4. Hosenwahl (Onkel Jeff)

Die Jeans war nicht gerade das modischste Exemplar, das ihr je untergekommen war und sie war vielleicht auch einen Ticken zu eng, aber sie gab Josie definitiv ein Gefühl von Sicherheit. Sie hatte gerade den Tisch gedeckt und Platz genommen, als Onkel Jeff mit dem Essen hereinkam. Ja, sie fühlte sich, als könnte ihr nun so gar nichts mehr passieren. Ohne das unangenehme Zwicken im Popo war sie sogar vielleicht schon ein wenig übermütig.

2.2 Ausgaben (Onkel Jeff)

Oje, wenn du jetzt schon so zappelst, wie dann erst wenn ich richtig fertig mit dir bin?“, lächelte der Onkel, als sie ihren letzten Schluck Kaffee geleert hatte. „Was?““, erwiderte sie entsetzt. „Na, ich habe dir doch eine Strafe fürs Lügen versprochen. Die Tracht Prügel von vorhin geht ja komplett auf dein eigenes Konto, dem hättest du entgehen können, wenn du gleich die Abrechnung mit mir gemacht hättest.“

Josie

Hier eine kleine Zeichnung von der frisch verhauenen Josie aus meiner Geschichte. Habe meine inzwischen tief vergrabenen, kaum noch vorhandenen Zeichenskills mal wieder hierfür rausgekramt. Ist nicht perfekt, aber ich dachte ein paar Bilder geben dem Blog etwas Abwechslung 😉

1.2 Wiedersehen (Onkel Jeff)

„Aber nur um das geklärt zu wissen. Ab jetzt wird ordentlich und vollständig Geschirr gespült“ Josie biss sich wütend auf die Lippe. Dieser Trotz war immer noch nicht verschwunden, so sehr ihre Kehrseite auch schon in Flammen stand. „Korinthenkacker“, murmelte sie. „Oh.... da will es aber jemand wissen!“, stellte der Onkel fest und klang beinahe erfreut. Und ehe sie sich versah, hatte er ihr Höschen gepackt und heruntergezogen.

1.1 Wiedersehen (Onkel Jeff)

Respektheischend hin oder her, Onkel Jeff, wie sie ihn als Kind immer genannt hatte und was sich nun in ihr Gehirn eingebrannt hatte, obgleich er gar nicht wirklich ihr Onkel war, war ein erwachsener Mann und sie inzwischen eine erwachsene Frau von fast 30 Jahren. Es gab keinen Grund mehr für sie, vor irgendwem zu kuschen oder klein beizugeben. Es war nett von ihm, sie in ihrer Not bei sich aufzunehmen, aber sie hielt nichts von konservativen Ansichten und wenn er da nicht grundlegend etwas verändert hatte, war er da noch eher ein Vertreter der alten Schule. Da gab es Konfliktpotenzial und konfliktscheu war sie ganz und gar nicht, wenn es im Kerle ging, die mit ihren Ansichten noch im letzten Jahrhundert feststeckten.