13. Don’t text and drive (Onkel Jeff)

„Gib mir dein Telefon.“ Josie folgte der Aufforderung augenblicklich und Onkel Jeff ließ es in seiner Jackentasche verschwinden. Das allein gab ihr schon ein mulmiges Gefühl. Ein bisschen war das, als hätte man ein Körperteil aus der Hand gegeben. Die Frage, wann sie denn ihrer Freundin würde antworten können, stellte sie lieber nicht.

„Fühlst du dich noch in der Lage zu fahren?“, wollte trocken von ihr wissen. Gar keine so dumme Frage. Sie fühlte sich gerade wirklich elendig und machte sich buchstäblich in die Hosen. Krampfhaft ging sie im Kopf all ihre Vergehen durch und ob er sie je für irgendetwas bestraft hatte, was offiziell als illegal oder sogar gefährlich galt. Ihr wollte beim besten Willen nichts einfallen. Schwer einzuschätzen, wie diese Geschichte ausgehen würde.

Er musterte sie. „Ich rufe uns ein Taxi.“

„Nein… nein bitte, es geht schon, das schaff ich.“ Sie war nicht wirklich scharf drauf heimzukommen, aber sie wollte jetzt auch nicht noch mehr Aufriss betreiben und die Sache künstlich aufbauschen.

„Dann bitte. Und schau auf die Straße!“, mahnte er noch einmal sehr ernst. Als sie den Wagen startete, schaltete er das Radio ab. Die Heimfahrt war zum Glück nicht mehr lange, aber sie fühlte sich so angespannt, als würde sie gerade die praktische Führerscheinprüfung absolvieren. Sie gab sich die beste Mühe, keine Fehler mehr zu begehen, bis sie schließlich endlich in seiner Einfahrt parken konnte.

Schweigend folgte sie Onkel Jeff ins Haus (Wenn er so viel Strenge ausstrahlte bekam sie es in ihrem Kopf nicht hin, ihn einfach nur Jeff zu nennen).

„Geh in dein Zimmer. Ich werde darüber nachdenken, was die richtige Strafe für dieses wirklich riskante, unvernünftige und gefährliche Fehlverhalten sein kann, Josie. Ich hoffe, dass du weißt, dass das eine nicht zu tolerierende Straftat war. Du kannst wirklich froh sein, dass ich dich dabei erwischt habe und nicht die Polizei.“

„Ja, Onkel Jeff“; murmelte Josie kleinlaut und machte sich auf seinen Blick hin nur noch auf den Weg in ihr Zimmer. Besser, die Polizei hätte sie erwischt. Was würde das geben, ein Bußgeld? Jetzt würde sie stattdessen übelst den Hintern vertrimmt bekommen. Josie schluckte. Sie hatte einen Heidenrespekt vor diesem dickeren Rohrstock, gerade deswegen hätte sie jede Wette darum abgeschlossen, dass dieser noch heute nicht zu knapp Schaden auf ihrer sowieso noch schmerzenden Kehrseite anrichten würde. Hoffnung auf Gnade musste sie heute nun wirklich nicht mehr haben. Sie ahnte noch nicht, dass die Konsequenzen noch viel unbequemer werden würden und über einen wunden Hintern hinausreichen sollten.

Er ließ sie lange in ihrem Zimmer schmoren, weit über eine Stunde, dann endlich hörte sie, wie seine Schritte sich der Tür näherten. Noch nie hatte sie so viel Schiss davor gehabt, ihn zu sehen. Nervosität, ja, aber das heute war ein ganz anderes Kaliber. Er öffnete die Tür und sie erhob sich vom Bett, sah ihn mit großen Augen an. Er hatte nichts bei sich. War das ein gutes Zeichen?

„So, Josie, ich habe mich noch einmal gründlich über diese unschöne, absolut inakzeptable Sache informiert, die du eben in meinem Beisein getan hast. Du hast zugegeben, dass das nicht das erste Mal war. Wie oft nimmst du beim Fahren dein Handy in die Hand?“

„Wenn… ich sehe dass ich eine Nachricht habe… meistens…“; murmelte sie kleinlaut. Dass man das nicht durfte und es falsch war, wusste sie ja. Nur war ihr Drang, immer und überall up to date zu sein nunmal zu stark. Sie konnte ihn kaum ansehen. Er sprach so ernst und streng, dass es sie wirklich einschüchterte.

„Du weißt, dass ich das nicht tolerieren kann. Es ist nicht nur unvernünftig und unnötig, es ist auch verdammt gefährlich. Für dich und für andere Verkehrsteilnehmer.“

„Es ist aber noch nie etwas passiert!“, rechtfertigte sie sich hastig.

„Und das macht die Sache besser?! Jedes einzelne Mal hätte etwas passieren können! Was muss denn erst passieren? Willst du ein Kind überfahren? Oder vielleicht muss ich demnächst erfahren, dass sie dich aus einem Straßengraben kratzen mussten, weil du dieses blöde Teil nicht aus der Hand nehmen konntest!“

Tränen stiegen in ihre Augen. Seine Standpauke zeigte ihre Wirkung. Nun fühlte sie sich wirklich wie ein schrecklicher Mensch. Dass er sich auch noch Sorgen um sie machte, verbesserte ihre Schuldgefühle nicht gerade.

„Die Konsequenzen deines Handelns sind dir offensichtlich nicht bewusst genug. Bis wir uns nächstes Mal wiedersehen, will ich eine Ausarbeitung von dir. Du hast ja studiert, du müsstest genau wissen, wie es geht. Ich will keinen Aufsatz, ich will eine Facharbeit. Mit Belegen, Statistiken, Berichten von betroffenen Familien über die Konsequenzen vom Texten und Fahren.“

Wäre diese ganze Situation nicht so schlimm, hätte sie es ein weiteres Mal süß gefunden, dass er „text and drive“ eins zu eins übersetzte. Gerade war aber so gar nichts süß an ihrem Onkel Jeff. Seine Miene war finster, seine Stimme polterte ihr dunkel entgegen und er fühlte sich vollkommen unnahbar an. Und dann noch diese Facharbeit. So etwas hatte er noch nie von ihr verlangt. Sie wusste, dass es schrecklich sein und an ihrem Gewissen nagen würde, all diese Dinge recherchieren zu müssen und das war wohl auch das Ziel dahinter.

„Okay, die werde ich schreiben“; murmelte sie kleinlaut. „Es tut mir wirklich leid, ich weiß schon jetzt, dass ich das nicht mehr tun werde, wirklich nicht.“

„Deine Lippenbekenntnisse genügen mir nicht“, erwiderte er. Na danke auch.

„Ich habe mir den Bußgeldkatalog angesehen, bei Telefonbenutzung mit Sachbeschädigung gibt es 200 Euro Bußgeld, zwei Punkte und ein einmonatiges Fahrverbot.“

„Aber ich habe nichts beschädigt!“, warf sie ein.

„Das hätte aber jederzeit passieren können“, schnitt er ihr das Wort ab. Dass sie widersprach schien ihm noch viel mehr zu missfallen. „Hast du deine Autoschlüssel dabei?“

Oh nein… nein! Er wollte doch nicht etwa… Sie biss sich auf die Unterlippe. Und dieses blöde Lügenverbot.

„Ja, unten in meiner Handtasche“, murmelte sie missmutig.

„Hast du zuhause Ersatzschlüssel?“

„Nein, ich weiß nicht mehr wo die sind“, erwiderte sie wahrheitsgemäß.

„Gut. Du lässt deine Autoschlüssel hier. Ein Monat Fahrverbot wird dir mit Sicherheit ein wenig nachdrücklicher bewusst machen, was du mit deinem Verhalten riskierst.“

„Bitte nicht“, flehte Josie. „Ich komm mit den Öffentlichen nur total umständlich zur Arbeit.“

„Tja, das selbe Problem hättest du mit der Polizei wohl auch. Nein Josie, deine Strafe wird nicht verhandelt. Dass dir als nächstes auch eine körperliche Strafe droht ist dir ja sicher auch bewusst. Zumal wir noch ein paar Dinge von vorhin zu bereinigen haben.“ Sie biss sich auf die Unterlippe und starrte ihn groß an. Die ausstehenden Stockhiebe hatte sie über diese ganze Geschichte schon ganz vergessen.

„Komm mit ins Wohnzimmer, vielleicht hilft dir dein neuer Freund ja etwas besser bei der Einsicht. Ich habe nämlich längst noch nicht das Gefühl, dass das alles hier angekommen ist“, tippte er auf ihre Stirn. Sie schnaubte etwas, dann folgte sie ihm. Wenn er sie so provozierte und an ihrer Intelligenz zweifelte, wurde sie bockig. Heute Abend gar keine gute Idee für sie.

„Ich will nicht mit dem dicken Stock geschlagen werden“, murrte sie, als sie das Wohnzimmer betraten.

„Ich fürchte, dieser Wunsch wird sich nicht erfüllen, Josie. Ich glaube eher, du wirst ihn in nächster Zeit noch ganz gut kennenlernen.“

„In nächster Zeit?“, wiederholte sie und schluckte.

„Ach richtig, dein Strafmaß“, sprach er ganz so, als hätte er es vergessen. Gerade wirkte er wirklich ein bisschen wie ein Bösewicht aus einem Film. Sie liebte die Schurkenrollen, aber wenn man gerade auf der Seite des Opfers stand, war es dann doch nicht so cool.

„Heute kann ich dich längst nicht mehr so bestrafen wie du es verdient hättest, die Striemen sollten etwas heilen, wir wollen ja keine offenen Hautstellen.“ Sie schluckte. Allein der Gedanke, dass das passieren könnte, machte, dass sie sich unwohl fühlte. „Deswegen bekommst du jetzt auf deinen Hintern die ausstehenden sechs Hiebe- natürlich mit dem dicken Stock- und dann sehen wir, wie viel wir noch auf deine Schenkel setzen können.“ Sie schüttelte flehend den Kopf. Die ganze Zeit dachte sie an diesen einen, bösen Hieb von vorhin, allein das hatte sie kaum ausgehalten und dann noch auf die viel schlechter gepolsterten Oberschenkel?

„Und wenn du das nächste Mal hier bist, bekommst du deine richtige Strafe mit dem Stock. Vom Poansatz bis Ende der Oberschenkel, so viele Hiebe wie wir drauf bekommen. Ich denke, das sollte helfen, die Lektion auch wirklich eindringlich zu gestalten.“

Ihr Mund war ganz trocken. Das sollte heißen, es war nicht einmal nach heute Abend überstanden? So eine saftige Strafe hatte sie echt noch nie erhalten. Sie hätte es ahnen müssen, aber so schlimm hatte es Josie dann doch nicht erwartet.

„Zieh dich aus und leg dich über den Sessel. Du weißt ja jetzt wie.“

Sie schluckte und schlüpfte aus den Hausschlappen, krempelte ihre Strumpfhose herunter und streifte sie umständlich ab, dann auch ihr Höschen. Anschließend platzierte sie sich selbst über die Sessellehne und schob den Rock ihres Kleides hoch. Ihr war ganz schwindelig. Lustig würde das bestimmt nicht werden.

Schon spürte sie Onkel Jeff neben ihr und den Stock auf der Mitte ihrer Backen. Sie schluckte kräftig. Und schon nahm er Maß und der Stock biss sich böse in ihre Haut. So schlimm war das also! Ihre Beine schnellten hoch und sie krallte sich fest in den Sessel unter sich, ein schmerzlicher Laut verließ ihre Kehle. Scheiße, tat das weh! Das war nicht nur der dickere Stock, Onkel Jeff hatte auch wirklich mit einer Menge Wucht zugehauen. Gerade, als sie die Beine wieder sinken ließ und auch weiteratmete, ein weiteres, charakteristisches „Zzzzt“. Der nächste Hieb saß und würde noch eine Weile eine Freude an ihm haben. Nicht nur beim Auftreffen tat es weh, erst wenn die Strieme so richtig deutlich wurde, wurde auch der Schmerz präsent.

Sie hörte, wie er ausholte, biss schon ängstlich die Zähne zusammen, da traf sie es auch schon wieder. Das Zähne aufeinander beißen hatte nur wenig geholfen, direkt nach dem Aufprall schrie sie. Sie machte Anstalten, aufzustehen, einfach nur, weil sie nicht mehr wusste, wohin mit sich. Ein paar feinere Schläge mit dem Stock, direkt auf die frischen Striemen, nicht sehr schmerzhaft aber doch genug als dass sie jeden Widerstand vergaß.

„Bleibst du wohl liegen!“, mahnte er sehr ernst.

„Ja… Entschuldigung“, presste sie hervor. Dann kam auch schon Hieb 4. Wieder musste sie vor Schmerz aufschreien. Er ließ sich Zeit zwischen jedem der Schläge, was einen großen Kontrast zu ihren sonstigen Hintern voll abgab, wo er sie oft sehr rasch und dafür intensiv abstrafte. Gerade das angstvolle Warten und das sich Ausbreiten des Schmerzes machte ihr noch etwas mehr bewusst, dass das hier heute kein Spiel sondern bitterer Ernst war. Sie fühlte, wie der Sessel unter ihr tränennass wurde. Hieb 5 und 6 folgten dann so unvorhergesehen hintereinander, dass sie sich heftig auf dem Sessel aufbäumte. Mit aller Kraft drückte sie ihre Hände auf ihre Pobacken und schluchzte herzzerreißend.

Was war das bitte für ein furchtbarer Ausgang dieses Abends?! Vorhin im Restaurant war es noch so schön gewesen. Andere Frauen kuschelten sich jetzt auf einem Sessel an ihren Freund, aßen Popcorn und sahen fern und sie zappelte darüber und musste die schlimmste Tracht Prügel ihres Lebens einstecken. Das war doch einfach nicht fair!

„Jeff…. Jeff…. ich brauch jetzt mein Safeword!“, warf sie ein, während sie das Ausmaß dieser Tracht Prügel abtastete. Beeindruckend! Wow, wann sollte dass denn wieder heilen?

„Auf einmal Jeff? Und was für ein Safeword?“, war seine Erwiderung. Er wirkte nicht gerade überzeugt von ihren Bemühungen, ihre Grenzen aufzuzeigen. Vielleicht waren sie ja auch im Grunde noch nicht erreicht, aber sie hatte einfach keine Lust mehr auf diesen blöden Stock, schon gar nicht auf ihren Schenkeln.

Sie drehte sich zu ihm um. „Ich bin doch jetzt deine Freundin.“ Sie sah ihn flehend an. „Ich meine, wir machen das doch hier zum Spaß…. nicht um mich wirklich zu bestrafen, oder?“

Verdammt. Sein Gesicht verhieß nichts Gutes. „Das hier ist Spaß für dich, ja?“ Er ließ den Stock fallen, doch das nur um sie sich zu schnappen und über seinen Schoß zu legen. Diesmal waren es die Oberschenkel, die stattdessen sogleich beherzte Hiebe aufgeklatscht bekommen. Sie versuchte sich loszureißen, aber keine Chance! Auch ihr Gezappel beeindruckte ihn nicht.

„Au!“, jammerte sie. „Aua, nicht!“

„Hast du mir vorhin überhaupt zugehört?!“, schimpfte er. „Wir klären hier eine sehr ernste Sache und das tun wir auf meine Art und Weise!“ Seine Hand klatschte unablässig auf ihre Schenkel, was sie mit stetigen Aua-Lauten quittierte. Sie musste sich noch einiges von ihm anhören.

„Meinst du, ich weiß nicht, wann du genug hast?! Safeword… das setzt du ein, wenn du mal keine Lust mehr hast? Wie der Junge, der Wolf schrie, ja? Schäm dich!“ Jetzt setzte es auch wieder etwas auf den Hintern, was sie vor Schmerz jaulen ließ wie jenen eben erwähnten Wolf. „Im Straßenverkehr, wenn du erst einmal jemanden überfahren hast, denkst du, dann hilft dir ein Safeword?“ Sie heulte wieder auf. Das war einfach nur fies! Er konnte nicht nur mit seinen Hieben, sondern auch mit seinen Worten so verdammt gemein sein.

„Natürlich bist du meine Freundin und deswegen will ich dich sicher und gesund bei mir haben! So etwas Unvernünftiges!“, schimpfte er weiter. Sie heulte inzwischen Rotz und Wasser. Wieder schlug er auf ihre Schenkel. „Wenn du gleich deine Tracht Prügel nicht etwas ernster nimmst wiederholen wir die so oft bis du es tust“; drohte er.

„Ich nehm sie doch ernst!“, jammerte sie. „Du hast mir Angst gemacht!“

„Ausgemachter Blödsinn“, brummte er. „Du bist ein Sturkopf, der die Fehler woanders suchen will, das ist alles.“ Er gab ihr noch einen Klaps, dann stellte er sie wieder auf. Sie rieb sich die Schenkel, an den Hintern wagte sie gar nicht mehr zu greifen.

„Tut mir leid“; murmelte sie beschämt. „Ich wollte eben, dass er Abend irgendwie anders ausgeht.“


„Das hast du dir selbst zuzuschreiben“, sprach er ohne einen Funken Mitleid in der Stimme. „Leg dich wieder über, damit wir das für heute zuende bringen können. Ich hoffe, danach hast du endlich etwas mehr Vernunft angenommen.“

Sie machte keine Anstalten mehr sein Herz zu erweichen sondern legte sich stattdessen wieder über. Tief im Inneren wusste sie, dass genau dieser kleine Zwischenfall das gewesen war, was sie jetzt gebraucht hatte. Über seinen Knien zappeln, ausgeschimpft werden, aber indirekt zu hören bekommen dass er sie noch bei sich haben wollte. Auch wenn ihre Beine jetzt schon wie Feuer brannten war das wert gewesen.

Sie legte sich wieder zurecht, streckte so gut sie konnte die Beine aus, da traf er auch schon den Ansatz ihrer Schenkel. Sofort flogen ihre Beine wieder nach oben, sie heulte erneut los, strampelte. Er wartete einfach, bis sie sich wieder gefangen hatte, erst dann zählte er ihr den nächsten Hieb auf. Bei jedem einzelnen wurde das Brennen schlimmer, sie unruhiger und hoffte, dass mehr nicht auf ihre Schenkel passte. Leider schien da ganz gut Platz zu sein, sodass sie aus dem Heulen und Schmerzen verspüren bald gar nicht mehr herauskam. Langsam brach es doch aus ihr heraus, eine tiefe Reue für ihr Fehlverhalten. Hatte sie nicht lange schon gewusst, dass es gefährlich und dämlich war, sich wegen ein paar Nachrichten von Freunden vom Straßenverkehr ablenken zu lassen? Schon öfter hatte sie sich vorgenommen, diese blöde Angewohnheit abzulegen und dann doch nicht lange widerstehen können. Onkel Jeff half ihr beim Widerstehen, so viel war sicher.

Sie zählte inzwischen nicht mehr mit, hatte den Überblick verloren, wie oft der böse Stock zugebissen hatte, aber dann endlich war es vorbei. Heulend und aufgelöst blieb sie über dem Sessel liegen. Jetzt endlich strich er über ihren Rücken.

„Es tut mir leid“, murmelte sie und schniefte. „Ich glaub ich hab das verdient… und vielleicht auch ein bisschen gebraucht.“

„Weiß ich doch“, erwiderte er selbstbewusst. Sie rappelte sich nur mit viel Mühe und seiner Hilfe auf und ließ sich dann in seine Arme sinken. Augenblicklich drückte er sie fest an sich, was sie unglaublich erleichterte. Immerhin war ihre Strafe ja noch nicht ganz abgegolten. Aber wenn er jetzt bis in Wochen nach der nächsten Bestrafung so ernst und streng mit ihr geblieben wäre, hätte sie das nur sehr schlecht ausgehalten.

Ihre Beine waren ganz zittrig und so war sie froh, dass er sie schließlich zum Sofa brachte und sich mit ihr setzte. Sie lag nun seitlich an ihn gelehnt, den Kopf an seiner Brust und versuchte, wieder zu Atem zu kommen. Was für ein anstrengender Abend.

„Onkel Jeff?“, flüsterte sie.

„Ja, Schatz?“

„Mein Handy, bekomm ich das denn wieder?“

„Sehen wir mal. Wenn du dich gut benimmst, gebe ich es dir wenn das Wochenende vorbei ist“ So etwas in der Art hatte sie sich schon gedacht. Sie knirschte. Bis morgen Abend ohne Handy, eventuell noch länger. Nicht dass ihre Freundinnen eine Vermisstenanzeige oder so etwas aufgaben. Nur war ihr gerade so gar nicht mehr nach diskutieren, weswegen sie lieber den Mund hielt und sich stattdessen so eng es ging an ihn kuschelte. An ihren neuen, verdammt strengen Freund. In was war sie da nur reingeraten?

Disclaimer: Ein Safeword sollte, wenn vereinbart natürlich immer eingehalten werden. Bitte beachten, dass das hier nicht der Fall und nur ein Teil der „Provokation“ von Josie war und natürlich, dass das hier eine fiktive Geschichte ist. Danke!

5 Kommentare zu „13. Don’t text and drive (Onkel Jeff)

  1. Folge gefällt mir sehr gut.
    Endlich bekommt die junge Dame
    Grenzen gesetzt.
    Und mit deinem dicken Rohrstock
    Gibt es endlich etwas, vor dem sie
    Respekt hat.
    Liebe Autorin, mach genau so
    weiter. Gefällt mir sehr gut.
    Und Josies Hintern braucht noch
    viel mehr Hiebe….

    Lorenzen

    Gefällt 1 Person

  2. Hey, sorry das ich so lange nicht mehr kommentiert habe.

    Die Geschichte ist mal wieder herausragend geschrieben und mir gefällt besonders wie sehr Josie ihr Verhalten bereut. Das mit dem Safeword finde ich hier nicht kritisch, es ist ja klar, dass es sich hierbei um keinen Auszug der Realität handelt.

    Jetzt nochmal zur Story. Also das mit dem Handy ist auch echt nicht witzig und ich finde es gut, dass Jeff da durchzieht und ihr ihre Grenzen aufzeigt. Auch wenn der dicke Rohrstock sicher eine extreme Strafe ist, so hat sie es redlich verdient. Bleibt nur zu hoffen, dass die Lektion eine lange Wirkung hat…

    Grüße
    J

    Gefällt 1 Person

    1. Hey J,

      Ist doch gar kein Problem, nur kein Stress deswegen. Ich freu mich einfach immer wenn du mir schreibst.

      Handy am Steuer ist wirklich etwas, bei dem es sehr wenig Toleranz geben sollte, daher auch die vergleichsweise harte Strafe. Und ich denke Josie hat ihr Fehlverhalten tatsächlich schnell ziemlich bereut, aber auch gründlich überdacht.

      Danke für deinen Kommentar.

      Glg,
      rbg

      Gefällt 1 Person

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