25. Schulmuseum (Josie & Jeff)

a/n: Nach dem Teaser, der ja sehr gut bei euch ankam, nun endlich das neue Kapitel. Tatsächlich wollte ich schon lange etwas in der Art schreiben und freue mich, das jetzt realisiert zu haben.

Ausgelassen schlenderte Josie an Jeffs Hand die Straße entlang. Sie hatte sich ein paar Tage frei genommen und auch er hatte sich von seiner Arbeit freigeschaufelt, damit sie einen netten kleinen Kurztrip machen konnten. Sie waren an einen Kurort nicht sonderlich weit weg von Jeffs Zuhause gefahren und hatten sich in ein Wellnesshotel eingebucht um sich mal richtig verwöhnen zu lassen.

Es war ein Feiertag, darum war auf der Einkaufsstraße, auf der sie entlang bummelten, kaum etwas los. Aber Schaufenstershoppen reichte Josie sowieso. 

„Das ist hübsch“, meinte sie und wies auf ein gelbes Kleid, das ein Klamottenladen ausstellte. Sie schmiegte sich an Jeffs Arm und er strich über ihr Haar. 

„Das würde dir bestimmt gut stehen“, fand er „Gelb schmeichelt deinen Haaren.“

 Mann, war das hier friedlich, dachte Josie fast ein wenig stolz. Da sie für morgen früh einen Massagetermin gebucht hatten, würden sie beide wohl so vernünftig sein, ihr Hinterteil für heute zu schonen. Sie, indem sie nicht provozierte und er hoffentlich, indem er nicht ganz so hart mit ihr ins Gericht ging. Nicht, dass sie sonst ständig streiten würden… aber Provokationen und Sticheleien waren doch irgendwie Teil ihrer Beziehung. Nur heute nicht, nein. Erst bei ihrem letzten Ausflug hatte sie immerhin schmerzhaft feststellen können, wie so etwas gewaltig in die Hose ging.

Der Besuch von Finn und Alina war nun knapp zwei Wochen her und so viel Spaß die Zeit zur viert auch gemacht hatte, Josie freute sich nun wieder über etwas Zweisamkeit mit ihrem Freund. Sie war sich allerdings nicht ganz sicher, ob Alina so glücklich mit den Ergebnissen des Ausfluges war. Denn nur einige Tage später hatte sie ihr geschrieben, dass sie das Gefühl hatte, Finn würde mit dieser Bestrafungssache nun doch ziemlich ernst machen. Weil sie noch keine Zeit gefunden hatten zu telefonieren oder sich zu treffen, wusste Josie nichts Genaues mit dieser Aussage anzufangen. Aber sie brannte doch darauf, zu erfahren, was genau dahinter steckte. Aber alles zu seiner Zeit. Heute würden sie den Ausflug genießen.

Sie bogen in eine schmale Gasse, vornehmlich um ein paar Radfahrern auszuweichen, da sprang Josie ein kleines, unscheinbares Schild ins Auge, das direkt unter dem Straßenschild angebracht war. Brauner Untergrund, weiße Schrift und die einfachen Worte “Dorfschulmuseum”. Das Schild war wie ein Pfeil geformt, dessen Spitze tiefer in Richtung Gasse zeigte. 

Sie hielt Jeff am Arm zurück und nickte mit dem Kopf zu dem Schild hin. Als Kind war sie mal mit ihren Großeltern in so etwas gewesen, daran hatte sie schon ein paarmal gedacht. Sehr präsent erinnerte sie sich an den Klassenraum mit den Möbeln von damals. Besonders war ihr der Rohrstock in Erinnerung geblieben, der in einer Vitrine ausgestellt worden war. Sie hatte damals als sehr schade empfunden, dass man den nicht anfassen durfte, aber es war wohl ein echtes, historisches Stück gewesen. 

“Was denn, Schatz?”

“Na, das Schild”, versuchte Josie ihrem Freund auf die Sprünge zu helfen. Jeff kniff die Augen zusammen. Ach ja, dieser eitle Kerl hatte wie so oft seine Brille nicht auf. Sie versuchte, ein verärgertes Schnauben zu unterdrücken. Es war immerhin etwas ganz anderes, mit dem Zaunpfahl zu winken als es so explizit aussprechen zu müssen. 

“Da steht, dass in dieser Richtung” Sie zeigte mit dem Finger dorthin “ein Schulmuseum sein soll.”

“Aha.” Jeffs Miene erhellte sich und ein grinsendes Wissen schlich sich auf sein Gesicht. Sie senkte halb verärgert, halb verlegen den Blick. Doch schnell schob er seine Finger unter ihr Kinn, sodass sie ihn anschauen musste.

“Und was hast du jetzt vor?”, fragte er leise.

“Mhh… wir könnten es uns ja mal anschauen, oder?” Sie versuchte ganz locker und unverbindlich zu klingen, doch ihre Stimme war plötzlich seltsam belegt.

“Eine ausgezeichnete Idee” Er drückte ihr einen kleinen Kuss auf die Lippen und entließ sie dann aus seinem Griff um mit ihr weiterzugehen. 

Tatsächlich waren es nur ein paar weitere Meter, bis sie an der Straßenecke ein Backsteinhaus entdeckten, auf dem in goldenen Lettern die Aufschrift “Schulhaus” an die Fassade geschrieben stand. Es führte eine kleine Treppe mit schmiedeeisernem Gelände hinauf zu dem Eingang, vor dem ein älterer Herr stand und eine Zigarette rauchte.

“Guten Tag”, sprach Jeff und machte schon einen Schritt auf die Treppe.

“Wir haben heute geschlossen”, erklärte der Mann. Oh nein. Josie konnte kaum ihre Enttäuschung verbergen. 

„Wirklich jetzt?”, seufzte sie. “Und wann haben Sie wieder geöffnet?”

“Unter der Woche nur für Schulklassen”, erklärte der Herr schulterzuckend. “Und morgen wegen des Feiertages übers verlängerte Wochenende gar nicht.”

„Und Sie… arbeiten hier?“, fragte Josie behutsam nach. So bedauernd, wie er das gesagt hatte, kam in ihr das Gefühl auf, dass da mit weiblichem Charme noch was zu holen sein könnte. 

„Hausmeister seit 30 Jahren“, sprach der Mann glatt ein wenig stolz. „Ist alles gut erhalten hier, das kann ich Ihnen sagen. Und wir haben viele echte historische Stücke, nicht wie andere Museen, die das nur nachkonstruieren. Das hier ist ein authentisches, traditionelles Schulgebäude und bis 1971 wurde hier noch unterrichtet.“ 

Josie war ernsthaft interessiert und das bemerkte ihr Gegenüber wohl. 

„Echt wahr?“, sprach sie und seufzte dann ein wenig „Ach Mann, also ein bisschen ärgern wollen Sie uns ja schon. Erzählen uns so etwas, wo wir doch gar keine Chance haben, uns das mit eigenen Augen anzusehen.“

Sie schmollte verspielt, denn das hatte sie in zahlreichen Situationen ausgiebig geübt, dann schaute sie den Fremden mit einem Augenaufschlag an.

„Sie haben ganz Recht, junge Dame… ich verstehe ja, versteh ja“, brummte der Fremde und nun hieß es nur noch abwarten, denn er schien gründlich über etwas nachzudenken. Sie zwickte Jeff beim Abwarten spielerisch in den Oberarm und er grinste ihr entgegen.

“Wissen Sie was… eigentlich ist das nicht gern gesehn, aber ich mach heute mal eine Ausnahme für Sie. Kommen Sie rein.”

“Oh, wirklich?” Josie legte die Hände auf die Brust und tat ganz überrascht, dabei hatte sie natürlich darauf abgezielt. “Vielen Dank! Dafür sind wir Ihnen aber was schuldig!” 

“Geschenkt!” Der Hausmeister winkte ab, doch den Geldschein, den Jeff ihm zusteckte, ließ er sich dann trotzdem bereitwillig geben. “Ich werd Sie aber nicht rumführen, steht nicht grad in meiner Jobbeschreibung wenn Sie verstehn”, erklärte er, während er die Eingangstür aufschloss und gerade so öffnete, dass sie beide durchschlüpfen konnten.

“Das ist gar kein Problem. Vielen Dank für Ihre Mühe”, ergriff nun Jeff das Wort und Josie warf ihm einen kleinen Luftkuss zu, ehe sie beide durch die Tür ins Innere des Gebäudes gingen. Dass die Ungestörtheit sich wie ein Sechser im Lotto anfühlte, konnte der Fremde ja nicht ahnen. 

Es roch ein wenig muffig und nach feuchtem Holz, ganz so, wie man es von alten Museen kannte. Aufgeregt ließ Josie den Blick schweifen.

“Ich wusste ja gar nicht, dass du bei Fremden so deinen Charme spielen lassen kannst”, sprach Jeff neckend und sie grinste ein wenig stolz. 

“Da unterschätzt du mich ganz offensichtlich”, erklärte sie und betrachtete dann die historischen Zeichnungen überfüllter Klassenräume an den Wänden. Auf den ersten Blick war darauf leider kein Lehrer mit gezücktem Rohrstock zu erkennen und eine Strafszene schon gar nicht. 

“Und was genau haben wir hier nun vor?”, wollte Jeff wissen, folgte ihrem Blick. 

“Das weiß ich auch noch nicht so genau”, erklärte Josie. “Ich meine… mein Hintern muss dabei auf jeden Fall heil bleiben. Morgen ist der Massagetermin, das geht leider nicht.”

“Leider, so so”, schmunzelte Jeff. “Sieh mal, das Schild. Dort scheint das Klassenzimmer zu sein.”

“Oh cool. Dann lass uns hingehen. Die Bilder hier geben ja nicht sehr viel her”, stellte Josie ehrlich fest. 

“Was hast du denn erwartet?”, lachte Jeff.

Sie sah ihn an. “Tu nicht so ahnungslos. Das weißt du schon genau.”

Grinsend folgte er ihr in den Klassenraum. Er war größer als erwartet, mit in vier Reihen aufgestellten Holzbänken und dem Lehrerpult vorne. Dort war auch ein riesiger hölzerner Rechenschieber und eine dunkelgrüne Schiefertafel mit Holzrahmen zu finden. 

Interessiert lugte Josie in diese und jene Ecke, schob die Kugeln des Rechenschiebers herum und pfiff durch die Zähne. “Klasse dass das alles hier so steht, dass man es auch wirklich benutzen kann.”

“Bis auf die interessanten Utensilien.” Jeffs Kopf nickte in die andere Ecke des Raumes, in der -ähnlich wie in Josies Erinnerung- ein Rohrstock in einer Art Schaukasten ausgestellt war, neben ihm jedoch auch eine kleine, geflochtene Peitsche und eine wirklich sehr traurig vertrocknete Rute. Darunter standen auf kleinen Schildern kurze Erklärungen zu den jeweiligen Züchtigungsinstrumenten. Josie spürte, wie eine Gänsehaut über ihren Rücken kroch. Wie gerne sie jetzt eine Zeitreise gemacht hätte! Gemein eigentlich, dass nur die Protagonistin ihrer eigenen Geschichte all diese authentischen Erfahrungen machen durfte und sie selbst so etwas nie erleben würde. 

Sie spürte Jeff hinter sich, dessen Finger ihre aufgestellten Nackenhärchen entlang strichen. 

“Liest du mir vor, was dort steht?”, raunte er an ihr Ohr.

“Ach ja, der alte Mann hat ja seine Brille vergessen”, neckte sie ihn. Dafür gab es einen derart festen Klaps, dass sie ein Stück nach vorne hüpfte. Wohlverdient, wie sie zugeben musste. 

“Ist ja gut”, nuschelte sie und las ihm dann artig die kleinen Texte vor, dass Ruten vor der Mitte des 19. Jahrhunderts das gängige Züchtigungsinstrument waren, bis der Rohrstock sie ablöste, da er eine deutlich längere Haltbarkeit aufwies und im Gegensatz zu Weidenruten auch auf dem bekleideten Gesäß deutlich spürbar war. Dadurch wurde es gängig, den Schülern die Hosen für Züchtigungen nicht mehr herunterzuziehen.

“Außer bei dir, da ist das dringend nötig”, befand Jeff und sie spürte, wie ihr die Hitze ins Gesicht kroch. Das Vorlesen war schon nicht spurlos an ihr vorübergegangen und dieser Kommentar machte es nicht gerade besser.  

„Gar nicht“, widersprach sie gespielt trotzig und er gab ihr dafür einen nicht ganz so festen Klaps wie zuvor hinterher. Sie spürte, wie ihre Lust auf dieses Spielchen stieg.

„Meinst du, wir sind hier ungestört?“, fragte sie und blickte Jeff über ihre Schulter hinweg an. 

„Davon gehe ich doch mal stark aus. Der freundliche Herr schien mir nicht sehr motiviert, uns ins Gebäude zu folgen.“ 

Josie löste sich von Jeff, um prüfend aus einem der Fenster zu schauen. Dieses zeigte in Richtung Innenhof, also gab es wohl wirklich keinen Kontakt mit unerwünschten Zuschauern zu befürchten. Natürlich blieb das hier trotzdem etwas absolut Verbotenes, würden sie es durchziehen. Sei es drum, oder? Andere hatten Sex in Umkleidekabinen. 

„Okay“, sprach sie dann plötzlich entschlossen, wenn auch eher zu sich. Sie drehte sich herum und ging ein paar Schritte zu einem der Schülerpulte. Das Holz fühlte sich unter ihrer Handfläche abgenutzt und gleichzeitig glatt an. 

„Hier saßen wirklich mal Schüler und haben Unsinn gemacht… und dann wurden sie nach vorne zu dem Lehrerpult gerufen, um ihre Strafe zu erhalten”, sinnte sie nach. 

“So ein ungezogenes Mädchen wie du hätte ganz sicher regelmäßig ihre Abreibung kassiert”, ergänzte Jeff. Er seinerseits näherte sich Schritt für Schritt dem Lehrerpult, sie beide benahmen sich ganz so als würden sie sich nonverbal auf das Kommende vorbereiten. Josies Herz raste. Sie hatte von Dingen wie diesen phantasiert, zigfach, sie hatte ihre Gedanken sogar zu Papier gebracht, aber ein reales Rollenspiel dieser Art hatten sie noch nie gespielt. Hatte Jeff das überhaupt genau so vor wie sie? Würde sie das durchziehen können, ohne sich albern vorzukommen? Andererseits würde sie es nicht erfahren, wenn sie es nicht ausprobierte.

Kurz entschlossen quetschte sich Josie auf die dem Schülerpult zugehörige Sitzbank. Die war definitiv nicht für einen runden Frauenhintern wie ihren konzipiert und das ganze war durchaus eng. Aber so eingeklemmt zu sein hatte irgendwie auch seinen Reiz. Wieder strichen ihre Finger das Holz entlang. Das war so aufregend. Mit glänzenden Augen betrachtete sie Jeff, wie er sich gegen das Lehrerpult lehnte. Er beobachtete sie genau und das Ganze schien ihn ebensowenig kalt zu lassen wie sie. 

“Du weißt schon, warum du noch hier sitzt, während die Anderen schon nach Hause gehen durften?”

Der strenge Ton, den er mit seiner Stimme anschlug, überrumpelte Josie glatt ein wenig, wo sie sich doch gerade noch in dieser sexy-verspielten Stimmung befunden hatte. Aber er schaffte es auch, auf der Stelle dieses Kribbeln in ihr auszulösen. 

“Nein”, erwiderte sie und war erstaunt davon, wie trotzig sie das hinbekam. “Keine Ahnung.” 

“Dann haben wir noch eine Menge Arbeit vor uns, fürchte ich… denn fehlende Einsicht wird deine Strafe nur schlimmer machen, das kann ich dir jetzt schon versprechen. Also, ich höre?”

Sie biss sich auf die Unterlippe. Diese Drohung klang gerade wie Musik in ihren Ohren. Doch ihr Gesicht sprach eine andere Sprache. “Mhh…”, machte sie schmollend. “Ich will aber nicht bestraft werden.”

“Dann hättest du dich besser benehmen müssen, Josie.” Jeff stieß sich vom Tisch ab und blieb neben ihrem Pult stehen. “Steh auf”, befahl er. Das führte nur dazu, dass sie den Hintern tiefer in die Sitzbank vergrub. Alles an ihr kribbelte. Gerade fühlte es sich sogar recht authentisch bedrohlich an, aufzustehen. Also zog sie vor, es nicht zu tun. 

Was als nächstes passierte, überrumpelte sie so sehr, dass sie keinerlei Gegenwehr von sich gab. Er packte sie am Arm, zog sie hoch und schob sie bäuchlings über das Pult, wo er ihr die ersten, festen Klapse auf ihr dünnes Sommerkleid verpasste. “Hey!”, quietschte sie, da war es auch schon wieder vorbei. 

“Hoch mit dir, na los”, befahl er und sie richtete sich schmollend auf, quetschte sich etwas umständlich aus der Bank heraus.

“Mitkommen” befahl er und sie trottete ihm hinterher in Richtung Lehrerpult. Dieser kurze Vorgeschmack hatte warum auch immer eine riesige psychologische Wirkung gehabt. 

Vor der Pult blieb er ihr gegenüber stehen und blickte auf sie herab. Sie fühlte sich klein und der Situation vollkommen ausgeliefert. Ein aufregendes Gefühl. 

“Also, warum sind wir beide jetzt noch hier, Josie?” 

Josies Kopf ackerte. Sie versuchte, etwas zu finden, was möglichst nah an ihrer eigenen Realität war, wenn sie an ihre Schulzeit zurückdachte.

“Ich hab nicht aufgepasst… mit meiner Nachbarin getuschelt und Zettelchen geschrieben”, druckste sie dann hervor. Es fiel ihr schwer, seinem strengen Blick standzuhalten. 

“Ganz genau. Und wie oft habe ich dich schon mit einer Ermahnung davonkommen lassen?!” Sie grübelte noch im Stillen, da gab er sich selbst die Antwort. “Viel zu oft, wie es mir scheint. Heute werden hier jedenfalls andere Saiten aufgezogen!” Seine flache Hand klopfte auf das Lehrerpult, das ein ganzes Stück höher war als das, über dem sie kurz zuvor gezappelt hatte. 

“Siehst du, so viele unartige Jungs und Mädchen haben hier schon eine wohlverdiente Tracht Prügel kassiert. Heute bist du an ihrer Stelle. Hier rüber. Und zwar mit dem nackten Hinterteil!” 

Josie nickte aufgeregt und schob das Höschen über ihre Hüfte und raffte ihr Kleid hoch. Ob das wirklich stimmte? Der Hausmeister hatte immerhin gesagt, die Möbel seien antik. Mit klopfendem Herzen platzierte sie sich auf dem Stück Holz und Jeff half nach, indem er ihre Hüfte noch ein Stück weiter nach vorne schob. In dieser Position streckte sie ihren Hintern weit heraus. Sie fühlte sich ausgeliefert und ihr Po sich von der vorherigen Behandlung noch etwas warm an. 

“Sehr schade, dass ich meinen Rohrstock nicht hier habe”, befand Jeff. Josie bedauerte das kein Stück. Sie hasste die Teile, auch wenn sie diesem Rollenspiel natürlich die gewisse Authentizität verliehen hätten. Sie hoffte inständig, er käme nicht auf die Idee, diese zu Hause noch nachzuholen. “Dafür haben wir etwas Anderes für dich. Nicht umdrehen, hörst du?” 

“Na gut?”, nuschelte sie und spürte nur, wie er sich von ihr entfernte. Sie hatte keine Ahnung, mit was er hier aufwarten wollte. Allzu viele Möglichkeiten bot dieser Raum nicht, oder?

Kurz darauf spürte sie etwas Kühles, Glattes, wie er es auf ihrem Po hin und her bewegte. Fühlte sich an wie Holz. 

Sie öffnete gerade den Mund, um neugierig nachzufragen, da holte er aus und mit einem lauten Klatschen fuhr das Teil auf ihre Backen hernieder.

“Aua!”, beklagte sie sich. “Was ist das?!”

Statt einer Antwort setzte er gleich den nächsten, fiesen Hieb hinterher.

“Das ist, was unartige Mädchen bekommen, die meinem Unterricht nicht folgen.”

Sie drehte den Kopf und er gab ihr dafür einen etwas leichteren Hieb auf den Oberschenkel. Dennoch brannte er gehörig.

“Ich habe doch gesagt, Umdrehen verboten.”

Ein wenig widerwillig drehte sie wieder den Kopf. Dennoch hatte sie festgestellt, dass er ein großes Holzlineal in der Hand hielt. Mit etwas in der Art hatte sie noch nie den Hintern voll bekommen, aber seine fiese und gleichzeitig eine große Fläche treffende Wirkung war schon bemerkenswert. Sie kniff die Augen zusammen, konnte sich aber doch kleiner Schmerzlaute und größerer Autscher nicht verwehren, während er in regelmäßigen Abständen Hiebe folgen ließ. 

Nach etwa zehn von dieser Sorte hörte sie ihn leise fluchen.

“Was ist?”, fragte sie und er hielt ihr, wobei er sich das Lachen nicht verkneifen konnte, die zwei Einzelteile des Lineals unter die Nase.

Auch sie begann zu kichern. “So ein Mist, das war es dann wohl mit der Strafe”, verkündete sie nicht allzu traurig darum. So aufregend das ganze Szenario auch war, das Ding hatte wirklich höllisch gebrannt.

“Das glaubst auch nur du!”, sprach Jeff etwas grimmig und schlang den Arm um ihre Taille, setzte die Bestrafung dann eben gründlich mit seiner flachen Hand fort.

Ihr verging das Kichern ganz schnell wieder und sie beklagte sich stattdessen mit immer lauter anschwellendem Wehklagen. Den Gedanken, dass sie hier jemand erwischen könnte, hatte sie schon vollkommen weggewischt. Immerhin taten die Hiebe auf das bereits bearbeitete Hinterteil nochmal ganz anders weh. 

Erst als ihre Backen nur so glühten und sie vollkommen außer Puste war, lockerte Jeff den Griff und sie richtete sich auf, grinste ihn verlegen an und fiel dann in seine Arme. 

“Das war großartig”, flüsterte sie ihm zu.

“Das war wohlverdient”, erwiderte er neckend und gab ihr dann einen Kuss. “Ich wette, einige Lehrer aus deiner Schulzeit hätten deine kleinen Sünden nur zu gerne gesühnt gesehen.”

Sie verzog etwas das Gesicht. “Ich war eine gute Schülerin”, widersprach sie. “Nur manchmal vielleicht wirklich etwas abgelenkt…”

Er grinste und nahm dann ihre Hand. “Willst du dich noch weiter umsehen?”
“Nein… ich brauch dringend was Kaltes zu trinken, ich bin total verschwitzt”, grinste Josie und wischte Jeff mit dem Unterarm über die Stirn. “Genau wie du, Mister. Außerdem will ich schnell den Tatort verlassen.” Sie nickte zu dem zerbrochenen Lineal hin. 

“Wird bestimmt nicht auffallen”, versicherte Jeff und legte es auf die Ablage unter der Tafel zurück, wo er es her geholt hatte. 

“Na wenn du das sagst”, erwiderte Josie und schmiegte sich nur zu gerne an ihn, auch wenn er verschwitzt war. Durch den gleichen Gang, durch den sie gekommen waren, verließen sie nun das Gebäude. Josie spürte ihren versohlten Po bei jedem Schritt unter ihrem Kleid. 

Dem Hausmeister konnte sie beim Herausgehen kaum in die Augen schauten. Nun war sie sich doch nicht so sicher, ob er etwas mitbekommen hatte, ob man bis nach draußen etwas hören würde. Unwahrscheinlich, aber möglich. Sie zupfte an ihrem Kleid. Oder würde er spätestens bei dem zerbrochenen Lineal seine Schlüsse ziehen? Mit diesen ungewissen Gefühl verabschiedete sie sich ein wenig schüchtern und entfernte sich dann mit Jeff von dem Schulgebäude.

Eines stand fest, die Spannung des Geschehenen machte jede eventuelle Peinlichkeit wett. Nur, wie sie ihren versohlten Po morgen vor der Masseurin verbergen sollte, wusste sie noch nicht so ganz. Aber mit diesem Problem wollte sie sich lieber später beschäftigen.

15 Kommentare zu „25. Schulmuseum (Josie & Jeff)

  1. Kann verstehen,dass Josie großes Interesse hatte, eine Schulmuseum und
    ein historisches Klassenzimmer besichtigen zu wollen. Denn die Ambivalenz von Züchtigung und Sexualität wird hier besonders deutlich
    Abermillionen von Mädchen und Jungs
    mussten ihren Hintern entblößen,
    sich über die Schulbank beugen, und vor den Augen ihrer Mitschüler die
    Schläge des Lehrers entgegennehmen.
    Und Abermillionen von Mädchen und
    Jungs hatten beim Anblick der geprügelten nackten Gesäße und der
    dabei zu sehenden Muschis und Schwänze ihre ersten sexuellen Gefühle. Bei Josie stand dieses Mal
    die sexuelle Stimulierung im Vordergrund und sie hat die Situation
    genossen.
    Danach hat sie- da bin ich mir sicher-
    Jeff gebeten, doch ins Hotel zurückzukehren, um zu duschen, da sie
    so verschwitzt sei. Und der wissende Jeff wird ihr diesen Wunsch auch im eigenen Interesse nur allzugern erfüllt
    haben. Danach wird er ihr gern noch
    einen Nachschlag verpasst haben.

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  2. Hi, RBG,

    ich finde, diese Geschichte ist dir großartig gelungen! Und jeder Spanko, der jemals in so einer Art Museum war, dürfte die erotische Anziehungskraft eines solchen historischen Raumes kennen. Ich jedenfalls tue es und ich konnte daher sehr gut mitleben. 😊
    Ich fand es auch heiß, dass die beiden so ein Rollenspiel inszeniert haben, es war für mich eine Geschichte in der Geschichte.
    Insgesamt alles eine sehr runde Sache und sehr sexy zu lesen.
    Top! 👍

    Gefällt 1 Person

    1. Hi,

      Das freut mich riesig zu hören. Ich kann nicht von erotischer Anziehungskraft berichten, weil ich so etwas zuletzt als Kind besichtigt habe, aber definitiv kann ich die Faszination an diesem Ort nur unterstreichen und wollte sie wie gesagt schon ewig in einer Geschichte verpacken.
      Sozusagen ist es eine Geschichte in einer Geschichte, ja 🙂 Auch wenn es kein allzu ernstzunehmendes Rollenspiel war.
      Freut mich, dass es dir so gut gefallen hat

      glg
      rbg

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    1. Hallo, das freut mich. Mal schauen, erst einmal sind Fortsetzungen meiner fortlaufenden Geschichten geplant. Von Harry Potter wird wahrscheinlich nichts mehr kommen, das ist für mich auserzählt. Ein Märchen ist aber möglich, da hab ich letztens eine gute Idee geliefert bekommen.

      glg

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  3. Ich fand das Rollenspiel großartig, gibt es Josie doch die Möglichkeit, diese Lehrer-Schülerin-Dynamik einmal auszuspielen, von der sie früher vielleicht geträumt hat. Und das aufregende Gefühl, etwas Verbotenes zu tun, das wohl jeder kennt, macht diese Geschichte wunderbar.

    Gefällt 1 Person

    1. Schön, das höre ich gerne. Da hat sich Josie wirklich einen lang gehegten Traum erfüllt 😀 Und es ist ja sogar real etwas Verbotenes, wenn auch noch auf einer seichten Ebene 😉 Schön, dass es dir so gut gefallen hat.

      glg

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  4. Die Geschichte kam aufgrund des Teasers nicht überraschend, aber das zeigt ja nur, wie gut der Ausschnitt gewählt war. Aber so oder so hat mir die Geschichte jedenfalls gefallen. Das spontan inszenierte Rollenspiel war eine nette Ergänzung zu Josies Kopfkino. Das allein hatte sicher jede/r von uns bei dem Besuch solcher Ausstellungen scho mal, aber die Kulisse dann auch nutzen zu können, ist noch mal etwas ganz anderes…
    Bei mir um die Ecke gibt es übrigens ein Freilichtmuseum in Gestalt eines typischen regionalen Dorfes über mehrere Jahrhunderte mit allerlei Akteuren wie Schmied, Bäcker, Postbeamten, usw. Das dortige Schulhaus kam diesem hier recht nahe und im Rahmen des „Unterrichts“ wurde je nach Besetzung auch schon mal eine Züchtigung vor der ganzen „Klasse“ gespielt. Natürlich reiner Zufall, dass wir von allen möglichen Angeboten das Programm „Schule zu Kaisers Zeiten“ gebucht hatten. 😉 Aber vielleicht wäre das was für den nächsten Urlaub der beiden? Also dass der Lehrer gezielt nach jemandem sucht und Jeff keine Hemmungen hat, seine Freundin in die Pfanne zu hauen.

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