Halloween Part 2 (Truckstop Part 5)

a/n: Der so dringend erwartete zweite Teil… und das sogar noch vor Weihnachten! (urgh… wer fühlt sich noch mit Halloween verbunden? Niemand? Irgendwer?) Diesmal auch wieder mit passendem Bild. In der Galerie etwas mehr dazu 🙂

“Okay”, flüsterte Sofía in ihr Smartphone. Sie fühlte sich wie eine Spionin in geheimer Mission. In die Hocke geduckt näherte sie sich dem Treppengeländer. Aus dem Wohnzimmer waren noch immer gedämpft die Geräusche eines Horrorfilms zu vernehmen. Eine Menge Geschrei, gemischt mit dem Sound einer Kettensäge. Barry und Mamá schauten scheinbar das richtig gute Zeug an. 

“Ich glaube, die Luft ist rein.” sprach sie dann gedämpft. Sie hielt das Telefon so fest an ihr Ohr gepresst, wie sie nur konnte. 

“Sofía, ist das echt nötig?”, flüsterte Jake am anderen Ende der Leitung. “Es wäre viel weniger riskant wenn du dich einfach so raus schleichst.“

“Nicht ohne mein Kostüm!”, zischte Sofía. “Du weißt genau…”

“Wie lange du gebraucht hast, um dich dafür zu entscheiden und die passenden Accessoires rauszusuchen, ja ja“, erwiderte Jake gedämpft. “Du weißt trotzdem, dass ich hier buchstäblich meinen Arsch für dich riskiere?! Deinen Beschreibungen nach ist mit diesem Barry nicht zu spaßen.”

“Eigentlich riskiere ich vor allem meinen eigenen”, erklärte Sofía und spürte, wie sie allein bei dem Gedanken, von Barry Ärger zu bekommen, schauderte. “Okay, ich seh von hier aus den Hintereingang. Du kannst reinkommen.”

“Also gut… puh.” Sie hörte Jake noch einige Male durchatmen und verkniff sich gerade so ein ‘Mach schon’, da sah sie endlich aus der Entfernung, wie sich behutsam, ganz behutsam die Tür öffnete. Jake trug logischerweise noch immer sein Kostüm. Das machte das Ganze unheimlicher, als würde ein Killerclown sich im Dunkeln in ihr Haus schleichen. 

“Ein bisschen wie The Purge”, fand sie.

Jake sah zu ihr hinauf und bedeutete ihr mit dem Finger an der Lippe, leise zu sein.

“Spielverderber”, flüsterte sie in ihr Telefon. “Na schön, jetzt zur Essecke in der Küche. Ich wette, das Kostüm liegt da noch.”

Mehr als einen zustimmenden Laut bekam sie nicht von ihm, während er aus ihrem Sichtfeld verschwand. Es dauerte nicht lange, bis Jake zurückkam, Er wedelte triumphierend mit einem Stofffetzen.

“Genial! Ich komme zu dir!” Sie drückte den Anruf weg und schlich sich dann das Treppengeländer entlang zur obersten Stufe. Es schien noch immer nicht Besonderes zu passieren. Barry und ihre Mutter schienen ganz gut abgelenkt zu sein. Urgh. Widerlicher Gedanke! 

Jake winkte sie nun schon eine Spur ungeduldiger heran und sie nickte, begann Stufe für Stufe die Treppe herunter zu gehen. Dabei versuchte sie bei jedem Schritt die Treppe möglichst wenig zum Quietschen zu bringen. Sie traute sich kaum zu atmen. Ein Glück, dass die Gefahr zumindest nur von unten bestand, denn Mirabella war etwa vor einer Stunde zu ihrer Freundin aufgebrochen. Für ihren Weg nach unten brauchte sie ewig, denn jedes Knacken, jedes noch so kleine Geräusch ließ sie ängstlich inne halten und verharren. Aber endlich schaffte sie es.

Unten angekommen nahm sie kurz das Kostüm in Augenschein. Alles schien da zu sein, also nickte sie Jake zu und dieser öffnete die Tür behutsam. Auch das dauerte ihrem Gefühl nach so unglaublich lange, dass sie kaum noch Luft bekam, so sehr bemühte sie sich, still zu bleiben. Schließlich schlüpfte er hinaus und sie hinterher, versuchte ebenfalls vorsichtig, die Tür zu schließen, doch im letzten Moment rutschte ihr die kalte Klinke aus der Hand und es gab ein geräuschvolles, metallenes Schnappen. 

„Scheiße!“ , fluchte sie leise. Jake packte sie am Arm und zog sie mit sich, ging mit ihr hinter der großen Eiche, die mitten in ihrem Garten stand, in Deckung. 

Sie beobachteten das Haus, machten jedoch hinter dem Wohnzimmerfenster keine Bewegung aus.

„Scheinbar nochmal Glück gehabt, S.“, flüsterte Jake ihr zu. 

„Na komm, lass uns abhauen!“, erwiderte sie und rannte nach einem letzten Blick zur Rückversicherung zu dem kleinen Geräteschuppen. Hinter diesem ließ sie sich mit Räuberleiter von Jake über den Zaun heben. Kurz darauf kletterte auch er hinterher. 

Schwer atmend sahen sich beide an und kurz war da der Impuls in ihr, ihn zu sich hin zu ziehen und zu küssen. Zum Glück kam sie noch kurz zuvor zur Vernunft. Sie hatte eindeutig zu viele Filme gesehen. 

„Alles klar, dann los, mein Wagen steht gleich dort vorne. Kannst dich auf dem Weg umziehen.“ 

Sofía zögerte kurz, widersprach aber nicht und folgte ihm. Sie hatte sich schon zigmal vor ihm umgezogen, warum sollte sie sich plötzlich anstellen? Damit würde sie ja nur zeigen, dass sie ihn seit dem Kuss mit anderen Augen sah. 

Die Fahrt zu Dylans Party war nicht weit und so musste Sofía sich ganz schön abmühen, in dem engen Auto in die Klamotten zu kommen und alles dazu zu bringen, an Ort und Stelle zu sitzen. Das Ganze wurde dadurch verkompliziert, dass sie mit allen Mitteln versuchte, ihren versohlten Hintern vor Jake zu verbergen. Gerade beim Hose ausziehen war das ein absolut wahnwitziges Verfangen.

Sie zog gerade ihren Lippenstift nach, als Jake vor dem Haus, aus dem schon laute Musik drang, Halt machte. Sie lächelte ihm entgegen.

„Also los, ich bin bereit für jede Schandtat.“  

„Klingt gut, S.“ Er half ihr aus dem Wagen und sah sie dann wieder auf diese Art und Weise an, die sich komplett ungewohnt anfühlte. Sie spürte, dass ihr Gesicht heiß wurde.

“Na los”, nuschelte sie. “Gehen wir.”

Vor Ort war die Party schon in vollem Gange. Dylans Eltern, die ihrer Mamá am Telefon vorhin wohl noch Auskunft gegeben hatten, waren nun weit und breit nirgends mehr zu sehen. Stattdessen hatte jemand ein Bierfass angestochen und sowieso waren alle mit diesen roten Plastikbechern in der Hand unterwegs, von denen man nicht wusste, was sie enthielten. Es war wirklich voll, was sie daran merkte, dass sie selbst mit ihren vergleichsweise kleinen Flügeln ständig angerempelt wurde. Dass Jake den Arm um sie legte, als er das bemerkte, machte das Ganze etwas besser.

Sofía war schon öfter auf Parties gewesen, das schon, aber auf keiner so vollen, lauten und hemmungslosen. “Willst du was trinken?”, fragte Jake an ihr Ohr und sie schüttelte den Kopf. Zwar hatte sie ihre Zimmertür abgeschlossen, Musik laufen lassen und sogar ihre Decke obligatorisch so hindrapiert, dass es aussah, als würde sie darunter liegen, aber das Restrisiko erwischt zu werden, konnte sie einfach nicht komplett ausblenden. 

Wenn Barry und Mamá rausfinden würden, dass sie abgehauen war, wäre die Hölle los. Aber wenn sie dann noch Alkohol an ihr riechen würden… das Ausmaß an Strafe wollte sie sich nicht mal in ihren kühnsten Träumen ausmalen. 

“Alles okay?”, fragte Jake, er hatte wohl ihr besorgtes Gesicht bemerkt. Seit wann war der denn so fürsorglich?

“Ja doch”, erwiderte sie und nahm seinen Arm von der Schulter, bevor das alles hier zu rührselig wurde. “Hier sind auch überhaupt keine heißen Typen, oder?”, fügte sie dann noch rasch hinzu.

“Keine Ahnung. Kann ich nicht beurteilen”, erwiderte Jake direkt etwas mürrisch. 

“Ach, da vorne ist Dylan! Heey!” Sie hob den Arm und winkte wild in dessen Richtung. Er grinste und kämpfte sich in raschem Tempo zu ihr durch. 

Dylan blieb vor ihr stehen, musterte sie und tat, als wäre er vollkommen erstaunt. “Sofía! Du siehst ja zum Anbeißen aus, alle Achtung!”

“Wieso so überrascht? Ich sehe immer gut aus”, erwiderte diese gespielt cool. 

“Klar”, sagte Dylan. “Aber ich hab eigentlich nicht erwartet, dich heute noch zu Gesicht zu bekommen. Meine Mom hat gesagt, sie hat mit deiner telefoniert und du hast wohl Tammy als Ausrede benutzt, um herzukommen oder so? Hättest mich fragen sollen, dann hätt ich dich warnen können, dass die nicht da ist. Seit wann ist das eigentlich n Problem, dass du mit Jungs abhängst? Haben sie dich beim Fummeln erwischt?” 

“Nein”, erwiderte Sofía unbehaglich. “Es ist der neue Freund von meiner Mom…”

“Der Dad von Louise? Hast du sie mal wieder gesehn?” 

Sofía rollte mit den Augen. Auf einmal war er Feuer und Flamme, ja? 

“Ja, wir hängen jetzt ab und zu zwangsweise ab, wenn unsere Eltern was zusammen machen.”

„Cool, sag ihr, sie soll sich melden.“ Und mit diesen unverschämten Worten ließ er sie auch schon stehen. Sie funkelte ihm missmutig hinterher.

„Was haben die nur alle mit Louise?“, fragte sie sich laut. „Die ist doch nichts Besonderes.“ 

„Der Reiz des Verbotenen“, erklärte Jake neben ihr. „An sie kommt man verdammt schwer dran. Und das weckt den Jagdinstinkt der Jungs. Außerdem hat mir Dylan gesteckt, dass du ihm zu arrogant bist.“

„Arrogant?! Ist ja wohl nicht sein Ernst!“ Kampflustig sah sie sich nach Dylan um, weit konnte er ja noch nicht sein.

„S.! Du willst jetzt doch wohl keinen Stress anfangen!“ Jake hielt sie am Arm fest, noch bevor sie losstürmen konnte. „Denk nach, das ist seine Party!“

„Ist mir egal! Lass mich los, dem werd ich ein paar Takte erzählen!“ Sie wand sich aus Jakes Griff, während dieser noch immer erfolglos versuchte, auf sie einzureden. 

Kaum, dass sie ihn abgeschüttelt hatte, stürmte sie los. Sie fühlte sich bloßgestellt. Nicht nur, dass Dylan auf Louise und nicht auf sie stand, er redete auch noch hinter ihrem Rücken über sie?! Was bildete der sich überhaupt ein, dass sie auf ihn stehen würde? Ihre Augen durchkämmten die Umgebung, als sie plötzlich am Arm gepackt wurde.

“Sofía!” Sie sah in das niedliche Gesicht ihrer Klassenkameradin Chelsey. Sie war als Harley Quinn verkleidet. Was für ein dämliches Klischee. 

“Wie düster guckst du denn, hm? Na komm, wir brauchen noch ein süßes Kostüm in der Runde.” Mit diesen Worten zog Chelsea sie mit sich. Weil Sofía sich geschmeichelt fühlte und das mit Dylan vielleicht sowieso warten konnte, folgte sie ihr. 

Mitten im Wohnzimmer, direkt neben den Boxen, war bereits einiges los, viele Mädchen und ein paar vereinzelte Jungs tanzten ausgelassen. Chelsea schnappte sie sich und tanzte sie direkt an. Sofía brauchte einen Moment, um reinzukommen – zumal sie im Gegensatz zu den meisten anderen hier die einzige Nüchterne zu sein schien. Doch dann plötzlich spielte einer ihrer Lieblingssongs an und sie rief „Yes!“ aus und begann mitzusingen. Die Mädels um sie herum stimmten ein und nur Sekunden später tanzte sie Körper an Körper mit Chelsea. Allmählich wurde ihre Laune wieder besser. 

Die nächsten Songs waren genau nach ihrem Geschmack und so hüpfte sie, schwang die Hüften, sang lauthals mit und genoss einfach die großartige Zeit, die sie mit den Mädels hatte. 

Jake tauchte am Rand der Tanzfläche auf und sie lächelte, zwinkerte ihm zu. 

„Aber hallo, wie cool sieht der denn aus!“, rief Chelsea an ihr Ohr. „Mit dem muss ich nachher aber unbedingt Fotos machen.“ 

„Das ist Jake!“, erklärte Sofía glatt empört. Die sollte bloß nicht auf die Idee kommen, sich an ihn zu kleben, nur weil ihre Kostüme zusammenpassten.

„Echt jetzt? Wirkt gleich ganz anders“, befand Chelsea begeistert.

„Sieht doch genau so behämmert aus wie sonst auch“, zischte Sofía verärgert. Das schien Chelsea aber nicht zu hören, sie grinste dümmlich in Jakes Richtung und tanzte dabei weiter auf der Stelle. Sofía kochte innerlich und spielte mit dem Gedanken, dieser Pute die Extensions aus den Haaren zu reißen. Doch Chelsea tanzte sie wieder an, extra flirty, als wollte sie wirklich alle Blicke auf sich ziehen. Sofía hatte zwar keine Lust darauf, da sie die Stimmung aber nicht dämpfen wollte, machte sie das Spielchen eben mit. 

Bis ihr Blick am Türbogen hängen blieb, der ins Wohnzimmer führte.

Ach.du.Scheiße. 

Das Herz rutschte ihr in die Hose und ihr Magen drehte sich einmal komplett um. 

Dort stand Barry.

Für eine Sekunde kam ihr der Gedanke, so schnell es ging das Weite zu suchen, doch zu ihrem Pech trafen sich just in diesem Moment ihre Blicke. Die Zeit verging wie im Zeitlupentempo, als der verärgerte Ausdruck in seinem Gesicht sich in echten Zorn umwandelte. Er öffnete seinen Mund und brüllte „Sofía!“ derart lautstark, dass sie es selbst auf den Abstand hin deutlich hören konnte.

Klug wäre es gewesen, jede Szene zu vermeiden, indem sie zu ihm hin eilte und um Verzeihung bat. Aber das konnte sie nicht, ihr Stolz ließ es nicht zu. Stattdessen drehte sie sich auf dem Absatz um und suchte panisch das Weite. 

„Bleib gefälligst stehen!“, hörte sie ihn grollen. Viel zu nah. Verdammt. Sie quetschte sich ungeachtet der empörten Ausrufe durch die Menschenmenge, landete schließlich in der Küche und duckte sich dort hinter die Theke.

„Sofía?“, fragte Paul, der an die Theke gelehnt stand, verwirrt. 

„Shh!“, machte sie verzweifelt, da spürte sie schon, wie eine feste Hand sie packte und nach oben zog. Sie sah direkt in Barrys wutverzerrtes Gesicht. Seine Phantom-Maske trug er nicht mehr, dafür noch den schwarzen Anzug und das Kostüm, was ihn wie den Schurken aus einem viktorianischen Stück aussehen ließ – abgesehen vielleicht vom Vollbart. Diese Gedanken waren allerdings ein billiges Ablenkungsmanöver von ihrer aufsteigenden Angst. Ihr Herz klopfte so stark, dass sie das Gefühl hatte, es müsste ihr gleich aus der Brust springen. Sie starrte ihn an wie ein Reh die Scheinwerfer des auf sich zu rasenden Wagens. 

“Du bist wirklich unglaublich, weißt du das?!”, knurrte Barry. “Sowas Dreistes wie du ist mir echt noch nie untergekommen.” Das klang verärgert, aber nicht ganz so bedrohlich, wie sie es eigentlich erwartet hatte. Sie atmete glatt schon ein wenig durch, als er sie am Arm hinter sich her in Richtung Ausgang schleifte. 

Auf dem Weg nach draußen trafen sich Jakes und ihr Blick, sie zuckte nur mit den Schultern, doch er setzte sich sogleich in Bewegung und holte sie beide ein. Das war garantiert eine miese Idee.

“Ähm… Hallo, Mr… Barry”, stotterte Jake. 

Dieser warf ihm einen Seitenblick zu. “Patton”, erklärte er, ohne langsamer zu werden. 

Sofía sah Jake an und schüttelte eindringlich den Kopf. Keine Ahnung, was er damit bezweckte, aber es war echt besser, wenn er sich raushielt, bevor Barry ihn auf dem Kieker hatte. Doch zu ihrem Elend redete er unbeirrt weiter.

“Mr. Patton, Sir. Sofía ist eine gute Freundin von mir. Ich bin Jake. Jake Davis. Wir sind Nachbarn. Und Freunde.”

“Hast du schon gesagt. Was willst du, Junge?” Inzwischen hatten sie die Eingangstür erreicht, Barry stieß sie auf und trat hinaus, Jake fing sie ab und schlüpfte hindurch, um ihnen zu folgen. 

“Ich wollte nur, dass sie wissen, dass das null Sofías Idee war. Sie wollte zuhause bleiben. Ich hab sie überredet, abzuhauen.”

“Jake!”, rief Sofía aus. Wie dämlich war er bitte?! So verscherzte er sich nur in jeder Hinsicht, dass sie sich weiterhin offiziell sehen konnten. “Was zum Teufel…”

“Ist schon gut”, erwiderte Barry und blieb endlich stehen, musterte Jake eindringlich. Irgendwie  wirken für Sofía die Kostümierungen gerade unglaublich lächerlich und fehl am Platz. “Ich kenn die Kleine jetzt auch schon ganz gut. Ich weiß, wenn was auf ihren Mist gewachsen ist. Und diese dämliche Aktion hier trägt sowas von ihre Handschrift.

“Hey!”, protestierte Sofía. “Was soll das denn heißen!” 

“Du bist jetzt besser mal ganz leise, Prinzessin! Ab ins Auto mit dir!” Er gab ihr einen herzhaften Schubser und sie stolperte in Richtung von Barrys Jeep. 

Weil Barry vor Jake stehen blieb, konnte sie es sich allerdings nicht verkneifen, neugierig zu lauschen. 

“Maria hält eine Menge von dir, weißt du. Verscherz es dir besser nicht.” Mit diesem Ratschlag machte Barry auf dem Absatz kehrt und Sofía beeilte sich, in den Wagen zu steigen. 

Erst als Barry den Motor startete, wurde ihr so richtig bewusst, was da eben passiert war. Sie war vor all ihren Freunden von diesem bärtigen, alten Kerl von der Party geschleift worden. Ganz toll. Da würden die Anderen noch in Wochen Witze drüber reißen. 

“Schnall dich an!”, blaffte Barry und sie tat es prompt, aber augenrollend. 

“Pass bloß auf, wie du dich aufführst! Du weißt, dass du jetzt einen Haufen Ärger am Hals hast!”

„Ja, weiß ich schon“, murmelte Sofía. 

„Du hast keine Ahnung, was deine Mom sich für Sorgen wegen dir macht, oder? Die Konsequenzen sind dir egal. Für dich ist am Allerwichtigsten, dass du deinen Spaß hast.“ 

Sie spielte schweigend an ihren Fingernägeln herum. Da konnte sie nicht widersprechen. 

„Sie war außer sich, so hab ich sie noch nie erlebt. Wenn’s nach ihr geht, setzt du für den Rest des Jahres keinen Fuß mehr vor die Tür.“

Sofía sah ihn groß an. Das klang echt ernst. „Weiß sie denn, dass ich auf der Party war?“, fragte sie kleinlaut.

Barry nickte. „Hab sie gleich angerufen, als ich dich durchs Fenster hab tanzen sehen. Sie soll sich ja nicht noch mehr Sorgen um dich machen als sowieso schon.“ 

„Und sie… sie ist bestimmt komplett ausgetickt“, murmelte Sofía und schauderte innerlich. 

„Da kannst du aber drauf wetten! Ist schon ne andere Stufe von dreist, wenn man dich für was bestraft und du ziehst ne Stunde später direkt wieder los. Musste ihr versprechen, dass ich ernst mit dir mache, damit du’s dir diesmal auch wirklich einprägst“ 

Sofía rutschte unbehaglich auf dem Beifahrersitz herum. Die Strafe von ihrer Mamá tat nicht mehr wirklich weh, das stimmte schon. Aber Barry… der würde wirklich dafür sorgen, dass sie es nicht so schnell vergaß. Bei dem Gedanken wurde ihr ganz komisch. 

Andererseits erklärte Barry ihr das eher voller grimmiger Gewissheit als echter Wut und das fühlte sich absurderweise… weniger bedrohlich an als ihre herumschreiende Mutter sonst. Hätte die sie von der Party geholt… sie hätte ihr vor allen Beteiligten eine riesige Szene gemacht. Zum ersten Mal fühlte es sich gerade sicherer an, dass er da war, als dass sie alleine da durch musste. Barrys nächster Satz bestätigte ihren Gedankengang.

„Konnte sie mit dem Hausarrest bis zu Thanksgiving runterhandeln. Aber wenn du bis dahin nochmal Mist baust, werd ich dir nicht mehr helfen, Kleines!“ 

Sie sah ihn groß an. Vier Wochen Hausarrest waren eine Menge, aber so viel besser als auch Weihnachten und Silvester komplett daheim festzusitzen. 

„Wirklich?“, murmelte sie überrascht. Normalerweise ließ sich ihre Mamá nicht erweichen, wenn sie sich so etwas in den Kopf setzte. 

„Ich mag solche Strafen nicht sonderlich. Aber du hast dir echt Einiges geleistet und wenn man dir nicht vertrauen kann, hast du’s leider nicht besser verdient.“ Das sagte er fast schon entschuldigend, als hätte er ihr den Arrest am liebsten ganz ersparen wollen. 

Sofía biss sich auf die Unterlippe. 

„Das hättest du nicht für mich machen müssen“, stellte sie fest. „Auch das mit Jake nicht.“ 

„Versteh das bloß nicht falsch. Ich werd Maria nicht für dich in den Rücken fallen. Will nur, dass es gerecht zugeht.“ 

Sofía nickte nachdenklich. 

„Sag mal… das Mädchen, mit dem du da getanzt hast“, setzte Barry nach einem Moment an. „Machst du sowas öfter?“ 

Sie sah überrascht zu ihm herüber. Wie kam er denn jetzt ausgerechnet darauf? Sollte das die nächste Standpauke werden?

„Was meinst du? Ist mit Frauen tanzen dir zu sündig und unchristlich oder was?“ 

„Hey! Nicht in dem Ton!“, mahnte Barry. „Wollte dir nur sagen, dass mich sowas nicht stören würde. Und du mit mir oder den Mädchen drüber reden kannst.“ 

Sie blinzelte. Ähm… 

„Moment, denkst du jetzt nur wegen dem bisschen Tanzen, ich wär vom anderen Ufer?“ Das Gespräch wurde ja immer absurder. „Barry, das machen auf Parties alle.“ 

Er zuckte mit den Schultern. „Wollte nur, dass du das weißt.“ 

Sie schwieg, wieder ein bisschen baff. Irgendwie war er ganz anders als sie anfangs gedacht hatte. 

Als er schließlich vor ihre Haustür fuhr und anhielt, sah er sie noch einmal eindringlich an. 

„Sobald wir da drin sind, will ich kein einziges Widerwort von dir hören. Du entschuldigst dich bei deiner Mutter und nimmst alles an, was sie dir zu sagen hat. Ich will mich nicht umsonst für dich eingesetzt haben. Verstanden?“ 

Sofía sah ihn an und obwohl ihr bei dem Gedanken gleich wieder ganz komisch wurde, nickte sie. Was hatte sie auch für eine Wahl?

Barry ging also voran in Richtung Haus und noch bevor er die Türklingel betätigte, riss ihre Mutter die Tür auf.

“Sofía! ¡Eres increible! ¿Sabes lo que me preocupé? Pero no te importa. ¡No te importa nada!”, schrie sie ihr entgegen. Barry, der natürlich kein Wort verstanden hatte, legte die Hand auf Mamás Schulter und murmelte etwas an ihr Ohr. Das schien sie zumindest minimal zu beschwichtigen. 

“Dann komm rein, mi hija ingrata”, zischte sie. Sofía rollte mit den Augen. “Undankbare Tochter”. So nannte sie sie nur, wenn sie besonders enttäuscht von ihr war. Sofía hasste das. 

“Rollst du nicht auch noch mit den Augen! Oh ich werde dich…” 

Barry hielt ihre Mutter zwar zurück, sah Sofía aber dennoch strafend an.

“Was hatten wir besprochen, Sofía?!”

“Sie muss ja nicht gleich so gemein werden”, protestierte Sofía. “Du weißt ja nicht, was sie mir gerade alles an den Kopf wirft.” 

“Oh dass du undankbar und nur auf dich fixiert bist, weiß Barry schon längst!”, schoss ihre Mutter nun zurück. “Sieh dir diese Göre an. Sie widersetzt sich dermaßen meinen Regeln und hat jetzt immer noch ein loses Mundwerk! Du stiehlst, schleichst dich davon, verschleierst es, wie eine Kriminelle!”

“Was hältst du davon, wenn ich mit ihr nach nebenan gehe und mich darum kümmere?”, schlug Barry vor. Sofía sah überrascht dabei zu, wie die Gesichtszüge ihrer Mutter gleich etwas weicher wurden.

“Also gut. Danke dir.” Sie küsste Barrys Wange und er lächelte und nickte, dann drehte er sich zu Sofía um.

“Na los, beweg dich”, trieb er sie an und gab ihr einen motivierenden Klaps, der sie sowohl beschämte als auch einen Vorgeschmack auf das Kommende gab. Sie schluckte und lief mit ihm.

“Wieso bist du so verdammt unverbesserlich!”, fuhr er sie an, kaum, dass sie alleine waren. “Was willst du, dich mit deiner Mutter bis zur Besinnungslosigkeit anschreien? Bringt doch keinen weiter.” 

“Ist doch nicht allein meine Schuld”, murmelte Sofía und verschränkte die Arme vor der Brust. 

“Oh, tu nicht so unschuldig, du weißt ganz genau, wie du sie provozierst und lässt es trotzdem nicht bleiben. Aber keine Angst, ich sorg schon dafür, dass du dein Mundwerk in den Griff bekommst.” Barry schnürte das Cape auf und legte es beiseite, dann knöpfte er seine Hemdsärmel auf und rollte sie nach oben. Ihr Herz begann gleich schneller zu schlagen. Er hatte Recht, das machte sie wirklich kleinlauter. 

Barry schob den Stuhl ein Stück vom Küchentisch weg und platzierte ihn in der Mitte des Raumes, dann nahm er darauf Platz und winkte sie heran. Zögerlich näherte Sofía sich ihm und blieb vor ihm stehen. Selbst im Sitzen konnte er ihr noch bequem in die Augen sehen. 

“Na los, du bist echt überfällig.” Er klopfte auf seinen Schoß. Sie konnte nicht fassen, dass er von ihr verlangte, sich freiwillig in die Position zu begeben. Aber womöglich weniger peinlich als wenn er sie überlegte wie ein kleines Kind. Also kam sie seiner Forderung ungeschickt nach. 

Barry packte sie sich sogleich und schob ihr den Rock nach oben. “Unverschämt, wie freizügig du rumrennst!”, fand er “Der Fummel überlässt ja nichts der Phantasie!” Er packte sie sich und sie stellte fest, dass sie durch die Position in der Luft hing, Beine und Arme baumelten frei. 

Sofía kniff die Augen zu. Für heute hatte sie wirklich genug Moralpredigten gehört, Alles, was sie wollte, war das hinter sich zu bringen. Er ließ sich nicht lange bitten und klatschte mit seiner großen Hand mit voller Wucht auf ihre beiden Backen. Sie gab einen undefinierbaren Laut von sich. Noch bevor sie das Gefühl verarbeiten konnte, setzte er den nächsten Schlag hinterher. So geriet er langsam in Fahrt. Sie fluchte innerlich und bäumte sich auf, krallte sich mit den Fingern in sein Hosenbein. So schlimm hatte sie das aber nicht in Erinnerung gehabt! Ihr Hintern schien schon jetzt in Flammen zu stehen. Die Strafe von zuvor war zwar schon verklungen gewesen, doch irgendwie hatte sie das Gefühl, sie spielte keine unerhebliche Rolle dabei, dass sich das hier von Anfang an unglaublich schlimm anfühlte.  

Unter seinen unbeirrten Klatschen schwollen ihre Schmerzlaute immer mehr an. Barry schien richtig in Fahrt zu kommen, rechts, links, mittig, verpasste er ihr eine Tracht Prügel, die sich gewaschen hatte. Endlich besaß er die Gnade, eine Pause einzulegen, doch scheinbar nur, um ihr einen Vortrag zu halten. 

“Deine Mutter war vielleicht aufgebracht, aber sie hatte Recht. Was hast du dir gedacht? Dieses Kostüm zu stehlen und dich gegen das ausdrückliche Verbot aus dem Haus zu schleichen! Hast du geglaubt, wir merken das nicht?”

“Habe es gehofft”, murmelte Sofía. “Außerdem ist es kein Diebstahl, wenn es mein eigenes Kostüm ist.”

Barry packte an ihre Schulter und drehte sie ein Stück, sodass sie ihn ansehen musste. “Dir juckt echt das Fell, Kleines. Aber ich kümmer mich da schon drum.”

Und mit diesen Worten setzte er seine Strafe konsequent fort. Sofort bereute Sofía ihre Widerworte gründlich.

“Auauau…. nein, tut es nicht, tut es nicht! Es tut mir ja leid!”, versicherte sie, nicht zuletzt, weil ihr Hinterteil höllisch glühte. 

“Tja, Gelegenheit verschenkt!”, fand Barry und gab ihr mit der konsequent fortgesetzten Strafe eine Menge Gelegenheit zur Reue. Seine Hiebe fuhren mit einem lauten, hellen Klatschen auf ihre schon jetzt arg strapazierte Haut hernieder. So laut sie waren, so weh taten sie auch. Sofías Körper geriet immer mehr in Bewegung, sie strampelte und zappelte, hätte er sie nicht so konsequent mit dem linken Arm wie in einem Schwitzkasten an seinen Körper gedrückt, wäre sie wohl schon längst von seinem Schoß gerutscht. 

Endlich, eine weitere Pause.

“Eine Sache noch, hast du getrunken?”

Sofía schüttelte vehement den Kopf. “Hab ich nicht!”, versicherte sie, das tiefe Elend in der Stimme. “Wirklich nicht.” 

“Na, immerhin etwas”, fand Barry. Zu ihrem Entsetzen spürte sie, wie seine Finger unter ihr Höschen glitten. 

“Bitte nicht! Das ist doch genug”, flehte sie. Unbeirrt riss er ihr den Slip zu den Kniekehlen herunter und gab ihr gleich was auf den Nackten.

“Das entscheide immer noch ich, kapiert?”

Verzweifelt vergrub Sofía ihre Hände erneut in seinem Hosenstoff und kniff die Augen zu. Die Luft fühlte sich kühl und ihre Backen unerträglich heiß an. Barry rückte sie zurecht und setzte seine Strafe fort, gnadenlos und kein bisschen sanfter als zuvor. Wie schlimm das brannte! 

“Außerdem glaub mal nicht, dass du so billig davonkommst, wenn man dich gleich zweimal an nem Abend bestrafen muss. Hiervon kannst du mal deinen Enkeln noch n Lied singen.” 

Dieses Versprechen ließ Sofías Puls rasen. Sie wollte sich gar nicht vorstellen, dass das hier erst der Anfang war. 

Barry schien seine Ankündigung sehr ernst zu nehmen. Unbeirrt versohlte er sie nach Strich und Faden, egal wie viel sie sich wandte oder bettelte. Es schien eine Ewigkeit zu dauern und sie hatte keine Ahnung, wie er es schaffte, dabei kein bisschen nachzulassen. Es fühlte sich an, als würde er wieder und wieder alles an Wucht einsetzen, mit der er seine flache Hand auf ihre blanke Haut schmetterte. Vielleicht war sie auch schon so empfindlich geworden, dass es sich nur danach anfühlte. 

Endlich ließ er locker. Sofort sprang sie von seinem Schoß auf. Durch einen Tränenschleier sah sie in sein grimmiges Gesicht.

“Hab ich was von Aufstehen gesagt?” 

“Bitte… es ist doch genug!”, flehte sie und tippelte dabei auf der Stelle, knetete ihre höllisch brennenden Backen mit den Fingern. 

“Du hast Glück, ich bin fertig mit dir. Für heute.”

“Für heute?”, wiederholte sie ungläubig. 

“Mit sowas wie nem Kochlöffel mach ich bei dir gar nicht weiter. Aber ich hab mein Paddle nicht hier.”

Sie sah ihn mit großen Augen an.

“Keine Angst, bekommst es erst zu schmecken, wenn wir uns nächstes Mal sehn. Und dann noch einmal an Thanksgiving, zur Erinnerung, auch brav zu bleiben. Wenn du dich zwischendrin daneben benimmst, können wir da natürlich auch beliebig nacharbeiten.” 

Sofía schniefte geräuschvoll. Ihr war gerade nicht nach Widersprechen zumute. 

“Und jetzt, du weißt, was zu tun ist, huh?”

“Mich bei Mamá entschuldigen”, nuschelte Sofía.

“Ohne Wenn und Aber. Und danach geht’s für dich in dein Zimmer, zum Arrest.”

“Ja, okay”, murmelte Sofía und machte Anstalten, ihr Höschen hochzuziehen.

“Zieh es aus. Deine Mutter soll sehen, dass du deine gerechte Strafe auch wirklich bekommen hast.”

Sofía gefiel das gar nicht, aber sie schluckte es herunter, stieg aus ihrem Höschen und trottete dann eben unangenehmerweise halb unbekleidet herüber zu ihrer Mutter. Sie hasste deren selbstzufriedenes Gesicht, während sie sich mit gesenktem Kopf entschuldigte. 

Doch plötzlich schnappte Mamá sie und drückte sie fest an sich. “Dass du mir immer so viel Kummer bereiten musst!”, sprach sie tief seufzend. “So etwas machst du mir nie wieder, verstanden?”

Sofía nickte und das sogar aufrichtig. Irgendwo verstand sie ja, dass das eine dumme Aktion gewesen war. 

Nachdem ihre Mutter den Hausarrest nochmal offiziell ausgesprochen, ihren roten Hintern inspiziert und das anstehende Paddling versprochen hatte, schickte sie sie mit einem Klaps und ein paar letzten Worten der Ermahnung nach oben. Sofía tapste mit schmerzverzerrtem Gesicht die Treppen hinauf. Wenigstens war ihre Schwester nicht da, um schadenfroh zu sein oder sie sonst wie zu nerven.

Vorsichtig legte sie sich mit dem Bauch zuerst auf das Bett und stieß einen tiefen Seufzer aus. Sie hätte mit ihrem noch nicht so schlimm versohlten Arsch echt zuhause bleiben sollen. Jetzt hatte sie die Bescherung. Vorsichtig tastete sie ihren arg schmerzenden Hintern ab und bemitleidete sich ein bisschen selbst.

Dann erst griff sie zu ihrem Telefon und wählte Jakes Namen aus. Zumindest hob er prompt ab.

“Heeey… mann, du kannst dir ja denken, wie mies das Ganze ausgegangen ist, was?” Wenigstens war er ein guter Zuhörer und ließ sie ausgiebig über ihre schon dagewesenen und noch kommenden Strapazen jammern. Dass sie zumindest reden konnten, würde den langen Hausarrest ein bisschen weniger beschissen machen. 

23 Kommentare zu „Halloween Part 2 (Truckstop Part 5)

  1. Schöne Fortsetzung!
    Für mich steht dieses Mal die Fortentwicklung der Einzelnen Persönlichkeiten im Vordergrund, die
    Erziehung spielt dieses Mal nur eine
    Nebenrolle.
    Insbesondere bei Barry, bei dem deutlich wird, dass er der Mutter sehr
    zugetan ist und er sich um die Tochter
    Große Sorgen macht.
    Auch Jake gefällt mir gut, der Verantwortung für etwas übernehmen will, bei dem seine Schuld überschaubar ist. Jedenfalls ist er sehr
    solidarisch zu Sofie. Warum in aller Welt verhält sich diese so abweisend zu
    Jake?
    Und Sofie hat ihre Tracht redlich verdient. Was für eine in jeder
    Beziehung oberflächliche Person
    Freue mich schon auf die Fortsetzung
    der Strafe, die hoffentlich konkret
    geschildert wird. Und die ach so brave
    Jüngere Schwester sollte es endlich erwischen

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    1. Hallo,
      freut mich doch, dass es dir so gut gefallen hat. Und du hast das ganz richtig beschrieben, das Spanking nimmt diesmal nur einen kleinen Teil der Handlung ein.
      Und schön, dass dir auch Barry und Jake als Charaktere gefallen.
      Sei nicht so streng mit Sofia, sie ist ein Teenager und noch absolut überfordert mit ihren Gefühlen. Außerdem sind das zwischen Jake und ihr eher harmlose Neckereien. Und man darf nicht vergessen, dass er jetzt vielleicht ritterlich war, zuvor aber als Gegenzug für seine Hilfe ihre Brüste sehen wollte. Sie hat also auch ihre Erfahrungen mit ihm gemacht 😉

      Und eine Fortsetzung kommt in jedem Fall

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  2. Ich fand bereits die Party großartig zu lesen. Ah, das ganze Teenager-Drama! Wer mit wem, wer hat über wen geredet, Instant-Eifersucht – so realistisch und gleichzeitig bin ich froh, das lange hinter mir zu haben. 😊

    Auch toll war, zu sehen, wie sich Barry aus Sofías Sicht weiterentwickelt. Vom strengen Lover der Mutter, den sie total ablehnt, zu jemandem, der sie auch mal positiv beeindruckt.

    Die Ankündigung des Paddles macht natürlich Appetit auf die Fortsetzung, was Du sicherlich auch beabsichtigt hast.

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    1. Haha, genau das wollte ich unbedingt darstellen, natürlich eine Menge aufgebauschtes Drama um quasi nichts 😀

      Genau, bisher haben wir Barry ja nur aus Sofías Blickwinkel gesehen und der erste Eindruck war natürlich, dass er streng und gemein ist. Langsam lernt sie ihn etwas besser kennen und merkt, dass er nicht nur eine Seite hat.

      Na klar doch 😉 Auch wenn im nächsten Kapitel wohl erst mal was anderes thematisiert wird.

      Danke für deinen Kommentar und glg

      rbg

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      1. Dieses Mal hatte sie es wirklich redlich verdient. Da hätte es sicherlich auch bei deutlich weniger strengen Zeitgenossen als Barry gehörigen Ärger gegeben.
        Schon krass, dass ein Abend, der so harmlos anfing, nun mit einem zweifach versohlen Hintern, dreieinhalb Wochen Hausarrest und die Aussicht auf zwei Paddlings endet.
        Ich denke auch nicht, dass Barry auch nur einen cm von seinen Ankündigungen abweicht.
        Dem Ende des Hausarrests an Thanksgiving wird sie sicherlich etwas ambivalent entgegensehen.

        Deine Sofia-Reihe hat ein wenig was von einem „coming of age“-Roman… nur eben inklusive Spanking. So etwas hätte ich gerne schon viel früher gelesen. Zum Glück hast Du es jetzt ja geschrieben.

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      2. Ja, das ist wohl wahr, in dem Fall hat Sofía wohl selbst in den Augen der gutmütigsten Person den Bogen überspannt.
        Und dass Barry nicht abweicht, versteht sich von selbst 😉
        Oh definitiv, vor allem wenn sie erst einmal weiß, wie das Paddle sich anfühlt.

        Das stimmt tatsächlich. In dem Fall freue ich mich auch, das geschrieben zu haben. Inspiriert haben mich ganz klassische amerikanische Spankingstories mit strengen Vätern oder Stiefvätern und auch die Comics von Alt_Cor. Im Endeffekt ist jetzt mein eigenes Ding daraus geworden, was mich selbst natürlich freut.

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  3. Super! Danke für die coole Story. Ich finde es richtig süß, dass Barry jetzt irgendwie mehr so eine „Fürsorge“ Rolle einnimmt und Sofia zu verstehen gibt, dass es okay wäre, wenn sie sich eher zu Frauen hingezogen fühlt 😉. Irgendwie verleiht das der Figur Barry mehr tiefe…

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  4. Erst mal gefällt mir die Darstellung von Sofia, weil sie so schöne schwarze Haare hat. 😊

    Und auch sonst war die Geschichte eine tolle Fortsetzung. Dass Barry mal ein bisschen Tiefe bekommen hat, wurde echt Zeit. Zum Beispiel setzt er sich für Sofía gegenüber ihrer Mutter ein, sagt ihr aber auch ganz offen, dass ihr Verhalten unverantwortlich ist. Das zeigt uns, dass er nur bei hartnäckigen Fällen auf so drastische Maßnahmen zurückgreift, ihm seine Töchter oder hier eben Sofía wirklich wichtig sind. Und auch Jake, wie er sich gegenüber Barry für Sofía einsetzt, bringt das Verhältnis der beiden schön weiter.

    Ansonsten kann ich Christian nur zustimmen. Dieser „Coming of Age“ Stil, angereichert mit Spankings, ist eine schöne Abwechslung. Das ganze Teenie Party Drama war auch erschreckend gut getroffen. Und auch, wenn das bei mir wohl noch mal kürzer her ist als bei vielen anderen hier, hat mir das gezeigt, wie wenig ich es vermisse. Schon meinem eigenen Puls zuliebe. 😂

    Die versprochenen Züchtigungen mit dem Paddle kommen dann hoffentlich als Nächstes. Ansonsten warte ich für die Zukunft ja immer noch auf einen Teil, in dem Maribella endlich mal fällig ist. Ihr Image der ach so süßen kleine Schwester, die nie an irgendwas schuld ist, hält schon viel zu lange… Es müsste ja nicht mal von / mit Barry sein, die Geschichte bietet schließlich viele taugliche Figuren.

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    1. Hi, das freut mich natürlich sehr und es war höchste Zeit, dass ihr alle sie zu Gesicht bekommt 🙂

      Richtig, da sagst du bezüglich Barry und seiner Töchter etwas, das auch noch etwas mehr ausgebaut werden wird, das kann ich schon einmal ankündigen.

      Haha…. ja… ich glaube keiner von uns vermisst es, aber dennoch kann es unglaublich Spaß machen, da als Beobachter noch einmal drauf zu schauen. Teenieserien können ja auch ab und an sehr nett sein, auch wenn man aus dem Alter raus ist.

      Ich denke, das alles könnte schon sehr bald in Erfüllung gehen…

      glg 🙂

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  5. Sehr gut gelungen👍 Mir würde es auch gefallen wenn sich sofia und jake etwas näher kommen würden. Aber ohne Zweifel wiedee eine super Story. Kennst du Wednesday die Serie? VLLT könntest du darüber eine Fanfiction schreiben. Würde mich freuen .LG

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  6. Das Timing für so eine Aktion war nun wirklich eher unglücklich. War ja klar, dass die beiden Erwachsenen das eher humorlos sehen.
    Wenn die Gründe für die vorangegangenen Strafen ja eher geringfügig waren – okay, auf der Landstraße war sie etwas patzig und am Strand war sie verständlicherweise eher mies drauf – so darf sie sich diesmal nicht über ihren roten Po beklagen.
    Ich hoffe allerdings auch sehr, dass es am Ende von Teil 6 Mirabella ist, die mit einem roten Po auf dem Bauch liegt.
    Bin auf jeden Fall gespannt!

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    1. Jaa, das hat Sofía ja auch abgesehen und mit diesem Risiko gespielt. Darum hat sie die Strafe wohl mit Zähneknirschen annehmen können.
      Auf dem Highway muss man anmerken, dass sie nicht nur patzig war sondern auch mit dem Handy am Steuer Schlangenlinien gefahren ist, das war eher der Grund für die Strafe. Die Frechheiten haben quasi nur das nötige bisschen Anstoß gegeben.
      Wir werden sehen 🙂

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  7. Ich glaube, wir Leser sind uns einig:
    die strukturelle Peste ist überreif!!
    Wir vertrauen unserer Autorin
    dass sie dies am besten schon in der nächsten Folge herbeiführt.
    Ich wünsche mir eine Konstellation,
    wo Sofia beobachten kann, wie ihre
    Möchtegern gute Schwester endlich,
    endlich so richtig den nackten Hintern
    durchgeprügelt bekommt
    Warten wir es ab

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    1. Hmmm…. gepetzt hat sie ja eigentlich nur einmal. Von der Strafe für Louise und Sofia durch Chris hat sie ihrer Mutter ja nichts erzählt. Dass sie es jetzt ihm Rahmen eines Geschwisterstreits doch macht, ist zwar nicht nett aber ja vielleicht sogar ein Stück weit nachvollziehbar.
      Das Kostüm hat die Sache ja nicht besser gemacht aber Ärger hatte sich ja ohnehin schon angekündigt (wir wollen in der Küche mit Dir sprechen… au weia).
      Allerdings ist sie wirklich eine chronische Nervensäge und allein dafür hätte sie es eigentlich verdient.

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      1. Hey, das stimmt, Sofía war ja auch nicht gerade nett zu ihrer Schwester, das war die Retourkutsche. Zwar weder sehr charmant noch fair aber dennoch, so etwas passiert eben.
        😀 Ich finde es superlustig, dass alle so genervt von Mirabella sind und kann das auch sehr gut nachvollziehen. Allerdings muss man auch bedenken, dass man die Geschichte mit Sofías Brille auf liest. Gut möglich, dass Mirabella mindestens so genervt von ihrer lieben Schwester ist wie umgekehrt.

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  8. Nur ganz kurz: Mir ist aufgefallen, dass Du Barry drei verschiedene Nachnamen gegeben hast. Im ersten Teil heißt er Thompson, in dritten Teil wird Familie Turner empfangen und im fünften Teil heißt er Patton.

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    1. Verdammt, dass Barry vom FBI gesucht wird, ist nun doch aufgeflogen!

      Spaß beiseite… danke vielmals für diesen Hinweis. Ich habe irgendwie danach gesucht, ob er schon einen Nachnamen hatte und es selbst nicht gefunden?! Gut, dass ich es jetzt ändern kann, danke dir

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      1. Gerne…. hoffentlich gelte ich jetzt nicht als notorische Klugscheißerin, aber in Teil 4 schreibst Du, dass Louise sie mit dem Kochlöffel verhauen hat, dabei war es doch Chris

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  9. Nachdem sich Barry und Maria ja näherkommen, könnten Sofia und Mirabeĺla ja die Schule wechseln, und zwar auf die, auf die auch Louise geht. Und zwar zum (wiederholten) Leidwesen diverser beteiligter Hinterteile.
    Allerdings sollten Sofia und Louise als Stiefschwestern zusammenwachsen.

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