28. Vulkanausbruch (Der Privatlehrer)

John hob das Glas an die Lippen und nahm einen tiefen Zug. Es war vermutlich ohnehin besser gewesen, sich für diesen Tag nicht wiederzusehen. Also hatte er sich bei Mr. Abbott krankheitsbedingt entschuldigt und war zurück zu seiner Kutsche gegangen. Gerade als er losgefahren war, hatte er jedoch eine Beobachtung machen müssen, die sein Blut in Wallung brachte, auch jetzt noch. Josephine war Hand in Hand mit Natalie in Richtung Haus marschiert. War er so einfach zu ersetzen? Weil er nicht wollte, nahm es sich Josephine also woanders? Das nagte unheimlich an ihm.

4. Confessions (Josie in Texas)

Der Rückweg war eine einzige Tortur gewesen. Jeder einzelne Schritt schien die von ihrem Po ausstrahlenden Schmerzen durch ihren ganzen Körper zu jagen. Sie war nur quälend langsam voran gekommen, die Hitze hatte alles nur exponentiell verschlimmert. Josie hatte sich ausmalen müssen, wie sie wie ein verwundeter Soldat vom Schlachtfeld in Richtung Lazarett humpelte. Zugegeben, der Vergleich war vielleicht ein bisschen melodramatisch, aber doch nicht so unpassend. Auch die Treppen hoch zu schleichen war nun wirklich nicht ihre leichteste Übung. Sie musste ganz schön die Zähne zusammenbeißen.

15. Der Brief (Onkel Jeff)

“Aber wie gut er aussieht hast du mir verschwiegen. Kein Wunder, dass du dich von dem übers Knie legen lässt”, zog Alice völlig ungeniert vom Leder. Josie blickte hektisch zur glücklicherweise geschlossenen Wohnungstür, sie bekam schon Paranoia, er könnte das irgendwie gehört haben. “Jetzt hör schon auf. Das ist mir echt peinlich wenn du so darüber redest” Alina grinste. “Wieso, weiß er noch nicht, dass ich bescheid weiß?”

12. Verführung (Der Privatlehrer)

Also schön, sie wollte jetzt auch nicht kneifen. Und wenn er sie dadurch mit anderen Augen sah, wurde das Josephine durchaus gefallen. Nie wieder versohlt zu werden waren ebenfalls Aussichten, mit denen sie leben könnte. Und wenn sie danach immer noch überlegen konnte, ob sie diese Sache als Waffe gegen ihn einsetzte oder nicht, wäre es einfach perfekt. Josephine machte sich zwar allein bei dem Gedanken in die Hose, aber nun, wo der Entschluss gefasst war, gab es irgendwie kein Zurück mehr.

6.2 Exfrau (Onkel Jeff)

„Was fällt dir ein, unseren Besuch zu beleidigen!“ Onkel Jeffs Schläge waren so kräftig dass das Klatschen im ganzen Raum widerhallte und das obwohl sie noch die Leggins trug. „Dir werd ich helfen!“ Ein erstes Wimmern entfloh ihren zusammengepressten Lippen. Wie er sie durchhaute, ließ sie spüren, dass er wirklich sauer war und dass das ein heftiger Hintern voll werden würde. Allerdings war sie auch selbst ziemlich wütend. Wie konnte er das vor seiner Exfrau mit ihr machen? Das war wirklich gemein!