Privatlehrer Special: Eine heiße Angelegenheit

a/n: Whoop whoop, da bin ich wieder! Ich will nicht lügen, dass Kapitel hat eine Menge Zeit UND Recherche benötigt, aber hier ist es endlich 🙂 Viel Vergnügen damit!

Josephine betrachtete sich zufrieden im Spiegel. Während Alice ihr eine Haarsträhne richtete, nahm sie noch einen Schluck Wein. Glücklicherweise hatte sie sich breitschlagen lassen, sie für diesen Anlass zu frisieren, denn sie machte es einfach immer besonders hübsch.

In diesem Moment betrat John in seinem Frack das Zimmer. Er sah so unglaublich gut aus, dass ihr die Knie weich wurden. Natürlich gefiel er ihr jeden Tag, aber so herausgeputzt zu einer Festlichkeit war es noch einmal besonders schön.

Sein mahnender Blick gefährdete die Stimmung aber direkt. “Langsam, Josephine. Heute Abend gibt es sicherlich noch genug zu trinken.”

Sie hatte schon einen Widerspruch auf den Lippen, da nahm er ihr das Glas aus der Hand und gab ihr stattdessen einen Kuss. “Du siehst bezaubernd aus, Liebste.”

Josephine lächelte und sah sich selbst noch einmal an. “Nicht wahr?” Sie strich sich über das blassgrüne Kleid. Heute trug sie sogar eine Krinoline, die ihr Kleid besonders ausladend machte- und obendrein die Gefahr verringerte, dass er ihr allzu schnell die Röcke hochschlagen und was hintendrauf geben konnte. Das machte sie direkt ein wenig verwegener. 

Sie legte die Arme um seinen Hals und küsste ihn nun selbst. Alice entfernte sich diskret.

“Mhm ich freu mich auf den Abend. Endlich mal wieder ein richtiger Ball. Wir werden uns sicher prächtig amüsieren.” 

“Sicher”, erwiderte er. “Schlag nur nicht zu sehr über die Stränge. Ich weiß, wie du werden kannst, wenn wir viele Gäste haben. Und wir sind immer noch dabei, deinen Ruf wiederherzustellen.”

Josephine schmollte. “Sei doch nicht gleich so eine Spaßbremse! Du kannst ja auch trinken und dich amüsieren. Schon mal auf die Idee gekommen?”

“Das habe ich vor. Aber denke nicht, ich lasse dich dabei aus den Augen.” 

“Du wirst die Augen sowieso nicht von mir nehmen können”, sprach Josephine kokett und küsste ihn genüsslich gleich wieder. Nun ärgerte sie sich jetzt doch ein wenig über die vielen Schichten Kleidung. Wenn es nach ihr gegangen wäre, hätte er gerne hier und jetzt über sie herfallen können… so schick wie er gerade aussah. 

Er gab ihr aus Gewohnheit einen Klaps, doch der traf statt seinem üblichen Ziel nur den über Krinoline gespannten Stoff. “Na los, gehen wir”, sagte er freundlich und sie folgte ihm mit dem Gefühl, dass ihr so ein bisschen was fehlte. Sie ahnte noch nicht, dass sie von dem Vermissten heute noch in Überfluss bekommen sollte… 

~~~

Andernorts war eine vollkommen andere Feier bereits längst im Gange. Lottie war gerade eng umschlungen mit einem sündhaft schönen Franzosen und hielt ihm ihren Nacken für Küsse hin, auch wenn die Hand unter ihrem Rock versprach, dass er gedanklich bereits ganz woanders hin abgebogen war. 

Frankreich war wirklich eine vollkommen andere Welt als das stocksteife England… ein Glück, dass sie das enge Regelkorsett ihrer Heimat von sich geworfen hatte. 

Sie war noch ganz vertieft, als ihr Gespiele plötzlich aufhörte. Lottie öffnete ein wenig irritiert die Augen und sah Natalie direkt hinter ihm stehen.

“Je peux prendre la relève?” Darf ich ablösen?, fragte sie kokett. 

“Bien sûr”, erwiderte Angesprochener ein wenig perplex und nahm einen Schritt Abstand. 

Forsch legte Natalie die Hände um Lotties Taille und zog sie an sich heran. 

“Huch”, machte diese und ließ ein wenig nervös den Blick durch den Raum schweifen. “Natalie, ich bitte dich… zwei Frauen, die tanzen… was sollen die Leute denken?”, flüsterte sie verschwörerisch. Sie war bestimmt nicht verklemmt, aber das erschien ihr doch übermäßig mutig. 

“Entspann dich, ma chérie. Das hier ist eine private Veranstaltung und ich kenne die Leute.” Sie strich mit dem Daumen ihre Unterlippe nach und beugte sich dann vor, um hauchzart ihren Mundwinkel zu küssen. Lottie spürte, wie die Hitze, die der enge Tanz mit dem Franzosen ausgelöst hatte, prompt wieder aufflammte. Mehr noch, Natalie wusste besser als jeder Mann, was ihr gefiel. 

“Also gut”, hauchte sie und legte selbst die Hand an Natalies Wange, zog sie nun selbst heran und verfing sie in einen hungrigen Kuss. Natalie ließ sie gewähren, neckte ihre Zunge mit der eigenen, ließ ihre Hände über Lotties Körper wandern. Doch schließlich zog Natalie ihre Lippen zurück. 

“Nicht so gierig”, flüsterte sie. “Den Rest bekommst du später.”

Lottie seufzte ein wenig frustriert. Natalie hatte es schon schlau angestellt… natürlich war sie inzwischen klug genug, Madame jedes Mal ordentlich zu fragen, bevor sie sich auf einen Mann einließ. Die eindrucksvollen Konsequenzen, als sie das vergessen hatte, hallten bis heute nach. So auch bei dem hübschen Franzosen, mit dem sie so eng getanzt hatte. Doch jetzt war es Natalie doch gelungen, dass sie viel mehr Lust auf sie hatte. 

“Komm schon”, murmelte Lottie und schob selbst ihr Gesicht gegen den so süß duftenden Hals ihrer Liebsten. Diese gab einen angeregten Laut von sich.

“Du weißt, ich werde immer schwach, wenn du bettelst. Also gut. Ziehen wir uns zurück”, flüsterte Natalie an ihr Ohr. “Wollen wir den hübschen Burschen zu unserer Belustigung mitnehmen?”

Lotties Wangen wurden heiß und sie nickte. 

Natalie blickte über die Schulter hinweg zu dem jungen Mann und bedeutete ihm dann mit einem Fingerzeig, ihnen beiden zu folgen, was er ohne Zögern tat. Das versprach wirklich ein aufregender Abend zu werden.

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“Teufel noch eins!”, stieß Josephine aus und trampelte mit einem Fuß auf den Boden. “Dieses Orchester ist ja zum Davonlaufen schlecht. Wer hat das denn bitte ausgewählt?”

“Wenn ich mich erinnere, warst du das selbst, Liebste”, erklärte John. “Außerdem weiß ich nicht recht, was du zu beanstanden hast.”

“Hast du was an den Ohren? Das klingt total schief. Ich glaube, es ist der Geiger. Ich werde gleich zu ihm hingehen und ihn unseres Hauses verweisen.” 

John hielt sie am Oberarm zurück, noch bevor sie sich wegbewegen konnte. 

“Lass es gut sein”, beschwor er sie. “Ich dachte, du freust dich über den Abend. Woher die schlechte Laune?” 

“Meine Laune ist ausgezeichnet. Es ist mein armes Gehör, das gerade in Mitleidenschaft gezogen wird!, stieß Josephine ein wenig zu schrill aus.

“Das kenne ich nur zu gut”, erwiderte ihr Ehemann trocken. Sie blinzelte zu ihm hinauf. 

“Durchatmen”, befahl er sanft. “Zügle dein Temperament. Dafür haben wir es gerade zu gut, hm?” 

Sie nahm tatsächlich ein paar tiefe Atemzüge. Er hatte ja recht. Aber sie konnte es nunmal nicht ausstehen, wenn nicht alles perfekt war. 

“Gut?”, fragte er sie und sie nickte, woraufhin er den Griff um ihren Arm lockerte. Diese Gelegenheit nutzte sie, um ihr Glas zur Hand zu nehmen und sich einen kräftigen Schluck zu genehmigen. 

“Tanzen wir?”, fragte sie im nächsten Moment.

“Wie unschicklich von einer edlen Dame, einfach so einen Herren aufzufordern”, neckte er sie. Josephine musste schmunzeln. “Also gut. Aber du weißt, dass das nicht wirklich meine Stärke ist.” 

“Hauptsache, ich kann mit dir tanzen”, erwiderte sie und ließ sich von ihm bei der Hand nehmen. 

Auf der Tanzfläche musste sie jedoch feststellen, dass John nicht zu tief gestapelt hatte. Er war vollkommen aus dem Takt und konnte mit den mühelosen Gesten der Edelmänner um ihn herum nicht im Geringsten mithalten. 

“Wir nehmen Tanzunterricht”, flüsterte sie, als die beiden sich in der Mitte wieder begegneten. “Keine Widerrede.” 

“So schlecht?”, fragte John ein wenig amüsiert. 

“Noch schlechter. Schau zu mir, nicht auf deine Füße!”, zischte sie. 

“Ich will aber gar nicht wissen, was hier losbricht, wenn ich auf deine trete.” 

“John, das ist nicht lustig! Du blamierst mich! Streng dich gefälligst an!” 

Das Amusement war mit einem Schlag aus seinem Gesicht gewischt worden. 

“Josephine”, sprach er und schlug dabei einen Ton an, den sie ganz genau kannte. “So nicht.” 

“Ich will dir ja nur helfen”, erwiderte sie jedoch betont schnippisch, da sie sich schon gar nichts sagen lassen wollte, wenn der Fehler doch offensichtlich bei ihm lag. 

Sie gingen wieder auseinander, sie mit beleidigtem Gesichtsausdruck, er mit ernster Miene. Kritikunfähig, so nannte man das. 

Eingehend beobachtete Josephine, wie er die Position im falschen Moment wechselte und ihn dann auch noch diese dämliche Daisy Eltringham so blöde anlächelte, als sie sich im Tanz begegneten. Die sollte mal schön ihre Augen bei sich behalten und sich mit ihrem hässlichen Gnom von Ehemann begnügen. 

Als sie sich endlich wieder begegneten, war ihr Blick düsterer denn je. 

“Na, hast du Spaß?”, fragte sie provokant. 

“Bitte?”, fragte er nur. 

“Dieses Flittchen hat dich ja glatt mit ihren Augen ausgezogen. Dein Glück dass deine zwei linken Füße Teil einer ansehnlichen Resterscheinung sind.” 

“Ich weiß nicht einmal, worüber du gerade redest”, erwiderte er. “Aber wenn du dich nicht auf der Stelle am Riemen reißt, tanzt selbiger gleich beachtlich rhythmisch auf deinem nackten Hinterteil.” 

Josephine wurde augenblicklich warm. Vermutlich stieg ihr der Wein ein wenig zu Kopf. 

“Etwas Besseres fällt dir dazu nicht ein?”, fragte sie betont gelangweilt. 

“Diese Einfälle gehören nunmal zu meinen besten”, erwiderte er nur und drehte sie einmal. Der Ärger schien zumindest seinem Tanzstil gut zu tun. 

“Schon etwas besser”, lobte sie daher. Man sollte ihr ja nicht nachsagen, sie würde nur nach Fehlern suchen. “Mit einigen Jahren Übung könntest du glatt noch passabel darin werden.” 

Wieder ließ er sie los und entfernte sich im Tanz von ihr. Sie musste sich sogar ein Kichern verkneifen. Jetzt fand sie langsam einen Reiz an der Sache. Sein ernstes, strenges Gesicht war nunmal zum Niederknien. 

Die nächste Dame, die um John herumtanzte, schien ihm glatt so etwas wie einen mitleidsvollen Blick zu schenken. Das hingegen war kein bisschen amüsant. Hatte sie denn nur Nattern in ihr eigenes Haus eingeladen?

Dementsprechend missgelaunt starrte sie ihm auch entgegen, als sie sich wieder begegneten. Ganz bewusst blieb sie im nächsten Moment statt einer Bewegung stehen, sodass er ihr schon automatisch auf den Fuß trat.

“Au!”, stieß sie aus. “Kannst du nicht aufpassen? Führst dich auf wie ein Edelmann und tanzt wie ein Trampeltier!” 

Einige Blicke wandten sich den Gastgebern zu. John schien kurz fassungslos, doch dann packte er sie ohne ein weiteres Wort am Arm und zog sie von der Tanzfläche. 

“Hey! Wo bringst du mich hin?”, fragte Josephine, nicht sehr überrascht, aber dennoch beschämt. 

“Nach oben. Ich fürchte, wir haben da einiges zu klären, junge Dame.” 


“Entrez”, flüsterte Natalie und machte ein wenig Platz, sodass der Jüngling und Lottie an ihr vorbei ins Zimmer gehen konnten. Letzterer verpasste sie dabei einen herzhaften Klaps. Lottie biss sich auf die Unterlippe.

“Vous êtes Gabriel, c’est ça?” Sie sind Gabriel, richtig?, fragte Natalie freundlich. 

“Oui, Madame. Je suis un ami de vorte mari” Ja, Madame. Ich bin ein Bekannter Ihres Mannes, erwiderte Angesprochener. 

“Was sagt er?”, fragte Lottie neugierig. 

“Tzetze. Deswegen predige ich dir immerzu, du sollst meine Sprache lernen, ma chérie”, kommentierte Natalie und öffnete dabei die Schnürung ihres Kleides. 

“Ces Britanniques ne sauront jamais ce que signifie laisser notre belle langue pénétrer notre cœur et notre âme.” Diese Briten werden nie wissen, was es bedeutet, unsere wunderschöne Sprache in Leib und Seele übergehen zu lassen, erklärte sie Gabriel, was diesen zum Lachen brachte. 

“Was… was hast du da gesagt?”, fragte Lottie und sah zwischen beiden hin und her.

“Mach dir darum mal keine Gedanken. Was ich ihm jetzt sage, wirst du auf jeden Fall verstehen”, grinste Natalie und sagte dann mit ausladender Handbewegung “Déshabillez-vous. Complètement.” Ziehen Sie sich aus. Ganz. 

Gabriel grinste und öffnete die Knöpfe seines Fracks, warf das Einstecktuch beiseite. 

“Oh, das verstehe ich tatsächlich”, lächelte Lottie und biss sich auf einen Finger, während sie ihm nur zu gerne zusah, wie er auch das Hemd über den Kopf zog und sie seine nackte Brust bewundern konnte. 

“Votre réputation vous précède, Madame.” Ihr Ruf eilt Ihnen voraus, Madame, schmunzelte Gabriel, als er sich auch an seiner Hose zu schaffen machte.

“Dabei kann ich ihm doch helfen”, sprach Lottie begierig und machte schon einen Schritt auf ihn zu, als Natalie sie zurückhielt. Klaps auf die Finger. 

“Lass mich erst mit ihm spielen. Du darfst ihn haben, wenn ich mit euch beiden fertig bin.” 

Enttäuscht seufzte Lottie. Da konnte man nichts machen, die Regeln machte Natalie. Das bedauerte sie schon von Zeit zu Zeit, aber besonders jetzt, da er nackt vor ihnen beiden stand. Die Erregung war ihm schon deutlich anzusehen. 

“Vraiment joli”, lobte Natalie.

“Ziemlich hübsch”, wiederholte Lottie ein wenig seufzend. 

“Na schön. Ich habe heute Lust auf etwas ganz Besonderes. Eine Spielart habe ich dir unter vielen noch nicht gezeigt.” Natalie strich mit den Fingern Lotties nackte Schulter entlang. 

“Gabriel, va vers le lit et mets-toi à quatre pattes dessus.” Geh zum Bett und knie dich auf alle Viere.

Er wirkte ein wenig überrascht, tat aber wie ihm geheißen. 

“Tourne-nous le dos, petit idiot!” Mit dem Hintern zu uns, du dummer Junge! 

Gabriel wurde knallrot, starrte beide kurz zögerlich an und fragte “Quoi?”, da trat Natalie an ihn heran und gab ihm prompt ein paar kräfitge Hiebe auf die blanken Backen. Lottie beobachtete das Spektakel mit großen Augen. 

“Quand je te dis quelque chose, tu dois obéir immédiatement, compris?” Wenn ich dir etwas sage, hast du prompt zu gehorchen, verstanden?

“Oui, Madame!”, beeilte er sich zu sagen. 

“Lottie, sei doch so gut und geh zur Obstschale auf dem Tisch dort hinten. Und dann gibst du mir das Messer und die Ingwerwurzel darin.”

Lottie hielt verdutzt inne. Wollte sie sich jetzt einen Tee aufgießen? Nicht gerade der passende Moment dafür. 

Da sie aber soeben gesehen hatte, was mit Leuten passierte, die ungehorsam waren, stellte sie keine weiteren Fragen. Sie entdeckte in besagter Obstschale tatsächlich ein kleines Messer und eine Ingwerwurzel mit mehreren Abzweigungen. Diese reichte sie Natalie. 

Diese schnitt einen Finger davon ab und schälte ihn gründlich, bis ein Stück übrig blieb, das etwas länger als ihr Zeigefinger und etwa doppelt so dick war. 

“So, ma belle und jetzt zeige ich dir, was man damit alles so anstellen kann.”

Sie trat direkt auf Gabriel zu, der über die Schulter das Schauspiel beobachtete und sich anhand seines verwirrten Gesichts wohl ebenso wie Lottie keinen Reim hierauf machen konnte. Doch sie würden schon sehr bald verstehen.


“Lass mich gefälligst los! Au! Du tust mir weh!”, zeterte Josephine, während John sie unbeeindruckt durch die Gänge ihres Anwesens hinter sich her zog.

“Na das tut mir aber leid. Keine Sorge. Dir wird gleich etwas ganz Anderes wehtun.” 

“Warum nehmen wir überhaupt den Umweg durch die Küche?”, fragte Josephine. Da ließ er sie los. 

“Weil ich hier etwas holen muss. Ich habe dir ja versprochen, dass dir mehr als nur ein Hintern voll blüht, wenn du noch einmal so respektlos bist. Und wir müssen ja kaum streiten”, warf er ein als sie schon zum Widerspruch ansetzte. “…dass das eben auf dem Ball ein neuer Tiefpunkt war. Aber darum kümmere ich mich schon.”

Josephine schluckte, als er den Küchenschrank öffnete und etwas herausnahm. Doch weil sein Rücken ihr die Sicht versperrte, konnte sie nicht sehen, was es war. 

Sie versuchte über seine Schulter zu spähen, da hatte er es schon in seiner Fracktasche verschwinden lassen. Sie wusste gar nicht, warum er so ein Tamtam darum machte. Sicherlich handelte es sich bei dem Gegenstand um einen Kochlöffel. Das war doch nichts Neues. Nur seine Worte gaben ihr zu denken. Er wollte sie doch nicht woanders hin als auf den Po hauen? Allein der Gedanke verpasste ihr eine Gänsehaut. Und es würde die nach der Strafe dringend notwendige Versöhnung korrumpieren. Sie grübelte noch befangen, da nahm er ihre Hand und sagte: „Na los, nur keine falsche Scheu.” Josephine folgte ihm wie mechanisch und das Herz klopfte ihr dabei bis zum Hals. War es Aufregung? Oder sogar so etwas wie Lust? Das konnte sie selbst nicht richtig einordnen.

Kaum im Schlafzimmer, packte John sie auch schon, drehte sie herum und schnürte ihr das Kleid auf. Unter anderen Umständen hätte ihr das sehr gefallen… ach, wem machte sie etwas vor, es gefiel ihr auch gerade jetzt. Die Leidenschaft, mit der er sie Stück für Stück aus ihrer Kleidung schälte, hatte einfach ihren Reiz. Egal, wie nervös sie war. Er zögerte nicht einmal, als es daran ging, die Haken der Krinoline zu lösen. Dabei trug sie eine solche sonst nicht. Ein Mann von Welt, wie es schien. 

“Arme hoch”, befahl er und zog ihr schließlich noch ihr Unterkleid über den Kopf. Mit einem Ruck zog er auch die lange Unterhose herunter und so stand sie im nächsten Moment nackt vor ihm. 

Josephine spürte, wie sie errötete und versuchte, ihre Blöße zu bedecken, obwohl er sie doch schon unzählige Male so gesehen hatte. Aber eine Strafe brachte immer diesen beschämenden Faktor mit sich, der dafür sorgte, dass es sich anders anfühlte. 

Einen quälenden Moment lang sah er sie an. Eine gewisse Zufriedenheit lag in seinem Blick. Erst dann schien er sich selbst zur Raison zu rufen.

“Also, warum sind wir jetzt hier oben und nicht auf unserer Feier, junge Dame?” 

Urgh. Sie hasste diese Abfragen. 

“Naja, weil… du weißt schon”, stammelte sie, doch er ließ sie nicht aus den Augen. “Oh komm schon!”, rief sie aus und trippelte auf der Stelle. “Das ist gemein!”

“Gemein ist, wie du deinen eigenen Ehemann behandelt hast. Findest du nicht?” John musterte sie prüfend.

“Womöglich”, räumte sie ein. “Aber…”

“Also gut.” Er schlüpfte aus seinem Frack und legte ihn hinter sich auf dem Sessel ab, dann öffnete er seine Manschetten und krempelte sich die Ärmel hoch. Sie betrachtete dabei eingehend die Sehnen in seinen Unterarmen. Es war unverschämt, wie sehr sie das betörte. “Ich denke, wir setzen dieses Gespräch später fort.” 

Mit diesen Worten packte er Josephine am Arm und zog sie mit sich zum Bett. Er nahm auf der Bettkante Platz und ließ sie über seinen Schoß fallen, nackt wie sie war. Sie mochte diese Position, sie hatte etwas Gemütliches. Nur war sie sicher, es würde nicht lange gemütlich bleiben. 

Er gönnte sich, beide Hinterbacken mit seiner Handfläche nachzufahren. Doch im nächsten Moment holte er aus und ließ eben diese Hand mit voller Wucht niedersausen. Ein Zucken fuhr durch ihren Körper. Er machte sich heute nicht die Mühe, behutsam anzufangen und langsam die Intensität zu steigern. Offenbar wollte er ihr von Schlag Eins an begreiflich machen, dass das hier eine Tracht Prügel war, die ihrem Namen auch alle Ehre machte. 

Die Kraft hinter seinen Schlägen machte sich sehr schnell in ihrem Körper bemerkbar. Die Unruhe und das Zappeln begannen beinahe unmittelbar. Doch er ließ sich davon nicht beirren. Diesmal war es sogar nur seine freie Hand in ihrem Rücken, die sie vorerst an Ort und Stelle hielt. Die Methode war erstaunlich erfolgreich. 

John gönnte ihnen beiden keine Pause und schmetterte im schnellen, aber stetigen Takt seine Hand auf ihre in kürzester Zeit schmerzenden Backen. Sie konnte sich das erste Jammern und Quieken kaum verkneifen. 

“Du bist aber heute empfindlich”, befand er. In ihren Ohren klang das wie blanker Hohn.

“Nein… au! Du bist nur… grober!”, beklagte sie sich. 

“Jedem, was ihm gebührt”, befand er und machte unbeirrt weiter. 

Langsam fragte sie sich, ob sie heute wirklich empfindlicher war oder ob zahlreiche dieser Situationen ihm die nötige Übung beschert hatten, um im für ihn passenden Moment in die Vollen zu gehen. Sie fand keine bessere Erklärung. Die vielen Stunden im Arbeitszimmer, über der von ihr so schmerzlich vernachlässigten Buchhaltung brütend, konnten es ja wohl kaum sein. 

Endlich, als ihre Rückseite schon bedenklich pochte und brannte, ließ er die Hand sinken. “Nun gut. Das müsste zum warm werden reichen. Aber lass uns doch besser dafür sorgen, dass dir noch viel wärmer wird.” Er gab ihr einen aufmunternden Klaps. “Hoch mit dir.”

Josephine seufzte. Nicht einmal der Moment danach, in dem man auf dem Schoß lag, der Wärme in den Backen erst richtig nachfühlte und das Gefühl insgeheim doch ganz gut fand, blieb ihr heute vergönnt. Sie krabbelte von seinem Schoß und er stand ohne Umschweife auf und trat zu dem Sessel, auf dem er sein Jackett gelassen hatte. Was er herausholte, erstaunte sie doch gehörig: Eine Ingwerwurzel. Sie wusste nicht, was als Nächstes geschehen würde, doch sie kannte ihn und seine Methoden gut genug, um zu wissen, dass es nichts Gutes sein würde…


“Also gut. Sieh zu und lerne”, befahl Natalie ihrer Gespielin. Inzwischen war sie an Gabriel herangetraten, ausgeliefert wie er dort kniete. Sie befeuchtete ein wenig ihre Finger und strich mit ihren seine Kerbe nach. Im nächsten Moment versenkte sie zwei Finger in ihm. Gabriel atmete überrascht aus. 

“Tu fais ça vraiment bien” Das machst du wirklich gut, hauchte sie. Gabriel entspannte sich sichtlich. Lottie konnte nichts tun, als mit großen Augen zuzusehen. Langsam ahnte sie womöglich doch, worauf das hier hinauslaufen würde. 

Natalie genoss den Moment noch etwas und bewegte die Finger in ihm, dann zog sie sie zurück. 

“Il va faire un peu froid maintenant. Mais pas pour très longtemps” Das wird jetzt etwas kalt. Aber nicht sehr lange, versprach sie und setzte die geschälte Ingwerwurzel an seinem nun leicht gelockerten Anus an. Mit einem genüsslichen Laut auf den Lippen schob sie den geschälten Finger fast gänzlich hinein. 

Erst reagierte Gabriel gar nicht großartig. Lottie trat näher heran. Der frische, leicht scharfe Duft, der sie an ihr Lieblingsgebäck erinnerte, erfüllte den Raum. Sie zuckte ein wenig zusammen, als Natalie ihre flache Hand auf den ausgestreckten Hintern des jungen Mannes knallen ließ. Dann wieder und wieder. 

“Bist du so gut und bringst mir meine Reitgerte, ma chérie?”, fragte sie dabei beiläufig. Nun kam langsam Leben in Gabriel. Er atmete schwerer und geriet in Unruhe. Lottie beobachtete das fasziniert, während sie das gefragte Strafinstrument an sich nahm, das in der Ecke lehnte. Sie reichte es Natalie und diese unterbrach ihr Tun, um ihr einen kleinen Kuss auf die Lippen zu hauchen.

“Merci”

Natalies Augen funkelten, als sich ihre Finger um den Griff festigten und sie fragte: “Prêt à t’amuser pour de bon?” Bereit für den richtigen Spaß?

Noch ehe Gabriel die Gelegenheit bekam, zu antworten, übersähte sie sein Hinterteil mit kleinen, aber erfahrungsgemäß fiesen Hieben mit dem ledernen Ende der Gerte. Gabriel versuchte, ihnen auszuweichen, kniff dabei unwillkürlich die Backen zusammen und stöhnte im nächsten Moment gequält. Lottie besah das Schauspiel fasziniert. Dieses kleine Stück Ingwer schien ihm auf eigenartige Art und Weise zuzusetzen. 

“J’ai tellement chaud, Madame” Mir ist so heiß, Madame, keuchte er. Ein zufriedenes Grinsen stahl sich in Natalies Züge. 

“Exactement comme je te l’avais dit” Genau, wie ich es dir gesagt habe

Inzwischen wand sich Gabriels Unterkörper, doch sein Po blieb nach hinten ausgestreckt, empfing die zahlreichen Küsse der Gerte. 

“Et voici le grand final!” Und nun zum großen Finale! rief sie aus. Noch bevor Gabriel etwas sagen konnte, ließ sie das Ende der Gerte auf die empfindliche Mitte seines Hinterns knallen, genau dorthin, wo die Ingwerwurzel steckte. Sie trieb sie noch ein Stück tiefer in ihn hinein wie es schien. Gabriel stöhnte lauf auf, jammerte um Gnade, doch Natalie ließ sich nicht beirren. Sie führte das ganze Spektakel noch einen Moment fort, ehe sie endlich genug zu haben schien.

“Also gut. Er gehört jetzt ganz dir”, lächelte sie zu Lottie hin. 

Diese kniete sich neben den jungen Mann und strich über seinen Rücken, widmete sich dann seinem sichtlich geröteten Po. Zärtlich strich sie die erhitzte Haut mit den Fingern nach, ehe sie sich der entscheidenden Mitte näherte. Sie sollte etwas netter sein und ihn von seiner Qual erlösen, dachte sie und griff nach dem Ingwer. Als er aufzuckte, konnte sie der Versuchung aber doch nicht widerstehen und bewegte die Wurzel ein wenig hin und her. Er atmete schwer.

“Ist ja gut”, hauchte sie und gab ihm einen Kuss auf den Po, dann zog sie den Ingwer langsam heraus.

“Uh!”, machte er und ließ sich kraftlos aufs Bett sinken. Probeweise schob sie dennoch die Hand unter seinen Unterkörper. Er hob ein Stück sein Becken und ließ sie gewähren.

“Nicht mehr das geringste bisschen hart”, seufzte sie bedauernd. 

“Typisch Männer. So unzuverlässig”, grinste Natalie, die sich inzwischen daran gemacht hatte, mit einem Tuch die Spitze der Gerte abzuwischen. “Mach dir nichts weiter daraus, chérie. Du hast ja mich.” Sie legte das Tuch beiseite und näherte sich dem Bett, strich über Lotties unbekleidete Schulter. “Wenn ihr miteinander fertig seid, bist nun wohl du an der Reihe.”

Lottie schluckte und sah sie groß an. Doch dann zögerte sie nicht lange. Ohne weitere Worte erhob sie sich und streifte die restliche Kleidung ab. Während Natalie sich daran machte, ein weiteres Stück Ingwer vorzubereiten, drehte Lottie sich um und nahm gehorsam ihre Position auf der Bettkante ein. Wie es sich wohl anfühlen würde? Sie würde es gleich herausfinden…


Josephine sah mit einer Mischung aus Neugier und Anspannung dabei zu, wie John das dicke Stück Ingwer sorgfältig schälte. Es lief nach vorne hin schmaler zusammen wie eine Art Keil.

“Wofür ist das?”, fragte sie schließlich, weil sie die Ungewissheit nicht mehr aushielt.

“Das wirst du gleich sehen.” 

Er setzte sich neben sie und klopfte mit der freien Hand auf seinen Schoß. Etwas zögerlich schob sie sich, nackt wie sie war, darüber. Mit einem Ruck an der Taille zog er sie ein Stück weiter nach vorne, sodass ihr Po nun recht exponiert in der Luft ragte. 

“Ich weiß nicht, ob mir das gefällt”, ließ Josephine nervös verlauten.

“Strafe muss sein”, erklärte er und spreizte ihre Backen mit der linken Hand. Mit einem Mal spürte sie etwas Kaltes und Feuchtes direkt an ihrem Poloch. 

“Nicht!”, rief sie aus, da war es auch schon in ihr. Erst einmal fühlte es sich einfach nur merkwürdig an, aber auch irgendwie kühlend, so sehr wie der Bereich um die Stelle herum von den vorherigen Hieben glühte. Doch dieses Gefühl sollte ziemlich schnell umschlagen. Es wurde warm und begann zu kribbeln. 

“Ha!”, machte Josephine überrascht. Sie spürte, wie John den Ingwer in ihr bewegte. Das beschleunigte das Ganze. Im nächsten Moment schon war die Wärme zu einem fiesen Brennen geworden.

“Nimm das wieder raus!”, befahl sie schrill. 

“Nicht doch. Wir haben gerade erst angefangen.”

Er schob das Stück mit dem Finger sogar noch tiefer hinein und ließ dann davon ab. Es entfaltete seine Wirkung ganz ohne sein Zutun. In kürzester Zeit wurde ihr sogar noch heißer und sie begann, ins Zappeln zu geraten. Er belohnte dies mit ein paar ordentlichen Klapsen. 

“Ja, so ergeht es ungezogenen Ehefrauen”, sagte er eher scherzhaft als streng, doch das war ihr gerade herzlich egal. 

“Das ist so fies”, stöhnte sie.

“Es wird noch etwas fieser, bevor es besser wird”, kündigte er an. Seine Hand drückte nun ihre Backen zusammen, was das Gefühl der schlimmen Hitze in ihrer Pomitte nur verstärkte. John wiederholte das Spiel ein paar Male, Klapse, Pobacken zusammendrücken, dann wieder der Druck gegen das Stück Ingwer. Sie zappelte und jammerte dabei fast schlimmer als bei einer ordentlichen Tracht Prügel. Dafür irgendwie in einer Stimmlage, die sie selbst so gar nicht von sich kannte. 

“Also gut”, sagte er schließlich. “Du weißt, dass ich dich nach so einem Vergehen nicht mit einer Runde mit der Hand davonkommen lassen kann.”

“Oh nein… komm schon”; seufzte Josephine. “Das hier ist doch wirklich Strafe genug.” 

“Ich denke, wir machen es heute etwas anders”, fuhr John unbeirrt fort. “Heute wirst du vor dem zweiten Teil deiner Strafe in der Ecke stehen.”

“Na schön”, hauchte sie und streckte ihm den Po richtiggehend entgegen, damit er dieses vermaledeite Teil endlich entfernte. Doch er lachte nur und gab ihr noch einen festen Klaps. 

“Der bleibt dabei natürlich drinnen.” 

“Nein!”, protestierte Josephine. Die Antwort schien ihm nicht zu gefallen. Beherzt gab er ihr ein paar auf das hochgereckte Hinterteil. Josephine ließ sich unwillkürlich zurück auf seinen Schoß fallen, doch das wiederum verstärkte das brennende Gefühl in der Mitte. Eine furchtbare Zwickmühle.

“Ist ja gut!“, rief sie aus. “Bitte, hör schon auf, ich geh in die Ecke.”

Er ließ sich nicht lumpen und setzte noch ein gutes Dutzend Hiebe auf jede Backe obendrauf. Erst dann ließ er locker und sie rappelte sich eilig auf. Ihre Nacktheit war inzwischen zweitrangig, viel schlimmer waren der versohlte Po und die heftige Wärme, die von der Mitte aus ausstrahlte. 

Schniefend trollte sie sich in ihre übliche Ecke, Hände über den Kopf verschränkt. Sie hoffte die ganze Zeit darauf, die Wirkung dieses teuflischen Ingwers würde allmählich nachlassen. Doch die Natur war ihr wohl ebensowenig gnädig wie John. Zudem verhielt es sich in der stehenden Position ähnlich, wie wenn er ihr im Liegen die Backen zusammendrückte. Ihr Körper schien den Ingwer so nur tiefer in sich aufzunehmen.

Sie hörte, wie er hinter ihr den Kleiderschrank öffnete, anschließend seine Schritte, wie er sich im Raum auf und ab bewegte. Er amüsierte sich bestimmt gerade köstlich über ihr Leid. Immerhin ließ er sie nicht lange schmoren, vielleicht zehn Minuten. Aber das war mehr als genug. Selten hatte sie das Ende des Eckestehens so sehr herbeigesehnt, selbst wenn sie ahnte, dass ihr noch Schlimmes blühte. 

Endlich trat er an sie heran, umarmte sie von hinten und drückte sich gegen sie. Der kleine Kuss in ihrem Nacken war das Gefühl von Versöhnlichkeit, das sie gerade brauchte. 

“Na dann”, murmelte er an ihr Ohr. “Leg dich über die Bettkante. Wir haben noch einiges zu tun.” 

Josephine drehte sich zu John um und schluckte, als sie die Tawse in seiner Hand bemerkte. Sie konnte den Rohrstock wirklich nicht ausstehen, aber das ziehende Gefühl des Leders war auf eine andere Art fies. Vielleicht würde es sie aber zumindest für einen Moment davon ablenken, wie sehr ihr Poloch gerade zu leiden hatte.

Mit deutlich weniger sichtlichem Widerstand bewegte sie sich in Richtung Bett. Jeder Schritt war dabei unangenehm, weil er verdeutlichte, was da in ihr steckte. Als sie sich mit dem Bauch zuerst übers Bett legte, war es fast erleichternd, da sich zumindest ihre Backen in dieser Position etwas spreizten.

John trat an ihre Seite und sie kniff die Augen zu. Im nächsten Moment hörte sie auch schon das charakteristische Klatschen, dann spürte sie die Wirkung. Sie fuhr ein wenig hoch und japste. Die Pause und die ordentliche Tracht von zuvor hatten ihren Hintern empfindlich gemacht. Dabei wusste sie genau, wenn sie ein Dutzend hiervon bekam, hatte sie noch Glück.

“Die habe ich viel zu lange nicht mehr eingesetzt”, fand John und ließ die Tawse dabei erneut quer über ihren blanken Po knallen. Wie das aber zog!

Hieb um Hieb brachte er auf. Nach sechs Stück wechselte er die Seite. Ganz Perfektionist wollte er ihren Hintern einheitlich einfärben, wie es schien. Es war fast eine Erleichterung, als die Tawse nun eher ihre linke Backe küsste als die Rechte, doch dieses Gefühl hielt leider nicht lange an. Bald war sie überzeugt, dass diese Seite nun nur noch sehr viel weniger würde aushalten können.

Bei all dem rückte leider auch nicht das Schmerzzentrum in der Mitte in den Hintergrund. Viel eher hatten die Schläge das Lodern neu entfacht und es war ein ständiger Begleiter dieser ungeheuerlichen Tracht Prügel. 

Josephine seufzte unglücklich, als er um sie herum trat, um nun wieder von der rechten Seite aus die Hiebe aufzubringen. Kannte man das Muster, war es unvermeidlich, dass ihr noch ein weiteres Dutzend hiervon blühte. Dabei hatte sie längst genug, das hatte sie wirklich. Ihr Becken hüpfte bei jedem Schlag unkontrolliert nach oben, nur um wieder ins Laken zu fallen. 

“Es tut mir leid! Ich werde nie wieder respektlos sein! Nie wieder, ich schwöre es!”, blubberte sie dabei. 

“Ich erinnere dich gelegentlich daran”, erwiderte John in einem Tonfall, der verriet, dass er ihr kein Wort glaubte. Unbeirrt setzte er sein Tun fort. Die Tawse biss zu und hinterließ dieses Gefühl des tiefen Brennens, das so schnell nicht weggehen würde. 

“Neeein!” rief sie aus, als er ein fünftes Mal die Seite wechselte. Dieses Mal waren es immerhin nur drei weitere, dafür aber deutlich härter aufgebrachte Schläge mit dem Teufelsding. Wohl eine Art Pyrrhussieg.

Ein letztes Mal ging er um sie herum und haute mit ordentlich Schwung zu, dann endlich ließ er seinen Arm sinken. Josephine war vollkommen aufgelöst. Sie jammerte und schluchzte in die Decke, als er neben ihr Platz nahm und ihren Rücken streichelte. Endlich packte er zwischen ihre Backen und zog den Ingwer mit einem beherzten Ruck heraus. 

Josephine atmete aus, musste aber schnell feststellen, dass das Druckgefühl zwar verschwunden war, die unerträgliche Hitze aber immer noch nicht. Wie lange das wohl noch anhalten würde? Ihr Po brannte ganz gehörig, außen wie innen. Sie griff nach hinten und betastete behutsam das Schlamassel. Ihre Backen fühlten sich unglaublich heiß an. 

John legte sich nun auf die Seite und schob nun seinerseits seine Hand auf ihren heißgeklopften Hintern.

“Das hast du dir redlich verdient”, fand er. Ihr war gerade nicht danach, ihm zu widersprechen. Stattdessen reckte sie den Kopf ein Stück nach oben und gab ihm einen innigen Kuss.

Was auch käme, sie schwor sich, nie wieder eine Behandlung mit der Ingwerwurzel zu provozieren. Auch wenn sie selbst ziemlich gut wusste, dass dieses hehre Vorhaben wohl eher Wunschdenken war. 

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