26. Ein Treffen mit Folgen (Josie & Jeff)

a/n: Und ein frohes neues Jahr allerseits! Nach langem kommt nun mal wieder ein Josie und Jeff- Kapitel, sehr klassisch, würde ich behaupten. Hoffe, es gefällt!

Josie fluchte leise, während sie die vielen Tragetaschen zu schultern versuchte. Sie hatte ihren freien Tag heute für einen Stadtbummel verwenden wollen. Eigentlich mit Alina zusammen, aber da diese keinen Urlaub bekommen hatte, war sie nun eben alleine Shoppen gegangen. Seltsamerweise hatte sie das nur noch mehr zum Kaufen animiert und nun trug sie eben zahlreiche Einkaufsbeutel voll mit neuen Büchern, einem Videospiel, Dekoartikeln und Klamotten auf dem Arm. So langsam sollte sie wohl zurück zum Auto und es gut sein lassen, dachte sie und ermahnte sich somit mit innerlicher Jeff-Stimme einmal selbst. Da sah sie auf der anderen Straßenseite ein bekanntes Gesicht.

Chris. Er hatte sie scheinbar schon bemerkt, denn als er ihren Blick erwiderte, wirkte er eher verlegen als überrascht. Sie hob, so gut es mit all dem Kram an sich hängend ging, die Hand. Er nahm das wohl als einladende Geste wahr, denn er sprintete einmal über die Straße und machte direkt vor ihr Halt. 

“Hey Josie”, lächelte er. Irgendwie war es schon süß, da er sich wirklich aufrichtig zu freuen schien, sie zu sehen. Sie konnte nicht anders, als seine Freundlichkeit zu erwidern.

“Hey Chris. Das ist ja ein Zufall. Auch alleine unterwegs?”

“Ja, ich musste zur Stadtverwaltung, einen neuen Ausweis beantragen.”

“All der Spaß, auf den man eben so gar keinen Bock hat”, erwiderte Josie und rollte scherzhaft mit den Augen. Sie versuchte bei diesem ganz lockeren, alltäglichen Gespräch auszublenden, dass sie ihm bei ihrer letzten Begegnung den nackten Hintern entgegen gestreckt hatte, um von Jeff ganz gehörig versohlt zu werden. Fuck, wenn sie jetzt daran dachte, machte sie das irgendwie scharf. Ablenken, ablenken… 

“Und was machst du jetzt noch so?”, fragte sie schnell und verfluchte sich dafür gleich wieder. Das klang jetzt irgendwie wie ein Anmachspruch. Und tatsächlich, direkt erhellte sich Chris’ Miene.

“Nichts weiter, wenn du magst, können wir gerne einen Kaffee trinken gehen.”  

Josie zwang sich zu einem Lächeln. Was sollte sie machen… nach dem, was Alina ihr erzählt hatte, hing er ja scheinbar noch sehr an ihr. Sie konnte ihn doch jetzt nicht so vor den Kopf stoßen. Immerhin hatten sie einander mal geliebt. Dass das mit ihnen auseinander gegangen war, war nie seine Schuld gewesen. 

“Ja klar, gehen wir einen Kaffee trinken”, sprach sie daher scheinbar unbeschwert und folgte ihm schon automatisch zu ihrem früheren Stammcafé.


Es war ein absolut fauler Samstagnachmittag. Josie gähnte und fühlte sich glatt ein wenig schläfrig. Sie genoss Jeffs Wärme. An ihn gekuschelt scrollte sie durch ihr Handy, während er gegen das Sofa gelehnt sein Buch las. 

“Wie war deine Woche?”, fragte sie, weil auf gefühlt allen Websites, auf denen sie sich sonst so herumtrieb, gerade nichts Neues zu finden war und sie sich zu langweilen begann.

“Ganz in Ordnung, ich habe den Vertrag mit unserem neuesten Partner diese Woche abschließen können. Wird nur noch eine Menge Papierkram auf mich zukommen.” 

Sie schielte nach oben zu ihm und sprach verspielt: „Du Ärmster.” Denn es war nicht abzustreiten, er machte mit seinen Aufträgen nicht gerade schlecht Kohle. Nur war er keiner dieser Menschen, die so etwas würden raushängen lassen. 

“Und bei dir?”, fragte er nun. “Immer pünktlich auf der Arbeit, immer anständig?” Sie rollte mit den Augen. Natürlich wurde daraus jetzt wieder ein halbes Verhör. Typisch Jeff. Sie spielte an ihrem Handy herum.

“Jaaa…”, sprach sie langgezogen und beinahe schon empört. “Natürlich bin ich jetzt immer pünktlich. Außerdem hatte ich doch auch ein paar Tage Urlaub”, merkte sie vorwitzig an, bis ihr plötzlich dieses eine Detail einfiel, dass sie schwer schlucken ließ. Ach ja, der Nachmittag mit Chris… den sollte sie aus ihren Erzählungen wohl besser fernhalten. Also, es war ja nicht so, als würde sie lügen wollen… aber wozu unnötig Stress erzeugen?

“Na dann ist ja gut”, schmunzelte Jeff und stieß sie an “Mach doch nicht gleich so ein Gesicht. Ab und zu muss man dir eben auf die Finger schauen, das weißt du ja selbst.” 

“Mhm” , machte Josie. Im Normalfall hätte sie sich viel mehr über ihn und sein Gerede echauffiert, aber gerade war sie innerlich doch eher kleinlaut. Sie hoffte einfach, er würde nicht weiter nachfragen. 

Zum Glück kam das Thema auch nicht weiter auf, nach weiterer, gemütlich verbrachter Zeit ging er in die Küche, um das Abendessen vorzubereiten und sie zappte durchs Fernsehen. Das war aber nur so lange entspannt, bis ihr Handy klingelte und sie ausgerechnet Chris’ Namen auf dem Bildschirm sah. Vor lauter Nervosität wäre ihr beinahe das Telefon aus der Hand geflogen. Sie zwang sich, durchzuatmen und starrte den Bildschirm an. Was wollte der denn jetzt? Das kam wirklich denkbar ungelegen! Was sollte sie tun? Ignorieren?  Das wäre fies. Und Jeff war in der Küche, zwischen bruzelnder Pfanne und Dunstabzugshaube dürfte er eigentlich nichts mitbekommen. 

Also fasste Josie sich ein Herz und hob ab. “Heeey”, sprach sie betont fröhlich. “Na, was gibt’s?” 

“Hey Josie. Passt es gerade?”, fragte Chris behutsam.

“Ähm… naja ich muss eigentlich gleich los”, brachte sie rasch die Ausrede, um zu verhindern, dass das Gespräch allzu lange gehen würde. Gerade klopfte ihr das Herz bis zum Hals. “Aber kein Problem. Was gibt es denn?” 

“Ich wollte dir nur sagen, du hast eine deiner Einkaufstüten im Café stehen lassen. Ich habe es leider erst bemerkt, als ich von der Toilette kam. Ich kann sie dir gerne mal die Tage vorbeibringen. Übrigens fand ich es wirklich schön, mal wieder ganz entspannt mit dir zu reden”, merkte er gleich an.

Josie spürte, wie ihr heiß und kalt wurde. Irgendwie fühlte sich das gerade überhaupt nicht richtig an. Sich mal zufällig auf der Straße zu begegnen war das eine. Aber ihn quasi zu sich nach Hause einzuladen und das, ohne dass Jeff davon wusste, das klang nach einer absolut miesen Idee. Nur wie sollte sie ihm das beibringen und seine Gefühle gleichzeitig nicht verletzen? 

“Es war schön”, bestätigte Josie nach einem Moment des Zögerns, da hörte sie auf einmal, wie Jeffs Schritte sich näherten. “Hör mal, Chris, ich melde mich, ich muss jetzt wirklich los! Bis dann!” Und noch im gleichen Moment, in dem Josie auflegte, hätte sie sich ohrfeigen können. Was war sie bloß für eine Idiotin, auch noch seinen Namen laut zu sagen!

Nun war es für alles zu spät und Jeff kam um die Ecke. “Was war das denn?”, fragte er, eher überrascht als prüfend. Dennoch schoss sie prompt “Was denn? Gar nichts!” zurück. Innerlich schlug sie sich mit der Hand vor die Stirn. Warum nur war sie so eine armselige Lügnerin?! 

Jeffs Blick änderte sich schnell. “Bist du da sicher, Josie?”, fragte er noch einmal.

“Kontrollierst du mich?! Meine Güte, komm gefälligst mal runter”, schoss sie zurück. Ohweh. Was trieb sie hier gerade nur?

Sein Blick verriet nicht, was er darüber dachte, nach einer langen Pause zwischen ihnen sagte er: „Du kannst den Tisch decken, das Essen ist gleich fertig.”

Sie sah ihn mit großen Augen und flehendem Blick an. Wenn er jetzt still dazu blieb und nicht mehr nachbohrte, war das schlimmer als jede noch folgende Strafe. Das hieß, er hielt sie von jetzt an hin. Denn wie sollte sie mit dem Gedanken, dass er im Bilde war, überhaupt einen Bissen runterkriegen?

“Kommst du bitte?”, sagte Jeff jedoch nur. “Das Hähnchen wird sonst trocken.”

Sie biss sich auf die Unterlippe und folgte ihm wohl oder übel in die Küche. Jeff drückte ihr die Teller mitsamt Besteck in die Hand und sie brachte diese zum Tisch, um ihn zu decken. Die ganze Zeit klopfte dabei ihr Herz unglaublich schnell und sie platzte fast vor Ungewissheit. Sie musste ihm einfach erklären, was los war. Nicht, dass er am Ende aufgrund ihrer Heimlichtuerei noch komische Schlüsse zog. 

Kaum, dass er mit den Hähnchenschenkeln und der Schüssel Kartoffelbrei zu ihr herüberkam, platzte aus ihr heraus “Können wir bitte darüber reden?”

“Worüber? Über “nichts”? Oder meine Kontrolle?”, erwiderte Jeff und stellte beides auf den Tisch. “Wir reden darüber. Nach dem Essen.”

“Ich krieg aber so nichts runter!”, erwiderte sie prompt. 

“Dann ist das wohl so”, sprach er ganz ruhig und kehrte in die Küche zurück, um die Erbsen mitzubringen. Das machte sie noch wahnsinnig! Wie gemein auch einfach! 

“Hör mal!”, Sie stürmte ihm hinterher und rannte dabei fast in ihn und die Schüssel. “Willst du mir etwa den Mund verbieten?! Wo sind wir denn hier, zurück in den 50ern?!” 

“Wir sind in den 2020ern, in denen ich mir ungern wegen deiner Mätzchen mein bisher gut gelungenes Abendessen später aufwärmen will. Niemand zwingt dich zu essen. Verbieten lasse ich es mir allerdings nicht, Josie.”

Sie sah ihn unzufrieden an und nahm dann wohl oder übel am Esstisch Platz. Er tat sich auf, nicht zuerst ihr, wie er es sonst zu tun pflegte und begann nach einem kurzen “Guten Appetit” zu essen.

Mit demonstrativ düsterem Blick lud sich Josie einen Berg Kartoffelbrei auf den Teller und begann, ihn in sich hinein zu schaufeln. Was für ein Blödmann! Und was für eine unangenehme Stimmung das jetzt war. Man hätte doch einfach darüber reden können. Ihretwegen hätte sie sich auch gleich dafür versohlen lassen. Aber so… 

Er aß in aller Ruhe zu Ende, wirklich buchstäblich in aller Ruhe… dass sie inzwischen schier wahnsinnig wurde, interessierte ihn entweder nicht oder er spielte genau damit. Sie hatte jedenfalls schon lange aufgegessen, als er dann auch mal fertig war. 

“Du kannst den Abwasch machen, ich warte im Wohnzimmer auf dich.” Mit diesen Worten erhob er sich vom Tisch. Immerhin nahm er noch ihre beiden Teller mit in die Küche. 

Sie kochte innerlich. Aber Bammel hatte sie gleichzeitig auch. Wenn er so ruhig und ernst war, strahlte er etwas Bedrohliches aus, das ihre Knie weich werden ließ. Wenn auch nicht nur im schlechtesten Sinne. Nur war sie viel zu verärgert, als dass sie sich diesen Gefühlen jetzt hingeben wollte. Sie starrte das Geschirr für einen Moment an, dann stürmte sie ins Wohnzimmer.

“So, du hast gegessen! Wir reden jetzt darüber! Ich lass mich nicht abspeisen und rumkommandieren!” 

Jeff, der gerade auf dem Sofa Platz genommen hatte, sah sie durchdringend an. 

“Also gut, Josie. Was war das vorhin? Zweifellos war dein Exfreund am Telefon, aber du hast es geleugnet. Du kannst dir vorstellen, dass das widerum für mich ein mehr als unangenehmes Gefühl entstehen lässt.”

“Ja, deswegen wollte ich dir ja auch die ganze Zeit sagen, dass du dir um nichts Sorgen machen musst! Aber du hast mich ja nicht gelassen!”, regte Josie sich weiterhin auf. 

“Was wollte er denn?”, erwiderte Jeff nur. 

“Gar nichts. Ich meine… nichts Wichtiges.”

“Ruft er dich öfter einfach so an? Ich dachte, ihr hättet gar keinen Kontakt mehr.” Jeff fragte das ganz sachlich. Irgendwie nervte sie das gerade noch mehr. 

“Denkst du, ich hab eine geheime Affäre mit ihm am Laufen oder was?”, gab sie daher sarkastisch zurück. 

“Ich weiß nicht, was du da am Laufen hast, Josie. Darum frage ich. Und das wäre jetzt ein guter Zeitpunkt zum Antworten.” 

Sie starrte ihn an. Einerseits fand sie es absolut ungerecht, dass er so etwas überhaupt nur denken konnte – immerhin liebte sie ihn wie verrückt! Andererseits hatte sie so gar keine Nerven, zu antworten. Genau wie obendrein keine Lust auf die Konsequenzen. 

“Ich dachte, du wolltest reden. Also, erklär es mir”, setzte Jeff nach. Sie wurde immer nervöser. 

“Unfassbar, dass du so etwas überhaupt nur denken kannst!”, platzte aus ihr heraus. Er sah sie weiter an. 

“Soll ich dich besser gleich übers Knie legen?” Er fragte das ganz so, als würde er ihr damit einen Gefallen tun wollen. 

“Du weißt gar nicht, ob ich etwas verbockt habe und willst mich einfach so versohlen?”, fragte sie unruhig. 

“Es scheint dir ja gerade schwer zu fallen, mit der Sprache rauszurücken. Und ein roter Hintern macht dich meistens besonders einsichtig und redselig”, argumentierte er und klopfte einladend auf seine Oberschenkel. Sie biss sich auf die Unterlippe und zögerte kurz, aber dann folgte sie seinem Vorschlag. Nicht, dass ihr das schmeckte… aber besser, sie musste mit der Wahrheit herausplatzen, weil sie gar nicht mehr anders konnte als sich weiter diesem fiesen Verhör zu stellen. Manchmal wusste sie selbst nicht, warum sie so verquer war. 

Jeff rückte sie auf seinem Schoß zurecht und begann ihr dann in gemächlichen Tempo die Backen auszuklatschen. Sie trug noch ihre Hose, was ein bisschen half, in das Ganze hereinzukommen. Grundsätzlich fühlte sie sich in dieser Position sogar ziemlich wohl. Ihr Oberkörper ruhte auf der Liegefläche des Sofas und sie konnte den Kopf in ihren Armen vergraben. Dass ihr Hintern immer heißer wurde, fühlte sich sogar ziemlich sexy an. Sie mochte es, mit der flachen Hand von ihm versohlt zu werden. Auch wenn diese in der richtigen Intensität und mit wachsender Zeit der Strafe dann doch echt unangenehm werden konnte. Er ließ sich Zeit dabei und obwohl ihr deutlich wärmer wurde, schaffte sie es doch, einigermaßen ruhig zu bleiben. 

“Hm, du scheinst ja noch nicht sehr viel einsichtiger zu werden”, stellte Jeff fest und gab ihr einen eher aufmunternden Klaps. “Hosen runter.”

Sie seufzte und stützte sich ab, um ihre Hose aufzufummeln. vermied dabei, ihm in die Augen zu sehen. Er ging ihr zur Hand, indem er ihre geöffnete Hose mit einem herzhaften Ruck herunterzog, dann packte er sie und platzierte sie wieder über seinem Schoß.

“Langsam werde ich wirklich ungemütlich”, kommentierte er und patsch, landete seine flache Hand zum ersten Mal auf ihrem nackten Hintern. Sie gab ein geräuschvolles Quieken von sich. “Was sollen die Heimlichtuereien, Josie?” 

Sie kniff die Lippen zusammen. Wusste sie doch auch nicht so richtig. Wovor hatte sie Angst? Versohlt wurde sie ja jetzt schon. Wohl vor allem davor, dass er enttäuscht von ihr sein könnte. Ihr wurde klar, schlimmer als den Hintern voll zu bekommen, wäre es, wenn er so sauer werden würde, dass er das nicht mehr tun wollte. Das war zwar so noch nie vorgekommen… aber sie war ja auch noch nie ungefragt mit ihrem Ex aus gewesen. Sie ärgerte sich über ihre Feigheit und doch schwieg sie weiter. 

“Keine Antwort?” Jeff klang nun erst recht verärgert und das ließ er sie auch spüren. Jetzt ging es erst so richtig los. Ohne Gnade oder Pause haute er ihr die Backen voll, dass ihr Hören und Sehen verging. Sie strampelte, sie jammerte leise und fand doch, dass sie sich das für ihr absolut dämliches Verhalten redlich verdient hatte. Die Strafe schien sich ewig zu ziehen. Das Brennen auf ihrer Haut wurde immer intensiver. Sie versuchte es wegzuatmen, doch da er immer noch Zunder nachlegte, nutzte das so gut wie gar nichts. 

Endlich, nach gefühlten Ewigkeiten, machte er eine Pause. “Josie”, sprach er leise drohend. “Muss ich den Stock holen? Macht der dich vielleicht redseliger?” 

“Nein!”, erwiderte sie schnell. Bloß nicht. Besonders nicht in so einem wund versohlten Zustand wie jetzt. Sie machte Anstalten, von seinem Schoß zu rutschen, doch er hielt sie fest.

“Habe ich etwas von Aufstehen gesagt?” Seine Stimme klang streng und ein Kribbeln kroch ihr Rückgrat hinauf.

“Ich… wollte Chris ja nicht mal wiedersehen, weißt du”, erklärte sie kleinlaut. Es war ein absolut blödes Gefühl, ihm das mit herausgestrecktem, pochend heißem Hinterteil zu erzählen. Aber dieses Schicksal hatte sie jetzt wohl selbst gewählt. “Vor allem nicht nach unserem letzten Treffen…”, fügte sie halblaut hinzu.

“Weil er dich da so gesehen hat?”, fragte Jeff rhetorisch und klopfte ihr auf die Backen.

“Jaaa…”, machte sie gedehnt. 

“Und weiter?” Zur Motivation bekam sie einen durchaus handfesten Klaps. Sie japste. 

“Als ich letztens in der Stadt war, sind wir einander zufällig über den Weg gelaufen und… naja wir waren einen Kaffee trinken”, räumte Josie halblaut ein, die letzten Worte waren nur mehr genuschelt. 

“Hast du mir nicht gesagt, dass er dir noch nachhängt?”, fragte Jeff, vorerst weiterhin so sachlich, als wolle er nur die Lage checken. 

“Das stimmt… deswegen ja gerade. Er hat mir einfach so leid getan.” 

“Und wenn er dir Avancen gemacht hätte, hätte es dir auch so leid getan, dass du nachgegeben hättest?”, fragte Jeff, nun schon etwas schärfer.

“Natürlich nicht!” Josie drehte empört den Kopf, um ihn anzusehen. Sie zuckte fast schon zusammen. Sein Blick war düster. Puh… das schmeckte ihm gar nicht. Irgendwie auch sexy. Gott, Josie, krieg deine Gedanken in den Griff, schimpfte sie sich selbst.

“Das war wirklich gedankenlos von dir, Josie. Erst geht ihr Kaffee trinken und jetzt ruft er dich schon an. Man sieht ja eindeutig, wohin dich dein Mitleid geführt hat.”

“Ich weiß”, murmelte Josie kleinlaut. “Versohl mich einfach ordentlich dafür, ja? Ich werd’s nicht wieder tun. Ich rede mit ihm!”, warf sie gleich noch hinterher.

“So einfach ist das nicht. Nicht nur, dass du ihm falsche Hoffnungen gemacht hast, du hast ein Geheimnis aus dem Ganzen gemacht. Du weißt schon, was für ein Vertrauensbruch das ist?”

Josie sah ihn nun flehend an. Plötzlich fand sie das Ganze gar nicht mehr so sexy. Verdammt… das Letzte, was sie wollte, war doch einfach… irgendwen zu verletzen. Aber am wenigsten natürlich Jeff.

“Es tut mir leid!”, platzte aus ihr heraus. 

“Das glaube ich dir sogar.” Wieder gab er ihr einen Klaps, dann hievte er sie nach oben. “Du wartest hier. Ich hole einige Dinge.” 

Und mit diesen Worten ließ er sie auf dem Sofa zurück. Josie hätte heulen können. Was für eine blöde Kuh sie einfach war. Meine Güte, wenn sie umgekehrt daran dachte, Jeff könnte hinter ihrem Rücken Natalia treffen; sie würde absolut die Nerven verlieren. 

Er blieb lange weg. Viel zu lange für ihren Geschmack. Als er zurückkam, war er vollgepackt. Unter anderem mit einem Instrument, dass sie nur aus Geschichten kannte. Einem Teppichklopfer. Josie schluckte.

“Den habe ich beim Aufräumen im Keller gefunden”, erklärte Jeff. “Lass uns doch mal sehen, ob er nach all den Jahren noch wirksam ist.” Sie bekam eine Gänsehaut. Den Hintern nach Strich und Faden voll zu bekommen, war eine Sache. Aber auch noch mit einem neuen, unbekannten Instrument, dessen Intensität sie nicht einschätzen konnte, das machte sie wirklich nervös. 

“Okay, soll ich über die Sofalehne, oder…” 

“Erst einmal kommst du noch einmal über meinen Schoß.” Jeff legte die Sachen auf dem Tisch ab, unter anderem eine hölzerne Haarbürste, diesie vielleicht mal hier vergessen hatte. Sie wusste es nicht mehr so genau. Jedenfalls verhieß sie überhaupt nichts Gutes. Sie bedeutete, der Teppichklopfer wäre nicht das Einzige, das heute auf ihrem Po tanzen würde. 

Josie rutschte etwas beiseite und Jeff setzte sich wieder auf das Sofa. Ohne Umschweife packte er sie und bugsierte sie erneut über seine Oberschenkel. 

“Ich will, dass du heute gründlich über das nachdenkst, was du da getan hast. Also wird das hier auch eine sehr gründliche Strafe. Das hier ist dafür, dass wir lernen sollen, “Nein” zu sagen. Verstanden?”

“Ja”, sprach Josie, ihre Stimme klang dabei ziemlich mitleiderregend.

“Gut, dann gib mir bitte die Bürste vom Tisch.” Sie tat wie ihr geheißen, reichte sie ihm und atmete einige Male durch. Erst, als sie ihre Anspannung ein wenig löste, gab es was hintendrauf. 

“Du bist manchmal wirklich blauäugig, Josie!”, schimpfte Jeff dabei. “Mit einem Kerl auszugehen, der noch auf dich steht. Was dachtest du, was für Signale du sendest?!”

Die Intensität der Bürstenhiebe raubte Josie im ersten Moment die Luft zum Atmen. Hilflos ruderte sie mit den Armen und Beinen. Erst, als sie sich etwas gefasst hatte, begann sie zu japsen.

“Auu… au! Ist ja gut… aua!” 

“Ist es überhaupt nicht und das weißt du auch!”, schimpfte Jeff. Er gönnte ihr nur kleine Pausen, ehe er ihr weiter einheizte. Sie jammerte lauthals über die schmerzhafte Behandlung. 

Sie erkannte ein Muster. Zehn Hiebe, schnell hintereinander, kurze Pause. Und wieder zehn. Mann, das brannte wie Feuer. Diese Prozedur wiederholte er viel zu oft. Aus ihrem Gejammer wurde Geschrei. Fuck, tat das weh. 

“Es tut mir leeeeeeid!”, beteuerte sie. Wieder und wieder. Er ließ sie wirklich gründlich beteuern. 

Endlich legte er die Bürste beiseite. Eine kleine Pause gönnte er ihr, seine Fingerspitzen strichen in kreisenden Bewegungen ihre Haut entlang. Gegen die pochende Hitze ihres Hinterns fühlten sich seine Finger seltsam kühl an. Angenehm. 

“Steh auf”, befahl er schließlich. Sie tat es, ächzend und sah ihn erwartungsvoll an. Jeff nahm beide ihrer Hände in seine und zog sie heran, sodass sie nah vor ihm, zwischen seinen Beinen stand. Seine rechte Hand fühlte sich viel wärmer an als die Linke, wahrscheinlich noch immer von seiner vorherigen Strafe.

“Sieh mich an”, befahl er. Sie schluckte und gehorchte. 

“Heute probieren wir mal etwas Anderes aus.” Wenn er das sagte, war es oft verheißungsvoll und selten gut für sie. Sie fühlte, wie die Nervosität in ihr wieder wuchs. 

“Was du gemacht hast, geht so nicht und ich möchte, dass du wirklich darüber nachdenkst. Du setzt dich jetzt an den Küchentisch und schreibst mir für die nächste Stunde auf, warum ich dich heute bestrafen muss. Das kann ein Aufsatz sein oder immer wieder der gleiche Satz… das überlasse ich ganz dir. Aber für die nächste Stunde wird gesessen und geschrieben. Verstanden?”

Josie schluckte. Das war tatsächlich neu. Sie hatte mal davon phantasiert, aber es war doch etwas ganz Anderes, diese Aufgabe als realen Befehl zu bekommen. Sie hätte sich kaum mehr wie ein ungezogenes Kind fühlen können.

“Okay, na gut… und danach?”, fragte sie vorsichtig, denn sie hatte den Teppichklopfer nicht vergessen und war sich sicher, er hatte das ebensowenig.

“Nach der Stunde kommst du über die Sofalehne und bekommst noch etwas mit dem Klopfer. Dafür, dass du mir das Ganze verheimlichen wolltest. Klar soweit?”

“Mhm”, machte Josie. Puh. Das klang nach einem straffen Programm. 

Jeff schob sie ein Stück von sich, um aufzustehen und ging dann mit ihr an der Hand hin zur Essecke. Sie stolperte eher hinter ihm her, denn die Hosen hingen ihr noch immer in den Kniekehlen. Vor ihrem Sitzplatz lagen bereits ein Schreibblock und ein Kugelschreiber bereit. Der Holzstuhl hatte kein Sitzkissen, wie immer, wenn sie gerade bestraft worden war. 

“Du kannst die Hosen ruhig ausziehen, die brauchst du ja erst einmal nicht mehr”, erklärte Jeff durchaus süffisant. Sie gab einen unbestimmten Laut von sich und schlüpfte aus Hose und Unterhose, die sie achtlos beiseite warf. Dann erst nahm sie so behutsam sie konnte auf dem Stuhl Platz. Sie autschte leise. So frisch versohlt sitzen zu müssen, zog immer besonders schlimm in den Backen. Nur dass sie das jetzt noch für die nächste Stunde aushalten musste. 

Seufzend nahm Josie den Stift in die Hand.

“Moment”, sprach Jeff. Er nahm eine Eieruhr vom Küchenregal und zog sie auf, bis sie auf 60 Minuten gedreht war, dann stellte er sie vor Josies Nase ab.

“Wenn die Zeit um ist, komme ich dich holen”, erklärte Jeff und verschwand in Richtung Wohnzimmer. 

Josie fluchte innerlich und starrte das Papier an. Ihr Hinterteil pochte und brannte derart heftig und sie musste jetzt noch diesen blöden Aufsatz oder was auch immer schreiben. Gemein war gar kein Ausdruck dafür! Unzufrieden begann Josie, die erste Zeile niederzukritzeln.

“Ich soll nicht hinter dem Rücken meines Freundes mit meinem Ex ausgehen.” 

So. Da hatte er es. Dann würde sie das eben hundertmal aufschreiben, wenn es ihn glücklich machte. In Josie brodelte es, als sie es wieder und wieder niederschrieb. Sie ruckelte auf dem Stuhl herum. Wirklich unbequem.

Je öfter sie den Satz mechanisch herunterschrieb, desto mehr drifteten ihre Gedanken jedoch ab. In ihrem Kopf begann es wieder zu arbeiten. Nicht nur ihr schmerzender Po erinnerte sie jetzt an ihre Verfehlungen, sondern auch seine Worte. Er hatte ja Recht. Es war sowas von bescheuert, nur mit Chris auszugehen, weil sie ihn nicht vor den Kopf stoßen wollte. Vor allem weil es ihn doch noch viel mehr verletzen würde, wenn sie falsche Hoffnungen schürte und ihn dann wieder absägte. Josie spielte mit dem Kugelschreiber herum und biss sich auf die Unterlippe. Vielleicht… sollte sie ja doch genau das zu Papier bringen. 

Also schrieb sie einen flammenden Text herunter, über ihr falsches Verhalten, was sie in Zukunft anders machen würde und wie leid es ihr Jeff gegenüber tat. Und das nur ein ganz kleines bisschen, weil sie hoffte, die kommende Strafe mit den richtigen Worten noch mildern zu können. Nachdem sie mit ihrem Aufsatz fertig war, waren jedoch gerade mal 40 Minuten vergangen. Seufzend starrte sie auf die Eieruhr und schrieb dann eben den Satz vom Anfang wieder darunter. Die restliche Zeit zog sich zäh dahin. Sie rutschte auf ihren wunden, nackten Backen herum. Die Beschämung und Aufregung über die Strafe hatte sie eigentlich ziemlich erhitzt, aber nun wurden langsam ihre Beine kalt. Mit der freien Hand rubbelte sie über ihre nackten Oberschenkel. Dieser neue Teil der Strafe war wirklich furchtbar. 

Allerdings, so langweilig das hier auch war, wenn die Zeit ablief, würde sie einen Nachschlag mit dem Teppichklopfer bekommen. Sobald sich dieser Gedanke manifestierte, wurde sie mit jeder kleiner werdenden Zahl auf die Eieruhr nervöser. Als diese endlich laut und blechern losbimmelte, zuckte Josie zusammen. 

Jeff kam rasch zu ihr in die Küche zurück.

“Also gut. Dann komm mal mit, wir haben ja noch etwas vor uns.”

Josie erhob sich behutsam von dem Stuhl. Es war erleichternd, wie der Druck von ihren wunden Backen schwand. Allerdings hatte sie noch viel schlimmere Sitzbeschwerden vor sich… 

“Willst du nicht lesen, was ich geschrieben habe?” Josie hielt den Block hoch. “Du solltest vorher vielleicht wissen, wie leid mir alles tut. Und dass ich meinen Fehler einsehe!” 

Ein winziges Schmunzeln umspielte seine Lippen. Er nahm ihr den Schreibblock aus der Hand und überflog die Zeilen. Josie beobachtete ihn genau, die Hände hinterm Rücken verschränkt, wippte sie auf der Stelle. Tatsächlich konnte sie zusehen, wie seine Züge weicher wurden. Er blätterte um, las die Rückseite und legte schließlich den Block zurück auf den Tisch.

“Also gut, Josie”, sprach er. “Ich freue mich über deine Einsicht. Besser spät als nie.”

Sie schnappte nach Luft. Oh, manchmal ärgerte er sie aber auch einfach nur ZU gerne, was?! 

“Wenn du weißt, was du falsch gemacht hast, ist dir ja auch klar, dass du dir jeden Hieb redlich verdienst.” 

Ihr Wippen wurde schneller. Eine gewisse Verzweiflung stieg in ihr auf. Sie sah ihn flehend an.

“Ja, schon, aber…” 

Jeffs Blick verfinsterte sich erneut. “Kein Aber. Ich will dich über der Sessellehne sehen. Jetzt.”

Die unangenehme Gewissheit, dass es jetzt noch einmal gehörig etwas setzen würde, kroch in ihr hoch. Tatsächlich beeilte sie sich in Richtung Wohnzimmer. Auf dem Sessel lag bereits der Teppichklopfer. Das Ding sah alt aus. Aber auch sehr robust. Puh.

Jeff nahm den Klopfer herunter und machte eine einladende Geste, woraufhin sie sich selbst über der Rückenlehne platzierte. Auch das war fürs Erste gar nicht mal so ungemütlich. Nur dass ihr Hinterteil so weit hochgereckt und vollkommen ausgeliefert war, gefiel ihr überhaupt nicht. Sie kniff die Augen zu, da hörte sie auch schon ein ihr bisher unbekanntes Rauschen und kurz darauf explodierte der Schmerz auf ihren Backen. Sie stöhnte auf, konnte den Laut gar nicht zurückhalten.

Gerade, als sie durchgeatmet hatte, setzte er den nächsten Hieb hinterher. 

“Auuu!!”, jammerte sie langgezogen. Das tat wirklich furchtbar weh! Scheiße, wie das wehtat… Sie hatte mit dem Schlimmsten gerechnet und wurde trotzdem von der Intensität, mit der der Klopfer ihre Backen bearbeitete, überrollt. 

Sie jammerte, zappelte und schrie bald, spürte, wie ihr die Tränen kamen. Jeff klatschte ihr dabei den Klopfer auf den Hintern, dass es nur so rauschte. Es waren gerade mal 5 Hiebe bisher, aber da der Teppichklopfer mit jedem Hieb die ganze Fläche ihrer Pobacken traf, war es viel intensiver als mit dem meisten anderen Gegenständen versohlt zu werden. Effektiv konnte man es wohl nennen. 


“Bitte! Es tut mir leid!”, flehte sie “Wie viele denn noch? Bitte…” Sie schniefte. 

“Noch fünf”, erklärte Jeff und gab ihr dann gleich den ersten der versprochenen Hiebe. 

“Uhhhm… bitte nicht so viele!”, stöhnte Josie. Ihre Backen spannten, pochten und fühlten sich im höchsten Maße sensibel an. 

“Die bekommst du noch, dann hast du es geschafft”, erklärte Jeff. Sie schluchzte aufgelöst und krallte sich in den Stoff des Sessels. Zähne zusammenbeißen… der nächste hatte es genauso in sich wie seine Vorgänger. Josie heulte laut auf. Es war bei ihr um jede Tapferkeit geschehen. 

Die letzten Drei gab es direkt hintereinander, begleitet von einem spektakulären Zischen. Sobald es vorbei war, sprang Josie von dem Sessel auf und hüpfte auf der Stelle, hielt sich die brennenden Backen. Dabei kamen ihr schon bei der behutsamsten Berührung die Tränen. Scheiße, so schlimm hatte sie es aber lange nicht mehr bekommen! Sie schniefte und sah durch einen Tränenschleier, wie Jeff an sie herantrat.

“Hey”, sprach er milde und griff an ihre Schultern. Prompt ließ sie sich in seine Arme fallen um sich gründlich auszuheulen. Wie so oft tat es unglaublich gut, seine Wärme zu spüren und sich an ihn zu kuscheln, bis sie sich langsam beruhigt hatte. Er küsste ihre Stirn und sie seufzte genüsslich. 

“Es tut mir wirklich leid”, nuschelte sie gegen seine Brust.

“Okay”, erwiderte Jeff schlicht und zog sie mit zum Sofa. Sie ließ sich das nur zu gerne gefallen. Dort angekommen versank sie erneut in seinen Armen. Sie wusste, damit war die Sache nun erledigt und das war ein beruhigendes Gefühl. Wenn sie sich auch noch überlegen musste, wie sie den Mut aufbringen sollte, Chris anzurufen, um ihm Einiges klar zu machen…

21 Kommentare zu „26. Ein Treffen mit Folgen (Josie & Jeff)

  1. Was für eine tolle Geschichte, hab mich sehr gefreut mal wieder was von den beiden zu hören. Die Geschichtsreihe ist ja meine Fav Reihe. Freu mich auf viele weitere Geschichten von den beiden.

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  2. Irgendwie finde ich Chris süß und hoffe, dass er und Josie sich Mal endlich vernünftig aussprechen. Als Charakter ist er fast schon zu schade, um nur auf die Rolle eines anhänglichen Schoßhündchens reduziert zu werden 😉 Von Jeff erwarte ich, dass er souverän mit der Situation umgeht. Klar ist er verletzt, aber wenn er aufhört die eifersüchtige Dramaqueen zu spielen, könnte sich vielleicht eine freundschaftliche Beziehung zwischen den beiden und Chris entwickeln. Kontaktverbot fände ich eine red flag und so wirkt Jeff eigentlich nicht.

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    1. Hey,

      Echt? Ja er ist eben so der nice Guy. Was magst du denn an ihm? Gar nicht provokant gefragt, interessiert mich einfach.
      Fandest du, dass er ein Drama daraus gemacht hat? Habe ich jetzt gar nicht so sehr so empfunden. Es geht ihm egal ob auf dem Geburtstag oder hier weniger um Chris als um Josies Verhalten in der Situation und sie war ja nunmal unehrlich. Würde aber gerne deine Meinung dazu lesen.

      Glg
      rbg

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      1. Mir hat diese Geschichte richtig gut gefallen.
        Es ist sicher nicht die kompletxeste Handlung all deiner Geschichten, aber das muss es auch nicht sein.
        Dafür wirkt es wirklich wie aus dem Leben gegriffen, denn bestimmt hat schon so manche(r) zufälligen Kontakt mit seinem Ex gehabt und ist dabei in einen Gewissenskonflkt geraten.
        Mir gefiel auch die Srafposition über der Sessellehne.

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      2. Dass er ein nice Guy ist 😀 Ernsthaft, ich habe noch nie verstanden warum die so einen schlechten Ruf haben, bei denen kann man sich sooo gut fallen lassen. Mir ist klar, dass Chris als Charakter nicht so angelegt ist, aber nette Männer können genauso innere Stärke und Selbstbewusstsein haben wie dominante Männer empathisch sein können. Ich kenne mehrere nice Guys, aber kein einziges Alphamännchen, mit denen ich mich auf einem Aufstieg auf einen Sechstausender sicher fühlen würde. Weil man einen Berg nicht bezwingen kann.

        Das Josie dafür versohlt wird ist das eine, aber verbal war das schon etwas viel Drama. Es war ein Kaffee… Ich fand’s schon immer nervig wenn Männer da sonst was reininterpretiert haben. Aber Drama vor allem deshalb, weil es nur darum geht, wie sich Chris und Jeff fühlen.

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      3. Na also immerhin sagst du, dass Chris nicht so angelegt ist 😉 Für mich wäre eher Finn so ein Beispiel, er ist im Grunde nicht der sonderlich dominante Typ, auch wenn es vielleicht so wirken könnte. Also ich persönlich mag schon, wenn jemand nett ist. Jemand, der sich Alphamännchen nennt, ist doch nicht mehr als ein Vollidiot.

        Es ging ja niemals um den Kaffee, es ging um das Verschweigen und die fehlende Klarheit Chris gegenüber. Und er sagt ja auch, er will, dass sie lernt, nein zu sagen. Sie sich hat breitschlagen lassen um ihn nicht vor den Kopf zu stoßen, nicht weil sie selbst Lust darauf hatte. Also geht es irgendwie (wenn auch ein bisschen um die Ecke) auch um Josies Wohlbefinden in der Situation.

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  3. Also, ich kann Jeffs Haltung sehr gut
    nachvollziehen .Josies Verhalten war
    dumm und töricht, übrigens auch gegenüber Chris.
    Was hätte sie alternativ machen können? Vorschlag:
    Zufällige Begegnung mit einem gemeinsamen Kaffee zu nutzen war
    richtig.
    Natürlich weiß sie , dass Chris noch in sie verliebt ist.
    Also sollte sie ihm ins Gesicht sagen,
    dass sie Jeff liebt und er sich keinerlei
    Hoffnungen machen soll. Und wegen
    der Vergangenheit könne es auch keine
    Freundschaft geben, das gebe nur Krampf. Und sie soll ihm von Herzen
    wünschen , dass er bald eine andere
    Kennen und lieben lernt. Punkt um!
    Und in allen Details hätte sie daheim
    All das berichten sollen und auch
    Alina und Co vermitteln müssen,
    Mit denen Chris nach wie vor befreundet ist.
    Dann wäre die Angelegenheit korrekt
    Und fair abgebunden gewesen.
    Nur hätte das ein Mindestmaß an Klugheit vorausgesetzt und den Willen
    Über ihre Gefühle zu sprechen.
    Aber das kann Josie nicht und das
    Muss ihr Hintern daher immer und immer wieder büßen.

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    1. Hallo Helmut,

      Das wäre bestimmt der beste und korrekte Weg gewesen, aber dann wäre eben auch keine Spankinggeschichte entstanden 😉
      Mindestmaß an Klugheit ist aber schon hart, oder? Sie ist ja nicht dumm, sie wusste ganz sicher, was der richtige Weg gewesen wäre. Sie hat sich viel eher nicht getraut, das mit so viel Konsequenz durchzuziehen, da besteht ein Unterschied wie ich finde.

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  4. Eine sehr schöne Geschichte und endlich wieder Josi und Jeff!!! Ich mag die Stimmung zwischen den beiden einfach so sehr 🙂 Jeff trifft mit seinen Worten einfach immer den richtigen Nerv, sodass es Josi scheinbar manchmal schwerer fällt seine Worte auszuhalten als die Strafe über seinem Knie. Und beides mehr als verdient! Wäre sie einfach ehrlich gewesen, hätte Jeff sicherlich anders reagiert.

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    1. Hey, das höre ich natürlich gerne 🙂
      Da hast du Recht, das ist schon bezeichnend, dass sie sich lieber gleich übers Knie legen will, weil er eben mit seinen Worten für ihren Geschmack etwas zu sehr ins Schwarze trifft. Richtig, bei Ehrlichkeit von Anfang an wäre das Ganze sicher vollkommen anders ausgegangen.

      glg

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  5. Eine so harte Strafe haben wir auf diesem Blog schon lange nicht mehr lesen dürfen. Ich war mehr als glücklich, dass sich Jeff auch im neuen Jahr vorgenommen hat seine Freundin durch schlagfertige Argumente zu erziehen.
    Als ich die Geschichte angefangen habe dachte ich zuerst das Josie wegen ihrer Shoppingsucht bestraft wird. Aber vielleicht kommt das ja noch 😏
    Jedenfalls fand ich es wirklich toll das Chris zurückkehrt. Hoffentlich trifft ihn Josie nochmals. Womöglich bemerkt er ja auch, dass sie Mühe beim hinsetzen hat. Schliesslich kann ein Gespräch über ein Spanking peinlicher sein als das Spanking selbst.

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    1. Heyhey,
      da hast du tatsächlich recht. Beabsichtigt war das nicht, es ist wohl eher so angelegt, wie es auch in die Geschichten passt. Dass das quasi ein Neujahrvorsatz von Jeff sein könnte, finde ich eine wirklich witzige Idee 😀 Josie hat jedenfalls Glück, dass Jeff das nicht mitbekommen hat.
      Wer weiß, wer weiß, der Wunsch ist registriert 😉

      glg
      rbg

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  6. Mir hat diese Geschichte gefallen, gerade weil es – aus meiner Sicht – kein wirklich schlimmes Fehlverhalten gibt, dafür aber Graubereich auf allen Seiten. Ist es richtig, dass Josie Chris wieder Hoffnung macht, statt ihn abweisend zu behandeln? Nein, aber nachvollziehbar. Ist es richtig, dass Chris daraufhin Anlässe sucht, um sich wieder mit Josie zu treffen? Nein, aber nachvollziehbar. Ist es richtig, dass Jeff gleich derart eifersüchtig reagiert? Nein, aber nachvollziehbar.

    Das Straf-Schreiben zwischen den Hieben fand ich ebenfalls eine tolle Idee. Auch dass Josie dadurch einsichtiger wird, aber ihre angedrohte Strafe mit dem Teppichklopfer trotzdem bekommt.

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    1. Hey,
      das stimmt vermutlich, es geht ja hier auch nicht wirklich um so etwas wie ehrliche Gerechtigkeit sondern um eine Verkettung von Umständen, die zu dem Ergebnis geführt hat.

      Ich wollte so etwas in der Art schon länger einbauen und fand, dass es hier gut passte. Schön, dass es gefällt. Die Vorstellung, dass es danach noch nicht vorbei ist, finde ich auch generell reizvoll.

      glg und danke für den Kommentar
      rbg

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  7. Finn könnte ich vielleicht anhimmeln, aber irgendwie bewegt Chris mich mehr. Nenn es meinetwegen mein Herz für Streuner 😀 Diese Cerebraldilettanten waren gar nicht gemeint, selbst mit jemandem wie Jeff, der sehr umsichtig mit Verantwortung umgeht, aber eine natürliche Affinität hat die Führung zu übernehmen würde ich keinen gefährlichen Gipfel klettern – was kein Urteil über solche Menschen sein soll, nur eine andere Perspektive.

    Wenn ein Po voll Josie hilft zu verstehen, dass ihre Handlung negative Folgen hatte, immer her damit 😉 Verstehen, nicht fühlen, denn ihre Intention, ihr Mitgefühl, waren richtig. Josie kann man höchstens vorwerfen, moralisch inkonsistent gehandelt zu haben. Und ich finde ihre gute Intention sollte man positiv verstärken und gleichzeitig die Lösung suchen, die für alle drei Beteiligten den geringstmöglichen Schaden anrichtet und Chris eiskalt abzuweisen wäre mit Sicherheit auch keine gute Lösung gewesen. Zumal dieser ja eigentlich nichts verbrochen hat. Und das Verschweigen gegenüber Jeff würde ich ohnehin am ehesten als Reaktanz auf das Verhör einstufen. Ich lese die Szene eher so, dass Josie zwar nein zu Chris Avancen sagen wollte, aber nicht nein dazu einem Menschen Herzlichkeit zu erweisen. Spannend fände ich allerdings, wie Jeff sich verhält, wenn Josie ihm gegenüber einmal nein sagt 😉

    Und nichts für ungut, ich mag deine Geschichten sehr, gerade weil ich vieles anders sehe. Auch wenn du nicht mit den alten Meistern verglichen werden möchtest, genau das hat mir bei Nietzsche auch immer gefallen 😀 Und z.B. die neckischen, verliebten Andeutungen zwischen Josie und Jeff finde ich immer wunderschön.

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  8. So, komme ich auch endlich mal zum Kommentieren:

    Ein tolles Instrument, so ein Teppichklopfer. Definitiv spannend und einzigartig in der Wirkung.

    Insgesamt eine schöne Fortsetzung der beiden. Für eifersüchtige Partner bin ich zwar gar nicht zu haben, da wird mir ganz schnell ganz anders. Zu viele Geschichten haben uns das als Inbegriff von Romantik vorgelebt, dabei kann es auch ganz schnell super toxic werden. Dass Jeff hingegen so viel Wert darauf legt, dass Josie Chris keine falschen Hoffnungen macht oder mit ihm spielt, und sei es auch nur aus Versehen oder durch Unachtsamkeit, kriegt mich dann allerdings wieder. Und Zeilenschreiben sowieso. Dass Josie sich selbst überlegen soll, was sie schreibt, Zeilen oder Text und am Ende beides schreibt und wild durcheinander, hat ihre Stimmung und die Gedanken super rüber gebracht und war auch sonst toll beschrieben.

    Überhaupt mag ich diese Reihe. Eine tolle Mischung aus strenger Züchtigung bei Bedarf und einem sonst lockeren Umgang mit dem Thema wie im Schulmuseum. Gerade die Entwicklung der beiden über die Zeit gibt den Charakteren eine enorme Tiefe.

    Ich freue mich auf den nächsten Teil!

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