie froh über jede Minute, in der ihr Hinterteil noch nicht in Flammen stand.

Er drehte sich zu ihr um. “Gehn wir in den Keller runter.” Es klang wie ein Vorschlag und Sofía nickte eilig. Da würden die anderen zumindest am wenigsten mitbekommen. 

“Na dann, nach dir.” Er nickte mit dem Kopf zur Kellertür und sie ging vor. Nachdem sie die Tür geöffnet hatte, schaltete sie das Licht ein und stieg die einfache Holztreppe hinab. Hier unten lagerten sie Vorräte und die alte Werkstatt ihres Vaters hatten sie nie abgebaut. Die benutzte nur keiner mehr. Barry sah sich um, ehe er einen ausrangierten Esszimmerstuhl in die Hand nahm und prüfend daran rüttelte. Als er scheinbar zufrieden mit dem Ergebnis war, stellte er ihn in die Mitte des Raumes und sah sich weiter um.

“Was machst du?”, fragte Sofía unruhig.

“Ich schau mich nur um. Du kannst schonmal die Hosen runterlassen.”

“Barry, bitte… lass mich die wenigstens anbehalten!”, flehte sie und beobachtete nervös, wie er das Werkzeug an der Wand in Augenschein nahm. 

 “Ich zieh sie dir auch gerne selbst runter, Mädchen! Aber dann setzt es was extra.” Das sagte er so ganz beiläufig, während sie vor Verzweiflung auf der Stelle hüpfte, dann aber eben doch ihre Jeans aufknöpfte und abstreifte.

Währenddessen nahm Barry etwas von der Wand, eine Art Holzlineal, das sich aber etwa bei zwei Dritteln der Länge abknickte.

“Was ist das?”, fragte sie, während er es in der Hand wog.

“Ein Zimmermannswinkel”, erklärte er. 

Ihr Herz raste nun. “Willst du mich etwa damit verhauen?”, fragte sie schrill. 

“Ich weiß noch nicht. Dreh dich doch mal um und bück dich.” 

Sie schluckte und ihr fielen zwar tausend Gegenargumente ein, doch sie drehte sich prompt um und streckte ihm wohl oder übel den durch ihr Panty halbnackten Hintern entgegen.

Er holte aus. Ein fieser Schmerz, der durchaus an das Paddle erinnerte, wenn auch nicht ganz so intensiv, explodierte auf ihrem Hintern. “Au!”, stieß sie hervor. 

“Naja…” Barry klang unzufrieden und sie sah aus dem Augenwinkel, wie er das Werkzeug zurück an die Wand hing. Sie atmete erleichtert durch und richtete sich auf, ließ sich dann fast schon gerne von ihm am Handgelenk packen und zum Stuhl bringen. Er nahm Platz und stellte sie direkt vor sich. Ihr Größenunterschied war so enorm, dass er im Sitzen beinahe so groß war wie sie im Stehen.

“Also, Sofía. Was sollte das da oben eben?” 

Sie biss sich auf die Unterlippe. “Es war blöd. Mirabella und ich hatten Streit und plötzlich… naja, es kam so über mich.” 

“Was kam über dich? Dass du anfängst, mit Sachen aus Glas zu werfen? Das kann auch mal ganz schnell ins Auge gehen!”

“Weiß ich ja”, erwiderte sie und fand gerade besonders blöd, jetzt die Standpauke zu bekommen, die eigentlich Mira verdient hätte. 

“Du weißt es genau und trotzdem tust du es, wenn dein Temperament mit dir durchgeht”, stellte Barry fest. Sofía musste sich echt auf die Zunge beißen. Na, wer ihr das wohl vorgelebt hatte… ihre Mutter war da immerhin tausendmal schlimmer als sie. 

“Wenn du nen Streit nicht gelöst bekommst, redest du mit den Mädchen oder mit mir und schmeißt nicht mit Zeug. Verstanden?”

“Jaa”, machte Sofía und er schnaubte missbilligend über ihren Tonfall, schnappte sie sich dann einfach und legte sie mit Leichtigkeit über seinen Schoß, als wäre sie eine Puppe. Er schob sie zurecht bis sie die Hände auf dem Boden abstützen musste und ihre Beine in der Luft baumelten. Ohne viel Aufhebens zog er ihr das Panty in die Kniekehlen. Dagegen widersprach sie schon gar nicht mehr.

Sie kniff die Augen zu. Obwohl sie wusste, dass es jedes Mal schlimm weh tat, fehlte ihr trotzdem die Phantasie, sich den Schmerz gerade komplett vorzustellen und sie fühlte sich unvorbereitet. Unruhig wartete sie ab, bis seine Hand zum ersten Mal auf ihre Backen klatschte.

Das tat sie! Genau mittig. Sofort quietschte sie auf.

“Na”, machte Barry und setzte dann gleich die nächsten Hiebe nach. Sie brannten wie Feuer, auch wenn sie genau wusste, dass er erst loslegte. “Aua!”, jammerte sie. Er begann sie in gemächlichem Tempo zu versohlen.

“Du weißt schon, dass wir gerade erst anfangen?”, warf er ein. 

“Aber es tut so weh!”

“Mhm. Na dann ist es ja gut”, erklärte er nur und machte unbeirrt weiter. Sofía wand sich auf seinem Schoß wie ein Aal, doch er klemmte sie mit dem linken Arm ein und so hatte sie nicht die geringste Chance, auszuweichen. 

Allmählich wurden ihre Backen wärmer und das anfänglich scharfe Brennen, das seine Schläge verursachten, zu einer gleichmäßigen Hitze. Es war immer noch unangenehm – sehr sogar- aber nicht mehr ganz so schlimm auszuhalten wie die ersten Hiebe. 

Ihr Winden ließ nach, aber die regelmäßigen “Ah!” und “Au!”- Rufe entflohen ihren Lippen schon automatisch. Er schien es heute besonders gründlich machen zu wollen, klatschte ihre Backen von allen Seiten, mittig, auf der Sitzfläche bis hin zum Poansatz aus. Bald fühlte sich alles an, wie in Lava getaucht. Eine intensive Hitze, von der sie wusste, dass sie so schnell nicht weggehen würde. 

Er ließ sich dabei Zeit, hier hing keine Uhr und sie wusste nicht, wie viel Zeit vergangen war, doch ihre Arme wurden vom Abstützen allmählich taub. Nicht, dass das gerade ihr schlimmstes Problem war. Sie kniff immer wieder die Augen zusammen. Puh, das brannte echt beachtlich. Sie hoffte wirklich, dass er endlich bald befinden würde, dass sie genug hatte.  

“So”, sagte Barry schließlich und sie atmete durch. Es war schon sehr unangenehm gewesen und sie würde heute bestimmt Sitzbeschwerden haben, aber sie hatte es doch einigermaßen tapfer aushalten können. 

“Meinen Mädchen würde ich zur besonders guten Erinnerung jetzt noch n paar mit dem Paddle geben. Aber haben wir nicht hier und du verträgst’s ja scheinbar eh nicht sehr gut… also gibt’s jetzt nochmal ne ordentliche Tracht mit der Hand, dann hast du’s auch geschafft.”

“Was?”, rief Sofía fast schon panisch aus. “Nein, nein, ich…” 

Doch Barry ließ keine Einwände zu, stattdessen klatschte er ihr seine Pranke nun besonders gnadenlos auf die schon empfindlich versohlten Backen. Dabei ging er sicher, sie besonders gut festzuhalten, denn sie veranstaltete von Hieb zu Hieb einen beeindruckenderen Tanz auf seinem Schoß. Die Schläge kamen schnell, hart und mit absoluter Wucht aufgebracht, sodass Sofía gar nicht wusste, wo oben und unten war. Nach Sekunden schon schrie sie wie am Spieß. 

Eigentlich hatte sie gedacht, schlimmer könnte sich ihr Po nicht mehr anfühlen und noch dazu war sie überzeugt gewesen, eigentlich schon ziemlich dolle versohlt worden zu sein. Barry belehrte sie eines Besseren. 

Es war wirklich eine furchtbar eindringliche Lektion, die er ihr da verpasste und sie fühlte sich ewig an, auch wenn sie sicher deutlich kürzer war als die Tracht Prügel zuvor. Jedes Mal, wenn sie dachte, schlimmer könnte es sich nun nicht mehr anfühlen, setzte Barry noch einen drauf. Sie wusste wirklich gar nicht mehr wohin mit sich und war überzeugt, mehr keinesfalls aushalten zu können und dennoch verpasste er ihr nach diesem Gedanken unzählige weitere Hiebe.

Als er endlich die Hand sinken ließ, realisierte sie das im ersten Moment gar nicht richtig. Sie war nun vollkommen außer Atem und ihre Kehrseite brannte erst recht wie Feuer. Als sie bemerkte, wie stark, stöhnte sie verzweifelt.

“Na, damit soll’s dann auch gut sein”, befand Barry und klang dabei, als wäre er jetzt echt besonders großzügig. Sofía zog geräuschvoll die Nase hoch.

“Kannst du aufstehen?”, fragte er nun wieder ganz fürsorglich und sie nickte, schob sich zurück auf ihre wackeligen Puddingbeine. Mit Mühe pfriemelte sie ihr Höschen wieder nach oben.

“Mach dich nur in Ruhe fertig. Ich geh schon mal vor”, erklärte Barry und klopfte ihr wohlwollend auf die Schulter. Das musste man ihm lassen. Nachtragend war er wirklich überhaupt nicht. Sofía nickte stumm und war froh, dass er recht zügig den Keller verließ. Sie befühlte behutsam ihre Backen und bereute es direkt. Sie waren druckempfindlich und fühlten sich auf das Doppelte ihrer Größe geschwollen an. In die Hose zu kommen, war jedenfalls kein Spaß. Sie war so übermannt von den Eindrücken, als wäre sie zum ersten Mal verhauen worden. Das hatte echt verdammt weh getan. Gar kein Vergleich mit der Tracht Prügel von Mamá nach dem Mallbesuch. Hoffentlich wusste Mirabella zu schätzen, was sie für sie eingesteckt hatte! 

Tatsächlich nahm sie sich einen Moment, um ihren Atem zu beruhigen, wieder zu sich zu kommen und in dem mit Fliegendreck beschmutzen Spiegel ihr Aussehen zu checken und zu korrigieren. Erst dann machte sie sich langsam wieder auf den Weg nach oben. 

Anscheinend hatten Barry und Louise beschlossen, eine Pause einzulegen. Jedenfalls standen sie bei einer Tasse Kaffee in der Küche. Louise bemerkte sie und wirkte mitfühlend. “Auch einen Kaffee, Sofía?”

“Danke, aber nein”, sprach diese matt, als es an der Tür klingelte.

“Ich geh schon”, erklärte sie und ging um die Ecke in den Flur. Durch das Glas konnte sie Jake erkennen. Ihr Herz machte prompt einen Hüpfer und sie öffnete ihm ohne Umschweife.

“Na du? Wollte mal nach dir sehen. Du hast seit heute Morgen nichts mehr geschrieben und weil ja die Pattons heute da sind, hab ich gedacht, nicht, dass es wieder Stress gab”, erklärte Jake. 

Sie antwortete kein Wort, sondern trat hinaus, schloss die Tür hinter sich und fiel ihm stattdessen um den Hals. 

“Whow!”, machte er. “Willkommen, aber… womit hab ich das verdient?”

“Halt den Mund, du Idiot und tröste mich gefälligst”, murmelte sie an sein Ohr.

“Ein Glück, du bist es doch. Dachte schon, die hätten dich ausgetauscht”, neckte Jake, legte dann jedoch die Arme um ihre Taille und drückte sie fest an sich. 

Ein leises Seufzen entfloh ihren Lippen und all die Anspannung fiel von ihr ab. Sie blieben eine ganze Weile so stehen, dann murmelte Sofía. “Ich hab Miras Tracht Prügel eingesteckt.”

Jake ließ etwas locker, um sie anzuschauen. “Du verdammte Heilige.” 

“Ja, oder?”, erwiderte sie und sah ihn dann an. Sie wusste nicht, was das war. Aber es tat so gut, dass er gerade jetzt hier geklingelt hatte. Ihr Blick ging kurz nach oben, dann sah sie wieder in seine dunklen Augen.

“Mach jetzt mal die Augen zu und halt still, kapiert?”

“Mhm… okay?” Er tat wie ihm geheißen und nahm sein Gesicht in beide Hände, schloss selbst die Augen und hauchte einen Kuss auf seine Lippen. Er blinzelte mit einem Auge, was sie verlegen kichern ließ. “Da war ein Mistelzweig!”, erklärte sie rasch.

“Verstehe.” Seine Stimme war nun ein wenig rauh und klang ganz anders. Als er sie so anschaute, wurde ihr schwindelig. Erst recht jedoch, als er nun wiederum seine Lippen auf ihre drückte.

23 Kommentare zu „Abschmücken (Truckstop Part 11)

  1. Darauf wartet man doch gerne!

    Wenn Du Deine Geschichten analog veröffentlichen würdest, hätte ich die Seiten vor Aufregung mit zitternden Händen vorgeblättert…. hatte doch lange alles darauf hingedeutet, dass Mirabella nun endlich auch einmal in den Fokus rückt und so richtig Ärger mit Barry bekommt.
    Diesmal ist es an Sofias Ritterlichkeit gescheitert.
    Ich gebe die Hoffnung trotzdem nicht auf.

    Ironischerweise ist diejenige, die den meisten Ärger bekommt, auch die, die Barrys Ideale von Zusammenhalt, Familie und Loyalität unter Geschwistern am meisten lebt.
    Wenn ich mir aus dem RBG-Universum einen Charakter aussuchen dürfte, um eine Bank auszurauben, müsste ich jedenfalls keine Sekunde darüber nachdenken, um mich für Sofia zu entscheiden.

    Das Ende war total schön. Mistelzweige sollte man wenn, dann als Allerletztes abschmücken.

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    1. Na das hört man doch gerne! 🙂

      Haha… dann habe ich ja genau die Spannung aufgebaut, die ich entstehen lassen wollte.

      Ach, das hast du aber schön gesagt. Naja, ich glaube noch etwas mehr lebt tatsächlich Louise diese Werte, sie ist meistens wirklich extrem gutmütig und freundlich und würde IMMER für die anderen hinhalten. Und Chris hat das ja schließlich auch versucht.

      Danke, schön zu lesen 🙂 Sehe ich ganz genau so!

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  2. Hm, dass Barry keinen Verdacht schöpft, kommt mir irgendwie komisch vor. Sofia war ja nicht unbeteiligt am Streit, von daher hat es ja nicht gerade ein Unschuldslamm getroffen, aber ich hätte an seiner Stelle mir anschließend noch Mirabella geschnappt. Die ist einfach überfällig, da geht es mir wie Christian und ich würde gern vorlesen, wann es endlich so weit ist.
    Dass Sofia Jake aber immer noch als Vollidioten hinstellt, geht echt nicht. Da könnte er mal zufällig zuhören und ihr zeigen, wie sehr ihn ein solches Gerede verletzen würde, damit sie sich endlich zu ihm bekennt.

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    1. Wieso sollte Barry denn da Verdacht schöpfen? Wie du schon sagst, Sofía war ja ebenfalls nicht unschuldig an der Situation und er wollte nunmal, dass sich der Verursacher freiwillig stellt.

      Also für Jake wäre es garantiert eher ne Überraschung, wenn er Sofia freundlich über sich reden hören würde 😉 Verletzend wäre das für ihn vermutlich nicht. Sie hat ja generell eine sehr derbe Sprache und kann sich ihre Gefühle eben noch nicht richtig eingestehen.

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  3. Also diese Geschichte war wirklich spannend zu lesen! Erst dachte ich das Sofia von Chris versohlt wird und als dann Barry hereinkam war ich mir sicher das jetzt alle Drei fällig sind.

    Als dann nur Sofia von Barry übers Knie gelegt wurde, hätte ich mir auch vorstellen können das in der Zwischenzeit Mirabella von Chris ein paar Klapse auf den Hintern bekommt. Verdient hätte sie es auf jeden Fall.

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    1. Ach, das freut mich doch, wenn mir nicht so schnell in die Karten geschaut werden kann 😉

      Falls sie das getan hat, werden wir es auf jeden Fall noch erfahren! Dass sie es verdient hätte, steht außer Frage.

      Glg

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  4. Die Geschichte war zwar gut aber mir fehlt,dass Mirabella nun auch mal ordentlich was abbekommt. Irgendwie wird es sonst langweilig und es frustet.Mirabella nutzt sehr viel aus und erkennt es Sofia auch nicht wirklich an. Auch wenn Sofia kein Undschuldslamm ist. Schön wäre es,wenn Villeicht raus kommt,dass Mirabella angefangen und die Lieblingskugel der Mutter kaputt gemacht hat und dafür das selbe bekommt wie Sofia. Zumal Barry ja auch sagte,er hat beide Mädels schreien gehört,hät er auch sich Mira vornehmen müssen.

    Mit Jake passt es irgendwie total. 1.Liebe. Bester Freund. Sich das nicht eingestehen. Bin gespannt,ob Sofia irgendwann sich ihm ganz öffnet und ihn als festen Freund dann nimmt.

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    1. Also eigentlich ist es ja erst das zweite Mal, dass Mirabella etwas wirklich „strafwürdiges“ getan hat und das erste Mal, dass sie damit davongekommen ist. Kann sein dass einem das anders vorkommt weil die Leser nun mal immer wieder danach schreien 😅 Ob sie Sofia ihre Aufopferung dankt, weiß man ja am Ende dieses Kapitels noch gar nicht.

      Schön, dass dir die Liebesgeschichte der beiden gefällt 😊

      Glg

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      1. Eigentlich finde ich es ganz lustig, wie stoisch Du Mirabellas Geschichte durchziehst. Da solltest Du Dir auch nicht zu viel von uns reinreden lassen. Was lange währt…

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  5. Der Teil war insgesamt auf jeden Fall gelungen. Die ganze Konversation zwischen Chris und Sofia und auch Sofias Kuss mit Jake am Ende bringt die ganze Erste-Beziehung-Dynamik super rüber. Ich weiß gar nicht, wie oft ich so oder so ähnlich die gleiche Konversation mit Freundinnen hatte. 😅 Besonders Chris‘ „Knutschst Du öfter mit Typen rum, mit denen Du nicht zusammen bist?“ hat schön aufgezeigt, wie dämlich dieses ganze „Wir sind nur Freunde“ Farce ist, wenn man sich die eigenen Gefühle nicht eingestehen will. Vielleicht auch nicht kann, aber das Ende hat ja gezeigt, dass Sofia das ja grundsätzlich schon kann… Aber vielleicht geht es ja mehr darum, dass nur nicht mit anderen zu teilen, während sie selbst es sehr wohl weiß.

    Dass Mirabella schon wieder davon gekommen ist, ist dabei natürlich total unbefriedigend, aber ebenso realistisch. Also jüngste von drei Schwestern spreche ich da aus Erfahrung. 😁 Nichts desto trotz muss das Mirabella früher oder später dann doch mal auf die Füße fallen, solange ihre Mutter und / oder Barry nicht total naiv sind und Mirabella gar nichts zutrauen.

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    1. Tatsächlich fällt Mirabella ja laufend auf die Füße, kommt von „Katzen fallen immer auf die Füße und vermeiden damit Verletzungen“. Also tatsächlich wünschen wir ihr ja, dass sie mal auf die Schnauze fällt. Und das tun wir, weil wir ein wenig Mitleid mit Sofía haben und ihr ein wenig Schadenfreude gönnen, dass ihre wohlerzogene kleine Schwester auch mal was hinten drauf kriegt. Solltest mal deine Schwestern fragen, wie oft sie dir ihre eigene Tracht Prügel an den Hals gewünscht haben.
      Wobei schön langsam erkennbar wird, dass auch Mirabella den Turn vom braven kleinen Mädchen zum bockigen Teenager in Angriff nimmt. Ist also auch nur noch eine Frage der Zeit.

      Dass sich Sofía ihrer Gefühle zu Jake nicht eingestehen will, lässt sich sogar wissenschaftlich erklären: Andere Kinder, mit denen man schon im Sandkasten gespielt hat, werden als geschwistergleich wahrgenommen. Aus Gründen der Inzestvermeidung ist also eine Anbahnung romantischer Beziehungen mit zusätzlichen psychologischen Hemmnissen verbunden. Also ist die offensive Art von Jake also eher unwahrscheinlich.
      Und dass Sofía ihn als Vollidiot wahrnimmt, … beobachtet mal ein paar 16-jährige Jungs, denen gerade die Hormone im Überfluss durch die Adern schießen.

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      1. Grundsätzlich hast du da Recht, aber in dem Fall ist es ja eindeutig so, dass Sofia eben nicht möchte, dass Mirabella bestraft wird und deswegen dieses Mal die Strafe sogar auf sich genommen hat.

        Da stimme ich allerdings zu, langsam kommt auch Mira richtig in der Pubertät an und es wird deutlich.

        Danke, perfekt erklärt, genau so ist es! 😄

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    2. Hey,

      Das hast du schön beschrieben. Das Liebesleben von Teenagern ist alles andere als logisch oder beneidenswert, so viel steht fest, haha. Und Chris hat sie ja eiskalt erwischt, natürlich ist da mehr und Chris nimmt das auch ganz richtig wahr. Ich glaube, Sofia ist die Person, die es sich selbst als Allerletzte eingestehen wird/würde.

      Aber Leute… Wieso denn schon wieder? Es gab doch bisher noch gar keinen wirklichen Anlass 😅😅 nur diesen einen und da bekam sie ja sogar eine Strafe, nur eben nicht von den Erwachsenen. Ich wundere mich echt ein bisschen, woher das Narrativ kommt. Okay, ich verstehe schon dass sie hier und da genervt hat, aber wenn man die Gründe für Sofias bisherige Strafen bedenkt, wogen die schon immer deutlich schwerer.
      Früher oder später, wir werden sehen, lasst es auf euch zukommen 😊

      Danke auf jeden Fall für das Feedback.

      Glg

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  6. Also ich finde es total schön, dass Sofía sich für Mira geopfert hat. Ich kann gut verstehen, dass du die Geschichte lieber mit einer starken, rebellischen Spankee geschrieben hast, das entspricht schließlich am ehesten dem, was man beim Ausleben als Kopfkino hat. Damit kann ich mich gut identifizieren, obwohl mir Mira sonst viel ähnlicher ist als Sofía. Da bekommt man gleich Lust selber wieder übergelegt zu werden 😂

    Die eingeschlafenen Arme habe ich geliebt, einfach weil das so real ist 😂 Solange man nur mit der Hand versohlt wird dauert es schließlich seine Zeit, bis man was spürt und da werden einige Positionen schon unbequem.

    Das es am Ende noch Kuschel gab, hat mir sehr gut gefallen. Irgendwie gehört das für mich mit dazu und in dem Setting braucht es dafür natürlich eine andere Lösung als wenn man von der Partnerperson versohlt wird. Und ich finde so wie Sofía Idiot sagt, hat das fast was liebevolles. Gefühle sind keine Dichotomie, völlig normal, dass man eine Zeit braucht um die einzuordnen. Gerade wenn man noch andere Gefühle in einer längeren Freundschaft entwickelt.

    Was mir tatsächlich gar nicht gefallen hat, war, dass Barry einerseits ständig von Ehrlichkeit redet, aber dann geheuchelte Beschaulichkeit einem ehrlichen Streit vorzieht. Der Typ ist mir einfach ein bisschen zu selbstgerecht und unreflektiert…

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    1. Hey,
      sorry für die späte Antwort, da hing ich irgendwie nach. Dennoch hab ich mich sehr über deinen Kommentar gefreut, du hast es bestens zusammengefasst 🙂
      Es ist so, natürlich ist Sofía mein Lieblings-Spankee in dieser Reihe, auch wenn ich definitiv selbst eher eine Mirabella bin.
      Habs mir zumindest so vorgestellt, wenn man die ganze Zeit quasi kopfüber hängt.

      Schön gesagt! Sofía hätte in diesem Moment einfach nicht zugelassen, dass Barry sie tröstet, da war es gerade praktisch, dass Jake um die Ecke kam. und ja. Gefühle sind kompliziert (gerade die von Teenagern)

      Najaaa… es gibt schon einen Unterschied zwischen einem handfesten Streit und dem Quatsch, den die Mädels da untereinander hatten. Abgesehen davon sollte man wohl generell keine wirklich echte Moral auf eine Spankinggeschichte setzen, das wird sie nach modernen Standards immer irgendwo dekonstruieren.

      glg und danke dir
      rbg

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  7. Anders als manch anderer Kommentar finde ich die Strafe für Sofía nicht unverdient. Ja, Mirabella hat angefangen, Kugeln zu zerdeppern. Aber Sofía sollte alt genug sein, um bei so einem Kindergarten nicht mitzumachen. Ich finde es aber bewundernswert, dass sie die Strafe alleine auf sich nimmt. Hoffentlich weiß Mirabella das später zu schätzen.

    Besonders mochte ich das kleine Detail, wie Barry Sofía so ganz locker anheben über seine Beine legen kann, ohne dass sie etwas dagegen unternehmen könnte. 😅

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    1. Danke dir, haha. Fest steht, Sofía ist unter Garantie kein Unschuldslamm. Hier hatte sie den Streit nicht initiiert, aber eben auch nicht deeskaliernd gehandelt.

      Das kommt auf jeden Fall noch, also Mirabellas Reaktion!

      Schön, war nämlich bei dem Satz etwas unsicher und bin jetzt froh, ihn drin gelassen zu haben 🙂

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  8. Diese Reihe kenne ich noch gar nicht, aber das bisher letzte Kapitel finde ich schon mal großartig, und spornt mich dazu an sie von Anfang an zu lesen. Sophie mag ich sehr, cool, frech und dabei auch so liebenswert. Und dass sie, um ihre jüngere Schwester mit der sie sich doch gerade eben noch so heftig gezankt hat, ohne lange abzuwägen, einen Schritt vor macht und bereit ist selbst durch die Hölle zu gehen, um sie vor dem wilden Barry zu beschützen, macht sie in meinen Augen zu einem echten Goldstück. Aber auch wenn Barry lediglich wissen wollte wer angefangen hat und sie sich schließlich geopfert hat, war ihre Abreibung ja auch nicht wirklich unverdient. Schön, finde ich, dass sie in ihrer kecken Art bei ihrem Freund so schnell Trost finden konnte und sich gleichzeitig, unter dem Eindruck ihres brennenden Infernos, eine tiefere Intimität zwischen beiden anzubahnen scheint. Allerdings bezweifele ich, dass Mirabella irgendetwas aus dieser Situation haben wird, oder auch nur im Ansatz nachempfinden kann was ihre große Schwester da gerade für sie durchgemacht hat, vorausgesetzt, dass ihr eigenes Popöchen noch ganz und gar unbestraft ist, was ich aus dem Kontext dieser Geschichte heraus erst mal annehme. Ich freue mich auf jeden Fall darauf, noch mehr von dir zu lesen und küsse die Hand mit der du deine Feder zückst.

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    1. Oh, na du kannst gerne von Anfang an lesen, soo lang ist die Reihe ja bisher noch nicht 🙂 Du hat Sofía auf jeden Fall perfekt beschrieben, dafür chapeau!
      Du weißt gar nicht, wie sehr ich gerade über „den wilden Barry“ lachen musste. So eine tolle Beschreibung! 😀

      Wer weiß, was sich da zwischen Jake und Sofía noch anbahnt… hier konntest du jedenfalls schonmal ein bisschen was vorgegriffenes lesen.

      Na, mal sehen, wie sehr Mirabella ihrer Schwester das danken wird. Ich freue mich gerade sehr über dein nettes Feedback

      glg
      rbg

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