45. Die Fronten klären (Der Privatlehrer)

a/n: Da ist es, das lang ersehnte neue Privatlehrerkapitel! Sorry, dass ihr so lange darauf warten musstet. Ab jetzt kommt der Nachschub wieder regelmäßig.

“Einen Moment.” Auch Josephine erhob sich von ihrem Stuhl. “John, können wir das bitte unter vier Augen besprechen?”

Kurz wirkte John, als würde er ihr das ausschlagen wollen, doch er brummte “Na schön” und öffnete die Zwischentür zum Nebenraum. “Entschuldige”, sagte er dann noch einmal in Bridgets Richtung. 

“Wofür? Meine Güte”, sprach Josephine halblaut und ignorierte seinen strafenden Blick, spazierte betont langsam durch die Tür. Auch wenn sie es dabei doch nicht über sich brachte, die Duchess noch einmal anzusehen. 

“Verdammt nochmal, Josephine!”, legte John los, kaum dass er die Tür geschlossen hatte. “Ich habe dich so oft gebeten, dich zu benehmen und was tust du?! Du hast ja nicht einmal eine Stunde durchgehalten!” 

“Ist doch nicht meine Schuld, wenn sie anfängt, über meine Erziehung zu reden. Was geht sie das überhaupt an?! Es ist unverschämt! Ich dachte, eine Duchess weiß, was sich gehört.”

“Herrje, es war eine vielleicht ein wenig neckende Anekdote. Niemand wollte dir etwas Böses.” John ging im Raum auf und ab – es war das Lesezimmer-  und massierte sich die Schläfen.

“Hör zu. Lass uns das wie Erwachsene regeln. Wir gehen jetzt zurück und du entschuldigst dich für deine unglückliche Wortwahl.”

“Na das sind ja mal ganz neue Töne”, erwiderte Josephine, die Arme vor der Brust verschränkend. Sie war ohnehin überrascht, dass er sie nicht auf der Stelle gepackt und verhauen hatte. Nicht, dass sie es darauf angelegt hätte… aber wenn es an einer anderen Frau lag, dass er sich plötzlich so abseits seiner sonstigen Regeln verhielt, stank ihr das gewaltig.

“Ich entschuldige mich, wenn sie es tut”, erklärte sie schnippisch.

Sein Blick wurde dunkler. “Josephine… das ist deine letzte und einzige Chance. Ich bitte dich. Geh in dich und denk darüber nach, ob das gerade wirklich nötig war.”

Sie blickte stattdessen auf ihre Fingernägel. Sie dachte ja gar nicht dran.

“Weißt du, als mein zukünftiger Mann solltest du nun wirklich hinter mir stehen, John. Ich lasse dir freie Hand mit meinem Gutshof, da könnte ich doch etwas mehr Loyalität erwarten.”

John hob eine Braue. “Erstens: Sobald wir heiraten, gehört uns all das hier zu gleichen Teilen, das weißt du schon?” Sie rollte mit den Augen und schwieg. 

“Zweitens: Willst du die Bücher zurück haben und dich wieder selbst um die Buchhaltung kümmern?” 

“Nein”, erwiderte sie halb trotzig, halb kleinlaut.

“Willst du für die Dienerschaft verantwortlich sein, über sie bestimmen, Aufgaben verteilen und Löhne herausgeben?”

“Nein, will ich nicht… ich meine, das ist doch gar nicht der Punkt!” 

“Oh doch, das ist es!” Er trat vor sie und sah sie verärgert an. Wirklich unfair, dass er so viel größer war als sie. “Du bist immer nur die Hausherrin, wenn es dir gerade in den Kram passt.”

Sie schnappte nach Luft. “Das…” 

“Wenn du Verantwortung abgeben willst, musst du auch Macht abgeben. So einfach ist das. Also hör auf, das gegen mich zu verwenden. Ich weiß, dass ich nicht hochwohlgeboren bin wie du…”

“John!”, fiel sie ihm ins Wort und griff an seinen Unterarm. Nun tat es ihr doch ein wenig leid. “Deine Herkunft spielt keine Rolle für mich. Ich liebe dich und ich liebe, wie du Sorge für alles trägst… ich sehe, wieviel Mühe du dir gibst.” Sehr viel mehr als sie sich je gegeben hatte, dachte sie selbstkritisch und atmete dann durch, zwang sich, das zu sagen, was sie hasste, auszusprechen.

“Du hast recht. Das war gerade ungerecht von mir.” Sie sah zu ihm hinauf, ihr Augenaufschlag wischte seine Wut hinweg, dabei konnte sie ihm sogar zusehen. 

“Ist schon in Ordnung.” Er legte seine Hand an ihre Wange und gab ihr einen Kuss, sah sie dann abwartend an.

“Was?”, fragte sie nur.

“Ich warte, was dir zu der Sache mit Bridget einfällt.“

Nun war es wieder an ihr, sich wie ein Aal zu winden. “Mit dieser einen Sache hattest du recht. Allerdings nicht, was Bridget betrifft!” 

John sah sie noch einen ganzen Moment lang an, merkte dann aber wohl, dass er so nicht weiterkam. 

“Also gut, ich sehe schon, der werten Dame juckt mal wieder gehörig das Fell.” Noch bevor sie ein Wort des Widerspruches einlegen konnte, packte er sie am Arm und zog sie zu dem Ohrensessel herüber.

“John!”, quengelte sie. “Muss das sein?!” Doch er drehte sie nur um und schnürte ihr das Kleid auf. “Ich kann dabei doch angezogen bleiben!”, protestierte sie. Zwecklos. Schon hatte er das Rückenteil auseinander gezogen und streifte ihr die Ärmel herunter. Das Kleid fiel zu Boden und er schnappte sie wieder, nahm auf dem Sessel Platz und zog sie über seinen Schoß. Sie machte Anstalten zu zappeln, da gab er ihr gleich einen mahnenden Klaps auf die Unterhose. 

“Dass das jetzt soweit gekommen ist, hast du dir ganz allein zuzuschreiben!”, erklärte John und zog ihr dabei sogleich die Unterhose in die Kniekehlen. 

Josephine murmelte “Blödmann” und er fragte “Wie bitte?”, doch sie wiederholte es besser nicht. Sie konnte wohl froh sein, dass er das nicht gehört hatte. Dennoch hatte sie im nächsten Moment seine Hand mit ordentlich Schwung auf ihrem Hintern sitzen. 

“Au!”, beklagte sie sich. 

“Mhm”, machte er nur und klatschte dann gleich in ordentlichem Tempo ihr blankes Hinterteil aus. 

“Nicht… ahh…John, nicht so dolle!”, beklagte sie sich und krallte sich in seine Waden.

“Du brauchst eine ordentliche Lektion und wir wollen unseren Gast nicht zu lange warten lassen”, erklärte er und ließ sich von der äußerst effektiven Behandlung nicht abbringen. Puh, wie das brannte! Man sollte doch wirklich glauben, dass sie sich irgendwann daran gewöhnen würde. Leider stimmte das nicht. Er klopfte ihr in kürzester Zeit nach all den Regeln der Kunst mit der flachen Hand den Hintern aus, rechts, links, mittig. 

Schon nach kürzester Zeit geriet sie in Unruhe, begann sich auf seinem Schoß zu winden und den Hieben, die bereits zu schlimm geschundene Stellen trafen, auszuweichen. Er packte sie und schlang den Arm um sie, hielt sie so an Ort und Stelle. Sich an seinen Beinen festzuhalten half, aber nicht sehr. Es gab kein Entkommen und sie wusste nicht, wohin mit sich. Dabei hatte sie sich Mühe gegeben, nicht allzu laut zu klagen, denn sie wusste genau, die durch die Zwischentüren verbundenen Räume verbargen nur wenige Geräusche voneinander. Bridget sah das hier zwar nicht, aber sie hörte es. Verdammt, sie hätte John bitten sollen, dass sie sich für ihre Strafe zumindest in ihr Schlafzimmer zurückzogen. 

Josephine vergrub ihr Gesicht in seinem Schoß, um die Schmerzlaute zu ersticken, aber es nutzte nur wenig. Vor allem, weil sie immer lauter wurde.

“Stopp!”, flehte sie, durch das Dauerfeuer brannten ihre Backen wie Feuer. “Bitte, wenigstens… aua… eine Pause!” 

Tatsächlich tat er ihr den Gefallen und hielt inne. “Du kannst froh sein, dass ich hier keine Hilfsmittel habe”, erklärte John. 

“Mhm… es tut schon weh genug”, versicherte Josephine und machte eine umständliche Drehung, um sich selbst an die Backen zu packen. Mann, fühlten die sich heiß an! 

“Also?”, fragte John. Sie presste die Lippen aufeinander. Wenn sie sich jetzt einsichtig geben würde, gäbe es vielleicht noch ein wenig Nachschlag und sie hätte es hinter sich. Sie sollte wirklich einlenken, oder? Aber gerade fühlte sich der Gedanke, klein beizugeben, wie das Schrecklichste der Welt an. 

Sie reckte den Kopf ein wenig nach oben. “Also… du kannst gerne mit ihr reden. Ich bin bereit, ihre Entschuldigung anzunehmen.”

Er schnaubte erbost und packte ihre Hand, drückte sie auf ihren Rücken und begann sie direkt wieder zu versohlen.

“Auaaaa!”, beschwerte sie sich prompt, da es nach der kleinen Pause noch so viel mehr weh tat. 

“Mach nur so weiter! Ich kann das hier eine ganze Weile tun!”, erklärte John grimmig und verhaute dabei ihre schutzlosen Backen nach allen Regeln der Kunst. Ihre Schmerzlaute kamen nun ungeschönt und hemmungslos heraus. Ihre Beine gerieten ins Zappeln und ihre Hand, die er festhielt, drückte sie zur Faust zusammen und dann wieder auseinander. Wie gerne sie ihren Sturkopf gerade selbst zum Teufel gejagt hätte! 

Bestimmt fünf Minuten bearbeitete seine Handfläche ihren Po. Allmählich laugte sie diese harte Strafe aus, sie schwitzte, heulte und jammerte, flehte um Gnade, doch nun wollte er ihre Beteuerungen wohl nicht mehr hören. Jedenfalls hörte er nicht auf, bis ihre Backen tiefrot waren und höllisch brannten. Eines stand fest, er brauchte keine Hilfsmittel, um ihr eine nachdrückliche Strafe zu verpassen. 

Als er endlich die Hand sinken ließ, hatten sich schon die ersten Tränen in ihren Augen gesammelt. “Aua”, gab sie kleinlaut von sich. Als er ihre Hand losließ, griff sie sich wieder an den Po, diesmal zuckte sie aber direkt wieder weg. Allein diese kleine Berührung tat furchtbar weh. 

“Also?”, hakte John nach und strich mit seiner großen Hand ihre wunde Haut nach. Sie zuckte ein wenig zusammen, aber wenn er es tat, hatte es etwas Wohltuendes. 

“Ich will, dass du auf meiner Seite bist”, gab Josephine leise zu.

“Ich bin auf deiner Seite”, erwiderte er. “Aber gerade warst du einfach nur stur und ich weiß immer noch nicht so wirklich, warum.” 

“Kann ich aufstehen?”, fragte Josephine ein wenig genervt. Er gab ihr noch einen Klaps, sagte dann aber: „Na auf, hoch mit dir.” 

Sie kletterte von seinem Schoß und zog ihre Unterhose wieder hoch. 

“Vielleicht… bin ich ein bisschen eifersüchtig”, gab Josephine zu. “Ihr steht euch so nahe und du hast dich so übertrieben gefreut, dass sie herkommt… das ging mir gegen den Strich. Außerdem weiß sie Sachen über dich, die ich nicht weiß”, erklärte sie, während sie sich die wunden Backen rieb.

John legte den Kopf ein wenig schief und seufzte “Ach, Liebling…”

Sie sah verlegen unter sich, als er ihre Hand nahm und ihr einen Kuss auf den Handrücken drückte. Als sie den Kopf hob, schaute sie in seine warmen Augen. 

“Ich liebe dich, hörst du? Ich kann es kaum erwarten, den Rest meines Lebens mit dir zu verbringen. Mehr als genug Zeit, um noch alles, was du wissen willst, zu erfahren. Bridget ist wie eine Mutter für mich. Sie hat mich aufgenommen und aus einem Loch geholt, als ich niemanden sonst auf der Welt hatte. Nicht nur einmal. Mir ist wichtig, dass du sie mit Respekt behandelst, denn den hat sie verdient. Aber ich will auch, dass ihr euch versteht.” 

“Indem du mir den Hintern versohlst”, merkte sie kritisch an, fühlte sich aber schon reichlich beschwichtigt. 

“Manchmal hörst du mir nunmal erst richtig zu, sobald dein Hintern brennt. Ist es nicht so?”

“Kann sein”, räumte sie ein und knetete sich dabei die wunden Backen mit der freien Hand. John erhob sich aus dem Sessel und gab ihr noch einen Kuss. Sie ließ sich nur zu gerne darauf ein.

“Alles wieder gut?”, fragte er und sah sie genau an. Josephine nickte.

“Ich meine… ich glaube, Bridget ist im Grunde ganz in Ordnung. Ich gebe ihr noch eine Chance. Und entschuldige mich!”, ergänzte sie auf seinen kritischen Blick hin. Netterweise half er ihr zurück in ihr Kleid und schnürte es zu, gab ihr noch einen spielerischen Klaps und sie gingen wieder herüber.

Bridget goss sich gerade Tee nach und lächelte höflich, als sie beide sah. Aus ihrem Gesicht konnte Josephine absolut nicht ablesen, was sie gerade dachte oder eben noch gehört hatte. Das erleichterte die Sache. 

“Euer Gnaden… also Bridget… es tut mir leid, was ich eben gesagt habe. Es war sehr gedankenlos von mir. Mir ist viel daran gelegen, dass wir gut auskommen. Ich habe einen schrecklichen ersten Eindruck abgegeben, fürchte ich.”

Bridget erhob sich von ihrem Stuhl und lächelte Josephine zu, reichte ihr die Hand. “Mir ist auch viel daran gelegen, Josephine. Es ist schon vergessen.” Ihr warmes Lächeln verpasste Josephine ein wohliges Gefühl in der Magengegend. Wenn John sie mochte, musste sie ja eigentlich in Ordnung sein, nicht? Vielleicht lohnte es sich ja, sich ihr zu öffnen.

Sie warf ihm noch einen Blick zu, er wirkte äußerst zufrieden und so nahm Josephine wieder Platz, wenn sie dabei auch kurz schmerzlich das Gesicht verzog.

“Das ist ein hübsches Porzellan. Wedgwood?”

“Tatsächlich ist es Meissener Porzellan, ich habe es bei einer Reise nach Sachsen erstanden”, erzählte Josephine und geriet sogleich ins Gespräch mit der Duchess. Sie war wirklich erleichtert, dass sie die Dinge mit John ausgesprochen hatte und ihre unangenehmen Gefühle nun hinter sich lassen konnte. 

17 Kommentare zu „45. Die Fronten klären (Der Privatlehrer)

  1. Fein
    Handlung geht weiter und wird
    hoffentlich in den nächsten Folgen
    an Fahrt gewinnen.
    Eigentlich hat Josephine noch Glück
    Gehabt.
    Bein Gang ins Schlafzimmer hätte
    Bridge nichts gehört.
    Aber da hätte Buchanan sicher ein
    Werkzeug gefunden.
    Man kann ihm nur raten, überall auf
    dem Gut etwas brauchbares zurückzulegen

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    1. Hey,
      Naja, ich sage mal so, das Schlimmste ist für die beiden jetzt überstanden und allzu heftige Dramen wird es in der Serie nicht mehr geben.
      Stimmt. Da wäre es weniger glimpflich für sie ausgegangen, aber sie hätte eben mehr Privatsphäre gehabt. Ein zweischneidiges Schwert. Das sollte er wohl wirklich tun!

      glg

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      1. Ich hatte gedacht, dass John sie nicht so leicht davon kommen lässt. Ich finde es aber wirklich einen schönen Twist, dass er ihr zuhört und versucht, ihr Verhalten zu verstehen. Freue mich auch auf die Fortsetzung.

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  2. Da hat Josephine mit dieser verhältnismässig milden Strafe aber nochmals Glück gehabt. Ich hätte nicht gedacht das sie so Gut wegkommt, wenn man bedenkt wie sauer John am Ende der letzten Geschichte gewirkt hat.

    Jedenfalls bin ich gespannt wie sich das Verhältnis zwischen Josephine und ihrer zukünftigen „Schwiegermutter“ entwickelt. Womöglich kommt es ja irgendwann doch noch zu einer Situation in der Josephine vor Bridgets Augen versohlt wird.

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    1. Naja, ich denke, Kommunikation war hier der Schlüssel und gegen ihre sonstigen Eskapaden war das ja noch harmlos für Josephines Verhältnisse, haha

      Hättest du dir das gewünscht? Na, wer weiß, ich denke, hier hat es so gut gepasst.

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  3. Ohhhh endlich! JUHUUUU!
    Auch wenn die Fortsetzung des Ereignis etwas „nettet“ war als erwartet, war die Reaktion von John doch die richtige denke ich. Dass er gespürt hat, dass noch mehr hinter Josephines Verhalten steckt und ein offenes Ohr für ihre Eifersucht hat, fand ich eine tolle Reaktion! Das macht deine Geschichten so aus.

    Ich freue mich schon sehr auf weitere Kapitel!

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    1. Dankeschön, das freut mich natürlich zu lesen 🙂 Klar, ich verstehe, dass man noch das Bild des Privatlehrers vor Augen hat, der hart durchgegriffen hat. Das ist jetzt natürlich nicht anders, wenn er es für nötig hält, aber dennoch ändert die Beziehung dahingehend doch einige Sachen, bzw es gibt durchaus mehr Potenzial, Dinge auch auszudiskutieren.

      Danke dir 🙂

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  4. Juhu endlich geht es weiter. Da hat Josephine ja nochmal Glück gehabt mit diese eher milden Strafe.
    Normalerweise bin ich ja stiller Leser und Genießer deiner Geschichten aber heute möchte ich auch mal ein dickes Lob aussprechen. Weiter so.
    LG goldie

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    1. Ja, es wurde auch wirklich Zeit! 🙂
      Das ist toll, es gibt kaum was Schöneres als wenn man auch eine Wortmeldung von stillen Lesern bekommt. Also, ich freue mich sehr, dass du mir geschrieben hast

      glg

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  5. Irgendwie finde ich Josephines Trotz fast ein bisschen süß. Offensichtlich hätte John sie ja mit einer Entschuldigung davonkommen lassen, aber sie scheint den Povoll wohl gerade selbst zu wollen oder zu brauchen.

    Und ich freue mich natürlich, dass es wieder regelmäßiger weitergeht mit Deinen Geschichten. 😊

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  6. Insgesamt gefallen mir die neuen Kapitel der Reihe alle richtig gut, die beiden sind einfach so süß miteinander und die Charaktere lesen sich in der Konstellation für mich auch viel stimmiger. Amüsant fand ich zu lesen, dass Phine fast etwas eifersüchtig war, als sie nicht sofort versohlt wurde und generell gefällt mir, dass sie es bekam, weil sie es eben manchmal braucht. Die etwas lockere Stimmung dabei passt für mich auch besser zu John, immerhin hatte er schon immer eine naive Sicht auf Macht, die fast schon romantische Verklärung hast du diesmal perfekt auf den Punkt gebracht. Und ich fand es immer etwas dissonant, dass so ein Antimachiavelli auf der anderen Seite Gewalt unbeschränkt einsetzt. Weniger im Hinblick auf die Härte, ich könnte mir durchaus ein harmonisches Szenario mit dem Rohrstock zwischen den beiden vorstellen, aber in den früheren Kapiteln hatte ich immer, wenn jemand den Po voll bekam, einen animalischen Khal Drogo oder einen düsteren Hannibal Lecter vor Augen, und dann kam wieder so eine selbstgerechte Begründung. I know, aber ich mag nun mal „gute“ Charaktere nur in consensual-Geschichten, bei nc müssen die schon „böse“ sein, dass mir richtig ein Schauer über den Rücken läuft 😀

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