13. Freundinnen (Der Privatlehrer)

Wieder schlug Josephines Herz unerträglich schnell. Etliche Minuten schienen zu vergehen, langsam dahingezogen wie Sand, der durch ein riesiges Stundenglas rieselte. Die einzigen Geräusche, die sie begleiteten, waren ihr Herzschlag, ihr unruhiges Atmen und das unterdrückte Schluchzen. Ihr Kopf brummte vor Anstrengung. Sie hatte heute doch schon Alice verloren. Nun auch noch Lottie, das war mehr als sie ertragen konnte. Und ihr Po brannte so schlimm, nur diesmal wagte sie es tatsächlich nicht, ihn zu reiben, also krallte sie ihre Finger stattdessen in den Ledergürtel.

12. Verführung (Der Privatlehrer)

Also schön, sie wollte jetzt auch nicht kneifen. Und wenn er sie dadurch mit anderen Augen sah, wurde das Josephine durchaus gefallen. Nie wieder versohlt zu werden waren ebenfalls Aussichten, mit denen sie leben könnte. Und wenn sie danach immer noch überlegen konnte, ob sie diese Sache als Waffe gegen ihn einsetzte oder nicht, wäre es einfach perfekt. Josephine machte sich zwar allein bei dem Gedanken in die Hose, aber nun, wo der Entschluss gefasst war, gab es irgendwie kein Zurück mehr.

13. Don’t text and drive (Josie & Jeff)

„Fühlst du dich noch in der Lage zu fahren?“, wollte trocken von ihr wissen. Gar keine so dumme Frage. Sie fühlte sich gerade wirklich elendig und machte sich buchstäblich in die Hosen. Krampfhaft ging sie im Kopf all ihre Vergehen durch und ob er sie je für irgendetwas bestraft hatte, was offiziell als illegal oder sogar gefährlich galt. Ihr wollte beim besten Willen nichts einfallen. Schwer einzuschätzen, wie diese Geschichte ausgehen würde.

12. Autofahrt und Dinner (Josie & Jeff)

„Solange du dabei auch auf die Verkehrssicherheit achtest“, warf er gleich mahnend ein. Ach Gott, er war mehr Daddy als ihr eigener Vater. „Ja, aber sicher“, versprach sie und fummelte dabei an den Einstellungen herum. Innerlich fühlte sie sich, als könnte sie gerade platzen vor Freude. Ihr Hintern brannte nicht mal mehr so schlimm, weil sie wie beflügelt auf Wolken schwebte. Er hatte ihr gesagt, dass er sie liebte. Und wenn er etwas sagte, war darauf Verlass.

10. Beobachtungen (Der Privatlehrer)

Mr. Buchanan beobachtete seinen Schützling, während dieser den aufgetragenen Aufsatz niederschrieb. Er kam nicht umhin, sich dabei seine Gedanken um sie zu machen. Das Mädchen hatte etwas im Kopf, sie war hübsch, was bestimmt einen großen Teil dazu beigetragen hatte, dass sie mit so wenigen Manieren im Leben so weit gekommen war. Eine junge Frau wie sie könnte es mit ihrem Charme, ihrer Klugheit und nicht zuletzt mit ihrer Herkunft weit bringen. Stattdessen zog sie es vor, ihre schlechten Seiten wie eine Trophäe durch die Welt zu tragen.

11. Der Rohrstockkauf (Josie & Jeff)

„Und den Rohrstock? Gehört der auch nicht zu den Dingen, die du ausprobieren willst?“ Das fragte er einfach so! Bisher hatte er ihr doch auch keine Wahl bei ihrer Bestrafung gelassen. Und zugegebenermaßen hatte sie beim Lesen und selbst verfassen von Geschichten vor allem viel über dieses Züchtigungsinstrument nachgedacht. Sie hatte einen Heidenrespekt, nach allem was sie gelesen hatte. Aber neugierig war sie auch.

9. Geteiltes Leid ist halbes Leid? (Der Privatlehrer)

Sie dachte wenigstens ein wenig hätte Josephine in den letzten zwei Wochen durch ihren neuen Lehrer dazugelernt, aber jetzt standen sie hier vor diesem Mann, dessen Autorität den ganzen Raum erfüllte. Sie wussten beide, dass das nur in einer harten Strafe enden konnte, immerhin hatten sie heute zusammen zig Regeln gebrochen. Trotzdem konnte Josephine es nicht lassen und ihr loses Mundwerk halten. War ihr nicht klar, dass Rechtfertigungen und Widerworte alles nur schlimmer machten? Natürlich nicht, sie kannte es ja nicht anders, als dass sie sich immer irgendwie geschickt rausreden konnte. Alte Gewohnheiten waren wohl schwer abzulegen.

8. Stubenarrest (Der Privatlehrer)

Ja, es war unvernünftig, ja, es war dumm, aber sie brauchte schnellstens einen Weg, diesem Zimmer zu entkommen, nur für den einen Abend. Immerhin war sie kein kleines Kind mehr. Das könnte jetzt vielleicht noch mit seinen Puppen Teestube spielen, aber sie war mit ihren beinahe 18 Jahren eigentlich viel zu alt für so eine Art von Bestrafung. Sie beleidigte ihren Intellekt.

Dangerous Woman (Guardians of the Galaxy/Fanfiction)

Seit Wochen lag es in der Luft, er kam ihr nahe, mal mehr mal weniger geschickt getarnt, sprach mit ihr, als würde sie ihm etwas bedeuten, flirtete, was das Zeug hielt. Sie kannte Kerle, die sie ausnutzen wollten, schon oft hatte man versucht bei ihr zu landen. Die meisten dieser Männer hatte sie gnadenlos getötet, wie sie es verdient hatten. Mit Quill stand die Sache ein wenig anders. Im Grunde war er ein guter Kerl, das wusste sie. Sie waren nun eine ganz eigene Art Familie und gaben aufeinander Acht. Aber ihr stank gewaltig, was er da veranstaltete und sie hätte ihm zu gerne einen Denkzettel verpasst