5. Krank melden (Onkel Jeff)

Besuch bei Onkel Jeff

Kapitel 5

Kurz nachdem Josie die Augen aufgeschlagen hatte, ächzte sie bereits entsetzt auf. So wie das Bewusstsein in ihren Körper zurückkehrte, tat es auch der Schmerz. Er schoss direkt in ihre Kehrseite und pochte kräftig und unnachgiebig, wie ein kräftiger Herzschlag. Natürlich hatte sie auf dem Bauch geschlafen, aber gerade bemerkte sie, dass sie die Decke so um sich herumgewickelt hatte, dass nur ihr Po nackt und heiß wie er war, herausragte. Vorsichtig ließ sie ihre Hand dorthin wandern. Ihre Haut fühlte sich immer noch wund und warm an und das nach so viele Stunden später. Wobei, so lange war ihre letzte Tracht Prügel nun auch nicht her.

Leise fluchte Josie. Sie hätte sich wirklich nicht so kurz vor dem Zubettgehen noch in eine dermaßen blöde Lüge verstricken sollen. Ihr neues Outfit hatte sie natürlich nicht „vorher schon die ganze Zeit im Koffer gehabt“. Durch einen Blick in den Papierkorb in ihrem Zimmer, in dem der Onkel nicht nur den Kassenbon, sondern auch das Etikett des hübschen, roten Etuikleides gefunden hatte, war sie ziemlich schnell aufgeflogen und ehe sie sich versehen hatte, war sie über seinem Schoß gelandet.

Ziemlich heftig hatte es geklatscht, erst als Strafe dafür, dass sie Geld ausgab, das sie eindeutig diesen Monat nicht mehr hatte. Und nicht dass seine kräftige Rechte und eine ausgiebige Behandlung mit ihrer eigenen Haarbürste sie nicht schon genug zum Schreien gebracht hatten, mit nacktem, heißem Po hatte Onkel Jeff sie herunter in die Küche geschickt, um den Plastiklöffel zu hören, mit dem Lügen bestraft wurden. Schmerzlich stöhnend rieb sich Josie allein beim Gedanken daran die Pobacken.

Sie hatte in aller Ernsthaftigkeit erwogen, das fiese Strafinstrument unauffällig loszuwerden, aber das hatte sie dann doch nicht gewagt. Zur Belohnung war sie dann für eine zweite Runde über Jeffs Schoß gelandet und der fiese kleine Kochlöffel hatte ihr die Konsequenzen für Lügen ein weiteres Mal buchstäblich eingebläut.

Viele Tränen – aber auch viele tröstende Küsse- später war sie viel zu spät eingeschlafen und nun lag sie immer noch völlig gerädert und kein Stück ausgeschlafen im Bett und wusste ganz genau, dass in wenigen Minuten der Wecker erbarmungslos losbimmeln würde. Sie musste heute zur Arbeit und hatte keinen Schimmer, wie sie das hinbekommen sollte.

Es war doch wirklich gemein von Onkel Jeff, sie zu bestrafen, obwohl er wusste, dass sie bei den geschäftlichen Meetings den ganzen Tag auf ihrem Hintern sitzen musste. Zugegebenermaßen konnte es auch ziemlich aufregend sein. Niemand ihrer Geschäftspartner würde jemals ahnen, warum sie manchmal so unruhig auf ihrem Stuhl in und her rutschte und die Kaffeepausen immer nur im Stehen verbrachte.

Nur heute, wusste Josie, würde das ganz bestimmt mehr als ein bisschen Rumgerutsche sein. Heute wusste sie gar nicht, wie sie überhaupt ohne Tränen in den Augen sitzen sollte. Das war wahrhaftig eine Zumutung. Niemand konnte von ihr verlangen, sich dieser Peinlichkeit auszusetzen.

Josie griff also zum Nachttisch und schaltete den Wecker aus, dann zog sie sich die Decke bis zur Nasenspitze. Eine halbe Stunde noch, dann würde sie auf der Arbeit anrufen und sich möglichst verschlafen- denn das klang doch gleich als wäre man nicht fit- für heute krank melden. Es sollte sich nur herausstellen, dass sie da die Rechnung ohne Onkel Jeff gemacht hatte. Gerade, als Josie wieder ein wenig weggedöst war, klopfte es kräftig an ihrer Zimmertür.

„Josie, Schatz, bist du wach?“

„Mhh…“, machte sie zur Antwort, dass ihre Stimme gequält und erschöpft klang, musste sie nun wirklich nicht spielen.

„Also nicht, was?“, hörte sie hinter der Tür und musste ein wenig grinsen. Sie liebte seinen Humor, auch wenn er oft genug ziemlich gemein und auf ihre Kosten war. Jedoch sagte sie nichts. Kranke riefen ja schließlich nicht lauthals „Ich bin krank“ sondern ließen sich bestenfalls in diesem Zustand finden und anschließend trösten und versorgen. Genau, was sie heute brauchte.

„Ich komme rein“, kündigte Jeff an, dann öffnete sich auch schon die Zimmertür. Sie hörte und spürte, wie sich seine Schritte ihrem Bett näherten. „Na, was ist los, keine Lust aufzustehen, hm?“, schlussfolgerte Onkel Jeff ziemlich korrekt, sie jedoch schlug die Decke etwas zurück und sah ihm mit mitleidsheischendem Blick entgegen.

„Mir geht es nicht gut“, hauchte sie eher, als zu sprechen.

„Was denn?“ Er legte den Kopf schief und nahm auf der Bettkante neben ihr Platz. Seine Hand legte sich wie automatisch auf ihre Stirn. „Na, wahrscheinlich sollte ich eher woanders nachfühlen“, zwinkerte er dann. „Hat dich schlimm erwischt gestern abend, was?“

„Das ist es nicht“, behauptete sie und unwillkürlich zog ihr schmerzender Po gleich etwas mehr, wie eine Art mahnender Lügendetektor. „Ich fühl mich ganz schlapp… und hab Kopfschmerzen.“

„Ich denke, da wird ein ordentliches Frühstück wahre Wunder bewirken. Ist schon vorbereitet. Es gibt French Toast“, erklärte Onkel Jeff. Wirklich sehr zuvorkommend von ihm. In seinem Haushalt bekam das Sprichwort „Zuckerbrot und Peitsche“ wahrhaftig eine neue Bedeutung.

„Onkel Jeff“, setzte Josie mit einem Wimpernschlag an, von dem sie hoffte, er würde Stein erweichen. „Das klingt toll, aber… ich glaub wirklich, ich kann heute nicht raus aus dem Bett. Ich fürchte ich muss mich bei der Arbeit krank melden“ Sie erklärte das so vorsichtig wie möglich und musste dennoch feststellen, wie Onkel Jeffs Miene sich verfinsterte.

„Kommt gar nicht infrage. Ein wunder Popo ist ja wohl kein Fehlgrund, meine Liebe.“

„Ist er sehr wohl!“ Mit einem Mal saß sie aufrecht im Bett und funkelte ihn empört an. „Mir tut alles weh, ich kann heute echt nicht sitzen. Ich blamier mich vor meinem Kollegen und den Partnern doch in Grund und Boden!“

„Weißt du, was wirklich peinlich ist? Einfach ohne triftigen Grund nicht auf der Arbeit zu erscheinen“, erwiderte Onkel Jeff streng. „Nichts da. Du kannst jetzt duschen und dich anziehen gehen, dann bleibt auch noch genug Zeit fürs Frühstücken.“

Wütend blickte Josie ihn an und strich sich dabei eine Flut widerspenstige Locken aus dem Gesicht. „Hörst du mir überhaupt zu? Ich bin alt genug das zu entscheiden, ich habe gesagt, ich gehe nicht!“

Also wenn ich dich nicht so gründlich versohlt hätte, würde ich sagen, dir juckt der Hintern schon nach der nächsten Tracht, mein liebes Fräulein!“

„Nenn mich nicht so!“, erwiderte sie mit vorgeschobener Lippe. Es war ein Spiel mit dem Feuer und ein weiteres Mal würde sie nichts als sich verbrennen, aber der Schimmer in seinen Augen und wie er mit ihr sprach waren viel zu aufregend, um es nicht zu tun.

„Das ist deine letzte Chance. Du kannst aufstehen und dich fertig machen oder du kannst noch ein Widerwort von dir geben und du weißt, was dir blüht“, warnte er.

Verdammt. Was machte sie hier nur? Ihr Hintern tat noch so weh, aber jetzt klein beigeben? Mitten im Streit irgendetwas einsehen? Darin war sie noch nie gut gewesen und bei ihm erst recht nicht. Es war, wie die Schnur einer Bombe zu zünden, aber gerade gab es keine Alternative für sie. Josie biss sich auf die Unterlippe, dann öffnete sie mit klopfendem Herzen den Mund.

„Das ist absolut unfair! Wenn ich sage, ich gehe nicht, dann gehe ich nicht!“

Er hob eine Braue. „Werden wir ja noch sehen.“ Als er sie sich an der Taille packte, kam Leben in sie, sie versuchte über das Bett wegzukrabbeln, aber er bewies einmal mehr, dass er der Stärkere war. Trotz einer Menge Gegenwehr und Gezappel platzierte er sie über seinem Oberschenkel, mit dem anderen Bein klemmte er ihre Beine ein. Ohne Eile schob er ihr Schlafshirt ein ganzes Stück nach oben, so dass ihre Backen für die anstehende Behandlung freilagen.

„Nein… neineinein“, quietschte Josie als sie spürte, wie er ausholte. Das nutzte jetzt nur leider nichts mehr. Kräftig klatschte seine Hand auf die Mitte ihrer Backen. Sie keuchte auf. Verdammt, das zwiebelte aber!

Ein weiteres Mal holte er aus. Die linke Backe. Klatsch, jetzt auch die Rechte. Es trieb Josie jetzt schon Tränen in die Augen. Sie zappelte unaufhörlich. Zumindest versuchte sie es. Durch ihre missliche Lage war sie doch ziemlich gut fixiert und mehr als etwas mit den Füßen zu wackeln war nicht drin. Auf ihrem wunden Popo, der noch keinerlei Zeit gehabt hatte, sich von der Tracht Prügel von gestern Abend zu erholen, zeigte seine bloße Hand heute mehr als genug Wirkung. Er konnte ja sowieso ziemlich kräftig zuhauen und davon machte er gerade auch Gebrauch.

„Einfach schwänzen wollen, bloß weil dir der Hintern brennt. Das wäre ja wohl noch schöner“, befand Onkel Jeff während er sie scheinbar ohne Rücksicht auf ihre heute besonders starke „Empfindlichkeit“ versohlte. „Was meinst du, wie das erst brennen wird wenn ich gleich mit dir fertig bin!“

„Ohh… aua!“, versuchte sie erfolglos, sich auf seinem Schoß zu winden. Er hielt sie ziemlich gut eingeklemmt. Seine große Hand sauste erbarmunglos und mit viel Wirkung auf ihre Backen hernieder.

„Wenn du nochmal versuchst, dich vor der Arbeit zu drücken, haue ich dich zukünftig jeden Morgen nach dem Aufstehen durch. Haben wir uns verstanden?“

„Neeeein!“, protestierte Josie entsetzt. Die Tränen flossen nur so über ihre heißen Wangen. Die Vorstellung, heute mit dem heißen Po arbeiten gehen zu müssen, war ja wohl schlimm genug. Wie peinlich und schmerzhaft wäre es, fortan jeden Tag so geweckt zu werden?!

„Noch nicht verstanden? Na dann muss ich mir wohl etwas mehr Mühe geben“ Sie wurde zurechtgerückt, dann wurde das Tempo angezogen. Links, rechts, links, rechts. Kurz, kräftig, sehr, sehr wirkungsvoll.

„Aua…. auaaa…. Onkel Jeeeeff…. ja! Verstanden! Ja!“, heute sie wie ein kleines Mädchen. Die Ansätze ihrer Schenkel ließ er auch nicht außer Acht. In was war sie da nur wieder reingeraten?

„Gut. Ob es soweit kommt liegt ja schließlich in deiner Verantwortung. Aber wie ich das sehe, lernst du ein bisschen langsam… fürs Lügen musste ich dich immerhin auch schon zweimal bestrafen.“

„Hey!“, empörte Josie sich über diese gemeine Aussage, obwohl sie gerade eigentlich gar nicht in der richtigen Position für Protest steckte. „Gar nicht wahr!“

Er hob eine Braue und unterstrich seine nächsten Worte mit weiteren kräftigen Klatschern.

„Dann liege ich wohl falsch und du stehst auf die Behandlung mit dem Plastikkochlöffel.“

„Auuu…. bestimmt nicht, Onkel Jeff“, gab sie inzwischen weinerlich zur Antwort und versuchte ein weiteres Mal erfolglos, sich zu befreien.

„Na wir werden sehen“, erwiderte er zuversichtlich. Immer wieder klatschte seine Hand kräftig auf ihre Backen.

Inzwischen quittierte sie jeden Schlag mit lauten Schmerzesrufen. Wenn sie so auch nur einer ihrer Kollegen sehen würde! Sie konnte nur imständig hoffen, dass nie jemand den wahren Hintergrund für ihr schmerzverzerrtes Gesicht beim Hinsetzen schlussfolgern würde. Allein der Gedanke ließ sie im Erdboden versinken.

Ihr Po fühlte sich inzwischen an wie auf die doppelte Größe angeschwollen und tat wirklich ordentlich weh. Egal, was er jetzt fragen oder verlangen würde, sie würde alles tun, nur, damit er davon absah, jetzt noch irgendein Hilfsmittel zur Hand zu nehmen.

Allerdings schien er durchaus zu bemerken, dass sie an ihre Grenzen kam und ließ seine Hand darum einige kräftige Schläge später auf ihrer Kehrseite ruhen.

„So, Josie. Ich hoffe doch, ich habe meinen Standpunkt jetzt auch für deinen Dickschädel klar genug ausgedrückt.“

„Sehr klar!“, versicherte sie hastig und schniefte dabei.

„Gut.“ Er gab ihr noch einen mahnenden Klaps auf jede Backe, der sie schmerzlich aufheulen ließ, dann lockerte er seinen Griff und nahm das Bein von ihren Schenkeln. Sie wollte ihre schmerzenden Backen diesmal gar nicht anpacken, so wund fühlten sie sich an. Duschen würde sicher auch kein Spaß werden. Mühsam richtete sie sich auf. Schon jetzt wusste sie, dass nachher jede Bewegung und jeder Schritt schmerzen würde.

Jeff grinste ihr entgegen und gab ihr einen Kuss. „Na los jetzt. Dein Frühstück wird ja kalt.“ Sie nickte verlegen und wischte sich halbherzig ein paar Tränen aus dem Gesicht. Sie und ihre große Klappe. Aufregung hin oder her, alleine die Vorstellung, beim Frühstück gleich sitzen zu müssen, machte sie nervös. An die Arbeit wollte sie gar nicht erst denken.

Als sie schließlich herunter kam, war ein Platz für sie gedeckt und von dem Holzstuhl das Sitzpolster abgenommen worden. Immerhin roch es himmlisch nach Kaffee und Zimt. Dennoch verzog sie das Gesicht bevor sie überhaupt richtig saß. Als sie erst richtig Platz nahm, wollte sie vor schmerzlichem Entsetzen am liebsten augenblicklich wieder aufspringen. Oh Gott! Wie sollte sie das nur einen ganzen Arbeitstag lang überstehen! Der Gedanke, heute blau zu machen, war in ihrem Kopf nach der letzten eindringlichen Lektion allerdings dennoch weit nach hinten gerückt.

3 Kommentare zu „5. Krank melden (Onkel Jeff)

  1. Autschi die arme Josie…

    Onkel Jeff ist halt echt streng, aber ich bin mir sicher es trägt seine Früchte. Eigentlich hat sie ja nochmal gelogen, als sie behauptet hat Krank zu sein. Muss da nochmal der Kochlöffel her? 😉

    Gefällt 1 Person

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