1. Privatunterricht (Der Privatlehrer)

a/n: Hier jetzt die angekündigte neue Geschichte. Sollte erst ein Einteiler sein, aber die Geschichte hat mich so inspiriert dass jetzt noch mehr in Arbeit ist.

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„Muss das wirklich heute sein?!“ Josephine starrte verärgert über den Esstisch hinweg ihren Vater an.

Dieser seufzte und tupfte sich die Stirn mit seinem Stofftaschentuch ab, wie er es immer tat, wenn seine aufmüpfige Tochter ihn stresste. Nicht zuletzt weil es ihm unendlich schwer fiel, ihr Paroli zu bieten und sich durchzusetzen. Heute jedoch wirkte er sehr viel entschlossener als sonst, denn er richtete sich etwas mehr in seinem Stuhl auf und sah Josephine ins Gesicht.

„Ja es muss sein und wir werden darüber jetzt nicht mehr diskutieren. Der Privatunterricht ist für dich und deine Zukunft unerlässlich. Und für das ganze Anwesen!“

Josephine Abbott war die Erbin eines großen Gutshofs, zu dem ein Gestüt gehörte. Sie waren eine der wohlhabendsten Familien des Landes und Josephine war der Augenstern ihres Vaters. Sie war ihr Leben lang verwöhnt und verzogen worden wo es nur ging, was man ihrem Verhalten und ihren Umgangsformen immer mehr anmerkte, je älter sie wurde. Die Versuche, sie von einem Hauslehrer unterrichten zu lassen, waren jedes Mal kläglich gescheitert. Dem letzten hatte sie den Stock über dem Knie zerbrochen als er es gewagt hatte, ihr damit zu drohen.

„Daddy“, seufzte Josephine und machte große Augen. Ansprachen wie diese hatte sie schon zigfach von ihm gehört, doch er blieb ihr gegenüber nie lange hart. Sie wusste schon welche Knöpfe sie drücken musste.

„Ich WILL ja etwas lernen, wirklich! Aber die Lehrer, die du ausgesucht hast, haben es mir unmöglich gemacht. Ich kann mich alleine auch viel besser konzentrieren. Lass mich doch weiter alles, was ich wissen muss in Büchern lesen und den Rest bringst du mir bei. Ich verspreche, ich werde mir Mühe geben.“ Sich selbst versprach sie, dass sie Romane verschlingen und Gebäck essen würde, wenn sie ungestört war. Aber das musste ja ihr naiver, alter Vater nicht wissen.

„Das geht nicht, mein Liebling“, seufzte er, klang aber schon viel versöhnlicher. Nicht mehr viel und sie würde ihn geknackt bekommen. „Du musst etwas beigebracht bekommen, damit am Ende etwas aus dir wird. Außerdem benimmst du dich leider kein bisschen, wie eine anständige Dame mit einem guten Ruf das sollte. Ich weiß, es war schwer, ohne Mutter aufzuwachsen…“

„Sehr schwer!“, wandte Josephine sofort ein, weil das ihr Joker war.

„Ja sicher, aber das entschuldigt nicht alles. Wir alle lieben dich so, wie du bist, aber die ganze Stadt zerreißt sich schon das Maul. So geht es wirklich nicht weiter. Ich liebe dich über alles und ich kann einfach nicht böse mit dir sein, aber du brauchst das. Deswegen habe ich einen Lehrer mit ausgezeichneten Referenzen besorgt und er sollte jeden Moment eintreffen. Sein Ruf eilt ihm ebenso voraus wie dir deiner, darum habe ich lange gezögert, ihn einzustellen, aber ich sehe weißgott keinen anderen Weg mehr.“

Nach außen hin tat Josephine entsetzt, innerlich jedoch war sie vollkommen entspannt. Sollte nur der nächste Hanswurst kommen und versuchen, sie zu erziehen. Sie würde sich schon zu helfen wissen.

„Daddy… du wirst mich doch nicht schlagen lassen?!“, sah sie ihn mit Rehaugen an. Der letzte Lehrer, der sie geprügelt hatte war ein alter Kerl, superstrenger Kerl gewesen, der ihr mit dem Rohrstock bei jeder Kleinigkeit auf die Finger gedroschen hatte. Sie hatte behauptet, er hätte sie unsittlich berührt und sein Vater hatte ihn in hohem Bogen rausgeschmissen.

„Ich habe mit Professor Buchanan gesprochen und ihm erlaubt, alles zu tun was er für deine Erziehung als notwendig erachtet. Es tut mir leid, aber ich weiß mir nicht mehr anders zu helfen. Nicht nur deine Zukunft steht auf dem Spiel!“

„Aber Daddy…“

„Das ist mein letztes Wort!“, wandte ihr Vater ungewohnt harsch ein. Sie schmollte und sprang vom Tisch auf, warf die Serviette auf den Teller.

„Das ist unglaublich gemein! Das verzeih ich dir nie!“ Mit diesen Worten machte sie auf dem Absatz kehrt und rauschte ab, in der Hoffnung dass dieser Abgang genug Eindruck schinden konnte um ihrem Vater ein schlechtes Gewissen zu machen.

Doch mitten im Türrahmen prallte sie gegen etwas großes, festes. Sie blickte erstaunt auf und sah direkt in das Gesicht eines Fremden. Dunkle Augen, dunkles Haar, breite Schultern und anderthalb volle Köpfe größer als sie. Josephines Kehle wurde mit einem Mal ganz trocken.

„Du musst Josephine sein“, lächelte der Fremde ihr entgegen und hielt seine Hand hin. „Ich bin Professor Buchanan, dein neuer Hauslehrer.“

Weil alle Bediensteten und ihr Vater sie anstarrten, fühlte sich Josephine direkt in die Ecke getrieben und antworte daher nur schnippisch mit „Ich wollte gerade gehen.“

Er packte sie kurzerhand mit der eben noch hingehaltenen Hand an der Schulter und drehte sie herum. „Sehr gerne, dann zeig mir doch mal das Klassenzimmer. Guten Morgen, Mr. Abbott, Sir“, nickte er dann dem Gutsbesitzer zu. „Es stört sie doch nicht wenn wir gleich loslegen?“

„Im Gegenteil, Mr. Buchanan“ näherte ihr Vater sich ihnen, während der neue Lehrer Josephines Schulter im Griff hielt wie ein Schraubstock.

„Ich freue mich, dass Sie so schnell kommen konnten und bin Ihnen zutiefst zu Dank verpflichtet.“

„Na, bedanken Sie sich, wenn ich meinen Job gut gemacht habe. Also los, Josephine“, trieb er sie  mit einem Klaps auf die Schulter an. Josephine schnaubte empört. Ihr gefiel schon einmal nicht, wie selbstverständlich er mit ihr umging und sie anfasste. Innerlich jedoch klopfte ihr Herz wie verrückt. Nicht ein einziges Mal war einer ihrer Lehrer so ausgesprochen attraktiv gewesen wie dieser Mann, was sie zugebenermaßen doch neugierig genug machte, um ihn zum Klassenraum zu bringen. Das würde natürlich nicht bedeuten, dass sie ihm das Leben nicht schwer machte und ebensowenig, dass er nicht genau wie die anderen nach einigen Wochen Geschichte sein würde.

Wenig später betraten sie das Klassenzimmer, ein kleiner, lichtdurchfluteter Raum mit einer Kreidetafel, einem Lehrerpult und einer Sitzbank mit Polstern für Josephine. Ohne ein weiteres Wort nahm sie auf dieser Platz. Der neue Lehrer warf ihr einen missbilligenden Blick zu, platzierte dann aber erst einmal seine große Ledertasche auf dem Pult.

Zutage kamen einige Bücher, ein Lineal, ein Glas voller ungekochter Bohnen, von denen sie sich fragte, wofür er die brauchte – Hauswirtschaftsunterricht? -, ein Stück Seife, was sie ebenfalls als merkwürdig empfand und ein Federkiel mit Tintenfass.

Dafür dass er als so außerordentlich streng galt, sah das alles nicht sehr bedrohlich aus.
„Josephine, sei so gut und öffne für mich den Schrank hinter dir und reiche mir, was darin steht“ Unbegeistert erhob sich Josephine wieder von ihrem Platz und trottete unmotivert zum Schrank. Sie wusste, in diesem befanden sich Kreide, Schwämme und ein großes Geodreieck und ging davon aus dass sie ihm etwas davon bringen sollte. Als sie die Schranktür öffnete, hielt sie jedoch inne.

„Ja, genau das brauche ich“, kommentierte Mr. Buchanan. Josephine starrte auf das schlanke, schmale Stück Holz vor sich, wollte sich dann jedoch nicht die Blöße geben, es zu lange anzusehen. Sie wollte nicht wirken, als hätte sie Angst. Also schnappte sie sich den Rohrstock und brachte ihn zum Pult. Tausend Gedanken schossen dabei durch ihren Kopf. Wie war er dorthin gekommen? Wieso fühlte der sich so anders an als der, den sie beim letzten Lehrer zerbrochen hatte? So biegsam und nachgiebig, war der überhaupt so leicht zu zerbrechen? Was hinderte sie daran, das direkt zu versuchen? Und nicht zuletzt, wie würde sie dem Schicksal entgehen, damit geschlagen zu werden? Sie fasste sich schnell wieder. Nein, das war noch jedes Mal gut gegangen. Das würde sie schon hinbekommen.

„Ist das nicht ein Prachtexemplar?“ Der Lehrer nahm ihr den Stock ab und ließ ihn einmal durch die Luft sausen. Ein fieses Fauchen entstand und verpasste ihr ein flaues Gefühl in der Magengegend. Komme was wolle, damit würde sie sich sicher nicht verdreschen lassen! „Den hat dein Vater für mich besorgen lassen, er ist nagelneu und nur für deinen ungezogenen Hintern gedacht“, erklärte Professor Buchanan ihr nun ähnlich freundlich und beiläufig als würde er mit ihr über das Wetter plaudern.

Josephine fiel die Kinnlade herunter. Ihr Vater?! Unfassbar, das konnte sie überhaupt nicht glauben! Und dieser- zugegebenermaßen attraktive- Fremde wollte ihr wirklich den Hintern versohlen? Er wäre der erste, aber nein, das würde sicher nicht passieren!

„Ganz bestimmt nicht!“, erwiderte Josephine und konnte dabei ihre Wut darüber nicht verbergen, dass ihr Vater gemeinsame Sache mit dem Kerl machte. Sie war doch seine kleine Prinzessin.

„Nunja, ob und wie oft das geschehen wird, liegt natürlich ganz an dir und deinem Betragen. Aber nach den Geschichten, die ich so über dich hören musste, bin ich mir doch ganz sicher, dass er sogar heute noch zum Einsatz kommt.“ Das alles sagte Mr. Buchanan weiterhin in diesem beiläufigen Plauderton. Er machte sich doch über sie lustig!

„Ich würde niemals…“

„Bitte setz dich jetzt“, sprach er mit einem Mal ziemlich streng und sie leistete dieser Aufforderung murrend Folge, quetschte sich halbherzig mit ihrem ausladenden Kleid in die Sitzbank.

„Ich möchte dir eine Menge wichtiger Dinge beibringen, Josephine“, erklärte nun der Lehrer und legte zunächst den Stock auf dem Pult ab. Das fühlte sich schon mal erleichternd an. „Es ist wichtig, dass du versiert bist in Mathematik und Buchhaltung, wenn du einmal dieses Gestüt führen möchtest. Außerdem sind auch Umgangsformen, Sprache und Ausdruck von äußerster Bedeutung und höchster Priorität. Allgemeinbildung und ein gutes Wissen über Weltgeschichte und Politik werden dein Auftreten als junge Geschäftsfrau, die du werden sollst, vervollständigen. Wir haben wie du siehst viel zu tun.“

Josephine stöhnte. Das klang alles nicht nur stinklangweilig sondern auch nach einer Menge Arbeit.

„Ich hab dann Bedienstete, die das für mich machen“, erklärte sie leichthin. Seine Antwort war ein Funkeln der dunklen Augen.

„Dein Vater legt viel Wert darauf, dass du auf eigenen Beinen stehst und das solltest du auch tun. In den nächsten Stunden werden wir zunächst dein Wissen überprüfen, damit ich sehe wo ich ansetzen kann. Aber wichtiger das ist, dass wir dir Benehmen beibringen.“

„Ich weiß, wie man sich benimmt!“, wandte Josephine ein.

„Punkt eins!“, unterbrach der Lehrer scharf und trat zur Tafel, nahm ein Stück Kreide und schrieb, während er aufzählte. „Du sprichst nur, wenn ich dich dazu auffordere.“ An der Tafel stand nun der Satz „Ich spreche nur, wenn man mich dazu auffordert.“ Josie murrte.

„Punkt zwei: Du sitzt gerade auf deinem Platz und schaust zu mir oder zur Tafel.“ Auch das notierte er in der Ich-Form. Josephine bemühte sich nicht, sich extra aufrecht hinzusetzen.

„Drittens: Augenrollen und Grimassen sowie Stöhnen und Jammern sind strengstens untersagt.“ Auch dieser Punkt wurde notiert. Das tat sie ja die ganze Zeit. Er wollte sie wohl extra provozieren.

„Viertens: Du hörst aufmerksam zu und beantwortest jede meiner Fragen nach bestem Wissen.

Fünftens: Du verlässt deinen Platz nur nach meiner Aufforderung.

Sechstens: Du sprichst mich stets mir Professor Buchanan oder Sir an.

Siebtens: Es wird auf Umgangsformen geachtet. Schimpfworte sind strengstens untersagt.“ Er schrieb zuende und drehte sich dann zu ihr um.

„Und damit sich die Regeln der jungen Dame auch gut einprägen, werden sie nun abgeschrieben. In einer sehr schönen, ordentlichen Schrift bitte.“

Sie sah ihm nur genervt entgegen.

„Was ist das denn für eine sinnlose Aufgabe?“ Er sah sie kurz an, dann zog er einen Strich neben „Ich spreche nur, wenn man mich dazu auffordert“.

„Du solltest jetzt wirklich anfangen, wenn du weißt was gut für dich ist“, erklärte Mr. Buchanan freundlich. „Hundertmal dürfte reichen.“

„Hundertmal?!“, schrie Josephine ihm entgegen. Noch ein Strich neben der ersten Regel und einen neben der siebten.

„Ich warne dich jetzt nur einmal, meine Liebe und das auch nur, weil es unser erster Tag ist. Du fängst jetzt besser an zu schreiben, sonst bekommst du sofort eine Kostprobe von den Konsequenzen, die Regelbrüche mit sich bringen.“

Josie verschränkte die Arme. „Ist mir doch egal, ich mache das nicht. Idiot“, murmelte sie dann eher für sich. Er musterte sie noch einmal von oben bis unten, dann machte er wieder Striche. Einen weiteren hinter der ersten Regel, einen hinter der zweiten und wieder einen hinter der siebten.

„Das wird ein schlimmer erster Tag für dich, fürchte ich“, erklärte er und kam auf ihren Platz zu. Sie sprang aus der Sitzbank auf, doch er schnappte sie sich mit Leichtigkeit. „Hey! Loslassen!“, empörte sie sich und zappelte so sehr, dass sie sich in ihren eigenen Röcken verfing. „Hilfe!“, schrie sie, doch der neue Lehrer schnappte sie sich und setzte sich auf ihr Pult, dann zog er sie einfach über seinen Schoß.

„Schrei nur so viel du willst“, erklärte er, während er die Bänder ihrer Röcke lockerte. Sie zappelte nach allen Kräften, doch er war stärker. Ihre Gegenwehr beeindruckte in kein bisschen. „Das Personal und dein Vater sind informiert, niemand wird dir zur Hilfe eilen. Alle freuen sich darauf, dass du heute endlich richtig in die Schranken gewiesen wirst“

Und ohne Vorwarnung streifte er ihr die Röcke ab und ihre Unterhose gleich mit. Etwas Beschämenderes war ihr noch nie passiert! Mit dem nackten Po über den Knien von einem Fremden, das war doch vollkommen unangebracht! Wieder schrie sie los, trommelte mit den Fäusten gegen seine Schienbeine, doch er rückte sie nur auf seinem Schoß zurecht und dann traf seine große, kräftige Hand um ersten Mal auf ihre nackte Backe auf. Mit einem Mal war sie ironischerweise still. Umso deutlicher hörte man nun das zweite Klatschen und dann auch schon das nächste. Ohne lange zu fackeln deckte der Professor ihren Hintern mit Schlägen ein. Sie war so perplex von diesem plötzlichen, ungewohnten Schmerz, dass sie zunächst gar nichts mehr tat, außer sich versohlen zu lassen.

„Du bist wirklich das eigensinnigste Mädchen, das mir seit langem untergekommen ist“, erklärte der Lehrer ihr. „Wir haben eine Menge Arbeit vor uns, bevor wir überhaupt mit dem Unterrichtsstoff beginnen können.“

Sie keuchte entsetzt. Das hier passierte gerade nicht wirklich. Sie musste träumen. Ihr Vater würde so etwas doch nicht erlauben. Seine geliebte Tochter streckte den nackten Hintern für eine schmerzliche Bestrafung hin. Wie konnte er das zulassen?

„Au!“, protestierte sie, als seine Schläge begannen, sich mit den schon vorhandenen Abdrücken seiner Hand zu überlappen. Langsam kam auch wieder Leben in sie, protestierendes Strampeln und gegen sein Bein boxen. Seine Schläge wurden dadurch nur kräftiger.

„Oh ja… gut so, das soll auch weh tun“, erklärte Mr. Buchanan und schien nun nur motiviert davon noch mehr Kraft in seine Hiebe zu legen. „Diesen Hintern voll hast du dir redlich verdient und er ist nur ein Vorgeschmack. Ich erwarte Respekt und absoluten Gehorsam! Und du wirst so lange bestraft, bis du das verinnerlicht hast“

„So… au… eine… uhn… Gemeinheit!“, seufzte Josephine in die Hiebe hinein. Nein, wie das brannte! So schlimm hätte sie sich das niemals ausgemalt. Allerdings dachte sie auch nicht, dass sie überhaupt jemals in diese missliche Lage kommen würde.

„Nein, mehr als angemessen“, erklärte der Lehrer trocken und gab sich einiges an Mühe, ihren zuckenden und zappelnden Po immer mehr zum Glühen zu bringen. Langsam wurde es wirklich unangenehm.

„Au! Au! Ohh… ich habs ja verstanden! Aufhören!“, bettelte sie daher.

„Gar nichts hast du verstanden, bei einer so gewievten kleinen Göre wie dir geht das nicht so schnell“ Das Tempo erhöhte sich nun und er ging dazu über, die prasselnden Hiebe immer wieder auf die selbe Stelle auftreffen zu lassen.

Sie heulte langezogen, nicht zuletzt darüber, dass ihre so beliebte Masche, Reue zu heucheln, ihr hier herzlich wenig nutzte. Sie kniff den Po nun immer wieder zusammen, in der Hoffnung dass es dann nicht so weh tun würde, aber es trat dadurch leider überhaupt keine Linderung ein.

Langsam wusste sie nicht mehr wohin mit sich und dem Schmerz. Etwas wie das hier hatte sie noch nie aushalten müssen. Sie hoffte inständig, das war das erste und einzige Mal!

Wieder veränderte ihr Lehrer seine Technik, jetzt wurden die Hiebe wie anfangs wieder kräftig und mit etwas Pause gut verteilt. Allerdings war der Schmerz auf die bereits rotgehauenen Backen nun viel schlechter auszuhalten. Die ersten echten Tränen waren die Nachfolger ihrer Wut- und Krokodilstränen zuvor.

„Au… ahhh!“ Jede Empörung über ihre Behandlung war aus Josephines Stimme gewichen. „Au… au! Es tut so weh! So weeeeh….“ beschwerte sie sich wenig tapfer.

„Ja, da siehst du mal wie es dir ergeht wenn du ungehorsam bist. So machen wir das jetzt immer.“

„Neeein….“, heulte sie hemmungslos, doch die strafende Hand auf ihren rot zuckenden Backen belehrte sie eines besseren.

„Doch, ich denke das ist das einzig wirksame“, erklärte der Professor sachlich. „Du darfst aufstehen.“

Erleichtert kletterte sie von seinem Schoß, nicht jedoch ohne ihre Scham vor seinen Blicken zu verdecken. Erst jetzt wurde ihr so richtig bewusst, dass dieser gutaussehende Mann einfach alles von ihr hatte sehen können. Ihr Gesicht war bestimmt beinahe so rot wie ihr Hinterteil.

„Also Josephine, dann jetzt noch einmal zu den Regeln. Schauen wir mal, großzügig gerechnet waren das sechs Regelbrüche.“

Entsetzt sah sie ihm dabei zu, wie er behände zum Lehrerpult lief und den Stock von diesem aufpickte.

„Das macht sechs Stockschläge. Nicht gerade wenig für das erste Mal, aber das hast du dir ja selbst so ausgesucht.“ Er klopfte mit der Stockspitze einladend auf das Pult. „Leg dich bitte über, Josephine.“

Wie mechanisch schüttelte sie den Kopf. „Oh nein… nein! Ich lass mich mit diesem Ding nicht schlagen!“, sprach sie im Brustton der Überzeugung.

„Du solltest dich nicht weigern, sonst muss ich deine Strafe erhöhen“, erklärte er ganz ruhig. Verzweifelt starrte sie ihn an und hielt sich dabei mit der Hand, die nicht ihre Weiblichkeit bedeckte, den heißen Hintern. Der tat schon so schlimm weh, nein, das reichte doch wirklich!

„Na schön“ Er trat auf sie zu und obwohl sie zurückwich, bekam er sie schnell zu fassen. Er lehnte den Stock an die Sitzbank neben ihr, dann griff er um sie herum und beugte sie etwas vor. Nur Sekunden später prasselten wieder Schläge auf ihr nacktes Hinterteil.

„Au! Aufhören!“ hüpfte sie nach vorne, doch vorne war er, also prallte sie nur gegen seinen Körper und konnte nun gar nicht mehr ausweichen.

„Ich kann das noch lange mit dir machen. So lange bis du dich über das Pult legst“, erklärte er. Jeder weitere Hieb brannte wie Feuer.

„Auauauuu!“ Sie hüpfte, vermeintlich weg von der strafenden Hand, doch viel Spielraum blieb ihr nicht. Das wurde immer schlimmer! Was sollte sie also tun, außer sich zu fügen?

„Okay… okay!“, schluchzte sie und augenblicklich stellte er seine schmerzhafte Behandlung ein und machte eine ausladende Geste in Richtung Pult.

Verschämt tapste sie dorthin und legte sich noch verschämter über den Holzschreibtisch. Noch nie hatte sie sich so ausgeliefert gefühlt… welchen Anblick bot sie nun wohl?

„Nimm die Hand weg“, befahl er, er stand nun bereits links von ihr, den Stock bereit für den Rest ihrer Strafe. Sie schluchzte verschämt und tat, was er sagte.

Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis sie das erste Mal das böse Zischen in der Luft vernahm, dann einen Schmerz, als würde jemand eine glühende Stricknadel auf ihre Hinterbacken pressen. Sie schrie entsetzt auf, trampelte auf den Boden, als er bereits ausholte und den nächsten Hieb direkt darunter setzte.

„Aufhören!“, bettelte sie. „Nicht mehr der Stock, nicht mehr….“

„Vier Stück noch“, erklärte Mr. Buchanan ungerührt und dieser Schlag traf mitten auf ihren Po auf. Auf ihrem schon gut versohlten Hintern brannte das so unglaublich.

„Ich denke, dein neuer Freund kitzelt das brave Mädchen heraus, das tief in dir steckt“, prognositizierte der Lehrer und nahm Maß, dann biss auch der vierte Hieb unglaublich gemein zu. Sie sackte in die Knie und verweilte dort einen Moment erbärmlich heulend.

„Steh wieder auf und leg dich über“, befahl Professor Buchanan streng.

„Ichkannnich“, heulte sie als das Häufchen Elend, das sie nun bereits war.

„ich zähle bis drei und wenn du dann nicht wieder oben bist fangen wir von vorne an. Eins…“

Und schon konnte sie doch ganz schnell und streckte ihm ihren Hintern sogar bereitwillig entgegen. Oh Gott, noch mehr Haue würde sie wirklich nicht aushalten. Es sollte jetzt nur endlich schnell vorbei sein.

Der fünfte Hieb traf das Ende ihres Pos, eine Stelle, die später beim Sitzen besonders schlimm brennen würde, was sie nun noch nicht wusste.

„So und jetzt der letzte, du hast es dir redlich verdient“, erklärte der Lehrer. Ausholen, böses Fauchen und der Stock biss zu, genau in den Übergang von Po zu Schenkeln. Josephine schrie nun all ihren Schmerz heraus, blieb dann entkräftet auf dem Tisch liegen. Tränen flossen auf das dunkle Holz.

Mein Gott, nie wieder würde sie sich mit diesem Mann anlegen. Nie wieder mit den Augen rollen und ihn als Idioten beschimpfen. Das war wirklich das dümmste, was sie je getan hatte, das verriet ihr nun ihr höllisch brennender Hintern.

Während sie diesen Gedanken noch nachhing, nahm der Lehrer das Glas Bohnen vom Schreibtisch und leerte es in der Ecke des Raumes auf den Boden. Dann griff er nach dem Stück Seife und packte Josephine am Nacken.

„So. Dein Betragen war nicht nur in dieser Unterrichtsstunde, sondern über lange, lange Zeit schon sehr schlecht. Außerdem hast du mich beleidigt, was ich nicht tolerieren kann. Mund auf“ Josephine starrte ihn entsetzt an, doch ihr Hintern schmerzte für Widerworte zu schlimm, also öffnete sie ihren Mund und bekam dann tatsächlich das Seifenstück zwischen die Lippen geschoben. Sofort verteilte sich der bittere Geschmack in ihrem Mund und sie musste dem Drang widerstehen, es sofort auszuspucken.

„Das kommt erst wieder raus wenn dein Eckestehen zuende ist. Oder in deinem Fall Eckeknien. Hände über den Kopf“, befahl er und schob sie dann zu den Bohnen, drückte sie herunter, sodass sie auf ihnen knien musste. Sie rutschte hin und her, das war wirklich verdammt unangenehm, die rohen Bohnen drückten fies gegen ihre Haut. Ihr Drang, den wunden, pochenden Hintern zu reiben war riesig, aber wahrscheinlich würde das nicht mal sehr viel bringen.

„Still halten“, befahl er und sah ihr dabei direkt in die Augen. „Du bleibst dort für die nächsten 20 Minuten, dann ist deine Strafe für heute abgegolten und du darfst die Regeln abschreiben. Verstanden?“

Josephine nickte, was blieb ihr auch anderes übrig? Und so verbrachte sie die nächste Viertelstunde mit schmerzenden Knien, dem Mund voll bitterem Seifenschaum und einem heiß pochenden Po mit dem Gesicht zur Wand in der Ecke. Sie konnte dabei nicht aufhören zu heulen. Das war so unglaublich gemein! So wie sie geschrien hatte, musste das irgendwer mitbekommen haben, doch niemand kam um sie von ihrer Tortur zu erlösen. Nach kürzester Zeit brannten auch ihre Knie, es war extrem unbequem, aber auch nur die kleinste Bewegung erhöhte den Druck der unebenen Unterlage. Die ersten paar Minuten war sie nur mit dem Schmerz beschäftigt. Dem Schmerz auf ihrer Kehrseite, der sich nun, wo es vorbei war, erst so richtig zu entfalten schien und dem, den das Knien verursachte. Der bittere Geschmack der Seife im Mund war einfach nur widerlich. Jedes Mal wenn sie schluckte, musste sie den aufkommenden Würgereiz unterdrücken.

Wie gerne würde sie nun einfach aufstehen und verschwinden, aber der neue Lehrer war zu stark und zu schnell, gerade jetzt würde das nur mehr Schläge bedeuten, was sie nun wirklich nicht mehr ertragen könnte.

Als die Zeit weiter voran schritt, meldete sich dann plötzlich eine kleine, fiese Stimme in ihr, die sie immer erfolgreich ausgeblendet hatte. Die Stimme ihres Gewissens. Die ganze Zeit lang hatte sie nur an sich gedacht und nicht daran, was ihr Vater sich wünschte und von ihr brauchte. Auch die Bediensteten des Anwesens waren darauf angewiesen, dass ihre zukünftige Herrin das Gestüt nicht in den Ruin trieb. Sie begann sich heftig zu schämen. Zum ersten Mal drangen all die Moralpredigten und gesprochenen Warnungen zu ihr durch. Als Mr. Buchanan sie aus der Position erlöste, ihr beim Aufstehen half und sie die Seife und ihre Spucke in eine Schüssel spucken ließ, schüttelten sie heftige Heulkrämpfe.

Und dann tat er etwas, mit dem sie nie gerechnet hätte. Er nahm sie einfach in seine festen Arme und hielt sie so lange an sich gedrückt, bis sie sich ausgeheult hatte. Ab diesem Moment fühlte sie, dass er wohl wirklich endlich der richtige Lehrer für sie war. Aber aussprechen würde sie das niemals. Nein, das war allein ihr Geheimnis.

9 Kommentare zu „1. Privatunterricht (Der Privatlehrer)

  1. Wenn diese Kommentarfunktion einen Ton abspielen könnte, würdest du jetzt wohl Applaus hören! Der absolute Hammer und es freut mich riesig, dass du dich entschlossen hast hier weiterzuschreiben.
    Nun natürlich auch ein kleiner Kommentar zur Geschichte. Ich finde Josephine hier sehr gelungen und der Professor ist eine, wenn man das so sagen kann, geile Persönlichkeit. Es freut mich zu sehen das diese junge Dame nun endlich die Lektion(en) erhält die sie schon so lange notwendig hatte. Die Gemeinheiten die der Herr Professor auf Lager hat sind dabei auch der Hammer und ich denke fast, dass er noch mehr in seiner Trickkiste hat. Jetzt würde es mich außerordentlich freuen zu hören, wie Josephine die Abschriften durchlebt hat!
    Danke und LG
    J

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    1. Hi J,
      Danke, danke, danke, als ich vorhin dein Lob gelesen habe musste ich bis über beide Ohren grinsen. Ich muss aber auch selbst sagen, dass ich wirklich zufrieden mit diesen beiden Charakteren und dem Setting bin, weswegen meine Phantasie gerade schon einen Haufen neuer Szenarien zusammen spinnt.
      Ich hatte mir ja schon anhand deiner Geschichten gedacht, dass ich mit diesem Stil deinen Geschmack treffe 🙂 freut mich natürlich sehr. Das Zeilen schreiben kommt im nächsten Kapitel nicht vor, aber im übernächsten wieder.
      glg

      Gefällt 1 Person

  2. Au weia, Professor Buchanan greift ja von Anfang an ordentlich durch.
    Allzu oft sollte ihn Josephine wohl lieber nicht auf die Probe stellen, wenn sie nicht ständig von ihm den Hintern versohlt kriegen will.

    Auf jeden Fall eine sehr schöne Geschichte und das Bild passt auch hervorragend dazu!

    Ich bin schon ganz gespannt auf die Fortsetzungen, aber die hebe ich mir für die nächsten Tage auf. Wie eine Tafel Schokolade, die futtert man ja (idealerweise) auch nicht auf einen Schlag in sich rein 😉

    Giulio.

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    1. Hey Giulio,

      danke erst einmal für deinen Kommentar, der freut mich riesig. Ja, ich schätze, Mr. Buchanan hat so viel Erfahrung, der weiß, bei welchem Mädchen man wie hart durchgreifen muss und da ist Josephine ein Prachtexemplar an Ungehorsam 😀 So schnell wird sie wohl nicht brav.

      Cool dass dir auch das Bild gefällt, werde ab und zu was zeichnen wenn es passt und ich Lust habe.

      Wer ist isst denn bitte nicht Schokolade auf einmal sondern teilt die sich ein? :O Aber sich die Geschichten aufzuheben ist ganz bestimmt genau so vernünftig 😀

      Glg und danke nochmal

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  3. Jetzt habe ich endlich begonnen, Deine Serie vom Privatlehrer zu lesen und finde schon den Anfang einfach nur großartig! Die umfangreiche Rahmenhandlung und erst recht die eigentlich Bestrafung, wie Josephine sich erfolglos wehrt und sich zum Schluss doch eingestehen muss, dass sie den verhauenen Po vielleicht verdient hat.

    Ich freue mich darauf, die weiteren Teile zu lesen. Ich wünschte, ich hätte so viel Phantasie und Durchhaltevermögen für solch eine lange Serie.

    ‒ C

    Gefällt 2 Personen

    1. Und nicht nur das: Die ersten Kapitel Deiner Privatlehrer-Serie waren eine solche Inspiration (danke dafür!), dass ich spontan auch eine Idee für eine Geschichte hatte und in der Rohfassung bereits aufgeschrieben habe. Ist – für meine Verhältnisse – sogar richtig lang geworden.
      Demnächst also in meinem Blog … nachdem meine aktuelle Geschichte zu Ende erzählt ist.

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      1. Hallo C,

        Wow, das freut mich wirklich riesig, dass du mir das schreibst. Ich verfolge deinen Blog schon länger als ich zugeben möchte (weil ich früher immer sehr kommentierfaul war 😉 und es macht mich richtig stolz wenn du jetzt dadurch dass du etwas von mir gelesen hast, selbst inspiriert worden bist.

        Ich bin richtig gespannt, was da von dir kommen wird und freu mich schon riesig drauf.

        Außerdem cool, dass dir meine Art zu erzählen gefällt. Manche mögen es so konkret und aufs Wesentliche reduziert ganz sicher lieber. Das ist eben meine Art, zu schreiben und ich brauch irgendwie immer eine Story, gerne auch eine fortlaufende um selbst inspiriert zu bleiben. Mir immer wieder komplett neue Szenarien auszudenken wäre was mir schwer fallen würde. Ich denke da hat jeder so seine Vorlieben und Stärken.

        Danke für dein Feedback und glg,
        rbg

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