5. Nächtlicher Ausflug Teil 2 (Der Privatlehrer)

Der Privatlehrer

Mr. Buchanans Perspektive

„Josephine?!“ Mr. Buchanans Stimme schien sie erneut aus ihren Gedanken zu reißen. Sie hatte schon wieder aus dem Fenster geschaut.

„Hm? Ich meine, ja, Sir?“

„Ich habe dir eine Frage gestellt“, erwiderte er mit hochgezogener Augenbraue. „Hast du nicht zugehört?“

„Nein, Sir. Es tut mir leid.“

Er beäugte sie kritisch, sprach dann aber weiter. Wäre sie gedanklich nicht so abgelenkt, hätte sie sich womöglich gewundert, dass er sie dafür nicht bestrafte. Die fälligen Strafpunkte hatte sie in der ersten halben Stunde des Unterrichts mindestens fünfmal überschritten. Doch ihre plötzliche Wesensänderung hielt ihn davon ab, die übliche Strenge walten zu lassen. Ein ordentlicher Hintern voll war gegen ihre Frechheit und Widerworte mit Sicherkeit die beste Medizin. Doch zu der Josephine von heute wollte keines dieser Attribute passen. Sie starrte ständig ins Leere, seufzte bedrückt und ihre Antworten waren mit dieser monotonen Stimme hervorgebracht. Er begann langsam, sich Sorgen um seine sonst so ungezogene Schülerin zu machen. Mr. Buchanan brach die Erzählung ab, die gerade ohnehin nur auf taube Ohren stieß.

Er trat auf das Pult der jungen Dame zu „Josephine, du wirst doch nicht krank?“

Ein weiteres Mal apathisches aus dem Fenster starren. Erst als sie bemerkte, dass er direkt vor ihr stand, schreckte sie auf. Ohne weitere Fragen zu stellen legte er seine Hand auf ihre Stirn. Die Temperatur fühlte sich normal an.

„Ich fühle mich nicht gut“, murmelte sie, was tatsächlich nach keiner faulen Ausrede klang.

„Hast du Bauchschmerzen?“, wollte er wissen. „Wenn du krank bist, sollten wir nach einem Arzt schicken.“

Sie sah wirklich elendig aus, schüttelte aber nur abwehrend den Kopf. Meine Güte, stur war sie nach wie vor.

„Wenn du mir nicht sagst, was dir fehlt, kann ich dir nicht helfen“, erwiderte er nun schon eine ganze Spur strenger. Mit einem Mal brach sie in Tränen aus.

Ach, wehte daher der Wind? War es das schlechte Gewissen, weil sie schon wieder etwas ausgefressen hatte? Er würde es schon herausfinden.

„Josephine, was ist los?“ Er half ihr auf die Beine und sie fiel ihm einfach in die Arme und drückte sich wie ein Klammeräffchen an ihn, weinte sein Hemd nass. Er ließ sie gewähren, drückte sie an sich und strich mit der Hand über ihr rotes, lockiges Haar. Sie schmiegte sich nur noch enger an ihn.

Eine ganze Weile standen sie so da, bis sie sich endlich einigermaßen zu beruhigt haben schien. Er löste sich ein wenig von ihr und hob ihr Kinn an, damit sie ihn anschauen musste.

„Ich will, dass du mir sagst, was passiert ist.“ Wieder legte er die nötige Strenge in seine Stimme, denn das war wohl das einzig wirksame.

Josephine versuchte seinem Blick auszuweichen, ihre Wangen waren gerötet und sie knetete ihre Finger ineinander.

„Jetzt.“ fügte er an und endlich hob die junge Dame zum Sprechen an.


Josephines Perspektive

Die Gedanken schwirrten wirr durch Josephines Kopf und sie bekam sie nicht geordnet. Immerhin war ihr der ganze Sonntag geblieben, um dieses schreckliche Erlebnis Revue passieren zu lassen, doch je mehr sie daran dachte, desto elendiger fühlte sie sich. Dieser schmutzige Junge hatte sie überwältigt und hätte ihr um ein Haar ihre Unschuld genommen. Eine kleine Stimme in ihrem Kopf sagte ihr, dass sie sich selbst in diese gefährliche Situation gebracht hatte, aber zu größten Teilen war sie angewidert, aufgewühlt und wütend. Sie wollte nicht, dass er ungestraft davonkam.

Andererseits fiel ihr keine Möglichkeit ein, diesen Perversling auffliegen zu lassen. In jedem Szenario, dass sie in ihrem Kopf zusammen spann, musste sie erklären, wieso sie sich nachts in der Scheune herumgetrieben hatte. Ihr Vater hätte auch die haarstäubendste Erklärung geschluckt, aber seit Professor Buchanan da war, ging das nicht mehr so einfach.

Also versuchte sie widerstrebend, die Sache fürs erste auf sich beruhen zu lassen. Es klappte nur schlecht. Am Sonntag Abend fühlte sie sich so schrecklich dass sie beim Abendessen kaum einen Bissen herunter bekam. Beim Frühstück war es noch schlimmer. Sie konnte sich auf gar nichts konzentieren, dauernd waren da wieder diese Bilder in ihrem Kopf. Den Unterrichtsbeginn bekam sie nur am Rande mit.

Erst als der Professor sie ansprach, wurde sie aus ihrer Trance gerissen. In der Sekunde, in der sie bemerkte, dass er es bemerkte, wusste sie, sie müsste sich jetzt schnell etwas einfallen lassen.

Sollte sie die Wahrheit sagen? Um Gottes Willen, wenn sie das tat, was würde ihr blühen? Zum ersten Mal seit Tagen brannte und pochte ihr Hintern nicht beim Sitzen, ein dumpfer Schmerz war noch da, aber es war gut auszuhalten. Wenn er erfuhr was sie getan hatte, würde es bestimmt schlimm werden.

Es war nicht wirklich wasserdicht, doch sie hoffte imständig dass er den Köder schluckte. Ihre Angst und Verzweiflung musste sie immerhin nicht spielen.

Und als er sie in aller Deutlichkeit fragte, was passiert war, setzte sie zum Sprechen an.

„Am Samstag… konnte ich abends nur sehr schlecht einschlafen, Sir. Und manchmal, wenn ich das nicht kann, gehe ich im Stall zu meiner liebsten Stute um sie zu streicheln.“ Das war nicht ganz gelogen. Sie hatte im Stall wirklich ein Lieblingspferd. Nur nachts hatte sie es eigentlich noch nie besucht.

„Ja?“, hakte er nach als sie eine Pause machte. Keine Ermahnungen. Er schien sich die Geschichte wohl zuende anhören zu wollen.

„Und dann… als ich gerade die Öllampe an der Decke entzündete, hörte ich ein Geräusch hinter mir. Mir wurde ganz merkwürdig zumute und plötzlich… stand einer der Küchenjungen im Stall. Es war Peter. Er muss mir gefolgt sein. Ich wollte… nicht wirklich freundlich von ihm wissen, was er hier wolle.“ Mr. Buchanan legte an dieser Stelle etwas abwiegend den Kopf schief, als könne er sich genau vorstellen, wie diese fehlende Freundlichkeit aussah.

„Er sagte nur, dass er seit Dienstag daran denken müsse, wie schön mein Körper sei.“ Oh es war bestimmt gut, das zu erwähnen, vielleicht bekam der Professor dann ein schlechtes Gewissen, dass er sie vor allen entblößt hatte.

„Und dann…“, Sie schluckte, ihre Betroffenheit musste sie nicht spielen. „packte er mich, drückte mich zu Boden, schob meine Röcke hoch und…“

Sie hatte Mr. Buchanan während ihrer Ausführung nicht in die Augen schauen können, doch als sie es nun tat, bekam sie einen ziemlichen Schreck. So wütend hatte er überhaupt noch nie ausgesehen.

„Er hat sich an dir vergangen.“ Auch seine Stimme, so leise er die Worte auch sprach, bebte vor Wut. Auch wenn sie gar nicht gemeint war, flößte ihr das einen Haufen Respekt ein.

„Ich habe…. ihm im letzten Moment in den Schritt gepackt und so fest… gedrückt, wie ich konnte, Sir“, schilderte sie beschämt. Er nickte und wirkte ein wenig erleichtert.

„Das hast du wirklich gut gemacht“, sprach er nun selbst etwas abwesend. „Ich kümmere mich darum, Miss Abbott, nur keine Sorge.“

Ach, auf einmal Miss Abbott?! Und schon machte er auf dem Absatz kehrt und stapfte los. Sie ließ es sich nicht nehmen, ihm zu folgen und er schien keine Einwände zu haben, immerhin schickte er sie nicht fort. Es war schwer, mit ihm Schritt zu halten, denn er rannte zwar nicht, aber ging doch sehr zügig und war mit seinen langen Beinen deutlich schneller. Schließlich erreichten sie die Küche. An dieser Stelle wartete sie besser vor der Tür.

Sie hörte eine kurze Unterredung zwischen dem Koch und Mr. Buchanan, doch ihr Lehrer äußerste keine Details, sondern sprach nur über ein schlimmes Vergehen des Küchenjungen und dass er ihn sich gerne vorknöpfen würde. Genugtuung breitete sich in Josephine aus und auch ein wenig Stolz. Er würde nur für sie diesem Mistkerl eine Lektion erteilen, die sich gewaschen hatte, so viel war sicher.

Sie hörte den Koch nach Peter brüllen, ein kleiner, untersetzter Mann, dessen Gesicht irgendwie immer rot war. Und nur einen Moment später kam Mr. Buchanan mit Peter aus der Küche heraus, hatte diesen fest an der Schulter gepackt. Das Gesicht des Jungen war schuldbewusst, er wirkte nicht sehr überrascht, dass das hier passierte. Wenigstens etwas. Als Josephine ihn ansehen musste, flammte der Hass frisch auf. Sie wollte, dass Mr. Buchanan ihm weh tat, richtig weh tat. Das Schwein hatte es nicht anders verdient.

„Wir gehen zu den Stallungen“, erklärte der Professor an Josephine gewandt, so wie er sonst immer mit anderen sprach wenn er im Begriff war, sie zu bestrafen.

„Ja, Sir“, erwiderte Josephine zufrieden und schnellen Schrittes legten sie auch den Weg zurück. In der Scheune angekommen schickte Mr. Buchanan den überraschten Stallburschen vor die Tür und stellte dann Peter direkt vor sich. Sie könnten kaum gegenteiliger wirken. Peter war zwar beinahe so groß wie Mr. Buchanan, wirkte aber ihm gegenüber noch schlacksiger. Seine Schultern hingen herunter und sein Blick war auf den Boden gerichtet.

„Peter, Miss Abbott hat mir soeben eine sehr ernste Sache mitgeteilt, die du am Samstag Abend mit ihr getan haben sollst. Hast du dazu etwas zu sagen?“

Mit einem mal fiel der Junge auf die Knie. Josephine riss perplex die Augen auf. Meine Güte, besaß der denn keinerlei Würde?

„Es tut mir so unendlich leid, Lady Abbott! Ich hätte ihnen beinahe Unfassbares angetan. Bitte werfen Sie mich nicht heraus, ich flehe Sie an!“

Ach, darum ging es also.

„Peter, steh auf“, befahl der Lehrer trocken und der junge Mann leistete der Aufforderung augenblicklich Folge. „Ich werde dich nun deiner Strafe zuführen und danach können nur Miss und Sir Abbott über dein Schicksal bestimmen.“

„Ja, Sir“, murmelte der Junge. Josephine war ernsthaft überrascht davon, wie wenig Widerstand er zeigte. Er versuchte sich ja nicht einmal zu rechtfertigen oder durch Betteln die Strafe zu mildern. Das würde sie niemals hinbekommen, sich so geständig zu geben.

„Stell den Sattelbock hier in die Mitte und dann zieh die Hose aus“, befahl Mr. Buchanan dem Jungen, der sich beeilte, seine Aufträge zu erfüllen. Mit interessiertem Blick beobachtete Josie, wie der Professor in der Zwischenzeit die Reitgerte von der Wand nahm. Sie biss sich auf die Unterlippe. Nun also würde sie dieses Ding, vor dem sie so einen Heidenrespekt hatte, im Einsatz sehen ohne selbst die Leidtragende zu sein. Neugierig war sie ja schon.

Sie war überrascht, als Professor Buchanan sich nun direkt an sie wendete. „Ich werde Peter nun 50 Hiebe mit der Gerte verabreichen. Ist das für dich angemessen?“

„Machen Sie lieber 100 draus.“ war ihre prompte Antwort.

Er widersprach ihr tatsächlich nicht sondern blickte nun zu Peter, der nun untenherum nackt neben dem Bock stand und auf weitere Anweisungen wartete. Josephine sah sich seinen blassen Hintern ganz genau an. Sie freute sich wirklich darauf, den durchgeprügelt zu sehen.

„Du hast dein Strafmaß gehört. Leg dich über.“

„Ja, Sir“, murmelte der junge Mann mit zitternder Stimme und beugte sich dann über den Bock, so weit, bis seine Füße nicht mehr den Boden berührten.

„Geh beiseite“, befahl Mr. Buchanan ihr. Als er zum ersten Mal weit ausholte, verstand sie, warum. Er wollte sie aus der Schusslinie haben. Wirklich fürsorglich.

Und dann, ohne viel Lärm aber mit dennoch viel Effekt klatschte die Gerte zum ersten Mal auf den noch weißen Hintern. Sie hinterließ eine tiefrote Linie.

Mr. Buchanan nahm sich nicht viel Zeit, um die nächsten Hiebe folgen zu lassen.

Das fühlte sich so verdammt gut an. Zum ersten Mal seit Samstag hatte Josephine das Gefühl, wieder richtig durchatmen zu können. Bei jedem Hieb spürte sie ihren eigenen Zorn mit hineinfließen, sie zahlte es diesem Perversling auf die beste Art und Weise heim.

Beeindruckend war, wie tapfer Peter die Bestrafung bisher annahm. Ein Schlag nach dem anderen zeichnete seinen Hintern und sie war sich aufgrund der Spuren sicher, dass das wirklich schlimm wehtat, aber er gab bis auf ein gelegentliches Wimmern kaum einen Ton von sich. Selbst seine Beine hingen nach unten und kamen nicht einmal auf die Idee, zu zappeln. Waren Männer da widerstandsfähiger, war das am Ende doch nicht so schlimm wie Teppichklopfer und Rohrstock oder war sie eine Memme? Dann wieder fiel ihr ein, dass Peter bestimmt schon oft bestraft worden war, ganz im Gegensatz zu ihr und deswegen sicherlich mehr abkonnte. Sie war ziemlich stolz auf sich, dass sie die Anzahl der Hiebe erhöht hatte.

„Das waren jetzt 10“, erklärte Professor Buchanan.

Wow, erst 10? Peters Kehrseite sah jetzt schon ordentlich verstriemt aus. Wo sollte das alles denn noch hin?

Überrascht zuckte sie auf, als Peter bei Hieb 11 zum ersten Mal einen gequälten Laut von sich gab. Sie sah auch gleich warum. Diese Strieme überlappte sich mit den anderen. Das war ziemlich fies, was? Sie verschränkte die Arme vor der Brust und sah zu, wie die nächsten Striemen sich abzeichneten. Sein immer stärker ansteigendes Wehklagen war Musik in ihren Ohren. Endlich spürte sie, dass diese strenge Züchtigung auch einen Effekt hatte und sie gönnte es ihm redlich.

20 Hiebe waren nun wohl abgegolten, denn die nächste kurze Pause folgte. Niemand sprach. Josephine musste sich zusammenreißen, es nicht zu tun. Sie glaubte nicht, dass gehässige Sprüche sehr gut bei Professor Buchanan ankommen würden, da konnte er gerade noch so sehr auf ihrer Seite sein.

Als sie genau hinhörte, vernahm sie die ersten, trockenen Schluchzer von Peter. Nicht gerade verwunderlich. Sie hätte sicher spätestens nach Hieb 5 das Heulen angefangen. Ein wenig ärgerte sie ja schon, dass sie bei seiner Bestrafung nicht aufhören konnte, an sich selbst in seiner Position zu denken. Das minderte den Genuss erheblich.

Dann, ohne viel Aufhebens ging es auch schon weiter. Mr. Buchanan setzte am Ansatz der Oberschenkel an und arbeitete sich langsam, aber stetig hinunter. Die Verabreichung dieser Hiebe bereitete Peter wohl besonders starke Schmerzen denn aus seinem Mund entwichen immer wieder kurze, unkontrollierte Schreie und auch das Still liegen schien nicht mehr so gut zu funktionieren. Josephine starrte auf das, was ihr Lehrer angerichtet hatte. Auch die nächsten Tage würde das für Peter sicher höllische Sitzbeschwerden bedeuten. Nicht dass er das nicht verdient hätte… nur heftig war es schon.

Ab Hieb 40 musste wieder der schon arg gestriemte Hintern dran glauben. Jetzt waren es doch deutliche Schreie, die Peter von sich gab, zwischen ihnen heftiges Schluchzen. Josephine wurde immer mulmiger zumute. Wenn sie bedachte, dass er noch nicht einmal die Hälfte geschafft hatte…

Jetzt waren auch gar nicht mehr richtige Striemen zu sehen, der Hintern schien in ein einheitliches Rot getaucht und mehreren Mustern darauf.

Mr. Buchanan legte kurz eine Pause ein. Schweiß hatte sich auf seiner Stirn gebildet. Es schien ziemlich anstrengend zu sein, einen Hintern auszuklopfen, darüber hatte sie bisher noch nie nachgedacht. Seine Augen blitzten immer noch vor Zorn, auch wenn er genau zu wissen schien, was er tat und nicht von diesem getrieben handelte.

„Josephine“, brachte Peter zwischen Schluchzern hervor. „Es tut mir so leid. Ich hätte auf dein Nein hören müssen. Ich fand dich so schön und…“

Patsch! Da saß auch schon der nächste Schlag, diesmal auf seinem Schenkelansatz, wieder schrie er.

So langsam kroch doch so etwas wie Unwohlsein in Josephines Knochen. Unterbewusst schob sie sich die Hand an den eigenen Po. Diese Tracht Prügel war verdammt heftig. Es war bis zu einem gewissen Maße verdient, ja… aber langsam verlor sie so richtig den Spaß am Zusehen. In seiner Stimme hatte so viel echte Reue mitgeschwungen. Das war auch richtig so aber andererseits hatte sie ja schon ein klein wenig zu der Situation beigetragen.

Die Gerte flog nur so auf seine Schenkel, mann sah das böse aus. Und er schrie wie am Spieß. Dass ihm überhaupt gelungen war, die Entschuldigung so deutlich hervorzubringen…

Jetzt endlich war auch Hieb 50 beendet. Ihre Schadenfreude war komplett zu Mitgefühl umgekippt. Mitgefühl und nagende Schuld.

Den Rest der Hiebe musste er nun einstecken, weil sie es befohlen hatte. Nein, das ging so nicht. Sie musste etwas sagen. Einen ganzen Augenblick lang starrte sie zu Professor Buchanan hinauf, der sie gar nicht wahrnahm. Sein Blick war auf Peters Kehrseite fixiert, die Gerte in der Hand zog er mit der anderen ein Taschentuch hervor und tupfte sich die Stirn ab.

Ein Taschentuch… das war überhaupt Schuld an all dem hier. Aber das brachte sie gerade nicht weiter.

Ihr Herz schlug ihr bis zum Hals, als sie an Professor Buchanans Arm griff. Er sah sie ein wenig überrascht an und sie war von sich selbst verblüfft. Denn sie spürte bei seinem Blick, wie ihr sofort Tränen in die Augen stiegen.

„Bitte…. ich denke, es ist doch genug.“ Ihre Stimme zitterte.

„So etwas mache ich nicht“, erwiderte er trocken. „Wenn ich eine Strafe ankündige führe ich sie auch zuende.“

„Und wenn… die Strafe vielleicht doch nicht so verdient ist wie zuerst vermutet?“, platzte aus ihr heraus. Verdammt, warum sagte sie das?

Sein Blick verfinsterte sich. Nun galt der ganze, gefährliche Zorn für den Moment nur ihr allein. Ihre Stimme blieb ihr im Hals stecken, dafür rannen die Tränen inzwischen nur so ihre Wangen hinab.

„Josephine“, sprach er fordernd. „Was meinst du damit?“

Fortsetzung folgt

2 Kommentare zu „5. Nächtlicher Ausflug Teil 2 (Der Privatlehrer)

  1. Auch wenn ich nun wirklich kein Freund von M/M-Spanking bin, muss ich trotzdem zugeben, dass mir auch diese Geschichte wieder einmal super gefallen hat!
    Vor allem der Wandel von der ‚rachsüchtigen‘ zur ‚mitfühlenden‘ Josi lässt sich für mich wunderbar nachvollziehen.

    Jetzt bin ich erst einmal gespannt, welche Strafe auf Josi zukommt. Eigentlich hätte ihr schon für das Fordern von 100(!) Hieben selbst der Po versohlt werden müssen 😀

    Bleib gesund!

    Giulio.

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Giulio,

      Das war tatsächlich auch das erste Mal, dass ich eine M/m-Story geschrieben habe, was wohl auch viel darüber sagt, wie hoch da meine Prioitäten sind 😉 Ich bin einfach offen wenn es in den Kontext passt, aber das hier war jetzt selbst für mein eigenes Gefühl und meine Gedanken eine reine Strafe. Aber ich mochte es, mit Josephine die Perspektive der erst schadenfrohen und dann doch schuldbewussten Zuschauerin zu beschreiben.
      Die Fortsetzung ist denke ich dem Vergehen durchaus angemessen, bin gespannt wie dir die gefällt 😉

      Bleib auch du gesund,

      glg,
      rbg

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