9. Geteiltes Leid ist halbes Leid? (Der Privatlehrer)

Sie dachte wenigstens ein wenig hätte Josephine in den letzten zwei Wochen durch ihren neuen Lehrer dazugelernt, aber jetzt standen sie hier vor diesem Mann, dessen Autorität den ganzen Raum erfüllte. Sie wussten beide, dass das nur in einer harten Strafe enden konnte, immerhin hatten sie heute zusammen zig Regeln gebrochen. Trotzdem konnte Josephine es nicht lassen und ihr loses Mundwerk halten. War ihr nicht klar, dass Rechtfertigungen und Widerworte alles nur schlimmer machten? Natürlich nicht, sie kannte es ja nicht anders, als dass sie sich immer irgendwie geschickt rausreden konnte. Alte Gewohnheiten waren wohl schwer abzulegen.

8. Stubenarrest (Der Privatlehrer)

Ja, es war unvernünftig, ja, es war dumm, aber sie brauchte schnellstens einen Weg, diesem Zimmer zu entkommen, nur für den einen Abend. Immerhin war sie kein kleines Kind mehr. Das könnte jetzt vielleicht noch mit seinen Puppen Teestube spielen, aber sie war mit ihren beinahe 18 Jahren eigentlich viel zu alt für so eine Art von Bestrafung. Sie beleidigte ihren Intellekt.

Dangerous Woman (Guardians of the Galaxy/Fanfiction)

Seit Wochen lag es in der Luft, er kam ihr nahe, mal mehr mal weniger geschickt getarnt, sprach mit ihr, als würde sie ihm etwas bedeuten, flirtete, was das Zeug hielt. Sie kannte Kerle, die sie ausnutzen wollten, schon oft hatte man versucht bei ihr zu landen. Die meisten dieser Männer hatte sie gnadenlos getötet, wie sie es verdient hatten. Mit Quill stand die Sache ein wenig anders. Im Grunde war er ein guter Kerl, das wusste sie. Sie waren nun eine ganz eigene Art Familie und gaben aufeinander Acht. Aber ihr stank gewaltig, was er da veranstaltete und sie hätte ihm zu gerne einen Denkzettel verpasst

10. Heimweg (Josie & Jeff)

Unruhig bewegte Josie sich auf dem Beifahrersitz hin und her. Der Sitz seines Sportwagens war zwar gut gepolstert, aber ihr Hintern brannte noch immer wie Feuer. Dass es diesmal ihre Schenkel mit abbekommen hatten, half auch nicht gerade dabei, es sich im Sitzen gemütlich zu machen. Verstohlen schob sie die Hand zwischen Sitz und Hinterteil. Wow! Selbst durch den Stoff konnte sie noch spüren, wie glühend heiß ihre Kehrseite war. Onkel Jeff hatte wirklich ganze Arbeit geleistet.

9. Ordnung halten (Josie & Jeff)

Es war jetzt knapp 6 Wochen her, dass sie bei ihm untergekommen war und sie hätte nicht erwartet, dass es so hart sein würde, von ihm getrennt zu sein. Dass überhaupt dieser Mann, den sie schon immer kannte, plötzlich so eine große Rolle in ihrem Leben spielte, war befremdlich. Es war, als hätte sie einen neuen Freund, ein bisschen fühlte sie sich auch wie frisch verknallt und dann wieder nicht. War er ihr Freund? Ihr Onkel war er jedenfalls nicht, nach dem, was sie miteinander angestellt hatten.

6. Nächtlicher Ausflug Teil 3 (Der Privatlehrer)

Professor Buchanan sah sie durchdringend an. Ihr Herzschlag war schneller denn je. Sie brauchte sich gar nicht die Mühe machen, die immer wieder aufkommenden Tränen wegzuwischen.„Also in Wirklichkeit hat Peter mich vielleicht nicht zufällig überfallen“, murmelte sie. „Wir wollten uns hier treffen... aber es stimmt, dass ich nicht mit ihm schlafen wollte! Er hat wirklich gegen meinen Willen...“ „Moment, mein Fräulein, das ist nun aber wirklich die Kurzfassung!“, unterbrach er sie scharf. Oh, er war so sauer! „Setz dich“, befahl er und wies auf den Strohballen hinter ihr. Verunsichert ließ sie sich auf diesen sinken.

5. Nächtlicher Ausflug Teil 2 (Der Privatlehrer)

Wäre sie gedanklich nicht so abgelenkt, hätte sie sich womöglich gewundert, dass er sie dafür nicht bestrafte. Die fälligen Strafpunkte hatte sie in der ersten halben Stunde des Unterrichts mindestens fünfmal überschritten. Doch ihre plötzliche Wesensänderung hielt ihn davon ab, die übliche Strenge walten zu lassen. Ein ordentlicher Hintern voll war gegen ihre Frechheit und Widerworte mit Sicherkeit die beste Medizin. Doch zu der Josephine von heute wollte keines dieser Attribute passen.