23. Zu viert (Onkel Jeff)

a/n: Hallo liebe Leser,

erst einmal allen ein frohes Neues Jahr! Ich weiß, hier war es jetzt eine Weile recht still. Ich hatte schon ein bisschen was geschrieben, wollte aber nicht, dass meine erste Geschichte nach einer Weile spankingfrei ausfällt. Deswegen musstet ihr euch jetzt leider noch etwas länger gedulden, bis der Nachschub produziert war. Eine kleine Deadline hatte ich mir gesetzt, und zwar den 14.1. Denn heute vor genau drei Jahren habe ich die erste Geschichte auf diesem Blog veröffentlicht. Wie die Zeit vergeht! Ich hoffe, das neue Kapitel gefällt euch.

Auf Zehenspitzen schlich Josie an die Tür des Gästezimmers heran. Diese übertriebene Vorsicht war gar nicht nötig, denn unten klapperte gleichzeitig Jeff geräuschvoll mit dem Geschirr und summte ausgelassen. Trotzdem wollte irgendwie nicht sie diejenige sein, die Alina weckte. 

Also klopfte sie auch nicht, sondern drückte behutsam wie ein Dieb die Türklinke herunter. Jedoch richtete sich Alina auf, kaum dass sie eintrat.

„Josie, Süße… boah mein Arsch brennt wie Feuer!“ 

Was für eine Begrüßung, dachte Josie schmunzelnd. Der Anblick, den Alina bot, ehe sie sich dann doch rasch verschämt bedeckte, war nicht minder interessant.

Sie hatte offenbar geschlafen wie Josie selbst schon so oft, Hosen runter, von der Decke losgestrampelt, das brennend heiße Hinterteil an die frische Luft gehalten. Das machte Josie selbst gar nicht bewusst, es passierte ihr einfach wenn die Hitze, die die versohlte Kehrseite nachts ausstrahlte, einfach zu schwer zu ertragen wurde.

Bei dieser kurzen Impression hatte Josie allerdings leider nur spärlich erhaschen können, wie es um Alinas Hinterteil stand. Ihr eigenes hatte sie bereits nach dem Aufstehen mithilfe einiger Verrenkungen im Badezimmerspiegel inspiziert und festgestellt, dass die Spuren noch einigermaßen deutlich zu erkennen waren. Obwohl Jeff den Rohrstock nur sehr dosiert zum Bestrafen verwendete, war er darin inzwischen wirklich gut geworden. Er wusste das Teil so gezielt einzusetzen, dass diese bösen, rillenförmigen Striemen entstanden. Dadurch dass Josie den letzten Hieb auf dem Rücken liegend verabreicht bekommen hatte, hatte Jeff ziemlich genau die Stelle getroffen, an der Po und Schenkel ineinander übergingen, vielleicht sogar noch etwas tiefer. Das war die Strieme, die auch jetzt noch besonders gemein pochte und sicher nachher auch einige Sitzbeschwerden bei ihr verursachen würde. 

„Sag mal, wo bist denn du mit deinem Kopf gerade schon wieder?“ Alinas Stimme holte sie in die Realität zurück. 

„Oh. Bei gestern Abend“, rutschte wahrheitsgemäß aus Josie heraus. 

„Hattet ihr danach noch eine heiße Nacht?“, wollte Alina neugierig wissen.

„Wo denkst du hin? Ich bin fertig mit der Welt ins Bett gefallen. Und Jeff war glaub ich auch bedient, nachdem wir ihn aus dem Schlaf gerissen hatten.“

„Na schön“, erwiderte Alina ein wenig enttäuscht. „Ich würde das ja schon gerne mal ausprobieren…“ 

„Sex nach einer Bestrafung?“, fragte Josie überrascht. „Ich hab gedacht, für dich wäre ein Hintern voll nicht mehr als eine schmerzhafte Lektion.“

„Stimmt ja auch. Aber wenn ich von dir immer so höre wie heiß es danach bei euch zur Sache geht… Weißt du, Finn und ich sind jetzt ja auch schon ne ganze Weile zusammen. Ich liebe ihn und finde ihn heiß aber mit der Zeit schleicht sich doch eine gewisse Routine ein.“

„Die Routine gab’s bei Chris und mir schon nach nem halben Jahr“, warf Josie ein. „Ich weiß, was du meinst.“ 

„Mhm. Ich bin schon ein bisschen neugierig wie es wäre, wenn er mich nach der Bestrafung so tröstet wie du das von Jeff und dir erzählt hast…“

„Oder wenn man so Sex hat, dass man dabei den versohlten Hintern spürt“, hauchte Josie gedankenverloren. Sie fragte sich indes, ob nur sie das scharf machte, weil sie nunmal so veranlagt war, oder ob dieses Gefühl auch für Nicht-Spankos ein heißes war. 

„Oh ich merke schon, von dir kann ich noch einiges mitnehmen“, grinste Alina. 

„Wie erklärst du das Finn eigentlich?“, fragte Josie nun neugierig.

„Was denn?“ Alina schien auf dem Schlauch zu stehen. 

„Na deinen versohlten Hintern!“

„Ach… das sieht man doch am nächsten Tag nicht mehr“, winkte Alina ab. Josie hob eine Braue. Langsam bekam sie Zweifel, ob die Strafen von Alinas Mutter wirklich so streng gewesen waren, wie sie geschildert hatte, wenn Alina nicht einmal klar war, dass gründlich den Hintern voll zu bekommen Spuren hinterließ. 

„Das glaubst auch nur du. Zeig mal!“ Unter diesem Vorwand war es ganz leicht, so eine Forderung zu stellen. 

„Na schön.“ Alinas Wangen bekamen ein wenig Farbe, als sie sich umdrehte und die kuschelige Pyjamahose gerade so unter ihre Pobacken schob. 

Der Anblick war wirklich reizvoll. Alinas ganzer Popo war noch immer in ein zartes Rosa getaucht. Geziert wurde die gereizte Haut von den sechs horizontal verlaufenden Striemen. Josie musste dem Drang widerstehen, beherzt daran zu packen. Das sah wirklich besonders interessant aus.

“Und?”, Alina drehte den Kopf so weit sie konnte. 

“Also, ich seh da eindeutig was”, erwiderte Josie und tippte nicht allzu feste mitten auf Alinas Backe. “Das wirst du nicht verstecken können.”

“Mist”, murmelte Alina. “Ist schon irgendwie peinlich, das erklären zu müssen”, räumte sie verlegen ein und zog die Pyjamahose wieder hoch.

“Jeff würde jetzt so etwas sagen wie ‘Dann erfüllt die Strafe ihren Zweck’”, erwiderte Josie. Ein bisschen neugierig war sie ja schon, wie Finn reagieren würde. Sie konnte sich das gar nicht richtig vorstellen.

“Na toll”, murmelte Alina. “Als wäre es nicht schon unangenehm genug, dass ich uns in Schwierigkeiten gebracht habe und das dabei rauskam.”

“Ich will dir ja nicht kommen mit ‘Ich hab’s dir gesagt’… naja ich schätze es hat deine Neugier gegenüber dem Rohrstock geheilt”, sprach Josie leichthin.

“Oh Gott… ja, allerdings.” Alina schien allein bei dem Gedanken ein wenig zu erschaudern. “Ist Jeff denn schon wach?”

“Er ist unten und macht Frühstück.”

“Dann zieh ich mich mal an. Wir sollten ihn nicht zu lange warten lassen.”

Innerlich schmunzelnd verließ Josie das Gästezimmer. Nun ging es Alina langsam wie ihr selbst und sie begann, Jeff als Respektsperson anzuerkennen. Was so ein Hintern voll doch zu bewirken wusste. 

Josie schlüpfte in eine lockere, nicht allzu dünne Hose und einen Pullover und lief dann die Treppe herunter. Es duftete bereits nach Waffeln und Speck. 

“Guten Morgen”, rief sie und eilte in Richtung Küche. Sie überfiel Jeff, der gerade am Herd stand richtiggehend mit ihrer Umarmung und kuschelte sich fest von hinten an ihn. 

“Guten Morgen, mein Schatz”, sprach Jeff fröhlich. Er drehte sich kurz zu einem Kuss zu ihr um und widmete sich dann wieder dem Bacon in seiner Pfanne. “Ist Alina schon wach?”

“Jup, sie müsste auch jeden Moment hier sein.”

“Dann deck mal bitte eben den Tisch zuende, bevor das Essen kalt wird.”

“Wird sofort gemacht.” Bester Laune drehte sich Josie zum Tisch um, verteilte das bereits dort abgestellte Geschirr und Besteck, als ihr etwas auffiel. Bei dem Platz neben ihrem eigenen war ebenfalls das Sitzpolster vom Stuhl genommen worden. Das konnte nichts anderes bedeuten, als dass für Alina ebenso wie für sie selbst vorgesehen war, auf dem blanken Holzstuhl zu sitzen. Dass das bei ihr Teil der Strafe war, war sie inzwischen schon gewohnt, aber hatte er ernsthaft vor, das mit ihrem Gast durchzuziehen? Der Gedanke war Josie reichlich unangenehm. 

“Schatz?”, setzte sie vorsichtig an. Immerhin hatte sie mit der Zeit schon gelernt, nicht gleich mit der Tür ins Haus zu fallen. 

“Ja, Liebes?”, erwiderte dieser und nahm dabei die Pfanne vom Herd. 

“Du willst doch Alina nicht wirklich strafsitzen lassen, oder?”

“Strafsitzen nennst du das? Ich dachte immer, dafür muss man in einer Ecke sitzen und über seine Missetaten nachdenken”, sprach Jeff scherzhaft und holte den bereits gebackenen Berg Waffeln aus dem Backofen.

Josie errötete ein wenig. Er sollte bloß nicht auf dumme Ideen kommen. So eine Art von Strafe war ihr bisher immerhin erspart geblieben. 

“Du weißt, was ich meine. Wo ist das Sitzkissen? Ich werd’s wieder auf den Stuhl legen.”

“Das wirst du schön bleiben lassen. Wir wollen doch, dass es fair bleibt. Du sitzt nach der Bestrafung ohne Kissen, Alina wird es also genau so tun”, erklärte Jeff nun noch immer freundlich, aber sie spürte doch direkt, wie sein Ton einen Ticken umschlug. Sie überlegte gerade ob es ihr den Stress wert war, sich deswegen mit ihm anzulegen, als Alina die Treppe herunter kam.

“Guten Morgen”, sprach sie fröhlich, aber Josie bemerkte durchaus, wie ihr Blick auf Jeff ein wenig scheu war. Das sah ihr sonst gar nicht ähnlich. 

“Guten Morgen, Alina. Setz dich doch, Frühstück ist schon fertig”, erwiderte Jeff sogleich. 

“Wow, das riecht aber lecker. Josie hat mir schon so viel von deinem amerikanischen Frühstück erzählt. Wohin?”

“Dort”, murmelte Josie verlegen und wies auf den Holzstuhl. Es tat ihr ein wenig leid für Alina. Andererseits hatte sie keine Lust, so früh am Morgen Ärger zu kassieren. 

Ihre Freundin hingegen schien gar nicht zu bemerken, was ihr bevorstand, als sie sich leichthin auf den ungepolsterten Stuhl sinken ließ. Doch ihr Mienenspiel, als ihr wundes Hinterteil das Holz berührte, sprach Bände.

“Kaffee?”, fragte Jeff und trat mit der Kanne an sie heran.

“Mhm… gerne”, lächelte Alina das Offensichtliche tapfer weg. Bewundernswert, dachte Josie im Stillen und nahm selbst Platz. Sie verzog sofort das Gesicht. Daran merkte sie doch wieder einmal, dass sie ganz schön wehleidig war, was ihre Bestrafungen und die Schmerzen danach betraf. Sie war jedenfalls so gar nicht der Typ “still ertragen”. 

Während des Frühstücks stellte Josie weiterhin fest, dass sowohl Jeff als auch Alina Meister im “den Elefanten im Raum” ignorieren waren. Alina rutschte mehr oder weniger subtil auf der harten Sitzfläche hin und her und verzog auch bei manchen schnellen Bewegungen kurz das Gesicht, doch sie erwähnte mit keinem Wort die nächtliche Bestrafung, ebensowenig wie Jeff, der sich mit ihr über Finns Fußballverein unterhielt. Josie selbst hingegen war extrem unkonzentriert. Ihr gingen die Bilder der letzten Nacht nicht aus dem Kopf, ebenso wenig wie der morgendliche Anblick von Alinas versohltem Po. Sie hätte es sich wirklich niemals so aufregend vorgestellt, dabei zuzusehen, wie jemand Anderes bestraft wurde. Noch dazu von Jeff, von dem man nichts anderes sagen konnte als dass er definitiv wusste, was er da tat. Sie steckte so tief in diesen Gedanken, dass sie beinahe gar nicht verstehen konnte, wie Jeff in der Lage war, stattdessen mit Alina über solche Banalitäten zu quatschen. 

Als sie den Frühstückstisch abgeräumt hatten und Josie gerade den letzten Teller ins Spülwasser tauchte, klingelte es an der Tür.

“Ah, das ist Finn!”, Alina sprintete richtiggehend los. Wie süß, dachte Josie im Stillen. Auch als sie nach einem Moment Hand in Hand gemeinsam in den Wohn- Essbereich kamen, lächelte sie. Wie ein frisch verliebtes Paar, nach all den Jahren.

“Hallo Josie”, rief Finn zu ihr herüber. Sie trocknete ihre Hände ab und lief auf beide zu, ließ sich von dem großen, blonden Mann in die Arme schließen. “Wie gehts dir? Gut siehst du aus.”

“Oh, du aber auch, Mister Fußballstar”, lächelte Josie und knuffte ihm gegen den Oberarm. 

“Schön habt ihr es hier”, fand Finn als er sich umsah. “Ist ja riesig.”

“Ja, es ist traumhaft”, bestätigte Alina. “Wir waren gestern auch spazieren, die ganze Gegend ist sehr hübsch. Etwas dörflich, aber schön grün und ruhig.”

“Wir können nachher gerne nochmal ein bisschen raus”, schlug Jeff vor. “Kaffee, Finn?”

“Supergerne”, nickte dieser. Er bekam auch noch ein paar Waffeln, die vom Frühstück übrig geblieben waren, heiß gemacht und wenig später saßen sie gemütlich in der Viererrunde.

Während alle sonst ganz entspannt waren, kribbelte es Josie in den Fingern. Sie war doch allzu gespannt auf Finns Reaktion, wenn er erfahren würde, was letzte Nacht geschehen war. Würde er neugierig sein? Wütend auf Alina? Oder eher unbehaglich-überfordert wie Chris? Josie biss sich auf die Unterlippe. Die ganze Zeit haderte sie mit sich, wie sie das Gespräch in diese Richtung lenken konnte.

“Hat Alina dir eigentlich mal vom Rohrstock erzählt, Finn?” Das warf Josie eher unelegant in eine kurz entstandene Stille ein. 

“Ähm… sollte sie? Was für ein Rohrstock?”, fragte Finn einigermaßen verwirrt.

“Josie! Was soll das denn!”, rief nun Alina glatt ein wenig empört. 

“Was denn, ich frag ja nur…”, nuschelte Josie und bekam dabei prompt ein schlechtes Gewissen. 

“Josie meint, dass Jeff und sie einen Rohrstock besitzen. Naja wie damals vor unserer Zeit in der Schule”, erklärte Alina ihrem Freund “Und ich war neugierig, wie so ein Teil aussieht und sich anfühlt. Das ist alles.”

“Alles ist das eigentlich nicht”, platzte aus Josie heraus. 

“Josie! Jeff, kannst du mal was machen?! Was für ne elendige Petze!”

Jeff verzog amüsiert das Gesicht, wahrscheinlich darüber, dass Alina ihn ansprach wie einen Vater, wenn die Schwester über die Stränge schlug. Josie hingegen lief rot an. “Ich wollte doch nicht petzen!” 

“Hast du aber!”

“Was denn petzen?! Leute, ich blick hier gar nicht mehr durch” Finn schien von der ganzen Situation ein wenig überrumpelt, aber doch auch selbst eher amüsiert als verschreckt zu sein. 

Alina rollte mit den Augen. “Wir haben uns gestern Nacht in Jeffs Schlafzimmer geschlichen weil ich den Rohrstock mal sehen wollte. Dabei haben wir allerdings so einen Krach gemacht, dass wir Jeff geweckt haben… naja und er hat mir eine Live- Demonstration gegeben. Zufrieden?!”, zischte sie Josie entgegen.

“Wieso machst du denn so etwas und fragst Jeff nicht einfach danach?”, fragte Finn verständnislos. Typisch Mann, dachte Josie. Manchmal so schwer von Begriff. 

“Ich werde es jedenfalls nicht wieder tun, so viel ist klar”, seufzte Alina. 

“Das war ziemlich kindisch von euch”, fand Finn. “Hast du wenigstens auch dein Fett wegbekommen?”, fragte er Josie geradeheraus. Nun war es an ihr zu erröten.

“Mhm”, machte sie nur.

“Offensichtlich nicht genug”, fand Alina. Sie schien etwas angefressen. 

“Der Meinung bin ich auch”, pflichtete Jeff bei. Josies Kopf fuhr zu ihm herum. Oh bitte, bitte nicht! 

“Ich hab’s doch nicht böse gemeint!”, rief sie eilig aus. Nun sah sie hilfesuchend zu Finn. Vielleicht war wenigstens der noch die Stimme der Vernunft.

“Niemand kann Petzen ausstehen, Josie”, erklärte dieser auf ihren Blick hin nur. Ein Grinsen huschte über seine Lippen. Die beiden Männer machten sich definitiv einen Spaß aus der Situation. 

“Ich denke, ein kräftiger Hintern voll sollte die Gerechtigkeit wieder herstellen”, sprach Jeff das aus, was wohl allen in diesem Moment bereits im Kopf herumschwebte. Dann sah er Josie eingehend an und wieder zu den Besuchern.

“Finn, hast du nicht Lust, das zu übernehmen?  Immerhin habe ich gestern abend deine Freundin bestraft. Und wir wollten ja ohnehin mal gemeinsam üben.”

Josie fühlte sich, als hätte jemand in dieser Sekunde einen Sack Ameisen in ihrem Bauch ausgeschüttet. Davon, wie Finn Alina bestrafte, hatte sie nun schon einige Male phantasiert, also war der Gedanke ihr nicht vollkommen fremd aber dennoch… und sie kannte ihn doch schon so lange! 

“Oh!” machte Finn. “Ich weiß nicht, ob…” Er sah fragend seine Freundin an. Was für ein anständiger Kerl, dachte Josie und hoffte innerlich darauf, dass Alina dem sofort einen Riegel vorschieben würde.

“Mach nur”, erklärte Alina jedoch. “Ich würde das gerne mal sehen.”

“Leute… das ist doch jetzt nicht euer Ernst!”, rief Josie. Sie fühlte sich wie im falschen Film.

“Okay, ich mach’s”, erklärte Finn. “Wie sollen wir das anstellen?” Er richtete sich nun an Josie, gerade so, als würden sie hier ne gemeinsame Show planen. Sie räusperte sich unbehaglich und sah dann zu Jeff.

“Na los, Schatz, erklär es ihm ruhig. So oft wie du schon in der Lage warst, dürftest du doch inzwischen Expertin sein.” Dieses fiese Grinsen huschte über seine Lippen. Oh, sie hasste und liebte es, wenn er den Bondschurken mimte. 

“Ich hätte lieber nen bestimmten Alkoholpegel und mehr Dunkelheit für diese Aktion, aber na gut”, versuchte sie nun selbst, sich in ihrer durchaus misslichen Lage etwas mehr zu entspannen. “Stell den Stuhl etwas vom Tisch weg, wir brauchen Platz.”

Finn stand vom Stuhl auf und stellte ihn in die Mitte des Raumes. Seltsamerweise nahm es ihr sogar eher die Anspannung, Finn durch die Situation zu leiten. 

“Okay… setz dich. Ich leg mich über deinen Schoß”, sprach sie dann schon wieder verlegener. Sie versuchte dabei sowohl Jeff als auch Alina auszublenden.

Als sie sich jedoch über den Schoß bugsieren wollte, rief ausgerechnet Alina “Hey! Hose runter!”

“Im Ernst?!”, erwiderte Josie, schlüpfte dann aber aus der weichen Stoffhose. Andernfalls würde sowieso gleich Jeff intervenieren, das war ihr schon klar. Sie zupfte ihr Höschen zurecht – sie würde sich definitiv verweigern, ganz blankzuziehen!- und platzierte sich dann über Finns Schoß.

“Wow, das machst du echt routiniert”, bemerkte Finn, als sie so weit rutschte, dass ihre Hände sich am Boden abstützten und ihr Po als höchster Punkt in die Luft ragte. 

Seine ihr so vertraute Stimme zu hören, beruhigte sie ein wenig, machte ihr aber auch noch einmal bewusst, dass er es war, über dessen Knien sie gleich zappeln würde. Es fühlte sich schon ganz anders an als bei Jeff. Bei ihm hatte sie stets dieses Gefühl der Autorität, des ausgeliefert seins. Er hätte an Finns Stelle sofort seinen Arm um ihre Hüfte geschlungen und sie fixiert, ohne Umschweife mit der Versohlung begonnen. 

“Halt mich am besten mit der rechten Hand fest”, gab sie darum den Tipp. Dabei hatte sie schon die Ahnung, dass sie sicherlich nicht so zappelig werden würde wie bei Jeff. 

“Okay” Finn packte sie nun noch etwas zaghaft, hielt inne.

“Na los, Schatz, jetzt zeigst du’s ihr!”, rief Alina motivierend. Ihrer Stimmlage nach schien sie wieder deutlich besserer Laune und das ganze nicht allzu ernst zu nehmen.

Josie kniff die Augen zu. Immerhin zierten noch die sechs Striemen ihren Po. Selbst wenn es nicht allzu hart zur Sache ging, würde das zumindest für sie kein Spaß werden.

“Ist das vom Rohrstock?”, murmelte Finn und strich die Linie nach, die unter ihrem Höschen hervorblitzte. Sie bekam eine feine Gänsehaut.

“Ja”, murmelte sie.

“Na dann” Die Hand entfernte sich von ihrem Po, dann das erste Aufklatschen. Wirklich noch vertretbar. Finn legte kein allzu flottes Tempo an den Tag. Nach und nach deckte er ihren Hintern mit mäßig festen Hieben ein. Es kribbelte, vor allem auf den Rohrstockstriemen. Josie spürte, wie ihr heiß wurde. Oh Gott, wie unangenehm, vor allem vor Publikum, bei einem ihrer besten Freunde. Sie kniff die Augen zusammen. Dagegen musste sie dringend etwas tun.

“Ist das alles, was du drauf hast?”, sprach sie daher provokativ.

“Ich wollte es nicht sagen…”, hörte sie Jeff einwerfen.

“Oh mann, Leute” Finn holte tief Luft. Mit einem Mal bekam sie seine flache Hand dermaßen auf ihre Backen geschmettert, dass sie aufjapste. “Aua!”, rief sie überrascht aus.

“Tja, immer vorsichtig sein, was man sich wünscht.” Finn schien in Fahrt zu geraten. Ähnlich feste Klatscher folgten. Sie wurde unruhiger. Nun kam es doch eher einer Strafe nahe, wie sie sie von Jeff gewohnt war. 

“Konzentrier dich etwas mehr auf die untere Hälfte ihres Hinterns”, gab nun Jeff den Tipp. Das war auch die, die ihr Höschen nicht bedeckte. Mistkerl, dachte Josie, als Finn diesen Tipp befolgte und sie auf die Behandlung hin geräuschvoll autschte. 

“Das reicht, okay? Der Spaß ist vorbei!”, erklärte Josie nun eilig. Das Ganze wurde ihr doch langsam zu real.

“Nichts da!”, protestierte Alina. “Schatz, sie ist einiges gewohnt, lass dich nicht verarschen.”

“Werd ich nicht”, versicherte Finn und klatschte ihre Backen nun erst recht ungeniert aus. Von seiner anfänglichen Zurückhaltung schien nicht mehr viel übrig zu sein. Auch sein Tempo erhöhte sich, ob bewusst gesteuert oder im Eifer des Gefechts konnte Josie nicht genau ausmachen. Sie wusste nur, ihre Kehrseite schien langsam regelrecht Feuer gefangen zu haben. Vor allem die sechs Striemen fühlten sich glühend heiß an und schienen bei jedem festen Hieb etwas deutlicher spürbar zu sein. Ihre Beine begannen unruhig in der Luft zu zappeln und ihr Jammern wurde geräuschvoller.

“Na gut”, meinte Finn schließlich und hielt recht abrupt inne. “Ich glaube, das reicht für’s erste.”

“Zeig mal” Mit einem Mal war Alina bei ihnen. Ebenso ungeniert wie Josie es sonst bei ihrer Freundin getan hatte, packte nun sie beherzt an ihre Backen. “Aua, nicht so grob!”, beklagte Josie sich. Alina kicherte.

“Das kommt vom Petzen, da hast du’s. Fühlt sich ganz schön wund an, Süße.”

“Ist er auch”, jammerte Josie. Wenigstens war Alina so nett, ihr von Finns Schoß zu helfen. Josie rieb sich augenblicklich die brennenden Backen. Die Striemen waren wirklich deutlich spürbar.

“Und, wie hat es sich angefühlt?”, fragte Jeff seinen Geschlechtsgenossen. Auch er hatte sich nun von seinem Stuhl erhoben und legte die Arme um Josie. Augenblicklich kuschelte sie sich an ihn, nur um festzustellen, dass auch er nichts Besseres zu tun hatte, als seine Hände auf ihre heiß gewordene Kehrseite zu legen.

“Ziemlich gut”, erklärte Finn selbstbewusst. “Ich glaub, das krieg ich auch mit Alina hin.”

“Ähm.. darüber reden wir noch”, erwiderte diese hastig. 

Josie lachte. “Aus der Nummer kommst du jetzt aber nicht mehr so leicht raus.” Sie kuschelte sich ein wenig verlegen an Jeff und fragte sich innerlich noch, was sie von dieser gerade stattgefundenen Situation halten sollte.

12 Kommentare zu „23. Zu viert (Onkel Jeff)

  1. Erstmal alles Gute zum Blog-Geburtstag! (Bei mir steht ja bald das zehnjährige Jubiläum an.)

    Natürlich habe ich ungeduldig auf Deine nächste Geschichte gewartet. Ich wurde nicht enttäuscht. Nicht besonders subtil von Josie, die Ereignisse rund um den Rohrstock in der vorigen Geschichte so direkt anzusprechen. Aber sie wird ihr vorlautes Mundwerk wohl nie verlieren … zum Glück, bietet es doch viele Anlässe für Bestrafungen.

    Ich fand schön beschrieben, wie Josie es nicht bloß unangenehm, sondern auch irgendwie aufregend findet, über Finns Knien zu landen, ihm das artig erklärt und sogar härtere Hiebe provoziert.

    Gefällt 1 Person

    1. Hey,

      Zehnjähriges, wow! Echt bewundernswert, muss ich sagen. Ich hoffe doch, ich werde mich auch so lange halten können 🙂 Und natürlich dass wir uns dann immer noch lesen 😀

      Ja, Josie spricht oft wirklich schneller als sie denkt. Ich schätze, hier hat sie mit der entsprechenden Konsequenz nicht in dem Ausmaß gerechnet.

      Es hat mir auch Spaß gemacht, diese Sequenz zu schildern. Auch wenn Josie den passiven Part einnimmt, hat sie doch inzwischen ganz gut Ahnung, wie das so abläuft.

      Danke für deinen Kommentar

      glg
      rbg

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  2. Hallo, RBG,

    auch von mir herzliche Gratulation zum Jubiläum und ein ebenso herzliches Dankeschön für die viele Arbeit, die du in deinen Blog steckst. Ich denke, dass ich im Namen aller spreche, wenn ich sage, dass du uns allen sehr viel Freude damit bescherst.
    Ubd zur neuen Geschichte möchte uch vir allem sagen, dass sich d asWarten gelohnt hat.
    Ich fand es selbst sehr aufregend, wie du Josie so dargestellt hast, dass man sogar als Leser irgendwann aufspringen möchte, um sie für dieses aufdringliche und unangebrachte Verhalten übers Knie zu zerren.
    Und für manche passt die Verschränkung zwischen Strafe und sexuellen Gefühlen und manche stört das. Ich liebe es!

    In diesem Sinne hoffe ich auf noch ganz viele weitere Jahre!

    LG Robbie

    Gefällt 1 Person

    1. Hey Robbie,

      Na die Glückwünsche nehme ich nur zu gerne an. Mir macht es auch Spaß wie am ersten Tag, Geschichten für diesen Blog zu verfassen und ich freue mich, dass nach und nach immer mehr Leser und sogar aktive Kommentatoren dazu gekommen sind.
      Interessant, so habe ich das gar nicht empfunden, bzw hatte ich noch gehofft, dass sich das für den Leser als „Grund genug“ anfühlt. Umso besser dass das so ausgezeichnet gelungen ist. Josie hat es sicher nicht böse gemeint, wie war einfach extrem neugierig und hat nicht im ganzen Ausmaß bemerkt, was sie da gerade anstellt 😉
      Ich denke, die Vermischug war hier ja noch sehr milde 🙂 Aber sie ist definitiv so oder so Teil meiner Geschichten.

      glg
      rbg

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  3. Hey,
    Glückwunsch zum 3-jährigen. Ich habe den Blog ja erst Ende letzten Jahres entdeckt und er ist definitiv einer, wenn nicht der Lieblingsblog. Deine Geschichten sind einfach nicht so platt, sondern erzählen wirklich ausgereifte Geschichten, mit Charakteren, die sich auch weiter entwickeln. Das warten hat sich definitiv gelohnt und ich freue mich auf die Fortsetzung (sowohl bei der Geschichte, als auch bei den anderen).

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Luise,
      dankeschön! Ich weiß nicht, ob dir das bewusst ist, aber ein schöneres Kompliment könntest du mir kaum machen 🙂 Ich liebe meine Charaktere, jeden auf seine Art und Weise und finde es auch wichtig, mit ihnen nicht auf der Stelle zu treten. Definitiv wird der nächste Upload nicht so lange auf sich warten lassen wie bei den letzten Malen. Ich bin wieder im Schreibfluss.

      glg

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  4. Schön, dass es weiter geht und schön, dass es dann auch noch eine so besonders spankingreiche Folge ist! Nicht nur, dass es eine schöne Abwechslung ist, Josie mal unter so anderen Umständen versohlt zu erleben, auch die Nachwirkungen und, könnte man sagen, Nachbesprechung der letzten Nacht war äußerst reizvoll!
    Wirklich ein niedliches Kapitel und ein guter Start in ein neues Blog-Jahr!

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    1. Hi,
      Ja, so dachte ich es mir 🙂 Ich hab in dem Kapitel eigentlich vor allem einen großen Fokus auf die Nachwirkungen eines versohlten Hinterns gelegt. Als kleinen Bonus obendrauf gab es dann noch Ärger für Josie. Freut mich, dass es dir gefallen hat!
      Das hoffe ich doch. Auf ein neues Jahr mit vielen Beiträgen! glg

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  5. Liebes redbottomedgirl,

    alles Gute zum Blog-Geburtstag, ein frohes neues Jahr – und endlich klatscht es auch wieder gehörig auf Josies Hintern! Mir gefällt die langsam entstehende Dynamik innerhalb der kleinen Gruppe in dem abgelegenen wochenendlichen Setting. Und vor allem die kleinen Details der Geschichte: Alinas Verhalten gegenüber Jeff, das entfernte Kissen, dass am Ende des Morgens nun wirklich jede(r) mal seine oder ihre Hand auf Josies Po hatte…
    Und durch den stetigen Aufbau über die verschiedenen Kapitel wirkt es mittlerweile ganz natürlich und einem Samstagmorgen geradezu angemessen, dass die wie immer unartige Josie über dem Knie des Freundes ihrer besten Freundin landet – auch wenn Josie wohl noch etwas zwiegespaltene Gefühle hat. Bin gespannt, wie es weitergeht.

    Beste Grüße
    Sir D.

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    1. Guten Tag Sir D,
      Vielen, vielen Dank 🙂 Ja, so langsam verändert sich das Verhältnis zwischen allen vier, definitiv haben Jeff und Josie die anderen beiden neugierig auf Spanking gemacht und gewissermaßen auch angesteckt 😀
      Sehr schön, das war auch meine Absicht dahinter. Ich wollte keinesfalls, dass es irgendwie erzwungen oder unangenehm wirkt. Natürlich fühlt es sich für Josie nicht an, aber unwohl hat sie sich auch nicht gefühlt, sagen wir es so.

      glg.
      rbg

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