A day at the beach (Truckstop Part 2)

a/n: Hallo liebe Leser,

da bin ich wieder, mit dem versprochenen Nachschub zu Truckstop-Geschichte, die bei euch sehr gut ankam. Auch der zweite Teil hat mir großen Spaß gemacht, ich bin gespannt, wie er euch gefällt.

Unglücklich betrachtete Sofía ihr halbnacktes Spiegelbild. Gestern noch hätte sie im Traum nicht erwartet, diesen freizügigen Bikini dermaßen zu verfluchen. Doch jetzt stellte sie fest, dass ihr runder, voller Po immer noch deutliche Spuren von der gestrigen Strafe aufwies. Das hatte sie zwar befürchtet, als sie heute morgen die Augen aufgeschlagen hatte und das penetrante, heiße Gefühl immer noch nicht ganz verschwunden war, aber irgendwie hatte sie wohl noch auf ein Wunder gehofft. 

Sie spielte gerade mit dem Gedanken, stattdessen in den spießigen Badeanzug zu schlüpfen, den ihre Mutter ihr für den Schwimmunterricht in der Schule gekauft hatte, als ihr Handy klingelte. 

Es war Elena, ihre beste Freundin. Die hatte sie gestern Abend, als sie das Handy dann endlich zurück hatte, zwar mit ebensovielen “Alles ist okay, ich bin nicht entführt worden oder so!”- Nachrichten zurückbombadiert, wie besorgte Anfragen und Anrufe gekommen waren, doch die waren dann nicht mehr durchgegangen. Wahrscheinlich hatte Elena mal wieder keinen Empfang mehr gehabt. 

Also hob sie prompt ab und bekam sofort “Bist du eigentlich komplett bescheuert?! Was war das denn gestern für ne Aktion? Boah ich hab fast die Cops gerufen!” ins Ohr gebrüllt. 

“Hey, das war nicht meine Schuld!”, blaffte Sofía sofort zurück. Nicht nur ihr Hinterteil, auch ihr Gemüt war noch gereizt, vor allem wenn sie daran dachte, was für eine Demütigung ihr heute noch bevorstand. Sie hätte Mitgefühl gebraucht, keine Standpauke. Elena war sowas von unsensibel! 

“Weißt du, wie scheiße mein Leben gerade ist? Ich kann mich auch gleich umbringen! Meine Mom hat mir gestern mein Handy weggenommen und will jetzt was mit dem ekelhaften Fettsack anfangen, der mich gestern geschlagen hat. Also schrei mich mal nicht so an.”

“Hä? Ich versteh kein Wort”, erwiderte Elena. 

“Moment” Sofía stellte Elena auf Lautsprecher, damit sie sich nebenbei fertig machen konnte, dann erzählte sie die ganze Geschichte von vorne. Sie gab sich besonders viel Mühe bei ihrem Make-Up, denn so blieb ihr der letzte Rest Hoffnung, dass sie die Aufmerksamkeit der Strandbesucher auf ihr Gesicht statt auf ihren roten Po lenken könnte.

Elena trug nicht sehr viel mehr zu dem Gespräch bei als geschockte “Oh fuck” oder “Nicht dein Ernst!”- Ausrufe, aber das reichte schon, damit Sofía sich verstanden fühlte. War es nicht einfach unglaublich, was ihr da gestern passiert war? 

Einige Details ließ sie allerdings aus, zum Beispiel, dass sie vor der kompletten Truppe Trucker hatte blankziehen müssen oder dass Barry sie zu allem Übel schlussendlich noch mit ihrem eigenen Flipflop versohlt hatte. Das war ihr einfach viel zu peinlich. 

“Ich glaub’s echt nicht! Und du denkst, deine Mom steht auf diesen Pedo? Stell dir mal vor, der wird dein neuer Dad”, kommentierte Elena wenig tröstlich. 

“Na wohl kaum, da werde ich Wege finden, das zu verhindern”, behauptete Sofía selbstbewusst und pustete dann ihre Fake Lashes an, bevor sie sie mithilfe einer Pinzette auf ihren Wimpernkranz setzte. Sie nahm einen Schritt Abstand vom Spiegel und betrachtete sich zutiefst zufrieden. 

“Moment, ich schick dir mal ein Selfie, ob ich so gehen kann”, erklärte sie Elena und machte dann direkt ein Bild, das sie ihrer Freundin weiterleitete. Natürlich war das reines Fishing for compliments.

“Süß!”, rief Elena begeistert aus. “Sind das die Lashes, die wir zusammen bei Sephora geholt haben?”

Noch bevor Sofía antworten konnte, ging ihre Zimmertür auf. Es war ihre unsäglich ätzende kleine Schwester. 

“Was hab ich dir schon tausendmal gesagt?! Anklopfen!”, fuhr sie diese sogleich an.

“Mamá schickt mich, du sollst runterkommen. Barry holt uns jeden Moment ab”, erklärte Maribella mit der altklugen Art einer Vierzehnjährigen, die glaubte, jetzt langsam erwachsen zu sein. Sofía rollte mit den Augen.

“Der Trip in die Hölle geht los”, erklärte sie Elena am anderen Ende der Leitung.

“Hab’s gehört. Ich meld mich wieder, wenn ich kann, ja? Du siehst Bombe aus, du machst das schon.”

“Danke”, seufzte Sofía mit Blick in den Spiegel und richtete noch einmal ihre Haare. 

“Mamá mag es nicht, wenn du dich so aufbrezelst.” Wieder Maribella mit ihrem besserwisserischen Getue. Sofía funkelte sie an. 

“Kümmer dich um deinen eigenen Kram”, erwiderte sie unfreundlich, dann nahm sie das zurechtgelegte Maxikleid vom Stuhl neben sich und zog es über. Sie hoffte inständig, dass ihre Mutter über Nacht das Vorhaben vergessen haben würde, Sofías versohltes Hinterteil am Strand zu präsentieren. Vielleicht konnte sie das Kleid dann ja einfach anbehalten. Den Plan mit dem Badeanzug verwarf sie. Etwas in ihr sagte ihr, dass Barry ihr den nicht durchgehen lassen würde. Bei dessen Methoden würde es sie nicht wundern, wenn sie deswegen stattdessen ganz blankziehen müsste und selbst ein Knastbesuch wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses von ihm noch als “gerechte Strafe” eingestuft werden würde. Ein Schauer fuhr ihr über den Rücken. Sie hatte echt gar keine Lust, den Kerl wiederzusehen. Viel mehr noch, gehörig Respekt. Aber das wollte sie weder ihm noch ihrer Mom so deutlich zeigen. 

Noch ein letzter Spiegelcheck, das Handy in die Strandtasche gesteckt, dann verließ sie mit Mirabella ihr Zimmer. 

“Da bist du ja!”, rief ihre Mutter aus, als sie die Treppen herunter kam. “Barry und seine Töchter müssten gleich hier sein. Was ich heute für ein Verhalten von dir erwarte, ist dir ja wohl hoffentlich klar, Sofìa.” Ihr Blick war bohrend. “Wie siehst du eigentlich aus!”, setzte sie nach, noch ehe Sofìa antworten konnte. 

“Ich hab mich nur ein bisschen geschminkt”, rechtfertigte diese sich. “Ist doch nichts dabei.”

“Du bist zugekleistert, als hättest du es nötig. Dabei bist du so ein hübsches Mädchen. Als ich in deinem Alter war, wusste ich nicht mal, was Lippenstift ist.”

Ja, ja, schon tausendmal gehört, dachte Sofía und es kostete sie schon beinahe körperliche Anstrengung, nicht mit den Augen zu rollen. Allein wenn sie daran dachte, wie es ihr gestern ergangen war, ließ sie das lieber bleiben. Außerdem wollte sie nicht gezwungen werden, sich abzuschminken. 

“Und wie seh ich aus, Mamá?”, fragte Mirabella, die Mustertochter. 

“Ganz zauberhaft, mein kleiner Schatz”, erwiderte Angesprochene lächelnd. Mehr noch, sie trat auf ihre kleine Schwester zu, nahm ihr Gesicht in die Hände und gab ihr einen Kuss auf beide Wangen. Sofía war froh, als die Türklingel diese kitschig anmutende Szene beendete. Jedoch nur, bis ihr wieder einfiel, wer da gerade geklingelt hatte.

Ihre Mutter trat ohne Zögern auf die Haustür zu und öffnete sie. Dort stand Barry, heute in kurzen Badeshorts und einem geschmacklosen, kurzärmligen Hemd. Sofía konnte wirklich nicht behaupten, dass sie sich freute, ihn zu sehen. 

“Guten Morgen! Na, sind alle bereit für einen Ausflug?”, fragte er in einem euphorischen Ton als wäre er der Leiter einer verdammten Pfadfinder-Truppe. 

“Guten Morgen, Barry”, säuselte ihre Mamá und Sofía konnte sich das Augenrollen ein weiteres Mal nur mit viel Mühe verkneifen. “Darf ich dir meine Kleine vorstellen? Barry, das ist Mirabella.” Ihre Mutter schnappte ihre kleine Schwester und schob sie vor sich. Mit ihren großen, braunen Rehaugen und dem Lockenkopf gab sie genau das Bild wieder, was man von ihr haben sollte, der Engel der Familie. 

“Freu mich, dich kennenzulernen, Mirabella.” Barry hielt ihr seine große Pranke hin und diese schüttelte sie sogleich, auch wenn das “Es freut mich ebenfalls, Sir” ihr noch etwas zurückhaltend über die Lippen kam. 

“Meine Mädels warten im Auto. Eure Taschen?” Noch bevor einer der Familie Valdez etwas einwenden konnte, hatte Barry sich mit den drei Strandtaschen beladen. Dabei fiel sein Blick auf Sofía, auch wenn diese es vorzog, ihre Sandalen anzustarren.

“Na Kleines?”, sprach er mit väterlich- versöhnlicher Stimme. “Wie geht’s uns heute denn so? Schon n bisschen einsichtiger?” Das fragte er, als würde er sich ernsthaft um sie sorgen, nicht etwa als wäre er scharf darauf, ihr einen Nachschlag zu verpassen. Trotzdem wurmte Sofía, wie vertraulich er mit ihr sprach. Wenn es nach ihr ginge, hätte sie ihn bestimmt nicht wiedergesehen!

“Es geht schon”, erwiderte sie daher knapp. 

“Es wurde wirklich höchste Zeit, dass mal wer kommt und andere Saiten aufzieht”, setzte ihrer Mutter nach. “Das Handy wird sie hoffentlich nie wieder am Steuer in die Hand nehmen. Und die Freizügigkeit wird ihr nach heute ganz bestimmt auch vergangen sein.”

Verzweifelt starrte Sofía ihre Mutter an. Sie hatte es wohl wirklich nicht vergessen…

“Also bleibt’s dabei, ja?”, harkte ausgerechnet Barry nach und wagte es dann noch, sie auf einmal mit einer Art schrägem Mitgefühl zu mustern. “Musst du jetzt wohl durch. War ja dann wohl hoffentlich das letzte Mal.” Mit diesen Worten stampfte er vor in Richtung seines riesigen Jeeps. 


“Er scheint nett zu sein”, fand Mirabella neben ihr und folgte dann seinem Beispiel. Na klar, dachte Sofía schnaufend. Wenn man sich nicht gerade vor Schmerzen auf seinem Schoß krümmte und von seinen riesigen Händen den nackten Hintern ausgeklopft bekam. 

Barry hielt ihnen die Tür auf und die beiden Schwestern rutschten in den Wagen. Dort saßen bereits zwei junge Frauen und begrüßten sie freundlich. Sofía war auf den ersten Blick klar, dass sie mit denen nicht viel gemeinsam haben würde. Nicht nur, dass keine von ihnen überhaupt nur auf die Idee gekommen war, sich die Wimpern zu tuschen, auch in Größe und Statur unterschieden sie sich von ihr. Während Sofía trotz ihrer Rundungen ja eher klein und zierlich geraten war, sah sie sich hier zwei regelrechten Walküren gegenübersitzen. Sie waren nicht dick, aber kräftig. Wahrscheinlich verübten sie irgendeinen Leistungssport. Das breite Kreuz und die Muskeln wiesen darauf hin. Echt nicht schön für ne Frau, sowas, dachte Sofía im Stillen.

“Du musst Sofía sein. Ich bin Louise”, grüßte die, die näher bei ihr saß, sie zuerst und streckte ihr die Hand hin. Ihr Handschlag erinnerte Sofía sogleich an unliebsame Zeiten mit deren Dad. Ihr krauses, mittelblondes Haar trug sie zu einem Pferdeschwanz, sie war braungebrannt und ihre Stimme tief. 

“Und ich bin Chris”, grüßte die andere, noch einen Ticken größer, wenn das im Sitzen nicht täuschte. 

“Hey. Ich bin Sofía und das ist meine kleine Schwester Mirabella”, erwiderte Sofía lahm. Sie wollte jetzt schon nach Hause.

“Wow, ihr seht aber fit aus”, sprudelte aus der Jüngeren heraus. “Macht ihr Sport?”

“Wir spielen beide mit Leidenschaft Volleyball und ich bin im Ringerteam meiner Schule”, erklärte Chris freundlich. “Louise spielt außerdem noch Rugby.”

“Meine Mädels halten sich beide gerne fit”, erklärte Barry vorne eher ihrer Mamá, als dass er sich am Gespräch beteiligt hätte. “Außerdem fördert Teamsport das Gemeinschaftsgefühl.”

“Das könnte meiner Sofía auch nicht schaden. Sie hat ja nur ihren Schminkkram und ihr Handy im Kopf”, klagte ihre Mutter sogleich. Sofía stöhnte innerlich. Auf diese Gardinenpredigten hatte sie echt so gar keine Lust, zumal ihr bei dem Gedanken, was ihr heute noch bevorstand, ohnehin flau im Magen war und sie sich nicht noch mehr Sorgen machen wollte.

Die Autofahrt verlief für sie denkbar schleppend. Barrys Töchter versuchten sie in Gespräche zu verwickeln und sie antworte gerade so höflich, dass sie keinen zusätzlichen Ärger zu befürchten hatte. Kapierten die denn nicht, dass sie so gar keinen Bock auf die hatte? 

Zwischendurch nahm sie ihr Smartphone zur Hand, doch leider schienen ihre Nachrichten an Elena gerade wieder nicht mehr durchzugehen. Ihren anderen Freunden wollte sie von dem ganzen peinlichen Scheiß hier schon gar nichts erzählen. Es reichte der grauenhafte Gedanke, dass sie einem von denen gleich am Strand begegnen könnte. 

Immerhin schien Barry ihr unbewusst den Gefallen zu tun, nicht zu der Bucht zu fahren, an der sie sonst mit ihren Freunden abhing. Nach etwa einer halben Stunde Fahrt parkte der Wagen auf dem dem Strand zugehörigen Parkplatz und sie stiegen nacheinander alle aus. 

Louise und Chris holten allerlei Zeug aus dem Kofferraum, neben Picknickkörben und Decken auch einen Volleyball und Schläger. Die schienen ja viel vor zu haben. Sofía verband Strandbesuche jetzt eher mit Sonnen, entspannt abhängen und eventuell ein bisschen im Meer planschen. Mirabella war im Gegensatz zu ihr ganz Feuer und Flamme. Sie half beim Ausladen und verpflichtete Chris quasi, gleich mit ihr am Strand Federball zu spielen. 

“Sofía, komm mal her!”, rief nun ihre Mutter von der Beifahrerseite aus, wo sie noch immer stand und mit Barry sprach. Seufzend trottete Angesprochene dorthin. 

“Du kannst das Kleid jetzt ausziehen.” Das war keine Bitte, sondern ein knallharter Befehl. Dennoch haderte Sofía damit, wippte unruhig vor und zurück.

“Mamá bitte! Wenigstens nicht schon hier auf dem Parkplatz!”, flehte sie. 

“Wieso denn nicht? Du hältst diesen Bikini doch scheinbar für ein angemessenes Kleidungsstück, in dem man sich in der Öffentlichkeit präsentiert. Also los jetzt. Oder sollen wir deinen Popo gleich nochmal so richtig leuchtend rot zaubern wie gestern?!”, setzte sie sogleich hinterher als Sofía auch nur den Mund öffnete, um noch etwas zu sagen.

Unglücklich schüttelte der Teenager den Kopf. Nein, das war wirklich das Letzte, was sie jetzt noch gebrauchen konnte. Also streifte sie wohl oder übel vor den Augen ihrer Mutter und Barry, der das alles unkommentiert beobachtete, die Träger des Kleides ihre Schultern herab und zog es über ihren Kopf. Nun trug sie nicht mehr als den äußerst knapp geschnittenen Bikini. Das Oberteil hatte zwar Push-up-Körbchen, aber diese waren genau wie das Höschen von nicht viel mehr als ein paar gebundenen Schnüren getragen. Wenn sie jemals den Kauf eines Kleidungsstückes so richtig bereut hatte, war es wohl dieser Bikini. 

“Unglaublich, dass sie so ernsthaft an den Strand gehen wollte, oder?!” sagte ihre Mutter kopfschüttelnd zu Barry.

“Ist echt n starkes Stück”, pflichtete dieser bei. “Dreh dich mal um.”

Leise seufzend tat Sofía wie ihr geheißen. Dann, völlig aus dem Nichts, verpasste er ihr, patsch, patsch, auf jede Backe einen kräftigen Klaps. Sie quietschte entsetzt auf, hüpfte auf der Stelle. Auf der noch wunden Haut brannte das aber auch ungemein! Entsetzt fuhr sie herum, beide Hände auf die Backen gepresst.

“Wofür war das denn!”, wollte sie empört wissen.

“Ist ne Ermahnung, dich heute zu benehmen. Wir alle wollen einen schönen Tag haben, haben wir uns verstanden?!”

“Ich mach doch gar nichts!”, beklagte sich Sofía. Dieser dreckige Mistkerl! Von wegen nett…

“Dann ist ja gut”, sprach Barry schlicht. Ihre Mutter unterdessen starrte ihn mit einem derart verzückten Blick an, als hätte er sie soeben aus nem brennenden Haus gerettet oder so ein Schwachsinn. Die hatten doch alle beide ne Vollmeise. 

“Danke für deine Unterstützung, Barry”, säuselte sie.

Er winkte ab. “Versteht sich doch von selbst, Maria. Louise!”, rief er dann. Diese kam sofort angezischt und stand Spalier. 

“Ja, Dad?”

“Kümmer du dich ein bisschen um Sofía, hörst du? In dem Aufzug wird sie garantiert angesprochen. Ich will, dass du mich rufst, wenn irgendwelche zwielichtigen Leute euch blöd anmachen.”

“Damit werde ich schon fertig”, versprach Louise. Sofía glaubte ihr das aufs Wort. Jetzt, im Stehen wurde ihr klar, dass diese beinahe so groß war wie ihr Vater. Wer sie aufs Kreuz legen wollte, musste schon früher aufstehen. 

“Aber wenn etwas sein sollte, ruf ich dich, Dad”, setzte sie dann noch hinterher, ganz als wollte sie nicht als ungehorsam gelten.

“Danke, mein Engel. Na dann amüsiert euch schön.”

So viel blanke Ironie in einem Satz, dachte Sofía, während sie ihrem neuen Bodyguard missmutig hinterher tappte. Ein Engel wäre bestimmt das Letzte, was sie mit der kräftigen Louise assoziiert hätte. Und amüsieren konnte sie sich unter diesen Umständen garantiert kein Stück. Verstohlen rieb sie über ihren Po. Der fühlte sich noch richtig wund an, nach den frischen Hieben erst recht. Und nun konnte das auch noch jeder sehen. Bei dem Gedanken wurde ihr Gesicht heiß.

Ob sie bei Nachfragen wohl mit der Ausrede “Ich bin in der Sonne eingeschlafen und hab mir nen ganz üblen Sonnenbrand geholt” kommen könnte? Während sie noch darüber grübelte, lief Louise mit riesigen Schritten vor in Richtung Strand. 

Sofía folgte ihr, musste fast rennen um Schritt halten zu können. Leider war heute das Wetter großartig und somit die Bucht gut gefüllt mit Menschen. Und Sofía fühlte sich, als würde jeder Einzelne sie anstarren. Klar, sie war süß, keine Frage, aber ihr versohltes Hinterteil in dem knappen Bikini dürfte wohl eher den Hauptakteur darstellen als ihr hübsches Gesicht. Vor Louise hergehen war angesichts deren Tempos leider auch keine Option. Also tippelte sie mit unsicherem Blick in alle Richtungen durch den weichen Sand und fühlte sich wie auf dem Präsentierteller.

Ihre Wangen brannten vor Scham und sie war froh, dass ihre riesige Sonnenbrille wenigstens ein bisschen ihrer Mimik verbarg. Sie wusste auch nicht genau, wo Louise so dringend hin wollte, denn sie fühlte sich, als würden sie einfach nur minutenlang ziellos an zig verschiedenen Menschen vorbei gehen. 

Da es inzwischen beinahe Mittag war, schien die Sonne grell vom Himmel. Zuvor hatte sie keinen Gedanken daran verschwendet, aber jetzt wurde ihr klar, dass ihre so exponierte Haut einen weiteren Nachteil für sie mit sich brachte. Ihre wunden Backen begannen durch die Berührung mit dem Sonnenlicht ordentlich zu brennen. So sehr, dass sie sie am liebsten gerieben oder verdeckt hätte. Aber das würde diese ganze Situation nur noch peinlicher machen und zum Verdecken hatte sie nichts, also beherrschte sie sich zähneknirschend.

Endlich wurde ihre Begleitung etwas gemächlicher in ihrem Tempo, ließ sich neben sie fallen um mit ihr zu reden. Ein angenehmes Gespräch konnte man das hier allerdings kaum nennen.

“Tut weh, hm? Dad hat eine Handschrift, von der kann ich dir ein Liedchen singen. Na, du weißt, wovon ich rede.” Das sagte Louise zwar ohne jede Spur von Schadenfreude in der Stimme, dennoch hatte Sofía so gar keine Lust auf diese Unterhaltung.

“Kann sein”, erwiderte sie daher wortkarg. 

“Aber er ist niemals unfair. Wenn wir es kriegen, dann aus einem triftigen Grund. Und der war bei dir ja wohl auch gegeben, was? Ich schätze, manchmal hilft nichts Anderes als die harte Tour. Mir zumindest geht’s von Zeit zu Zeit so. Die Einsicht kommt erst, wenn der Hintern so richtig schlimm brennt. Fühlt sich zwar dämlich für einen selbst an, dass man es anders nicht kapieren wollte, kann aber auch sehr heilsam sein.”

Was laberte die denn für nen Stuss?! Sofía blickte demonstrativ in die andere Richtung. Der alte Sack musste seine Töchter ner ganz üblen Gehirnwäsche unterzogen haben, anders konnte sie sich nicht erklären, wie man so ticken konnte. 

Der Blick auf die Wellen, die sanft über den Sand schäumten, brachte sie jedoch auf ganz andere Ideen. Eine kleine Abkühlung im Meer, das wäre jetzt genau das Richtige für ihre geschundene, fühlbar heiße Haut! Sie machte also ein paar Schritte in Richtung Wasser.

“Oh, das würde ich an deiner Stelle lieber lassen”, warf Louise sogleich ein. 

“Ich hab nicht nach deiner Meinung gefragt, oder?”, gab Sofía unfreundlich zurück und ließ die Gischt ihre Füße umspielen. Es war gerade Sommeranfang, weswegen sich das Meer noch angenehm kühl und erfrischend anfühlte.

“Hör mal, glaub mir, du solltest echt nicht…”, setzte Louise noch einmal an und Sofía zischte “Lass mich einfach in Ruhe, kapiert?”, dann ließ sie sich voller Genuss in das tiefere Wasser gleiten. Doch nur Sekunden später riss sie die Augen weit auf und sprang wieder zurück an den Strand.

“Auaaa!”, jammerte sie lauthals und rieb sich über den Po. “Das brennt ja wie Feuer!”, klagte sie. 

Louise lachte, nicht hämisch, sondern wissend. “Sag nicht, ich hab dich nicht gewarnt.”

Sofía starrte sie an, als würde sie jeden Moment auf sie losgehen wollen. “Lach nicht so blöde!”, zischte sie. 

“Entschuldige. Es sah einfach witzig aus”, erwiderte Louise, noch immer recht freundlich, aber schon ein wenig abgekühlt. 

Sofía wischte sich weiter über den nassen, brennenden Po und sah sich am Strand um, mit dem Gefühl, dass sie nun nach der kleinen Showeinlage absolut jeder anstarrte. Ein Stück entfernt sah sie Barry mit ihrer Mutter schlendern und sich angeregt unterhalten. Das war echt kaum auszuhalten! 

“Weißt du, was witzig aussieht? Wie dein fetter Vater da neben meiner Mutter her watschelt und denkt, er hätte auch nur den Hauch einer Chance bei ihr!”, giftete Sofía voller Zorn. Nun schwand jede Idee von Freundlichkeit aus Louises Gesicht.

“Das nimmst du sofort zurück!”, sprach sie ruhig, aber bedrohlich. 

“Ich denk gar nicht dran”, erwiderte Sofía und verschränkte die Arme. “Deine Hinterwäldler- Familie soll mal nicht denken, dass sie sich mit mir anlegen kann. Nur weil ihr n Haufen Oger seid?! Von euch lass ich mir nen Scheiß bieten!” 

Louise wurde ihrem Klischee gerecht und stürmte voller Zorn im Gesicht auf sie zu, doch Sofía wich hastig zur Seite aus. 

“Ich sag’s ja, primitiv!”, provozierte sie weiter und sprang vorsichtshalber ein paar Schritte zurück. Louise war jedoch wendiger als gedacht. Gerade, als sie wieder den Mund aufmachte, um ihrem Frust Luft zu machen, hatte diese sie plötzlich am Arm gepackt und nahm sie in den Schwitzkasten.

“Nimm… das… zurück!”, wiederholte sie nur und drückte dabei ihren muskulösen Arm so fest um Sofías Hals, dass es sie nach Luft ringen ließ.

“Was… was! Ich versteh dich nicht!”, setzte Louise nach, ließ sie noch einen Moment kämpfen und mit den Armen wedeln, bis sie locker ließ. Doch Sofía stand der Sinn kein Stück nach Kapitulation.

“Fick dich!”, krächzte sie, da packte Louise sie wieder, diesmal jedoch, um sie unter ihren Arm zu klemmen. Ehe Sofía wusste, wie ihr geschah, ließ Louise ihre große, kräftige Hand auf ihr wundes, feuchtes Hinterteil knallen. Vor allen Leuten! 

Sofía konnte nicht festmachen, was schlimmer war, die Scham über die Bloßstellung oder der mehr als intensive Schmerz, der sich augenblicklich auf ihren Backen ausbreitete. Beherrschung jedenfalls besaß sie nicht im Geringsten, sie schrie wie am Spieß, auch wenn das die Zahl der Augenpaare, die sie anstarrten, nur vermehrte. 

“Louise!”, hörte sie eine Männerstimme empört ausrufen und sah durch ihre Beine hindurch, wie Barry auf die beiden zu hechtete.

“Was zur Hölle tust du da?! Lass die Kleine runter, auf der Stelle!”

Louise tat wie ihr geheißen und ließ sie unsanft und ohne Vorwarnung fallen. Sofía, die gar nicht so schnell hatte schalten können, fiel mit dem Gesicht zuerst in den Sand. Wieder stieß sie einen Schrei aus, hob den Kopf und spuckte, den roten Po in die Luft gereckt, den Sand, den sie geschluckt hatte voller Ekel aus. Sie wischte sich übers Gesicht. Ihre schönen, angeklebten Wimpern waren in Sand gebadet worden und sie musste sie abzupfen, um wieder einigermaßen sehen zu können. Das war der vielleicht peinlichste Moment ihres ganzen Lebens!

“Was machst du! Sonst geht es dir aber noch gut, junge Dame?!”, schimpfte Barry weiterhin rüde mit seiner Tochter und half Sofía dann beim Aufstehen. Diese drückte sich an ihn, schlichtweg um auszunutzen, dass er sie so vor Schaulustigen abschirmte. Wenig sanft, aber so vorsichtig er es scheinbar hinbekam, wischte er ihr den restlichen Sand aus dem Gesicht und fragte erstaunlich fürsorglich “Geht’s, Kleines?”

“Ja… es geht schon”, flüsterte Sofía. Tränen flossen über ihr Gesicht, eine Abwehrreaktion ihres Körpers um den restlichen Sand in den Augen loszuwerden, aber gerade passte es ihr ganz gut in den Kram. So konnte sie das Ganze mit einem lauten Schluchzen verbinden und sich diesem Dreckssack an den Hals werfen. Jetzt schien sie gerade ganz gute Karten zu haben und ihr stand der Sinn nur nach einem: Rache! Diese große, breite Planschkuh sollte für das bezahlen, was sie ihr gerade angetan hatte. 

“Ist schon gut… na komm, wir bringen dich hier weg”, sprach Barry ihr gut zu und legte dann den Arm um sie. Sie hörte Barry seiner Tochter noch “Na los, du auch, Missy” entgegen blaffen, ehe er sie beide weg von den Schaulustigen brachte. Ein paar hundert Meter vom Strand entfernt war eine Felsformation. Der Boden war uneben und es bedurfte einigem an Gekletter, doch dann befanden sie sich auf einer Plattform, umgeben von vielen hohen Felsen und waren somit ungestört. 

“Also.” Barry ließ Sofía los und machte ein paar Schritte weg von ihr, um beide Mädchen mit etwas Abstand betrachten zu können. Er verschränkte die Arme vor der Brust.

“Sofía, du zuerst. Was ist da eben passiert?” 

“Es war grauenhaft. Wir sind am Strand entlang spaziert, da wurde mir auf einmal so heiß und ich wollte mich nur ein bisschen abkühlen. Also bin ich ins Wasser, aber das hat furchtbar auf meinem wunden Po gebrannt. Und als wär das nicht schlimm genug, hat Louise mich auch noch dafür ausgelacht!”

Louise redete nicht dazwischen. Das verwunderte Sofía, kam ihr aber ganz gelegen. So konnte sie ihre Geschichte weiter ausführen.

“Ich bin sauer geworden, klar und hab ihr gesagt, dass sie mich hätte vorwarnen sollen. Da hat sie mich auf einmal in den Schwitzkasten genommen und als ich schon nach Luft gerungen habe, hat sie….” Sie hielt inne, als wolle sie das Unvorstellbare nicht aussprechen. “Dann bist du zum Helfen gekommen und wie sie mich dafür in den Sand geschmissen hat, hast du ja selbst gesehen”, erklärte Sofía und lehnte sich dann gegen den Felsen hinter sich. Nicht zuletzt, weil der Stein sich angenehm kühl auf ihrer heißen Haut anfühlte. 

“Mhm”, machte Barry und sah dann zu seiner Tochter herüber. “Und was ist deine Version, Missy?”

“Ich hatte Sofía davor warnen wollen, ins Wasser zu gehen. Aber sie hat mir nicht zugehört”, erklärte Betty knapp. Den Kopf hielt sie dabei gesenkt.

“Verstehe. Und dann hast du sie ausgelacht?”

“Es war nicht böse gemeint”, erklärte Louise. 

“Und wie kam es zu der Tracht Prügel?”

Louise zögerte und Sofía wunderte sich. Warum sagte sie denn nichts?

“Sie hat mich beleidigt, da bin ich ausgetickt. Das war kindisch von mir.”

“Verdammt kindisch”, brummte Barry. “Vor allen Leuten so nen Tumult zu veranstalten, du solltest dich was schämen. Und sieh dir die Kleine an. Hab ich dir das so beigebracht, dich an Schwächeren zu vergreifen?” 

“Nein, Dad”, erwiderte Louise leise. 

“Verdammt richtig”, sagte Barry und nahm dann auf einem Felsbrocken mit einer Selbstverständlichkeit Platz, als wäre es ein Wohnzimmersessel. 

“Du weißt, was jetzt kommt.”

“Ja, Dad.” Ohne ein Wort der Widerrede trat Louise auf ihren Vater zu, zog sich die breit geschnittene Bikinihose herunter und platzierte sich selbst über dessen Schoß. Trotz ihrer kräftigen Statur waren ihre Backen erstaunlich rund, bemerkte Sofía überrascht. 

Sie konnte kaum glauben, dass ihr so schnell diese Art von Genugtuung geschenkt werden sollte. Sie hielt förmlich den Atem an als Barry die Hand zum ersten Mal in die Luft hob, nur um sie dann auf die herausgestreckte, nackte Backe seiner Tochter klatschen zu lassen. Das machte nicht nur ordentlich Lärm, es hinterließ auch einen deutlich sichtbaren, rosa Fleck, der sogar die Umrisse der Hand angedeutet zeigte. Barry fackelte nicht lange, er holte aus und wiederholte das Prozedere auf der anderen Backe.

Louise, die das ganze gewohnt zu sein schien, gab keinen Mucks, keine Regung von sich. Fasziniert schaute Sofía zu, wie sie nun nach allen Regeln der Kunst das nackte Hinterteil versohlt bekam, dass es nur so rauschte. Ebenso rasch, wie die Hiebe kamen, war auch die Verfärbung von Louises Po deutlich. Barry schien genau zu wissen, was er da tat, das dachte Sofía mit einer gewissen Ehrfurcht. 

Das machte es auf eine gewisse Art noch befriedigender, dass sie genau wusste, wie weh diese Art von Bestrafung tat, andererseits fühlte sie sich gerade ein bisschen zu sehr hinein und rieb sich unwillkürlich den eigenen Hintern.

Langsam bröckelte nun auch Louises beherrschte Fassade, sie wurde unruhiger, autschte hier und da leise. 

“Du solltest auf Sofía aufpassen, stattdessen prügelt ihr euch! Ich hätte wirklich mehr von dir erwartet, Louise!”, schimpfte Barry nun, während seine starke Hand unaufhörlich ihren Job verrichtete. Aus ihrer Perspektive heraus konnte Sofía gut Louises Mimik beobachten. Ihre Augen waren fest zugekniffen, ihre Lippen aufeinander gepresst, als würde sie sich mit aller Kraft bemühen, ihren Schmerz nicht herauszuschreien. 

Etwas mulmig wurde Sofía nun doch. Es hatte sich im ersten Moment ja ganz gut angefühlt, aber langsam, fand sie, hatte Louise genug. Barry jedoch schien das ganz anders zu sehen. Unermüdlich sauste seine Hand hernieder, rechts, PATSCH, links, PATSCH. 

Dabei hatte es Louise eigentlich nicht böse mit ihr gemeint. Gerade dieses Gönnerhafte war Sofía auf die Nerven gegangen. Aber so schlimm leiden musste sie deswegen jetzt ja auch nicht, oder? 

Außerdem war sie keine Petze, das war ihr hoch anzurechnen. Sofía ahnte natürlich, dass das nicht zuletzt daran lag, dass sie vor ihrem Vater nicht die verletzenden Dinge wiederholen wollte, die Sofía gesagt hatte, um wiederum nicht ihn zu verletzen. Mehr als verständlich, wenn man so drüber nachdachte. Hoffentlich war es bald zu Ende, dachte Sofía schwer atmend. 

“Steh auf”, befahl Barry und Sofía fiel ein Stein vom Herzen. Jedoch nur so lange, bis er seinen Gürtel öffnete und mit einem verheißungsvollen Schleifgeräusch aus der Hose zog. “Bück dich”, sagte er zu Louise, da konnte Sofía nicht länger an sich halten.

“Stopp, bitte!”, rief sie panisch aus. Sowohl Vater als auch Tochter musterten sie überrascht.

“Es… war vielleicht nicht alles Louises Schuld”, murmelte Sofía nun kleinlaut. 

Barry hob interessiert eine Braue. Mit den Gürtel in der Hand wirkte er mehr als bedrohlich. Sofía schluckte. 

“Was meinst du? Sprich dich aus, Mädchen”, half er ihr auf die Sprünge, als sie nicht weiter redete.

“Hab nicht nur sie beleidigt”, nuschelte Sofía.

“Sondern?” Langsam schien Barry ungeduldig von ihren vielen langen Pausen zu werden.

“Lass gut sein!”, warf Louise da plötzlich ein und griff ihrem Dad an den Unterarm, sah ihn flehend an.

“Dad… bitte. Sofía und ich vertragen uns ab jetzt. Versprochen.”

“Hm”, machte Barry und blickte erst zu dem einen Mädchen, dann zu dem anderen. 

“Na schön”, murmelte er nach einer für Sofías Gefühl viel zu langen Pause. Gemächlich schob er den Gürtel zurück in seine Hose. Beide atmeten hörbar auf. 

“Ihr wollt das unter euch ausmachen. Respektier ich. Aber ich will heute keinen Stress mehr, ein Mucks von einer von euch und es gibt Nachschlag mit dem Gürtel, verstanden?!”

“Verstanden”, sprachen beide quasi aus einem Mund. 

Barry schien damit fürs Erste zufrieden und kletterte aus der Felsformation heraus zurück in Richtung Strand. 

“Danke”, sagte Louise, kaum dass sie alleine waren.

“Du hast überhaupt keinen Grund, dich bei mir zu bedanken”, erwiderte Sofía. “Ich hab dich doch ins offene Messer laufen lassen. Und ich hab mich gefreut, als er dich auch verhauen hat”, gab sie dann noch ehrlich zu.

Louise zuckte mit den Schultern. “Irgendwann aber ja anscheinend nicht mehr, oder? Du bist kein komplettes Miststück, sonst hättest du die Show bis zum Schluss genossen.”

“Habe ich nicht”, räumte Sofía ein. “Aber eigentlich müsste ich dir danke sagen. Du hast mich nicht verpetzt.”

“Ich wollte nicht, dass mein Dad erfährt, wie du über ihn geredet hast. Das ist alles.”

“Ich hätte doch nicht wiederholt, was ich gesagt habe!”, widersprach Sofía sogleich. 

“Egal. Dass du unsere Familie beleidigt hast, muss er auch nicht wissen.”

Sofía schluckte. “Es tut mir auch leid. Eigentlich hätte ich dafür eine Strafe verdient”, murmelte sie dann und wunderte sich über ihre eigene Einsicht. 

“Seh ich genau so”, erwiderte Louise noch immer etwas grimmig. “Dreh dich mal um.”

“Bitte nicht”, flüsterte Sofía, resignierte allerdings, als Louise sie am Arm packte und mit dem Rücken zu sich drehte. 

Klatsch, klatsch, klatsch, hatte sie ein paar Hiebe sitzen, die ihr die Tränen in die Augen trieben. Wieder quietschte sie, hüpfte auf der Stelle und Louise schimpfte “Das ist dafür, dass du meine Familie beleidigt hast. Das tust du nie wieder! Nie wieder! Hörst du?!”

“Nie wieder!”, beteuerte Sofía hastig, während der Schmerz ihr die Tränen in die Augen trieb. 

“Gut!” Louise ließ die Hand sinken. Schluchzend hielt sich Sofía die glühend heißen Backen. Sie war zwar heute nicht übers Knie gelegt worden wie Louise, aber so oft, wie ihr geschundener Po heute etwas abbekommen hatte, fühlte er sich nicht weniger schlimm an, als hätte sie eine saftige Tracht Prügel kassiert.

“Ich wollte das geklärt haben, weißt du”, sprach Louise nun schon in einem versöhnlicheren Ton. “Ich hab nämlich das Gefühl, dass wir uns in nächster Zeit noch öfter zu Gesicht bekommen.”

Hoffentlich nicht, dachte Sofía. Aber böse war sie Louise nicht. Immerhin war dieser ganze blöde Streit damit nun hoffentlich wirklich aus der Welt geschaffen. 

18 Kommentare zu „A day at the beach (Truckstop Part 2)

  1. Hallo RBG….Ganz großes Kompliment für die gelungene Fortsetzung. Meine Begeisterung für den Ringkampfsport in einer Spanking-Geschichte….gibts denn was besseres?Wie groß schätzt du den Altersunterschied zwischen Barry´s Töchtern und Marias?

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    1. Hey, dankeschön! Mit Ringen kenne ich mich selbst zwar nicht sonderlich aus, also leider keine Garantie für eine akkurate Repräsentation 😀 Aber ich geb mein Bestes.
      Also im ersten Teil wurde erwähnt, dass eine von Barrys Töchtern in Sofías Alter ist, das ist Louise, sie sind etwa gleich alt, die ältere Tochter Chris ist zwei Jahre älter, also 18.

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      1. Hey rbg. Bei Fragen übers Ringen bin ich gerne behilflich. Aber in der Art wie Du es eingebaut hast,passt das schon. Hier in Deutschland ringen nicht alllzu viele Mädchen,anders als in USA wo Du das an der High-School machen kannst.Aber auch bei uns gibt es sehr erfolgreiche Sportlerinnen. Danke…Weiter so !!!

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  2. Definitiv eine würdige Fortsetzung! Besonders gut fand ich das die Geschichte nahtlos und ohne Zeitsprung an die Vorherige anknüpft. So kamen wir in den Genuss eines sehr peinlichen Strandspaziergang.

    Ganz interessant fand ich auch das Sofia nicht eine grosse, sondern drei kleine Strafen erhielt (auch wenn Sie eigentlich viel zu gut weggekommen ist).

    Ich würde mir jedenfalls noch einen dritten Teil wünschen, schliesslich hat der Kampf gegen Sofias pubertäre Allüren gerade erst begonnen.

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    1. Heyhey,
      sehr schön, das höre ich gerne! Da bin ich ja froh, dass ich für den Strandbesuch auch gleich eine Idee hatte.

      Genau, ich dachte, dafür, dass ihr Hintern schon wund ist, ist es interessanter, wenn sie eher öfter und dafür nicht so viel hintendrauf kriegt. Zu gut weggekommen ist sie auf jeden Fall, was die Strafe betrifft, aber die Beschämung überwog hier, denke ich.

      Richtig, da gäbe es noch einiges nachzujustieren 😉

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  3. Also mir hat die Geschichte großartig gefallen!
    Mir kommt halt vor, dass es manchmal halt viel leichter ist, aufregende Spanking Inhalte zu schreiben wenn man frei von lang gewachsenen Handlungskorsagen ist. Mir gefällt, wie lange es sich um das Thema dreht, dass Sofia sich mit ihrem rot versohltem Po stigmatisiert fühlt und Angst hat, dass es am Strand auffällt. Was ich zudem mochte, war die Dynamik zwischen den beiden Mädels am Ende zwischen Streit, Schadenfreude über die Strafe der anderen und schließlich auch doch Mitleid, sodass sie sich schließlich gegenseitig aus der Patsche helfen, um das Schlimmste gerade noch zu vermeiden.
    Nach dem ersten Teil dachte ich mir damals, dass die Geschichte hier auch gut enden könnte. So aber wie der zweite Teil aufgehört hat, finde ich, dass es ganz unbedingt einen dritten Teil geben muss. 😉

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    1. Lang gewachsene Handlungskorsagen klingt für mich jetzt, als hätte ich mich in irgendne Handlung verwoben, aus der ich nicht rauskomme und in der es mir schwer fällt, Spanking einzubinden. So ist es keinesfalls.
      Da die Josie & Jeff- Stories ja auch eher episodisch gehalten sind, ist hier das Spanking ja auch in jedem Kapitel auf eine Art gegeben, klar ist es hier eher alltagsmäßig gehalten und findet zwischen gleichwertigen Partnern statt. Die Privatlehrergeschichte wurde zunehmend zu einem Roman mit Spanking-Elementen aber ich denke, diese sind durchaus auch nicht repetetiv. Am Ende ist es Geschmackssache für jeden einzelnen Leser, was er lieber haben möchte. Spanking-Kurzgeschichten dürfe die Online-Welt ja für jeden zur Genüge bieten, der weniger Handlung lesen will.
      Da in diesen Geschichten hier das Machtgefälle ganz anders ist, finden hier natürlich auch inhaltlich andere Dinge Platz. Freut mich, wenn dir das gefällt.
      Mal schauen, ob ich hier noch weitermache, der Stoff für weitere Teile wäre definitiv gegeben.

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  4. Das war wieder einmal eine Geschichte, die ich zwei Mal lesen wollte. Wie bereits im ersten Teil mochte ich, wie Du Sofía von einer peinlichen Situation in die nächste geraten lässt, denn das ist natürlich auch eine fortwährende Strafe.

    Besonders gefallen hat mir der Schluss; zum einen, dass Sofía doch ihr Gewissen spürt; zum anderen, dass Louise bereit ist, zu verzeihen, aber erst nach ein paar weiteren Schlägen auf Sofías Po, und dass Sofía diese Strafe – ob aus Resignation oder Einsicht – auch zulässt.

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    1. Hey C,
      schön zu hören! Ja, Sofía macht da einiges durch, aber wenn man ehrlich ist, verdient sie sich das ja auch immer wieder redlich.

      Freut mich! Ich hatte den Schluss spontan eingebaut, weil ich das Gefühl hatte, dass sie sonst zu „glimpflich“ davongekommen wäre. Gut, dass es so ankam wie es angedacht war.

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  5. Wenn man mit dem Kommentar etwas
    spät dran ist, läuft man Gefahr, das von anderen gesagte noch mal zu wiederholen. Das will ich nicht, sondern fasse kurz zusammen:
    – tolle neue Serie
    – Story lebt von Umgebung und den
    sehr unterschiedlichen Familien
    – Spankingstorys fügen sich harmonisch in Rahmenhandlung ein

    Mach bitte so weiter! Ich freue mich auf
    die Fortsetzungen

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    1. Hi,
      Wiederholung macht doch nichts 🙂 Dann weiß ich zumindest, dass vielen Lesern ähnliche Elemente gut gefallen haben.
      Ob es eine richtige Serie wird, kann ich an der Stelle noch nicht versprechen. Ich hab zumindest Ideen für noch ein paar Teile.
      Die unterschiedlichen Familien sind auch das, was mich reizt. Mal schauen, wie ich da weitermache.

      Danke dir! ich geb mein Bestes

      glg

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  6. Vielen Dank für diese schöne Fortsetzung!
    Besonders gut fand ich die Szene mit dem Salzwasser und dem wunden Po (was ja offenbar eine ähnliche Kombi zu sein scheint, wie Mentos und Coca Cola).
    Hoffe auf weitere Fortsetzungen…. dann vielleicht mit der altklugen kleinen Schwester.

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  7. Eine wirklich gelungene Fortsetzung. Mit wundem Popo im Salzwasser habe ich zum Glück ebenfalls noch nicht testen müssen, aber wenn es vorher genug gab, kann ich mir das sehr gut vorstellen. Und selbst, wenn es nicht so funktioniert, ist es wenigstens schön erfunden. Auf jeden Fall eine nette Idee, nicht nur Barry, sondern auch seine beiden Töchter mit dazu zu nehmen. Die Figur der Louise hat trotz der Kürze einer einzelnen Geschichte ein gutes Bild abgegeben. Der Konflikt zwischen ihr und Sofia über die Familienehre, die eigene Überreaktion und das Einstecken der Strafe, um sie in gewisser Weise zu schützen, ist für die überschaubare Länge eines Blogbeitrags extrem tief und vielschichtig. 👍🏻

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