Ein gefährliches Vorhaben Teil 1(Harry Potter/Fanfiction)

a/n: Auf den Wunsch des Lesers phineasoderferb hin habe ich dieses kleine Monstrum hier erschaffen. Ich habe lange mit mir gehadert, wie ich den Wunsch, Hermine aus Harry Potter zu bestrafen, einigermaßen den Büchern bzw. den Filmen entsprechend umsetzen könnte. Nach einer Menge Gegrübel kam mir schließlich diese Idee.

1. Eine wirklich dumme Idee

„Lumos“, flüsterte Hermine. Ein heller Lichtstrahl kam aus der Spitze ihres Zauberstabes. Dennoch sah sie kaum die Hand vor Augen. Sie bereute jetzt schon ihre fixe Idee, diese Aktion durchzuziehen. Immerhin war das hier der verbotene Wald, der mit Abstand gefährlichste Ort in ganz Hogwarts. Überall um sie herum schien etwas zu knacken, zu zischen oder gar zu heulen. Noch unheimlicher war ihr jedoch, dass sie gerade zig Schulregeln brach. 

Das tat sie zwar nicht zum ersten Mal, wenn sie beispielsweise an den Weg zum Stein der Weisen im ersten Schuljahr oder das Brauen des Vielsafttrankes auf der ausrangierten Mädchentoilette im zweiten Jahr dachte. Doch diesmal tat sie es alleine. Und das nicht im Kampf gegen das Böse, sondern aus ganz und gar egoistischen Gründen. 

Harry war im Zaubertrank-Unterricht besser geworden. Nein, nicht besser, perfekt. Während sie sich noch mit Zutatenlisten, den richtigen Mengenangaben und Brodelhinweisen herumschlug, schüttelte Harry das perfekte Resultat aus dem Ärmel. Das wollte und konnte sie so nicht auf sich sitzen lassen! Die Halbjahresprüfungen standen an und ein „Ohnegleichen“ war ihr in allen Fächern sicher, nur eben in Zaubertränke nicht. Immerhin maß man die Notengebung an der Leistung des besten Schülers und das war nunmal eindeutig Harry. Dass er bei Slughorn auch noch ein Stein im Brett hatte, tat sein Übriges. 

Sie wusste, welchen Trank sie als Nächstes brauen würden, einen extrem komplexen Stärkungstrank, der den Körper kurzzeitig jeden magischen Schaden abwehren ließ. Er hatte eine irrsinnig lange Zutatenliste und die Zutaten selbst waren unglaublich schwer zu beschaffen.

Dennoch, sie wollte noch vor der nächsten Stunde üben und den Trank im Stillen zubereiten. Nur brauchte sie dafür eine seltene Blume, die nur bei Dreiviertelmond auf einer Lichtung im verbotenen Wald wuchs. 

Hermine machte behutsam einen Schritt vor den anderen, den Zauberstab ausgestreckt. Ihr Herz klopfte wie irre. Die Lichtung war laut der Beschreibung, die sie aus „Seltene magische Gewächse und ihre Fundorte“ entnommen hatte, ziemlich tief im Wald, nordöstlich, was sie mit einem kleinen Kompass auszumachen versuchte. Je tiefer sie ging, desto gefährlicher wurde es, das wusste sie genau. Doch nun, da sie sich in diese Gefahr begeben hatte, gab es kein Zurück mehr. Ihr Ehrgeiz war stärker als ihre Furcht und sowieso, sie war nicht umsonst eine Gryffindor.

Sie bog auf einen kleinen Trampelpfad ab. Der Wald schien hier sogar noch viel dunkler zu werden, da das Gestrüpp eng um den Weg wuchs, fast als würde man durch einen Tunnel aus Blättern gehen. Ihr Herz raste, während sie behutsame Schritte voran ging. Und dann sah sie sie. Auf der Lichtung, unweit von ihr, bestimmt sieben oder acht Zentauren. Ihr wurde ganz schwindelig vor Nervosität. Doch es war natürlich nicht so, als wäre sie auf diese Begegnung nicht vorbereitet. Der verbotene Wald war der Lebensraum der Zentauren und davor sollte sie Respekt haben. 

Also ging sie wieder ein paar Schritte zurück, auch wenn ihr bewusst war, dass die Zentauren sie durch ihre ausgeprägten Sinne ganz sicher bereits sowohl gehört als auch gesehen hatten.

“Seht ihr das, das Menschenkind belauscht uns”, sprach einer von ihnen, während ein zweiter sich dem Gebüsch näherte, in dem sie wie versteinert stand. Nicht bewegen bis man sie dazu aufforderte. Das hatte sie in “Magische Wesen außerhalb der Norm- Werte und Umgangsregeln für Hexen und Zauberer” gelesen. 

“Sicher tut es das, es stand in den Sternen. Ich las von Furor, von Pein und Denunzierung, ich spürte, wie das Wesen, dem so viel Leid bevorsteht, sich uns näherte.“

Hermine schluckte. Das war definitiv eine Drohung. Zentauren neigten dazu, sich besonders blumig auszudrücken. So verpackten sie wohl gerade in besonders hübsche Worte, dass sie vorhatten, ihr den Kopf abzureißen. Doch sie durfte nicht sprechen. Nicht, bis man es erlaubte. Ebenfalls eine Grundregel aus dem Buch. 

“Was tust du denn, Menschenkind? Nun komm schon heraus und sag uns, was du hier verloren hast, mitten in tiefster Nacht. Eines steht fest, selbst deine primitive Schule billigt diesen Besuch wohl kaum”, rief ein Zentaur mit dunklem, fast schwarzem Fell und zotteligen Beinen.

Hermine trat nervös ein paar Schritte nach vorne. “Ich danke Euch, dass Ihr mich duldet.” Sie machte eine tiefe Verbeugung. “Ich habe Euch ein Geschenk mitgebracht, das ich als Friedensangebot offerieren möchte.” Sie nahm den Mondstein aus der Tasche und hielt ihn den Zentauren entgegen. 

“Es glaubt, es kann uns behandeln wie Anschauungsbeispiele aus seinen Lehrbüchern”, meldete sich nun ein fast weißer Zentaur mit blondem, glatten Haar zu Wort. 

“Ich glaube nicht, dass seine schäbige Schule das Menschenkind sehr vermissen wird. Womöglich werden sie nie erfahren, dass es verschwunden ist und wohin”, sinnierte ein dritter, braun mit weißen Flecken und dichten braunen Locken. 

Hermine wich einen Schritt zurück. So hatte sie das nun aber nicht geplant. Gerade als sie wieder zum Sprechen ansetzte, flog der erste Pfeil, direkt neben ihren rechten Fuß. Sie warf den Mondstein von sich und kehrte um, rannte, eilte los. Dabei wusste sie, ihre Chancen standen reichlich schlecht. Sie waren deutlich schneller als sie, sie kannten diesen Wald wie ihre Westentasche und sahen gut im Dunkeln. Ihre einzige Hoffnung war jetzt, dass sie sie nur vertreiben und nicht wirklich verletzen wollten. Also rannte sie, was das Zeug hielt, hörte nahe hinter sich Hufgeklapper. Sie hatte Schweißausbrüche. Um das eigene Leben zu bangen war selbst für einen Gryffindor zu viel. Verdammt!

Mit einem Mal durchschnitt ein Schuss die Luft. Hektisch blickte Hermine sich um. Zentauren besaßen keine Schusswaffen. Ein ganz bestimmter Wildhüter allerdings schon. Als sie von weitem seine riesige Silhouette erblickte, rannte sie auf Hagrid zu und warf sich in seine Arme. 

„Hermine! Was zum Teufel…“, flüsterte er und schob die dann kurzerhand mit seinen riesigen Pranken hinter seinen Rücken, als sich die Zentauren näherten. 

„Leute, ich weiß, ich weiß“, rief er aus. „Ihr habt hier so gar keine Lust mehr auf menschliche Wesen. Aber sie ist n kleines Mädchen, kommt schon.“ 

„Sie hat sich unserem Gebiet nicht zu nähern“, rief einer der Zentauren aus. „Nicht, wenn ihr ihr Leben etwas bedeutet. Wir billigen keine Eindringlinge, Rubeus. Du weißt das besser als jeder andere.“ 

„Wird nicht wieder vorkommen“, versprach Hagrid. Neben ihm hüpfte Fang auf und ab und bellte aufgeregt wie ein Welpe. Scheinbar wollte er unbedingt die Zentauren begrüßen. Hagrid hielt ihn am Halsband zurück. Das Ganze ließ die Situation schon viel weniger bedrohlich wirken. Hermine atmete durch.

„Das wollen wir hoffen. Sollte es das doch, wird es das letzte sein, was die junge Hexe tut.“ 

Hagrid nickte nur noch einmal und wartete dann ab, bis sich die Zentauren aus dem Staub gemacht hatten. Erst dann widmete er sich Hermine. 

„Danke!“, flüsterte diese. 

„Was machstn du hier?“ brummte er. „Wieder irgendwas, was ihr ausheckt und wovon ich nix wissen soll? Ich hätt euch doch geholfen.“

„Nein, nein“, erwiderte sie prompt. Das wäre zwar die einfachste Erklärung, doch dann würden Ron und Harry zweifellos von Hagrid erfahren, dass sie hier gewesen war und das wollte sie nicht. 

„Was dann?“ Er sah sie nicht wütend an, einfach nur abwartend. Sie schluckte. Und jetzt? 

„Das ist eine Schulaufgabe. Ich brauche ein Halbmondschattenveilchen.“ Im Stillen hoffte sie noch, dass er dafür vielleicht Verständnis hatte und umkehren würde um ihr das Gewächs zu beschaffen, doch sein Gesichtsausdruck verhieß etwas so ganz anderes. 

„Das ist ja wohl nicht zu glauben!“, polterte Hagrid aufgebracht los. Hermine zuckte zurück. Nein, das war wirklich nicht zu glauben, es war ausgemachter Schwachsinn. Doch das schien er nicht zu meinen. 

„Ich lass mir ja viel gefallen, Nachsitzen im verbotenen Wald haben sie nach der Sache mit Du-weißt-schon-wem immerhin vor n paar Jahren abgeschafft, aber denen fällt trotzdem noch dauernd irgendwas anderes ein. Aber nicht mit mir! Vor allem nicht wenns um meine Freunde geht!“

Als Hagrid den letzten Satz aussprach, überschwemmte Hermine eine riesige Welle vom schlechtem Gewissen. Sie machte den Mund auf, doch brachte keinen Ton heraus, auch nicht als er sie am Arm packte und hinter sich her aus dem Wald, schnurstracks in Richtung Schloss zerrte. Was er vorhatte, würde nicht gut für sie ausgehen, konnte nicht gut ausgehen. Fieberhaft ging sie die Optionen im Kopf durch. Wenn sie zum Nachsitzen verdonnert wurde, würde Hagrid vielleicht davon verschont bleiben, zu erfahren, wie dreist sie ihm ins Gesicht gelogen hatte. 

Durch den Stechschritt seiner riesigen Beine- sie schleifte nur so hinterher- erreichten sie in kürzester Zeit das Schloss. Hagrid führte sie durch Gänge und über Treppen, die sie noch niemals betreten hatte. Und dann klopfte er an eine Tür. 

Geraschel war dahinter zu vernehmen, einen Moment später wurde ihnen geöffnet. Professor McGonagall sah ihnen entgegen, überrascht und verschlafen. 

„Rubeus, ist etwas passiert?“, fragte sie. Trotz der kühlen, bedachten Art, mit der sie wie üblich sprach, konnte Hermine die Sorge vernehmen, die in ihrer Stimme mitschwang.

„Allerdings! Ich hab Hermine im verbotenen Wald aufgelesen, umringt von ner Horde wütender Zentauren und warum das? Wegen ner schwachsinnigen Schulaufgabe!“ 

„Ruhe, hier versuchen Leute zu schlafen!“, krächzte eines der Gemälde an der Wand links von ihnen. 

McGonagall sah Hermine mit diesem stechenden Blick an, der sie neben Hagrid immer kleiner werden ließ. 

„Ich weiß nichts von einer solchen Aufgabe, doch ich bin sicher, Miss Granger und ich werden das ohne weiteres klären können. Danke für Ihre Fürsorge, Rubeus. Konnten sie sich mit den Zentauren friedlich einigen?”

“Mehr oder weniger. Die sind eh noch angestochen wegen der ganzen Geschichte mit Umbridge. Nicht grad n toller Zeitpunkt, um ins Wespennest zu stechen.”

“Das tut mir leid zu hören. Sollten Sie Unterstützung benötigen, lassen sie es mich bitte wissen.”

“Besser ich mach das allein mit denen aus. Je mehr Menschen, umso schlechter” erklärte Hagrid. “Und wenn Sie rauskriegen, wer meine Hermine in den Verbotenen Wald geschickt hat, sagen Sie’s mir sofort! Dem tret ich nämlich gehörig in den…”

“Das wäre dann alles, Rubeus”, unterbrach McGonagall ihn scharf. “Miss Granger, kommen Sie bitte mit in mein Büro.”

Das war keine Bitte. Hermine war ganz schlecht, während sie wohl oder übel McGonagalls Stechschritt folgte. Sie wagte gar nicht mehr, zu Hagrid zurückzuschauen, auch wenn sie seinen Blick im Nacken spürte. Gelegentlich MUSSTE sie sich für ihr Verhalten in der heutigen Nacht bei ihm entschuldigen, das war sie ihm schuldig.

“Also, Miss Granger” McGonagall schaltete das Licht in ihrem Büro ein und bedeutete ihr, auf dem Stuhl vor ihrem Schreibtisch Platz zu nehmen, während sie sich dahinter setzte. Sie trug ein langes Nachthemd und eine Schlafhaube, dennoch wirkte sie erhaben und elegant. 

“Dann erzählen Sie mir doch bitte, was sich zugetragen hat.”

Sie beide wussten, dass kein Lehrer dieser Schule sie mitten in der Nacht vorsätzlich in den verbotenen Wald geschickt hätte. Hermine sah ihre Hauslehrerin an. Sie hegte eine tiefe Bewunderung für diese Hexe. Sie wusste tief in sich, dass sie ihr keine Ausflüchte und Lügen auftischen konnte. Das wäre beleidigend und ehrlos gewesen. 

“Es stimmt, dass es bei meinem Ausflug um eine Schulaufgabe ging. Doch ich habe auf eigene Faust gehandelt”, erklärte Hermine demütig. Und dann erklärte sie alles. Von ihrem Wunsch, auch in Zaubertränke die Bestnote zu erreichen, dem Plan, den sie gefasst hatte und wie er schließlich so gründlich schief gegangen war. 

“Meine Güte, Miss Granger!”, rief McGonagall aus, kaum dass ihre Erzählung geendet hatte. “Ich habe zumindest geglaubt, Sie und Ihre Freunde wären ein weiteres Mal dunklen Machenschaften auf der Spur. Nicht, dass ich das eher billigen könnte”, fügte sie schnell hinzu, auch wenn sie oft genug schon bewiesen hatte, dass sie das in Ausnahmefällen tat. “Doch dass Sie aus reinem, egoistischen Ehrgeiz diese Gefahr eingehen und obendrein unser ohnehin angespanntes Verhältnis zu den Waldbewohnern reizen, ist wirklich ein starkes Stück!”

Hermine sah ihre Lehrerin schweigend an und nickte unglücklich. Nun, im Nachhinein betrachtet konnte sie ihr in allen Punkten nur zustimmen. 

“Bitte bestrafen Sie mich, wie Sie es für angemessen halten”, flüsterte sie. Sie wollte Strafe. Sie hatte das tiefe Gefühl, sie verdient zu haben.

“Es gibt dafür keine angemessene Strafe”, erwiderte McGonagall scharf. “Doch ich werde verhindern, dass Ihr blinder Drang nach Perfektion Sie weiterhin so sehr einnimmt. Sie werden nicht zu den Prüfungen zugelassen und haben somit ein Jahr Zeit, sich zu entschleunigen.”

Hermine fühlte sich, als würde man ihr den Boden unter den Füßen wegreißen. Das konnte nur ein wirklich schlimmer, sehr plastischer Albtraum sein. Probeweise kniff sie sich in den Arm. Den Schmerz spürte sie deutlich. Sie starrte ihre Lehrerin mit großen Augen an. Vielleicht war sie auch nur ein Irrwicht, den sie mit einem gezielten “Riddikulus” in die Flucht schlagen konnte. Doch all diese Hoffnungen nutzten nur wenig, während sie in McGonagalls helle, ernste Augen sah und genau wusste, dass das hier nicht nur geschah, sondern auch absolut ernst war.

“Professor”, flüsterte sie, als sie sich ein wenig gefasst hatte. “Ich bitte Sie, das… ist das absolut Schlimmste, was mir je passieren könnte.”

“Schlimmer als von einer Herde Zentauren zerfleischt zu werden?”, gab McGonagall zurück. Am liebsten hätte Hermine inbrünstig “Ja!” ausgerufen, doch sie riss sich zusammen. 

“Ich könnte nachsitzen, jeden Tag, für den Rest des Schuljahres!”

“Das würde Ihren Ehrgeiz wohl eher befeuern als eindämmen.”

Hermine starrte sie verzweifelt an “Ich würde alles tun. Pokale putzen, den Hauselfen in der Küche aushelfen, die Uniformen der Schüler reinigen, die Bibliothek umsortieren!”

“Also soll ich Sie auch noch belohnen? Miss Granger, dass sie fleißig sind weiß ich sehr wohl. Glauben Sie mir, ich tue das selbst nicht gerne. Doch ich denke nicht, dass Sie trotz ihrer Klugheit im vollen Umfang verstehen, wie außerordentlich leichtsinnig dieser Ausflug heute Nacht war.”

Hermine schaute unter sich. Ihr Herz raste, doch an dieser Aussage war etwas dran.

“Ich möchte zu meinen Fehlern stehen und mich auch bei Hagrid entschuldigen.”

“Das können Sie im Anschluss gerne tun. Ich werde nur eben ihr Strafregister erweitern.” Mit dem Wink ihres Zauberstabes öffnete sich eine Schublade des Schreibtisches. Hermines Akte klatschte geräuschvoll auf die Tischplatte.

“Gibt es denn gar keinen anderen Weg?”, sprach Hermine noch einmal flehend. Sie neigte sonst wirklich nicht zum Betteln, doch das hier war zu gravierend, es KONNTE einfach nicht passieren. 

“Nun hören Sie schon auf! Denken Sie, mir macht es Spaß, meine beste Schülerin sitzenzulassen? Ich könnte sie ohrfeigen für diese unglaubliche Dummheit!” 

Gerade, als McGonagall das sagte, fiel es Hermine wie Schuppen von den Augen. “Dann tun Sie es doch!”, erwiderte sie prompt. Die Lehrerin musterte sie überrascht.

“Miss Granger, Hogwarts hält nicht viel von körperlichen Strafen, das wissen Sie genau”, sprach sie dann nach einem Moment gefasst und schlug die Akte auf.

“Das stimmt aber nicht so ganz”, widersprach Hermine. Wieder hielt McGonagall in ihrem Tun inne. Hermine nutzte diesen Moment sofort “In ‘Geschichte von Hogwarts’ ist die Rede von körperlichen Strafen in Ausnahmefällen. Verzauberte Rohrstöcke und Paddles wurden nicht durch die Hand der Lehrer geführt und somit galt es nicht als eine klassische körperliche Strafe.”

“Und was erwarten Sie nun von mir?! Dass ich einen verzauberten Rohrstock beschaffe und sie damit verprügeln lasse?” McGonagall schien nicht sehr überzeugt. “Außerdem war das schon zu meiner Schulzeit längst nicht mehr gang und gebe. Ich hege wirklich nicht den geringsten Drang, Sie körperlich zu bestrafen.”

“Ich verstehe”, flüsterte Hermine. “Sie vielleicht nicht, Professor. Aber womöglich ja Hagrid? Er hat schließlich im Endeffekt nur wegen mir so viel Ärger mit den Zentauren und obendrein habe ich ihn angelogen, was meinen Aufenthalt im Verbotenen Wald betrifft.”

Sie wusste selbst nicht, woher dieser Gedanke plötzlich kam. Doch McGonagall hatte recht, sie war nicht die Art von Mensch, der einem den Hintern versohlen würde. Bei jemand Pragmatischem wie Hagrid lag es jedoch viel weniger fern, wie sie fand. 

“Ich weiß wirklich nicht, ob Hagrid damit einverstanden wäre”, sprach McGonagall. Doch in ihrer Stimme lagen die ersten kleinen Zweifel, sie schien zumindest darüber nachzudenken. “Ich müsste ihn fragen und natürlich dennoch Professor Dumbledore informieren, das ist Ihnen doch hoffentlich bewusst.”

“Ja, das ist es!”, sprach Hermine eifrig. Für den Moment hätte sie sogar die ganze Schule an der Bestrafung teilhaben lassen, selbst das war in ihrem Kopf weniger demütigend als die Versetzung verwehrt zu bekommen.

“Gehen Sie ins Bett, Miss Granger. Ich werde Ihnen morgen nach dem Abendessen mitteilen, wie wir mit Ihnen verfahren werden.”

“Danke, Professor McGonagall!”, rief Hermine aus. Sie fühlte sich noch nicht erleichtert, aber zumindest ein klein wenig. Ihre Lehrerin führte sie noch zur Tür und schickte sie mit einigen letzten mahnenden Worten ins Bett.


Der nächste Tag gestaltete sich als die reinste Qual. Nachdem sie sich bereits die restliche Nacht schlaflos vor Angst und Sorge um ihr Zukunft um die Ohren geschlagen hatte, wurde es am Tag nicht sehr viel besser. Beim Frühstück bekam sie kaum einen Bissen herunter. Harry und Ron erzählte sie nichts von ihrem nächtlichen Abenteuer. Sie schämte sich fürchterlich für das, was sie getan hatte und wollte beide auch nicht beunruhigen. Also blieb ihr nichts, als den Tag irgendwie durchzustehen und ihre Ängste mit sich auszumachen. 

Hermine wusste selbst nicht, wie sie die Anspannung überlebt hatte, aber irgendwann saßen sie beim Abendessen. Sie war selten so unkonzentriert gewesen wie im heutigen Unterricht. Verstohlen blickte sie zu Hagrid. Während dieser sie heute Morgen noch mitfühlend-freundlich durch die große Halle hinweg angeschaut hatte, wirkte er nun düster und irgendwie enttäuscht. Ein schlimmes Gefühl breitete sich in ihrem Magen aus. Ob er ihr diese dummen Lügen verzeihen würde?

“Miss Granger” Die Stimme von McGonagall hinter sich ließ sie zusammenzucken. Nun bemerkte sie, dass Hagrid seinen Platz am Lehrertisch verlassen hatte. “Bitte folgen Sie mir.”

Harry und Ron schauten reichlich überrascht zu ihrer besten Freundin, während diese beiden einen ‘Alles ist gut, keine Sorge’- Blick zuwarf und der Gryffindor-Hauslehrerin dann folgte.

Sie verließen die große Halle und das Hauptgebäude, ohne ein Wort zu sagen führte McGonagall sie zu Hagrids Hütte. Sie klopfte an und der Wildhüter öffnete ihnen die Tür.

“Guten Abend, Rubeus. Auch wenn der Anlass unseres Aufeinandertreffens nicht allzu erfreulicher Natur ist.”

“Kann man wohl sagen”, brummte Hagrid. Hermine sah ihn groß an, doch er schaute nicht zurück. Sie wusste noch immer nicht, ob sie erleichtert sein durfte. 

“Miss Granger, ich habe mit Professor Dumbledore und Mr. Hagrid gesprochen und wir sind nach reiflicher Überlegung zu dem Entschluss gekommen, Ihre Bitte nach klassischer Strafe anzuerkennen. Allerdings sollten Sie dies hier als einmalige Sache betrachten. Bei jedem weiteren Vergehen werden wir Ihre Versetzung wie zuerst vorgesehen nicht zulassen.”

Hermine fiel ein Stein vom Herzen. Beinahe kamen ihr die Tränen vor Erleichterung.

„Natürlich, ich verstehe! Danke, Professor McGonagall!”

“Danken Sie mir nicht. Sie haben es Mr. Hagrid zu verdanken, der sich bereit erklärt hat, diese fragwürdige Sache zu unterstützen.”

Dieser krempelte seine Ärmel hoch, noch immer mit diesem düsteren Gesichtsausdruck. So hatte er Hermine noch nie angeschaut. Mit einem Mal war das Herzklopfen wieder da. Vor lauter Angst um die fehlende Versetzung hatte sie im Grunde gar nicht so richtig darüber nachdenken können, wie diese Alternative wirklich sein würde. 

Hagrid nahm sich einen Stuhl und stellte ihn in die Mitte des Raumes. Es war ein normal großer Stuhl, doch als er, groß und breit wie er war, auf ihm Platz nahm, wirkte er eher wie ein Schemel. “Komm her!”, befahl er wenig freundlich.

Hermine setzte sich nur langsam in Bewegung. “Hagrid, darf ich…”, setzte sie an, doch er packte sie kurzerhand am Nacken und schmiss sie richtiggehend über seinen Schoß. Gerade so konnte sie sich mit den Händen abstützen, sonst wäre sie mit der Nase auf dem Boden gelandet. Gerade, als sie dachte, dass sich das aber ziemlich ausgeliefert anfühlte, legte er den linken Arm um ihre Hüfte und hielt sie so fest. 

“Ich versteh echt nicht, wie du mich anlügen kannst”, sprach er enttäuscht. Sie öffnete den Mund um eine Erwiderung abzugeben, da klatschte seine Hand auch schon das erste Mal auf ihren von der Uniform bedeckten Hintern. Sie hätte durch die Wucht einen Satz nach vorne gemacht, wäre da nicht der Arm gewesen, der sie an Ort und Stelle drückte.

Hermine riss die Augen auf. Gerade spürte sie die Hitze des ersten Schlages, da folgte auch schon der nächste, dann gleich noch einer. Seine riesige Hand schaffte es beim Zuhauen gleich beide ihrer Backen auf einmal zu erwischen. So ging das nur etwa zehnmal und ihr Hinterteil brannte schon gehörig. 

Sie wagte nicht, auch nur einen Laut von sich zu geben. Sie hatte es ja so gewollt, aktiv eingefordert gar. Nur so schlimm hatte sie es nicht erwartet. Sie hatte eigentlich gar nichts erwartet. Immerhin war Hermine ein Akademikerkind, bei ihr zuhause wurde nicht geschlagen sondern diskutiert.

Das hier war also der erste Hintern voll ihres Leben. Und dann wurde er gleich von einem übergroßen Mann mit riesigen Händen und der Kraft eines Bären verabreicht. Ohne viel Aufhebens hieb er weiter auf ihren Rock ein, das klatschte dumpf und geräuschvoll und sie begann schon langsam unruhig zu werden. 

“Rubeus, ich werde besser vor der Tür warten”, hörte sie McGonagall sagen. Hermine warf einen Blick über ihre Schulter und sah diese missbilligend die Lippen kräuseln, ehe sie durch die Tür verschwand. Wenn es nach ihr gegangen wäre, wäre Hermine wohl eher nicht versetzt worden.

“Dumbledore hats mir überlassen, was mit dir passieren soll”, erklärte Hagrid und hörte dabei nicht auf, ihre Backen mit fester Hand durchzuklatschen. Ihr entfloh ein Quieken. Langsam wurde das aber wirklich unangenehm. 

“Du schlägst auch noch vor, dass ich das hier mach? Hast du gedacht, ich schon dich, weil wir Freunde sind?!”

Hermine wollte schnell antworten, doch als sie den Mund öffnete, rief sie nur “Au! Auauau!” Sie begann mit den Beinen zu zappeln. Oh, das war mehr als unangenehm!

“Halt gefälligst still!”, befahl Hagrid und mit einem Mal packte er unter ihren Rock und zerrte ihr das Höschen in die Kniekehlen. So jedenfalls war das Zappeln deutlich eingeschränkt, doch als er auch noch ihren Rock hochklappte, wäre sie vor Scham am liebsten zerschmolzen. 

Nun lag sie tatsächlich mit nacktem, ungeschütztem Po dort, auf den sie gleich die nächste Ration Schläge aufgezählt bekam. Das brannte aber noch einmal ganz anders! Die Wucht des Aufpralls drückte sie gegen seine Beine. Aus kleinen Autschern wurden immer heftigere Schmerzlaute. 

Endlich setzte er sein Tun aus. Hermine schnappte entsetzt nach Luft. Oh Gott, war das furchtbar! 

“Hagrid, es tut mir so leid!”, keuchte sie. 

“Das kann ich mir vorstellen. Bist schon ordentlich rot da hintendrauf. Aber wart’s nur ab, das war erst der Anfang!” 

Sie drehte den Kopf zu ihm. Das sollte erst der Anfang sein? Sie hielt das ja jetzt schon kaum aus! Doch widersprechen wollte sie nicht. Sie hatte sich diese Strafe ausgesucht und besser verdient hatte sie es bestimmt nicht. 

“Aber nicht deswegen. Ich wollte doch nur…”

“Ich wills nicht hören!”, rief Hagrid aus und dann ging das Klatschen weiter. Jetzt sehr viel lauter und klarer, immer wieder ließ er sein Hand mit Wucht auf ihre schon schlimm schmerzenden Backen sausen. Hermine hätte sich wie ein Aal gewunden, wäre sie nicht so aussichtslos festgeklemmt gewesen.

Wo er zuerst etwas langsamer begonnen hatte, steigerte er nun sein Tempo, wurde immer schneller und somit auch intensiver, sodass ihr Hören und Sehen verging. Sie quietschte, jammerte und schließlich schrie sie sogar aus vollem Halse, bis die Tür wieder aufsprang.

„Bei Merlin, Rubeus! Sie können doch eine Schülerin nicht so entblößen! Ziehen Sie sie sofort wieder an.”

Doch Hagrid schien vollkommen in Rage, haute sie stoisch weiter durch.

„Rubeus!” Ein heller Blitz durchstob den Raum und ließ Hermine von Hagrids Schoß plumpsen, direkt auf ihren Allerwertesten. Tränen traten in ihre Augen, als sie hektisch aufsprang. Ungeniert rieb sie sich das nackte Hinterteil. Es war unglaublich heiß und fühlte sich dick geschwollen an. 

“Ziehen Sie sich an, Miss Granger!”, befahl McGonagall, während Hagrid, nun, da man ihn aus der Wut herausgerissen hatte, beinahe ein wenig reumütig wirkte. Hastig und mit schmerzverzerrtem Gesicht zerrte sich Hermine die Unterhose wieder hoch und ließ den Rock darüber fallen.

“Hagrid, es tut mir so leid. Ich wollte, dass du mich bestrafst, weil ich dir diese blöde Lüge aufgetischt habe”, brach es nun aus Hermine heraus, ungeachtet von McGonagalls Anwesenheit. “Und weil du immer für mich da warst und an mich geglaubt hast, hatte ich erst recht das Gefühl, das mit Füßen getreten zu haben.”

“Is schon gut”, murmelte Hagrid. Als sie ihn aus ihren tränennassen Augen anblickte, trat er an sie heran und umarmte sie fest. So fest, dass ihr ein wenig die Luft wegblieb. Aber das war schon okay. Hauptsache, er war nicht mehr böse mit ihr. Und egal, wie schlimm das gerade gewesen war, es war bei weitem besser, als nicht versetzt zu werden. “Danke”, flüsterte sie daher. Er klopfte auf ihre Schulter und löste sich dann. 

“Na schön, Miss Granger”, sprach nun McGonagall. “Ihrem Wunsch nach Absolution gegenüber Mr. Hagrid sollte damit Genüge getan worden sein. Dennoch, Professor Dumbledore und ich haben nach reiflicher Überlegung entschieden, dass uns dieses Eingreifen zu kurzfristig erscheint. Immerhin wäre somit mit einer Strafe alles abgegolten, bei einem wiederholten Schuljahr hätten Sie Tag für Tag über ihre Fehlentscheidungen nachdenken müssen.”

Hermine sah sie ehrlich überrascht an. Es war also nicht überstanden? Sie schluckte, ahnungslos was nun noch folgen sollte. 

“Mit einem verzauberten Rohrstock konnten wir so auf die Schnelle nicht dienen”, erklärte McGonagall und holte aus ihrer gemusterten Stofftasche eine hölzerne Haarbürste. 

“Womöglich werden wir ihn gelegentlich nachreichen. Bis dahin muss die hier reichen.” Sie drückte sie Hermine in die Hand. 

“Sie werden in dieser Woche jeden Abend ihr Hinterteil entblößen, sich auf ihr Bett legen und die Bürste ihre Arbeit verrichten lassen. Und ja, auch heute Abend!”, meinte sie auf Hermines entgeistertes Gesicht hin. 

“Versuchen Sie nicht zu schummeln, das merkt die Bürste. Glauben Sie mir, sie wollen nicht von ihr ins Gesicht geschlagen werden und sie wollen auch nicht, dass wir ihre geschwollene Wange sehen und die Strafe verlängern.”

“Eine ganze Woche lang?”, fragte Hermine entgeistert.

“Nachdem die Woche vorbei  ist, nur noch alle zwei Tage, dann alle drei und schließlich  einmal die Woche für den Rest des Schuljahres. Aber wir schauen, ob wir bis dahin nicht noch einen Rohrstock für Sie beschafft bekommen.”

Hermine schluckte jeden Protest herunter und steckte die Bürste, so gut es gelang, in ihre Rocktasche. So hart hatte sie sich ihre Bestrafung aber nicht vorgestellt. Besonders jetzt, da sie wusste, wie schlimm so ein Hintern voll brennen konnte, war das eine bittere Pille, die sie da gerade schlucken musste. 

“Dann noch einen schönen Abend”, sprach Professor McGonagall und verließ die kleine schäbige Hütte.

Hagrid sah sie mitfühlend an. “Kopf hoch. Kriegst du schon hin.”

“Das ist ein Gemeinschaftsschlafsaal!”, rief Hermine aus. “Die anderen Mädchen werden mir alle zusehen können, wie ich von diesem Ding bestraft werde.”

“Wenn dus mal gar nicht aushältst, kommst du hierher”, bot Hagrid freundlich an. Hermine schluckte und nickte ein wenig. Sie sollte nicht weiter rumjammern. Das war immer noch besser als Sitzenbleiben, versuchte sie sich einzureden. Mit hängendem Kopf trat sie den Rückweg an.

Für den Rest des Abends quälte sie nicht nur ihr brennender Hintern sondern auch der Gedanke, dass die Bürste noch zum Einsatz kommen musste. Sie starrte sie wie hypnotisiert an, während sie bäuchlings auf dem Bett lag. Schließlich atmeten die Mädchen um sie herum alle gleichmäßig. Sie atmete selbst einmal durch und beschloss dann, den Job lieber im um diese Uhrzeit bestimmt leeren Gemeinschaftsraum zu erledigen. Also schlich sie die Treppen herab, hielt inne, sah sich um. Es half ja nichts, sie musste es hinter sich bringen. Also ließ sie sich über die Armlehne des Ohrensessels vor dem Kamin plumpsen und zog ihre Schlafanzughose herunter, unter der sie nichts trug. Kaum hatte sie das getan, sprang ihr die Bürste aus der Hand und verselbständigte sich. Mit voller Wucht klatschte sie hell und giftig auf ihr immer noch tiefrotes Hinterteil. Hermine entfloh ein Schrei, erst dann war sie geistesgegenwärtig genug, die Hand auf den Mund zu pressen. Verdammt, tat das weh! Die Bürste tanzte richtiggehend auf ihren wunden Backen, wechselte ab und deckte so ihren ganzen Hintern mit Schlägen ein. Sie wimmerte, bemühte sich um Ruhe, denn das Klatschen war schon laut genug.

Gerade, als sie ergebnislos versuchte, der Bürste auszuweichen, hörte sie ein verschlafenes “Was machstn du da?” hinter sich. Entsetzt fuhr sie herum und erblickte Ron, der mit zerzaustem Haar im Pyjama dort stand.

“Ron, auauau! Geh… au!… weg!” Sie sprang vom Sessel auf, doch die Bürste ließ sich davon nicht beirren, hieb dann eben im Stehen auf ihren armen Hintern ein. Davon voran getrieben machte sie einige Hüpfer in Richtung Ron.

“Hat dir wer nen Streich gespielt? Soll ich versuchen, das Ding abzufackeln?”, fragte Ron halb fasziniert, halb besorgt. Starrte er ihr gerade zwischen die Beine? Hastig zog sie den Schlafanzug nach oben. Das hatte zur Folge, dass die Bürste ungeduldig auf ihr bedecktes Gesäß tippelte. 

“Nein, das ist eine Strafe von Mc…” Ehe sie den Satz zuende sprechen konnte, war die Bürste auf einmal vor ihrem Gesicht und verpasste ihr rechts und links eine Ohrfeige.

“Scheiße, zieh die Hose wieder runter, sonst ohrfeigt die dich so lange bis dus tust!” rief Ron aus. 

Wohl oder übel zerrte Hermine die Pyjamahose also wieder herunter und die Haarbürste setzte ihre Hiebe fröhlich fort.

“Also das ist eine Strafe von wem?”, fragte Ron, während sie auf der Stelle hüpfte und dem Schmerz ja dennoch nicht entkam.

“Mc… aaaahh… Gonagall. Auauaau wie lang geht das denn!!”

“Leg dich besser wieder hin”, empfahl Ron. “Die Dinger sind unterschiedlich lang eingestellt. Ich steh Schmiere, okay? Das ist echt laut.”

Was blieb ihr also übrig, als sich wieder über den Sessel zu beugen und sich nach Strich und Faden zuende zu versohlen lassen. Schließlich war sie vollkommen außer Puste, knallrot im Gesicht und sicher noch viel roter auf dem Hintern, als endlich die Bürste zu Boden fiel und dort liegen blieb wie ein ganz gewöhnliches Stück Holz.

Sie wischte sich über das tränennasse Gesicht. Und das von nun an jeden Abend… wie sollte sie diese Tortur nur aushalten?

Ron trat an sie heran, legte den Kopf ein wenig schief. “Die Dinger sind die Hölle. Bei Fred und George waren die Dauergast, aber ich habs auch ab und zu mit denen zu tun gehabt. Das ist echt kein Spaß.”

“Ist es wirklich nicht!”, sprach Hermine aus tiefster Seele, richtete ihre Kleidung und erhob sich von dem Sessel. Ihr Popo schien förmlich in Flammen zu stehen, doch vor Ron wollte sie ihn nicht reiben. Auch wenn es gut tat, dass er wusste, was sie gerade durchmachte. 

“Und jetzt musst du mir unbedingt erzählen, was du ausgefressen hast, dass McGonagall dir das Teil aufs Auge gedrückt hat”, befand der Rothaarige und verschränkte die Arme vor der Brust. 

“Also gut”, flüsterte sie. “Ich erzähle es dir, setz dich. Ich… stehe lieber.”

16 Kommentare zu „Ein gefährliches Vorhaben Teil 1(Harry Potter/Fanfiction)

  1. Liebe Autorin
    Ich bewundere dich für deinen
    Fleiß, eine so lange Geschichte geschrieben zu haben.
    Leider kann ich nicht mitdiskutieren.
    Denn ich gehöre zu der Minderheit
    der Erdbevölkerung, die nie ein
    Buch von Harry Potter gelesen haben.
    Aber das ist mein Problem.
    In Demut warte ich daher, wie es
    mit dem Liebesleben von
    Josephine, Alice und Co
    Weitergeht .

    Gefällt 2 Personen

      1. Also ich habe bisher noch nie ein kommentar geschrieben, aber diese Geschichte ist wirklich einzigartig gelungen. Ich hoffe wirklich dass eine Fortsetzung kommt.
        LG

        Gefällt 1 Person

      2. Danke, freut mich echt riesig dass diese Geschichte dich motiviert hat zu kommentieren. Okay 😚 hatte wie gesagt eh schon Gedanken dazu, dann wird eine Fortsetzung kommen. Weiß noch nicht wann aber kommt auf meine „To write“-Liste. Glg

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  2. So eine FanFiction ist ja mal eine interessante Ergänzung zu deinen anderen Geschichten – und sie ist wieder wirklich gut geworden!
    Sie passt zu den Figuren und man ist gespannt, wer es denn sein wird, der Hermine versohlt (dass es ihr Hinterteil ist, um das es geht, erkennt man ja schnell): Hagrid? Die Zentauren? McGonagall? Der letzte Nachklapp ist dann noch gemein, aber lustig.

    Glaubst du eigentlich, dass du bald auch mal wieder was zeichnest? Würde sicher viele hier freuen.

    Gefällt 1 Person

    1. Danke, das freut mich wirklich zu hören. War auch eine schöne Abwechslung zu schreiben. Schreib jetzt schon ne Weile an was Weiterem, kleinen, aber das kommt erst sobald es fertig ist (Auch wenn es bestimmt ein Mehrteiler wird)
      So dachte ich mir das selbst, ich habe mich gefragt, wer Hermine am ehesten bestrafen könnte und bin da ein paar Gedankenspiele durchgegangen bis mir diese Idee kam.

      Ich würde gerne mal wieder zeichnen, aber das ist echt zeitaufwändig im Gegensatz zum Schreiben. Im Lockdown letztes Jahr war das irgendwie einfacher. Aber ich habe es weiterhin auf dem Schirm und möchte gerne mal wieder was in die Richtung machen.

      Danke für deinen Kommentar und glg,
      rbg

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  3. Hm, das Kopfkino hierzu war echt … weird. Zumal es in meinem Fall so 15 Jahre her sein dürfte, dass ich die Bücher gelesen habe. Die Filme sind in der Erinnerung noch präsenter, also war die Hauptrolle in meiner Vorstellung auch mit Emma Watson besetzt.

    Dennoch, ich finde, Du hast die Charaktere gut getroffen und die magische Welt erlaubt originelle Ideen. Die verzauberte Haarbürste fand ich großartig.

    Gefällt 1 Person

    1. Haha, sorry, ich hoffe es war nicht ZU seltsam für dich. Ist es denn für dich was Schlechtes dass es Emma Watson war? Komischerweise hatte ich gar nicht sie im Kopf, weiß selbst nicht so richtig warum.

      Danke, die Idee kam mir noch spontan und ich bin froh, dass es so ist, ich finde nur sie macht dann doch die Story komplett.

      Danke für deinen Kommentar und glg
      rbg

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      1. Nein, nein, ist überhaupt nicht schlimm. Bloß zuerst seltsam … weil ich weder Charaktere aus Harry Potter noch Emma Watson auch nur in der Nähe irgendwelcher Spanking-Phantasien in meinem Kopf hatte.

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  4. Look hat Recht:
    Bitte liebe Autorin
    Zeichne doch mal wieder😀🙏😀
    Am besten Laperte, Josie, Alice
    Und Lotti als Gruppe!
    Wüsste zu gern
    Wie die Damen in deiner
    Phantasie aussehen…

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    1. Hi, ich hoffe, ich komme bald mal wieder dazu, aber ich glaube nicht, dass es das gewünschte Gruppenbild wird. Da bräuchte ich ein echt großes Papier und sehr viel Zeit 😉 Zumal ja bei deiner Aufzählung eigentlich nur Mademoiselle Laperte noch nicht von mir gezeichnet wurde, also weißt du bei den anderen im Grunde schon, wie sie in meiner Phantasie aussehen 😀
      glg

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