Miniatur: Rauchen im Wald

Klarissa warf entnervt ihren Rucksack in die Garderobe. Das war mal wieder ein anstrengender Tag in der Betriebsschule gewesen. Gähnend streckte sie sich, da donnerte mit einem Mal die Stimme ihres Vaters aus dem Wohnzimmer: “Klarissa! Schwing deinen Hintern her, aber pronto!” 

Was wollte der Alte denn schon wieder? Sie schlurfte lustlos dorthin, nur um in die wütenden Gesichter ihrer Eltern zu schauen. Ihr wurde ein wenig anders zumute, aber sie beschloss, sich äußerlich davon nicht beeindrucken zu lassen. Was hatten die ihr schon noch zu sagen? Sie war letzte Woche immerhin 18 geworden und somit erwachsen! 

“Was denn?”, fragte sie daher unwirsch.

“Nicht in dem Ton, Fräulein!”, fuhr ihre Mutter sie an. Sie rollte im Gegenzug mit den Augen. 

“Du brauchst gar nicht so auf dicke Hose machen, wir sind gerade von Gerd angerufen worden!” 

“Ja und?”, erwiderte sie nur. Keine Ahnung, welcher Gerd überhaupt. 

“Nichts “Ja und”, brummte ihr Vater aufgebracht. “Es hat gebrannt! Am Waldrand. Und Gerd hat kurz davor gesehen, wie Lisa, Steffi und du da geraucht haben.” 

“Jetzt stellt euch halt nicht so an. Das macht doch jeder!”, erklärte Klarissa ihnen, als würde sie mit Kleinkindern reden. Wie übertrieben die das gerade aufbliesen.

“Jetzt schlägt’s aber Dreizehn!”, fuhr nun wieder ihre Mutter dazwischen. “Du hast wohl keine Ahnung, wie gefährlich das ist. Davon sind schon ganze Wälder abgebrannt! Ein Glück, dass Gerd das gesehen und so schnell die Feuerwehr gerufen hat.” 

“Die Feuerwehr ist gekommen?”, fragte Klarissa nun doch etwas kleinlaut. “Hat Gerd denen gesagt, dass wir das waren?” 

“Nein. Da habt ihr mehr Glück als Verstand. Aber er hat uns Eltern Bescheid gegeben, damit wir euch dafür mal gründlich die Leviten lesen.”

Ja na klar, sollte sie jetzt als Volljährige dafür noch Hausarrest kriegen oder was? Auch wenn jetzt schon ein unangenehmer Klumpen in ihrem Magen war. Keine Ahnung, wie sowas bestraft wurde… ein Glück, dass da keine Polizei ins Spiel gekommen war. 

“Für sowas kann man im Jugendknast landen, ist das euch Früchtchen eigentlich klar!”, sagte ihr Vater wie aufs Stichwort. 

“Ja… ist ja gut”, murmelte sie jetzt und fügte, um der unangenehmen Situation zu entkommen, hinzu: “Ich geh hoch.” 

“Nichts da!” Ihre Mutter packte sie am Arm. “Dafür hast du dir eine Strafe redlich verdient. Und zwar eine handfeste.”

“Was?”, stieß Klarissa entsetzt aus, da zog ihre Mutter sie auch schon hinter sich her in Richtung Sofa. 

“Mama, du spinnst doch! Was soll das?” Sie zerrte und wand sich und riss sich schließlich los, da packte ihr Vater sie von hinten bei den Schultern und schob sie wieder in Richtung ihrer Mutter.

“Oh nein, so einfach kommst du heute nicht davon.” 

“Hey! Ich bin viel zu alt dafür! Aufhören!”, protestierte Klarissa lautstark und wehrte sich mit Händen und Füßen. Doch mit vereinten Kräften bugsieren die Eltern sie weiter auf das Sofa zu. Als sie gerade dachte, es könnte schlimmer nicht kommen, spürte sie, wie ihre Mutter sich an dem Knopf ihrer Jeans zu schaffen machte.

“Hey! Nein! Doch nicht noch die Hose runter!”, beschwerte Klarissa sich. Ihre Wangen glühten inzwischen vor Scham. Doch ihr Vater hielt sie an den Oberarmen fest, während ihre Mutter ihr einfach die Jeans in die Kniekehlen zog. Der String wurde gleich mit heruntergezogen und keiner machte sich die Mühe, das zu korrigieren. Die hatten sie doch nicht mehr alle! Das fand sie echt absolut daneben. Und noch schlimmer war, dass sie vollkommen ausgeliefert war und nicht das Geringste dagegen ausrichten konnte. 

Ehe sie sich versah, lag sie über den Knien ihrer Mutter. Die hielt mit der Linken ihre Taille umfasst, während der Vater ihre strampelnden Beine festhielt. Ansonsten hätte sie sich wohl auch aufgerichtet. 

Und dann kam das Unvermeidbare, die ersten, wütenden Klatscher mit der flachen Hand auf ihren peinlicherweise blanken Arsch. Ihre Mutter haute mit voller Kraft zu und so brannte es von der ersten Sekunde an. Weil sie sich dafür viel zu alt fühlte, wollte sie sich aber nicht die Blöße geben, zu zeigen, wie sehr das weh tat. Also biss sie die Zähne zusammen.

“Du hast wohl gedacht, du kannst dir jetzt alles erlauben!”, schimpfte ihre Mutter unter den Hieben. “Sonst wie erwachsen will sie sein und fackelt dann fast den Wald ab!”

Klarissa fühlte sich wirklich schlecht deswegen. Aber diese Strafe war trotzdem absolut unverschämt von ihren Eltern, fand sie. Boah, ihr letzter Arschvoll war bestimmt drei Jahre her. Sie hatte keine Ahnung mehr gehabt, wie weh das tat. Ihre Mutter feuerte aber auch mit voller Wucht ihre flache Hand auf Klarissas Pobacken. Sie bekam kaum noch Luft, so sehr strengte sie sich an, die Schmerzlaute zu unterdrücken. Es ging ohne Pause, nicht sehr lang, aber verdammt intensiv.

Irgendwann hörte Klarissas Mutter endlich auf und schüttelte ihr Handgelenk. “Klaus, mir tut die Hand weh”, erklärte sie ihrem Mann. Klarissa verkniff sich jeden sarkastischen Kommentar. Ihr Hintern brannte wie Feuer, sollte sie da Mitleid haben?

“Jetzt lasst mich endlich los!”, beschwerte sie sich. 

“Ich mach das schon”, hörte sie da Papa zu ihrem Entsetzen sagen. Und ehe sie wusste, wie ihr geschah, zerrte er sie nach oben und legte sie selbst übers Knie. Sein Griff war sehr viel fester als der ihrer Mutter und so brauchte es auch keine zusätzliche Unterstützung, um sie an Ort zu Stelle zu halten. 

Bevor sie überhaupt richtig verarbeiten konnte, was hier passierte, hatte sie auch schon die ersten Schläge von ihm auf den bereits schlimm schmerzenden Backen sitzen. Jetzt allerdings gab es kein Halten mehr. Das tat so schlimm weh, dass sie augenblicklich anfing, loszubrüllen. Ihren Vater stachelte das allerdings wohl nur noch mehr an. 

“Ja, da schreist du! So muss das!”, erklärte er schlicht und haute sie durch, dass sie bald nicht mehr wusste, wo oben und unten war. 

So schlimm war sie wirklich noch nie verdroschen worden. Währenddessen hörte sie durch ihr Schreien auch noch ihre Mutter irgendwelche Kommentare abgeben, die sie jedoch nicht mehr richtig verstand. 

Ihr Vater schien zu allem Übel eine Menge Durchhaltevermögen zu haben und so ging seine Strafe ein gutes Stück länger als die von ihrer Mutter zuvor. Klarissa schrie und jammerte und zappelte die ganze Zeit hindurch, bis er sie endlich losließ. 

“So! Das ist dir hoffentlich eine Lehre, Fräulein!”

Klarissa sprang vom Schoß ihres Vaters auf. “Ihr könnt mich mal”, fuhr sie beide Eltern an und stolperte, die Hosen noch immer in den Kniekehlen, in Richtung Treppe. 

“Na hör mal!”, hörte sie ihre Mutter noch sagen, aber immerhin machte keiner Anstalten, ihr zu folgen. Es dauerte viel zu lange, bis sie endlich in ihrem Zimmer war. Dort warf sie die Hose beiseite und ließ sich bäuchlings auf ihr Bett fallen.

In ihrem Alter noch den Arsch voll zu kriegen… ihre Eltern hatten doch echt den Schuss nicht mehr gehört! Sie war sowas von sauer. Sie musste unbedingt Lisa anrufen und ihr von dieser Schweinerei erzählen. Aber für den Moment wollte sie gerade gar nichts mehr hören oder sehen. 

Sie vergrub das Gesicht in ihren Händen. “Den nackten Arsch versohlen…sowas asoziales”, murmelte sie in sich hinein. 

a/n: So, das ist der Beginn einer neuen Kurzgeschichtenreihe. Der Gedanke hier ist, Erzählungen oder eigene Erlebnisse in kleine Geschichten zu verarbeiten.

Von dieser Geschichte habe ich vor einer Weile mal in den Kommentaren erzählt. Tatsächlich hat mir damals eine Klassenkameradin berichtet, dass sie mal so blöd gewesen sei, mit Freundinnen im Wald zu rauchen und dabei hätten sie ein Feuer ausgelöst. Blöderweise sei sie verpetzt worden und ihre Eltern hätten ihr dafür “gemeinsam den nackten Arsch versohlt. Sowas asoziales” (Zitat Ende) Natürlich hat das damals als Spanko mein Kopfkino ungemein angeregt und ich habe mir das Szenario schon einige Male so oder so ähnlich wie hier beschrieben vorgestellt. Vielleicht kennt ihr solche Situationen ja auch, dass jemand euch Ähnliches erzählt hat oder euch gedroht wurde.

Genau dafür soll diese Reihe da sein, solche Erlebnisse oder Phantasien in kleine Geschichten umzusetzen. Habt ihr also ebensolche Erzählungen oder vielleicht auch nicht umgesetzte Drohungen oder Situationen, die schon knapp in die Richtung gingen “Heute könnte ich verhauen werden” gehen, schickt sie mir gerne an red_ruby_girl@yahoo.com und wer weiß, vielleicht inspiriert es mich und ich verarbeite bald auch eure Geschichte! 

26 Kommentare zu „Miniatur: Rauchen im Wald

  1. Die Idee für die neue Reihe finde ich sehr charmant. Ich kann mir denken, dass da eine ganze Reihe von Phantasien, Erlebnissen oder Beinahe-Erlebnissen zusammenkommen.

    Die Geschichte selbst hat mir auch sehr gut gefallen. Beim Lesen des damaligen Kommentars hatte ich mich noch gefragt, warum Du daraus noch keine Geschichte gemacht hast.

    Generell gefallen mir Geschichten, in denen das Spankee es zum ersten Mal oder eben auch nach längerer Zeit zum ersten Mal wieder erlebt ( und sich vielleicht in falscher Sicherheit wähnt) sehr gut.

    Hast Du eigentlich damals nachgehakt, wie es den Freundinnen ergangen ist?

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    1. Hey, freut mich, dass dir das Konzept grundsätzlich erst mal zusagt! Wäre cool wenn da einiges zusammenkommt, ich bin auch neugierig. Im Austausch mit anderen hört man ja dies und das, mal sehen ob Leute mir diese Erlebnisse auch „ins Blaue“ schicken werden.

      Tja gute Frage! Es wurde jedenfalls Zeit, das nachzuholen.

      Tatsächlich mag ich diesen Trope auch besonders gerne. Also dass es quasi keine Routine ist.

      Jetzt, wo du es erwähnst, fällt mir tatsächlich wieder ein, dass sie glaube ich in ihrer Empörung besonders betont hat, dass sie ja die einzige sei, deren Eltern noch so etwas machen würden. Man darf hier nicht vergessen, dass es in meiner Generation wirklich schon ziemlich unüblich war. Das machte die Geschichte erst recht besonders für mich.

      Glg

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      1. Dass die Strafe umso schlechter zu verdauen ist, wenn die anderen Beiden für das selbe Delikt wesentlich glimpflicher davongekommen sind, ist natürlich gut nachvollziehbar. Erinnert ein wenig an Deinen Karaoke-Abend. Da fiel die „Nachbesprechung“ in den einzelnen Familien ja auch recht unterschiedlich aus

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  2. Das ist so eine Geschichte wo ich zwischen „heiß, auch will“ und „hoffentlich ist das nicht wirklich passiert“ schwanke. Ich finde es wirklich toll geschrieben und habe natürlich auch das passende Kopfkino gehabt.

    Andererseits, wenn mir eine Freundin sowas erzählt hätte, ich glaube ich wäre schnurstracks hingegangen und hätte den Eltern ein paar blaue Augen verpasst. Ich meine, was soll passieren, anzeigen können sie das schlecht, sonst wären sie selber dran 😁 Meine eigenen Erlebnisse sind eher unspektakulär, ich habe einmal mitbekommen, dass eine Freundin von ihrer Mutter eine Ohrfeige bekommen hat und das Mama erzählt… Jahre später habe ich dann herausgefunden, dass sie danach nie wieder Schläge bekam.

    Was ich aus Spankosicht (und berufsbedingt 😅) etwas komisch fand war das Schreien. Selbst mit heftigen Frakturen schreien die wenigsten und bei einem Handspanking? Das ist doch eher zum Genießen ☺️

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    1. Abgesehen davon, dass wir hier nur in der Fiktion sind;
      Deine Reaktion betreffend der Eltern halte ich für eindeutig überzogen, wäre ich einer der Elternteile, wären deine Augen ebenfalls trauerumflort.
      Da gehts nicht ums Rauchen, offen oder irgendwo versteckt (warum eigentlich, wenn Klarissa schon volljährig ist), da hätte sie lediglich eine Gardinenpredigt über die Schädlichkeit des Rauchens gehört, dass ihr die Ohren abfallen.
      Aber in einem Wald mit trockenem Unterholz mit Feuer spielen, ohne sich zu vergewissern, dass nachher auch alles gelöscht ist, verlangt tatsächlich nach einer schmerzhaften Sanktion.
      Da geht´s um Brandstiftung, egal ob vorsätzlich oder nur leicht fahrlässig, mit Schadenssummen in 5 bis 7-stelliger Höhe und, wenn das aus dem Ruder läuft, mit Toten und Verletzten.
      Also wäre der Povoll die bei weitem gelindeste Lösung als eine Vorstrafe für so einen Blödsinn.

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      1. Leute, bitte lasst uns daraus jetzt aber keine ernsthafte Diskussion über Sinn oder Unsinn von körperlichen Strafen in der Erziehung machen. Das wäre auf einem Fetischblog doch tatsächlich sehr fehl am Platz

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      2. Ja, da gebe ich dir Recht und wollte darauf auc mit der ersten zeile hinweisen.
        Lassen wir also die Kirche im Dorf und erfreuen uns an den unterhaltsamen Geschichten.

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      3. Zuerst ist es Brandstiftung und danach Blödsinn, der keine Vorstrafe rechtfertigt. Also für mich klingt das verdächtig wie zwei Aussagen, die sich widersprechen, oder bin ich da nur ein bisschen empfindlich? 😅

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    2. Das ist doch schon mal gut zu hören! Mir geht es auch oft so, wenn die Strafe sich so „ernsthaft“ anfühlt, macht es etwas ganz anderes mit einem, so geht es mir zumindest.

      Muss dazu sagen, sie war nicht wirklich eine Freundin, eher eine ferne Bekannte. Abgesehen davon hatte ich es meiner Mutter sogar erzählt, aber da war jetzt eine soo intensive Reaktion wie bei dir beschrieben.

      Ich glaube nicht, dass Klarissa das sehr genossen hat… aber es ist ja auch eine fiktive Geschichte.

      Danke für deinen Kommentar!

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  3. Spannend finde ich bei Klarissa auch, dass sie bis zum Ende uneinsichtig bleibt und dann sogar noch in ihrer Wut ihre Eltern beschimpft. Dabei ist der Zeitpunkt ziemlich schlecht gewählt, um auch noch frech zu werden. Das hätte auch gut auf eine dritte Runde hinauslaufen können. Dem angeführten Zitat nach, scheint sie da Recht nah bei dem realen Vorbild zu liegen.

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    1. Absolut wahr! Für eine Spankinggeschichte ist das ja tatsächlich eher untypisch, umso interessanter fand ich den Aspekt einzubauen, dass sie im Nachhinein noch immer so wütend darüber war.

      glg

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  4. Well, a lot of spanking stories seem to include at least one reference to a bottom feeling like it’s on fire…

    and in this one, setting a bottom on fire is the punishment for nearly starting a fire. Poetic justice, or what?

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