Diese Geschichte ist stark inspiriert von dieser Geschichte von Julchen. Also tatsächlich, ich las die Geschichte und mich traf die Inspiration für das hier. Also habe ich es dieses Jahr doch nicht ohne eigene Halloween-related Geschichte auf diesem Blog geschafft. Spooky Season ist aber nunmal auch voll mein Ding 🙂 Übrigens enthält die Geschichte einen kleinen Wink auf das nächste Fanart, das ich gerade zeichne.
“Liebes Tagebuch. Ein weiterer, trostloser Tag neigt sich seinem Ende zu. Diesmal ist es besonders bitter für Wesen der Nacht wie mich, denn aus dem dunkelsten aller Tage, All Hollow’s Eve, hat es das verkomerzialisierende Amerika geschafft, einen Feiertag voller Konsum und quietschbunter Kinderkostüme zu machen. Die Zeit der legendären Schauergeschichten und der Dunkelheit ist vorbei. Stattdessen gilt dieser Feiertag nun der frühen Konditionierung auf puren Zucker. Nicht denken, fressen. So will die Gesellschaft uns haben. Ich frage mich…”
Lydia hielt inne. War das Schlüsselgeklapper gewesen? Das ätzende Quäken von Kinderstimmen bestätigte ihren Verdacht. Sie waren zurück, genau pünktlich. Diese kleinen Ratten. Warum gab es in ihrer Nachbarschaft eigentlich keinen Kinder entführenden Creep?
“Lydia! LYDIA!”, tönte es durchs ganze Haus. Seufzend schlug sie das Buch zu und ließ es in ihre Schreibtischschublade verschwinden, die sie sorgsam abschloss. Sie hatte diesen Quälgeistern zwar schon tausendmal gesagt, dass sie ihr Zimmer nicht betreten sollten, aber sie wusste, dass die sich in ihrer Aufregung erst recht nicht daran halten würden und hier gleich auf der Matte stünden.
Sie sollte Recht behalten, kurz darauf stürmten beide, aufgedreht wie sie waren, hinein. Emma in einem Hexenkostüm, Tim als Skelett. Klischeehafter ging es kaum. Die Plastikkürbiseimer der beiden platzten vor Süßigkeiten.
“Dieses Jahr haben wir SO viel bekommen!”, erklärte Emma. “Besonders in der Elm Street!”
“Bei den Bailey’s gab es sogar Tüten mit Lakritze”, ergänzte Tim begeistert. “Und ganze Hershey-Tafeln!”
“Und das Beste, du musst uns nicht mal Abendessen machen. Wir werden uns nämlich bis obenhin mit den Süßigkeiten vollstopfen”, merkte Emma grinsend an.
“Ist ja toll”, sagte Lydia trocken. “Und das macht bitte da, wo ich euch weder sehen noch hören muss.”
“Aber dein Zimmer ist so schön gruselig, wir wollen hier bleiben! Wir geben dir auch was von unseren Süßigkeiten ab!” Tim hielt ihr wie zum Beweis den Eimer entgegen.
Sie verzog in einer Mischung aus Mitleid und Verachtung das Gesicht zu einem Lächeln. “Nein, danke. Und ihr müsst jetzt gehen.”
“Mum und Dad haben gesagt, du sollst auf uns aufpassen”, merkte Emma neunmalklug, wie sie nunmal war, an. „Eigentlich solltest du auch mit uns um die Häuser ziehen und Abendessen kochen. Dafür bekommst du immerhin 50 Dollar.”
Lydia verdrehte die Augen, blieb aber sonst gelassen. “Und dafür willst du mich jetzt verpetzen. Klingt nach nem fetten Eigentor. Übrigens, eure lahmen Kostüme beleidigen meine Augen. Eine Hexe, Em? Ernsthaft? Haben die Frauen, die unschuldig von einem ignoranten, patriarchalischen System auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden, nicht was Besseres verdient als durch billiges Polyester repräsentiert zu werden? Und ein Skelett… originell, Tim”
“Wenigstens rennen wir nicht mit zerrissenen Strumpfhosen rum”, murrte ihr Bruder.
“Du hast ohnehin keine Ahnung von meinem individuellen Stil, das ist mir klar”, gab Lydia zurück.
“Wir wollen doch nur ne gruselige Geschichte hören!”, unterbrach Emma den sich anbahnenden Streit.
“Bitte Lydia, keiner kann die erzählen wie du!”, klinkte sich nun Tim ein, der offenbar gerade Prioritäten setzen musste und eine coole Geschichte wichtiger als eine weitere Attacke fand.
“Hm”, machte Lydia und betrachtete eingehend ihre schwarz lackierten Nägel mit dem schon halb abgesplitterten Lack. Das schmeichelte ihr ja durchaus. Aber dass sie diese Plagegeister loswerden wollte, überwog gerade.
“Ich hab keinen Bock, dass ihr euch vor Angst wieder in die Hosen macht und die halbe Nacht nicht einschlaft. Die Antwort lautet also nein.”
“Du bist gemein!”, rief Emma aus. Die nächste Schmeichelei. “Aber weißt du was, wir bleiben. Das hier ist… ein Sitzstreik, ja genau. Wir bleiben hier so lange sitzen, bis du uns die Geschichte erzählst.”
Tim nickte zustimmend. “Sitzstreik”, bestätigte er.
“Urgh.” Lydia warf den Kopf in den Nacken “Herr in der Hölle, ich verfluche den Tag eurer Geburt.” Doch plötzlich kam ihr ein Geistesblitz. Sie senkte den Kopf zu einem kleinen, selbstzufriedenen Grinsen. Die beiden wollten eine Geschichte? Die sollten sie bekommen!
“Na schön. Ich hätte da was. Allerdings ist die Geschichte furchtbar unheimlich und ich glaube nicht, dass sie euch sehr gefallen würde…”
“Wir wollen es unheimlich!”, rief Tim aus.
“So schaurig, wie es nur geht!”, bestätigte Emma.
“Dann macht das Licht im Flur aus.” Lydia erhob sich von ihrem Schreibtischstuhl und knipste die Stehlampe aus, auch wenn sie sie schon mit einem schwarzen Tuch behangen hatte, damit sie weniger Licht abgab. Nun beleuchtete nur noch eine einsame Kerze den Raum spärlich. Sie nahm den Kerzenständer in die Hand, damit das flackernde Licht unheimliche Schatten auf ihr Gesicht warf. Anschließend nahm sie auf dem Bett Platz und ihre kleinen Geschwister auf dem Teppich davor. Sie sahen sie mit großen Augen an. Showtime.
“Es war einmal vor nicht wirklich langer Zeit, da machte eine Familie Ferien in einem kleinen verschlafenen Dorf in England.”
“Ferien? Das klingt aber nicht sehr gruselig”, fand Emma.
“Halt die Klappe”, erwiderte Lydia. “Und hör zu. Die Eltern jedenfalls hatten zwei Kinder, einen Jungen und ein Mädchen. Die beiden waren ständig auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer und liebten Mutproben mehr als alles. Als sie also schon an ihrem zweiten Tag von der Tochter des Herbergsvaters erfuhren, dass es in diesem Ort ein verlassenes Herrenhaus gab, in dem es des Nachts spuken sollte, wussten sie genau, was ihr nächstes Ziel für eine Runde ‚Wenn ich du wäre‘ sein würde.”
“Wie geht das Spiel?”, fragte Tim und packte dabei schon das erste Snickers aus.
“Hör zu, dann weißt du’s”, erwiderte Lydia. “In der Nacht schlichen sie sich aus der Herberge, um der Wegbeschreibung der Einheimischen zu folgen. Die ganze Stadt lag schon in tiefem Schlummer und die Straßenlaternen beleuchteten nur spärlich die Hauptstraßen. Dort, wo die Geschwister hin wollten, kamen sie ohne ihre Taschenlampe jedenfalls nicht weit. Jedes Knacken unter ihren Schuhen, jedes Heulen eines fremden Tieres ließ sie aufzucken, doch voreinander hätten sie nie zugegeben, wie sehr sie eigentlich gerade schon die Hosen voll hatten. Es kam ihnen wie eine Ewigkeit vor, bis sie das verfallene Anwesen erreichten. Jedoch, als sie ankamen, versperrten ein schmiedeeisernes Tor und hohe Mauern ihnen den Weg.
‚Wenn ich du wäre, würde ich über die Mauer klettern‘, sagte das Mädchen schnell, bevor der Junge ihr zuvor kommen konnte. Er stöhnte und murrte: ‚Dann mach wenigstens ne Räuberleiter.‘ Mithilfe des Mädchens stieg er mühsam über die Mauer. Er hatte nicht mit den zahlreich dort wuchernden Dornenranken gerechnet, die ihm Löcher in den Hosenboden rissen. ‘Ach menno!‘, rief er viel zu laut aus. ‘Meine schöne Hose. Die hat mir meine Mommy doch zu Weihnachten geschenkt.’ Beinahe hätte er losgeheult.”
“Hey!”, protestierte Tim. “Warum muss der denn so ein Jammerlappen sein?”
“Ich mache die Regeln nicht. Die Figuren entwickeln sich einfach so, während ich ihre Geschichte erzähle”, sprach Lydia ganz und gar unschuldig. Sie ignorierte den genervten Blick ihres Bruders und fuhr fort.
“Er sammelte sich jedoch bald und machte einen beherzten Sprung über die Mauer. Gerade, als er sich noch orientierte, spürte er plötzlich eine Hand auf seiner Schulter. Er stieß einen Schrei aus und fuhr herum. Es war seine Schwester. ‘In der Mauer war ein Loch, ein paar Meter weiter’, erklärte sie. Der Junge kochte. Er wusste, wäre seine Schwester dran, würde er es ihr mit einer besonders schweren Aufgabe heimzahlen. Oder sollte er sich besser ihre Jacke erschnorren um den gerade durch die Löcher viel zu gut belüfteten Hintern zu bedecken? Peinlich war das ja schon.”
“Ach komm schon, Lydia!”, rief Tim aus. Emma stieß ihm jedoch den Ellenbogen in die Rippen.
“Jetzt fall ihr doch nicht immer ins Wort”, sagte sie, den Mund halb voll von ihrem Laffy Taffy. Lydia machte eine kurze, künstlerische Pause, ehe sie fortfuhr.
“Also, der Junge verwarf den Gedanken fürs Erste und beide näherten sich langsam dem schaurigen Gemäuer. Im Dunkeln schienen die Fenster wie endlos schwarze Augen, die direkt in die Seelen der verlorenen Kinder starrten. Beide bekamen es mit der Angst zu tun und der Junge wollte es nicht mal seiner Schwester antun, auf diesem Wege ins Innere zu klettern. Nicht zuletzt, weil er wohl mit der prompten Forderung rechnen musste, es ihr gleich zu tun.
Dafür entdeckte er bald nicht weit vom Haus ein Nebengebäude. Dieses war kleiner und wirkte somit weitaus unbedrohlicher. ‘Wenn ich du wäre, würde ich da hin gehen’, wisperte er seiner Schwester zu, die prompt nickte und einige Schritte nach vorne machte.
‘Das war bestimmt mal ein Schwimmbad oder so’, erklärte sie neunmalklug, denn sie musste immer tun, als wüsste sie alles.”
Nun war es an Emma, das Gesicht zu verziehen. Aber sie wollte die Geschichte hören, also musste sie wohl in den sauren Apfel beißen und Lydia ungehindert weitererzählen lassen.
“‘Echt? Glaub ich eigentlich ni…’, setzte der Bruder an, da machte das Mädchen hektisch ‘Shh!’. Er hielt inne. Ja… da war etwas. Ganz entfernt, ein Zischen und Klatschen, gefolgt von einem zarten Heulen.
‘Was ist das?’, fragte der Junge. Das Mädchen zuckte mit den Schultern. Hätten sie geahnt, dass ihre Ohren gerade einer geisterhaften Züchtigung beiwohnten, sie hätten wohl die Beine in die Hand genommen… Keiner von ihnen beiden erkannte das Geräusch jedoch, denn sie waren grässlich verzogene Gören, die in ihrem Leben leider nicht genug geschlagen wurden.”
“Also ich würde das schon erkennen”, erklärte Emma. “Wenn Mom dir mal wieder die Leviten liest, schallt das durchs ganze Haus. Vor allem, wenn sie den Kochlöffel…”
“Das tut jetzt auch gar nichts zur Sache!”, unterbrach Lydia sie schnell. Ihre sonst so blassen Wangen hatten gerade glatt ein wenig Farbe angenommen. “Jedenfalls ahnten sie nichts von der Gefahr, in der sie steckten und weil sie nicht sehr helle waren, sagte das Mädchen zu dem Jungen: ‘Wenn ich du wäre, würde ich dem Geräusch folgen und nachsehen, was da los ist.’ Der Junge schluckte, versuchte sich aber nach außen hin tapfer zu geben. Also tapste er auf leisen Sohlen die letzten Schritte zu dem Nebengebäude. ‘Ich glaube, das ist ein Stall’, wisperte er in Richtung seiner Schwester.
‘Dann muss das Schwimmbad dahinter liegen’, ergänzte sie und folgte ihm mit einigen Metern Abstand. Plötzlich ein Rascheln in den Ästen der Bäume, die über sie die Kronen neigten, ein eiskalter Windhauch, der sie zum Bibbern brachte und ein fürchterliches Heulen, das ihnen die Ohren klingeln ließ. Es fühlte sich an, als wäre diese Böe direkt aus dem Stall auf sie zugeflogen und genau so schnell wie sie gekommen war, verschwand sie auch wieder.”
“War das… ein Geist?”, fragte Emma nervös.
“Ein Geist, der sie warnen wollte. Doch die beiden missachteten diese Warnung. Offensichtlich”, erklärte Lydia. “Noch immer war der Junge entschlossen, seinen Teil der Aufgabe zu erfüllen. Also trat er über die Türschwelle, direkt hinein in den Stall. Dieser hatte seit Jahren kein einziges Pferd mehr gesehen, so viel stand fest. So genau konnte man das jedoch nicht wissen, denn es war stockduster. ‘Wenn ich du wäre, würde ich Licht machen’, rief er seiner Schwester zu.
‘Und wie soll ich das anstellen?’, fragte diese.
‘Da hängt eine Kerze in der Halterung an der Wand, sieht du? Du hast doch Streichhölzer.’
‘Na schön’, murmelte das Mädchen. Geheuer war ihr das nicht, doch sie wollte auch kein Drückeberger sein. Also folgte sie ihrem Bruder wohl oder übel ins Innere und nahm die Kerze aus der Halterung. Aber noch bevor sie selbst etwas tat, leuchtete plötzlich eine kleine Öllampe an der Decke auf. Vor Schreck stolperte das Mädchen ein paar Schritte zurück.
‚Hey! Bleib hier!‘, rief ihr Bruder, doch sie hatte den Stall bereits fluchtartig verlassen. Dem Jungen war jetzt doch sehr komisch zumute. ‚Ist da wer?‘, fragte er nervös. Da packte ihn plötzlich etwas im Nacken. Erst wollte er seiner Schwester sagen, dass er diesen Streich ziemlich schlecht fand, aber spätestens als er von den Füßen gerissen und in die Luft gezerrt wurde, wusste er, dass sie garantiert nichts damit zu tun hatte. Er versuchte, den Kopf zu drehen, doch der Griff war eisern.
‘Wenn ich du wäre, würde ich herkommen und mir helfen!’, schrie er panisch.
“Aber er ist…”, setzte Emma ein.
“‘Du bist aber gar nicht dran!’, nölte das Mädchen.” Lydia setzte ihre beste Ätzstimme ein, um ihre kleine Schwester zu imitieren.
“Ist aber doch so”, murrte Emma.
‘Dein Scheiß-Ernst?!’, schrie der Bruder.
Tims Blick in Richtung seiner Schwester schien ebenfalls genau das auszudrücken, während er ein wenig verdrießlich Sour Patch Kids in seinen Mund schob.
“‘Was für ein ungehobeltes Schandmaul!’, donnerte da eine Stimme. “Gerade habe ich mich um den faulen Stallburschen gekümmert, da betritt der nächste verlotterte Bursche unerlaubt fremdes Eigentum und wirft mit diesen schmutzigen Wörtern um sich! Na, dir bringe ich schon Benehmen bei!’ Und völlig unverhofft klatschte etwas auf das Hinterteil des Jungen, das ihm die Luft zum Atmen raubte. Wieder und wieder dieses Zischen und der explodierende Schmerz auf den nur noch spärlich bedeckten Hinterbacken des Jungen. Hatte er zunächst nur entsetzt gejapst, nach wenigen Hieben schon schrie er aus vollstem Halse.”
“Das ist eine saublöde Geschichte!”, nuschelte Tim unzufrieden.
“Ich kann auch aufhören”, gab sich Lydia glatt künstlerisch getroffen.
“Nein, ich will wissen, wie es weitergeht!”, sagte Emma entschlossen und biss herzhaft in einen XXL-Peanutbuttercup. Lydia nickte milde und sprach dann weiter.
“Die Schwester schluckte schwer. Einerseits wäre sie am liebsten davongelaufen, andererseits konnte sie ihren Bruder auch schlecht so zurücklassen. Außerdem war da noch diese morbide Neugier in ihr, die wissen wollte, wer dem Jungen so übel mitspielte. Also tippelte sie auf leisen Sohlen in Richtung Stall. Als sie endlich nah genug war, um ins Innere lunsen zu können, stieß sie vor Entsetzen einen spitzen Schrei aus.
Eine fahle Geistererscheinung, mehr transparent als sichtbar, hielt ihren Bruder am Kragen gepackt und ließ ihn nun im Takt ihrer gar nicht so geisterhaft aussehenden Reitgerte über ihrem aufgestellten Knie zappeln. Durch die Löcher der zerfetzten Hose konnte man schon eine beachtliche Rötung der gestraften Haut erkennen. Das Mädchen stand noch völlig vom Donner gerührt da, als der Geist sie zu bemerken schien.
‘Eine weitere Unruhestifterin!’, zischte er und ließ den Jungen zu Boden plumpsen wie einen nassen Sack. Dieser rieb sich den durch seine Position weit hochgereckten Hintern mit beiden Händen. Nun knöpfte sich der Geist das Mädchen vor. Durch einen Tränenschleier beobachtete der Junge seinen Peiniger. Er klemmte jetzt die Schwester unter den Arm und machte sich ohne Umschweife auch an ihre Züchtigung. Sein Arm holte ordentlich Schwung, ehe er das lederne Ende der Gerte auf ihre jeansbedeckten Pobacken schnalzen ließ. Das machte den Jungen glatt ein wenig neidisch, der die Prügel durch seine dünnere und auch noch zerrissene Hose garantiert deutlich intensiver hatte spüren müssen.
Er erkannte nun, dass der Geist altertümlich gekleidet war. Wäre der Junge nicht so ein Geschichtsbanause gewesen, hätte er die Kleidung des Mannes auf das viktorianische Zeitalter schätzen können.
‘Seit Jahrzehnten bin ich Rittmeister in diesem Stall und sorge für Recht und Ordnung. Ich weiß genau, wie man mit Gören wie euch zu verfahren hat.’, donnerte die strenge Stimme des Geistes, dass den beiden Kindern die Ohren klingelten. Das Mädchen hatte zunächst nur gejammert und gezuckt, doch von Hieb zu Hieb wurde es ihr in der Hose heißer und auch unbequemer. Ihre Beine strampelten inzwischen wild und hilflos, aus ihrem Gequietsche war ein durchgehendes Geheul geworden.”
“Das ist ja wirklich wie bei dir, Lydia”, bemerkte Tim, natürlich nicht ohne die Absicht, seiner großen Schwester die unnötig explizite Beschreibung zu vergelten.
“Tim hat Recht. Wenn einer genau so wie die Kinder in der Geschichte zappelt und schreit, dann bist du das”, pflichtete Emma ihm bei. “Vor allem das eine Mal, als Dad dich über der Couchlehne mit dem Gürtel…”
“Wenn ihr nicht sofort die Klappe haltet, schmeiß ich eure Süßigkeiten aus dem Fenster!”, spie Lydia, man merkte sichtlich, wie ihre coole Fassade bröckelte.
“Der Geist jedenfalls….” erzählte Lydia fast hektisch weiter. “Der Geist war noch lange nicht fertig mit diesen beiden Bälgern, die so unverschämt seine Totenruhe gestört hatten. Er zerrte den Jungen am Hosenbund wieder hoch und legte dann beide nebeneinander über eines der Gatter. ‘Hilfe, nein, Gnade!’, schrien sie, doch ihre Rufe verhallten ungehört. Sie unternahmen noch den kläglichen Versuch, herunterklettern, doch gegen die übernatürlichen Kräfte des Geistes hatten sie nicht die geringste Chance. Er hielt sie eisern fest und zog ihnen, Zack, Zack, die Hosen herunter. Sie bekamen ganz große Augen, als die gnadenlose Gerte erneut durch die Luft flog und mit furiosem Knall erst auf den Backen des Mädchens, dann auf denen des Jungen landete. Er verhaute sie so gehörig, wie sie es in ihrem Leben noch nicht erlebt hatten und wohl auch leider niemals wieder erleben würden. Eine geisterhafte Züchtigung war nunmal nicht mit der eines lebendigen Vollstreckers vergleichbar. Die Münder der Kinder waren weit geöffnet und sie plärrten unisono. Ihre nackt in die Höhe gereckten Backen waren in ein tiefes Rot getaucht, das von Hieb zu Hieb nur intensiver wurde. Der Rittmeister rief aus:
“BIST DU VON ALLEN GUTEN GEISTERN VERLASSEN?!” Sowohl die Zwillinge als auch der Teenager fuhren heftig zusammen.
In der Tür stand eine in schwarz gekleidete Frau. Sie trug die Erwachsenenversion von Emmas Hexenkostüm. Leider war jeder in Lydias Familie – ausgeschlossen sie selbst, verstand sich – ignorant gegenüber dem Okkulten. Doch das sollte gerade ihr geringstes Problem sein.
“Lydia, WAS zum Teufel ist das hier?!” Ihre Mutter stampfte auf ihr Bett zu.
“Ähm”, machte Angesprochene wenig schlagfertig. Sie war noch vollkommen überfahren von der plötzlichen mütterlichen Anwesenheit.
“Die Zwillinge sollten längst bettfertig sein, stattdessen erzählst du ihnen hier unangebrachte Schauermärchen! Was geht nur in deinem Kopf vor?! Unglaublich!”
“Warum bist du denn so früh zurück?”, fragte Emma. Damit zog sie die Aufmerksamkeit ihrer Mutter auf sich, die bei dem Anblick der unzähligen leeren Süßigkeitenverpackungen auf dem Boden große Augen bekam.
“WIE VIEL hast du sie bitte ESSEN lassen?!”
Lydia schnappte den Mund auf und zu wie ein Fisch auf dem Trockenen. Unendlich peinlich, wie ihr plötzlich die Worte fehlten und das noch vor ihren Geschwistern. Das Entsetzen im Gesicht der Mutter wich einer grimmigen Entschlossenheit.
“Emma, Tim, Gründlich Zähne putzen und ab ins Bett! Sofort!”
Beide gehorchten aufs Wort und huschten so schnell sie konnten aus der Schusslinie. Wahrscheinlich waren sie noch nie in ihrem Leben so gerne schlafen gegangen.
“Und du!” Ihre Mutter schnappte Lydias Ohrmuschel und zog sie so vom Bett herunter. “Mit dir hab ich jetzt ein paar Takte zu reden, junge Dame!”
Lydia autschte leise, während sie sich wohl oder übel von ihrer Mutter den ganzen weiten Weg die Treppe herab zerren ließ – wenigstens ansatzweise hinaus aus der Hörweite ihrer kleinen Geschwister.
“Da bittet man dich EINMAL um einen Gefallen, entlohnt dich auch noch großzügig dafür und dann so etwas!”, schimpfte die Mutter während sie unten ankamen. “Aha! Dachte ich es mir, völlig unberührt, die Küche.Gekocht hast du also auch nichts.”
Den Weg dorthin wäre Lydia lieber nicht gegangen, doch ihre Mutter zerrte sie zielsicher mit zur Küchenschublade, aus der sie den Holzlöffel holte. Allein bei dem Anblick spürte Lydia ein unangenehmes Kribbeln in den Pobacken. Sie hatte leider schon reichlich Bekanntschaft mit seiner verheerenden Wirkung machen müssen. Heute würde es ihr wohl nicht sehr viel besser ergehen.
Ohne Umschweife bugsierte Mom sie zum Sofa und ließ endlich ihr inzwischen schon knallrotes Ohr los. “So!” Sie legte den Löffel beiseite und öffnete die Knopfleiste von Lydias Rock, warf diesen beiseite und fackelte nicht lange, ihr die löchrige Strumpfhose und das schwarze Höschen mit Spitzenbesatz mit einem Rutsch in die Kniekehlen zu ziehen.
“Und was war das überhaupt für eine Geschichte?! Wieso erzählst du deinen Geschwistern so einen Unsinn?”
Lydias Gesicht wurde heiß. “Ich hab nur… wollte nur…”, stotterte sie. Sie fand das gerade gar keinen guten Moment, um über solche Dinge zu diskutieren. Vor allem nicht, wenn sie so ungeschützt vor ihrer Mutter stand.
“Hm”, machte diese unzufrieden. “Fällt dir ja vielleicht noch ein, während ich dich mir vorknöpfe!” Sie packte ihre Tochter am Arm und zog sie über ihren Schoß.
“Bitte nicht so fest!”, flehte Lydia, die richtigerweise eine besonders harte Tracht Prügel auf sich zukommen sah.
“So fest wie es nötig ist!” erklärte ihre Mutter und Lydia bereute direkt, so sinnlos gebettelt zu haben. Mit ordentlich Schwung knallte der Löffel zum ersten Mal auf ihre blassen Backen. Sofort entstand ein rosafarbener Abdruck. Lydia biss die Zähne zusammen. Prompt legte ihre Mom nach. In Windeseile hatte sie ihren Hintern von allen Seiten mit dem Kochlöffel bearbeitet und machte dabei keine Gefangenen. Es gab wenig Zeit für Lydia, sich an die Hiebe zu gewöhnen, was sie sie auch nicht sonderlich gut verdauen ließ.
“Au! Au! Bitte nicht! Bitte! Aufhören”, blubberte aus ihr heraus. Schon wieder konnte sie sich nicht das geringste Bisschen beherrschen.
“Wir haben noch nicht mal richtig angefangen, meine Liebe!” Mit diesen Worten nahm die Mutter gleich noch etwas mehr Fahrt auf, holte ordentlich aus, bevor sie den Löffelkopf niedersausen ließ. Lydias Beine schnellten nach oben und bald zappelte sie im raschen Takt der Hiebe. Das war so verdammt peinlich! Ihre Mutter packte sie mit der Linken um die Hüfte, damit ihre Tochter keinesfalls entwischen konnte, bevor sie mit ihr fertig war.
Lydia tat sich mit ihrem Schicksal immer wieder schwer, doch heute war es besonders bitter. Wie konnte sie trotz all ihrer Rhetorik und ihrer Intelligenz nicht das geringste bisschen gegen die strengen Strafen ihrer Eltern ankommen? So abgeklärt sie sich dem Leben auch entgegenstellte – sobald sie über den Knien zappelte und ihre Pobacken höllisch brannten, war sie weder sehr schlagfertig noch fühlte sie sich auch nur das geringste Bisschen erwachsen.
Und dieser Kochlöffel… oh dieses unsägliche Höllenteil. So unscheinbar und alltäglich er auch wirkte, wenn er auf ihrer Kehrseite tanzte, war das mitunter derart verheerend…
Mit all dem haderte Lydia, doch das Dauerfeuer ihrer Mutter ließ ziemlich schnell auch diese Gedanken nicht mehr zu. Bald brüllte sie unter der strengen und äußerst effektiven Bestrafung aus vollstem Halse ihren Schmerz heraus. Auch das ohne das kleinste bisschen zu beeindrucken.
“So!” Zwei besonders harte Klapse auf jede Backe beendeten das Spektakel. Lydia schluchzte aufgelöst und ließ sich bereitwillig auf die Füße helfen. Unwillkürlich wanderten ihre Hände an den pochend heißen und furchtbar schmerzenden Po.
“Und, hast du etwas gelernt?”, fragte die Mutter trocken.
“Es tut mir leid”, nuschelte Lydia eilig und hoffte, damit würde sich ihre Mutter zufrieden geben. “Kann ich hochgehen?”
“Na schön. Vielleicht will dein Vater ebenfalls mit dir reden, sobald er nach Hause kommt. Mach dich besser darauf gefasst.”
Lydia murrte leise und tat alles, um sich die Angst davor nicht anmerken zu lassen. Stattdessen schlüpfte sie wieder in ihre Sachen und stapfte missmutig zurück hinauf zu ihrem Zimmer. Die Welt war wirklich ein Abgrund voller Ignoranz und Missachtung von Kreativität wie ihrer. Sie schniefte und rieb sich gründlich den so heftig brennenden Popo, als sie bemerkte, wie die Zimmertür der Zwillinge sich einen Spalt öffnete.
“Lydia? Wie ging die Geschichte denn nun aus?”, fragte Emma. Wäre ihre Mutter nicht in Hörweite gewesen, der Teenager wäre seiner Schwester ins Gesicht gesprungen!
Statt einer Antwort streckte sie ihr daher Mittelfinger hin und verschwand dann so schnell sie konnte in ihr Zimmer. Was für ein beschissener Abend! Ein Grund mehr, diesen absolut überbewerteten Tag zu verabscheuen…
Toll das du dich doch noch dazu entschieden hast eine Halloween Geschichte zu schreiben. Deinen Schreibwettbewerb hättest du mit dieser Geschichte vermutlich haushoch gewonnen.
Lydia und ihre Attitüden haben mir besonders gut gefallen. Ich glaube sogar von allen Protagonisten deiner Kurzgeschichten mag ich sie am meisten.
Mir gefiel auch sehr wie Lydias Geschwister sie immer wieder unterbrochen haben und ihre peinlichen Bestrafungen erwähnten. Das treibt wohl selbst dem coolsten Mädchen die Schamesröte ins Gesicht.
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Ja, es kam ganz spontan, wie gesagt, durch Julchens Story und das musste ich dann einfach nutzen.
Oh das freut mich! Wobei sie gegenüber ihrer Mutter ja plötzlich gar keine Attitüde mehr hatte 😀
Hehe… das höre ich doch gerne. Und ja, es hat mich auch sehr viel Spaß gemacht, diese Parts zu schreiben
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Es ist immer wieder erstaunlich, was für tolle Charaktere Du Dir ausdenkst.
Deine Lydia, die offenbar gerade eine gothic Phase hat, ihre Familie für Naivlinge hält und sich weigert, beim American Way of Life mitzumachen, hat mir jedenfalls sehr viel Freude bereitet. Klar, dass sie damit in einer amerikanischen Durchschnittsfamilie aneckt.
Wenn ich den Hinweis richtig gedeutet habe, wird Dein nächstes Fanart-Projekt Freddy Krueger sein 🍕😱
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Danke! Wobei dieser Charakter vielleicht nicht zu 100 Prozent mein komplettes geistiges Eigentum ist…
Ganz so würde ich das nicht betrachten, denn sie ist wahrscheinlich gegenüber ihren Eltern doch angepasster als zum Beispiel eine Sofía, auch wenn es auf den ersten Blick anders wirken mag.
Haha, also eine Nightmare on Elm Street- Anspielung gab es definitiv, das stimmt. Bald seht ihr mehr.
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Hat Lydia da ein literarisches oder cineastisches Vorbild? Ich zumindest habe sie nicht wiedererkannt.
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Schon möglich 😉
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Am Ende vielleicht eine Beetlejuice -Fanfiction?
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Was für ein Timing! Eine Fanfiction nicht… aber Beetlejuice passt 🙂
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„Niemand verseht mich. Das ist keine Phase, ich bin so.“ Sprach sie, drehte sich um und las eine bekannte Reihe über glitzernde Vampire, vollkommen unempfindlich gegenüber der beschissenen Toxizität darin.
50 Dollar für einen Abend ist allerdings wirklich großzügig. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass meine Schwester jemals bezahlt wurde, wenn sie auf mich aufpassen sollte. Dafür teilt sie Lydias Ablehnung für Halloween, wenngleich wegen des Okkulten und nicht wegen der Kommerzialisierung. 😅 Dass gerade Lydia als die Älteste offenbar diejenige ist, die sich am empfindlichsten anstellt, wenn sie versohlt wird, während sie nach außen um ihre „mir ist alles egal“-Haltung bemüht ist, passt auch ganz wunderbar zu einem pseudo-edgy Teenager. Umso mehr, dass sie dann unter dem Kochlöffel so einknickt.
Wäre Lydia mal lieber ihrer Abneigung gegenüber Halloween treu geblieben und hätte was gekocht statt ihre Geschwister Süßigkeiten futtern zu lassen. Dann hätte sie jetzt 50 Geld und keine versohlten Backen statt kein Geld und zwei versohlte Backen…
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Haha, ja so ungefähr.
Das muss man schon sagen. Wahrscheinlich hat sie so viel rumgenölt, dass ihre Mutter ihr alleine schon so viel gezahlt hat, um sich die Diskussion zu ersparen. Das Geld wird sie am Ende wohl nicht mehr bekommen haben…
Ja, Lydia ist wirklich ganz und gar nicht so hart, wie sie sich geben möchte. Hehe, I see what you did there und ich feiere es sehr!
glg
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Lydia kann wirklich gut Geschichten erzählen, da haben Emma und Tim schon Recht. Wobei die Neckereien dabei natürlich das Salz in der Suppe waren. Ich fand es ziemlich witzig wie die drei sich gegenseitig aufgezogen haben.
Mit dem Kochlöffel stehst du echt auf Kriegsfuß, oder? Ich mag ihn genau wegen der von dir beschriebenen Wirkung. Sieht harmlos aus, zwiebelt aber ordentlich, so dass man schön zappeln kann, ohne das einen der Schmerz gleich völlig überwältigt. Ich fühle mich immer so frech, wenn ich es damit bekomme. Second eigentlich nur zum Gürtel. Dadurch hat das echt gut mein Kopfkino getroffen, manchmal wäre ich insgeheim gerne lieber weniger selbstbewusst und schmerztolerant und würde mich einfach nur wie Lydia fühlen wollen 😁
Aber in der Realität habe ich wohl eher Ähnlichkeit mit Emma, so neumalklug, frech und vorlaut wie sie nun einmal ist. Ich frage mich nur, von wem sie das hat, die Eltern gehören schließlich eher zur Kategorie Besenstil bis zur linken Flexur. Meine Mama hätte sich wohl eher dazu gesetzt hehe. Ich habe sie sogar mal gefragt, warum sie Zuhause nie streng ist und alles so locker sieht. Naja, long short short, nach meiner ersten frustranen Rea habe ich sie dann verstanden
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Ja, das Talent hat sie vielleicht, aber sie nutzt es definitiv für böse Dinge 😀
Auf Kriegsfuß würde ich es nicht unbedingt nennen, es ist für mich eben ein eher mütterliches Züchtigungsinstrument und ich finde in dieser Geschichte hat es am besten gepasst, dass die Mutter eher verärgert über Lydias Verhalten ist. Oh ja, der Kochlöffel kann einen wirklich zum Zappeln bringen, da kann ich nur zustimmen!
Danke auf jeden Fall für deinen bereichernden Kommentar 🙂
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Sehr kreative Idee! Die Vorstellung eines Geists, der die komplette Kontrolle hat, wenn es z.B. ums Festhalten oder Hosen-Runterziehen geht, ist irgendwie cool. Und die Zwischenbemerkungen der Zwillinge sowie Lydias Reaktionen darauf sind das i-Tüpfelchen.
Lydias Bestrafung bereitet auch Freude (naja, mir, nicht ihr 😅). „Bitte nicht so fest.“ „So fest wie es nötig ist“ … finde ich irgendwie ziemlich 🔥.
Hm, bei Lydia und Goth-Girl fällt mir nur Beetlejuice ein, aber der Rest der Charaktere passt natürlich nicht so recht dazu…
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Danke! Stimmt, ein Geist hat da definitiv noch ein viel höheres Skillset! 😀 Die Bemerkungen und Kommentare haben mir auch beim Schreiben am allermeisten Spaß gemacht.
Hehe. Danke. Und Lydia hat es ja auch wirklich verdient, nicht?
Stimmt, es sollte ja auch keine 1:1-Kopie sondern eher eine Anspielung sein und wie du jetzt vielleicht siehst, lagst du mit deiner Vermutung goldrichtig 🙂
glg
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Spät, aber doch, auch noch ein Kommentar von mir:
Mir gefiel diese märchen– bis geisterhafte Erzählung wirklich gut.
Wie schon andere vir mir, ist es immer aufregend von einer vermeintlich übercoolen, etwas überheblichen Person mit überschaubar gutem Benehmen und Einstellung zu lesen, die dann am Ende doch sehr schnell ihr Verhalten bereut und auf einmal.überhaupt nicht mehr gleichgültig und souverän ist, wenn es erstmal den Nackten voll gibt.
Auch den Reiz, dass ein surreales Wesen wie der Geist sehr profan die beiden Geschwister packt, die Hosen runter zieht und ihnen ganz gehörig die Hinterteile poliert, habe ich ebenso erlebt wie cspanking.
Dazu wieder tolle Formulierungen, wie:
“ Eine geisterhafte Züchtigung ist mit der eines lebendigen Vollstreckers nicht vergleichbar.“
oder
„Durch die Löcher der zerfetzten Hose konnte man schon eine beachtliche Rötung auf der gestrafft Haut erkennen.“
Und, und, und.
Dazu noch das Kopfkino der beiden nebeneinander mit nackten Hintern über dem Gatter.
Also mich hat das alles sehr angesprochen.
In die Diskussion um den Kochlöffel will ich mich nicht zwischen den beiden Damen einmischen, aber meiner persönlichen Erfahrung nach verwende ich ihn selbst durchaus gerne, während er mich umgekehrt ziemlich zum Jammern und Strampeln bringt. 😁
Ich werde die Geschichte jedenfalls sicher noch öfters lesen.
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Hey,
das freut mich doch wirklich außerordentlich, dass da so viel für dich dabei war.
Sehr schön, dass da für dich so gute Triggersätze dabei waren 🙂
Der Kochlöffel ist wirklich nicht zu unterschätzen. Davon kann Lydia am Ende der Geschichte wohl ein Lied singen.
Danke dir,
glg
rbg
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Finde auch, dass die Geschichte super geworden ist, vor allem diese Idee das eine „Geschichte erzählt“ wird und natürlich mit einem entsprechendem Ende 😉
Vielen Dank
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Danke, das höre ich doch gerne! 🙂
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I could totally feel how much fun you had writing this.
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And I did warm to poor Lydia. It’s so unfair when your gifts are so unappreciated.
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