Heute ein etwas kleinerer Schnipsel, von dem ich erst nicht ganz sicher war, ob ich ihn hochladen soll, aber während ich an Nachschub arbeite, dachte ich, ich versorge euch doch damit 😉 Außerdem kamen die Whatsapp-Chats letztes Mal ja ganz gut an... diesmal aus Alinas Perspektive.
25. In Vorbereitung auf die Ehe (Der Privatlehrer)
Josephine machte es sich in ihrem Bett bequem. Sie trug bereits ihr Nachtkleid, genau wie Alice, die sich noch im Dunkeln zu ihr geschlichen hatten. Allmählich wurden sie wieder unvorsichtig. Hoffentlich schlief Mrs. Greene wirklich so tief, wie Alice beteuerte. “Das Einzige, was mir ein bisschen Sorgen macht, ist der Vortrag, den er mir vor der letzten Bestrafung gehalten hat”, warf Josephine dann nachdenklich ein. In Wirklichkeit hatte sie noch ein paar mehr Sorgen. Mademoiselle Laperte zum Beispiel… aber davon konnte sie Alice nun wirklich nicht erzählen.
24. Une affaire douloureuse (Der Privatlehrer)
“Bonjour, Monsieur” Das waren die ersten Worte, die sie ihm entgegen hauchte. Er spürte die Hitze in seine Wangen kriechen, während er sie nicht weniger verstohlen ansah als sie ihn. Noch nie hatte er so einem schönen Mädchen gegenübergestanden. Mit ihrem dunklen, seidigen Haar und den stahlblauen Augen, die sich unter dichten, schwarzen Wimpern verbargen, wirkte sie, als wäre sie einem Maler geradezu aus der Leinwand geklettert.
20. Gute, alte Zeit (Josie & Jeff)
Aber gerade wollte sie unbedingt etwas tun, was womöglich Jeff auf die Palme brachte, nachdem er sie so aufgewühlt hatte. Mit ihrer Zigarette in der einen und der selbst gemixten Fruchtbowle von Finn in der anderen Hand fühlte es sich jedenfalls gerade sehr selbstbewusst und auch ein wenig, als würde sie etwas Verbotenes tun. Das Gefühl gefiel ihr.
Zwischenkapitel: Offene Karten (Der Privatlehrer)
Gerade, als er die Treppen hinauf gehen wollte, bemerkte er in der hintersten Ecke des Hofes einen Rappen, der dort erhaben stand. Ein Pferd konnte einen eigentlich nicht abschätzig anblicken, allein der Gedanke war lächerlich, dennoch fühlte es sich so an. Ein mulmiges Gefühl beschlich John. Er schob es beiseite und bestieg die knarrenden Stufen hinauf zu seinem Wohnraum.
23. Außerhalb der Schulbank (Der Privatlehrer)
Ein weiterer Vorteil an diesem Tag bestand darin, dass sie John nicht sehen musste. Sie freute sich eigentlich immer darauf, das Klassenzimmer zu betreten und in sein Gesicht zu schauen, doch heute war alles anders. Sie schämte sich, seine aufgestellten Regeln so missachtet zu haben und sie schämte sich noch mehr dafür, dass sie es trotz all der Gegenstimmen in ihrem Kopf wieder tun würde. Morgen konnte sie der Situation nicht mehr aus dem Weg gehen. Doch für heute tat es gut, durchzuatmen und all die Gefühle und Gedanken erst einmal für sich zu sortieren.
5. Blown up (Josie in Texas)
“Naja, ich habe durchaus ne Idee, wie schlimm dir der weh tut” Er packte an ihren Hintern und sie riss die Augen auf, machte eine halbe Rolle im Bett und wickelte sich dabei nur mehr in die Decke ein. “Das war eine echt unfaire Weckmethode!”, beklagte sie sich. “So, so. Aber effektiv, huh?”
19 Hilfestellung (Josie & Jeff)
"Hab ich was verpasst? Wird das hier so ne Art Geburtstagsüberraschung für mich?" Alina drehte sich zu ihm um und grinste, während Josie knallrot anlief. “Das hättest du wohl gerne”, sprach sie amüsiert. “Aber nein, Schatz, Josie war nur neugierig zu sehen, ob ich wirklich anständig den Hintern voll bekommen habe.”
22. Reitstunde (Der Privatlehrer)
Ausgerechnet heute - und das hatte sie unter all dem Stress bereits vollkommen verdrängt- sollte die erste Reitstunde mit Mademoiselle Laperte stattfinden. Josephine hatte nicht die leiseste Idee, wie sie sich heute noch in einen Sattel schwingen sollte, doch einer sprunghaften Dame wie Natalie wollte sie sicher nicht kurzfristig absagen. Beim letzten Aufeinandertreffen war sie zwar deutlich netter gewesen, doch das fühlte sich mehr als alles einfach nur unberechenbar an.
Ein gefährliches Vorhaben Teil 1(Harry Potter/Fanfiction)
"Lumos", flüsterte Hermine. Ein heller Lichtstrahl kam aus der Spitze ihres Zauberstabes. Dennoch sah sie kaum die Hand vor Augen. Sie bereute jetzt schon ihre fixe Idee, diese Aktion durchzuziehen. Immerhin war das hier der verbotene Wald, der mit Abstand gefährlichste Ort in ganz Hogwarts. Überall um sie herum schien etwas zu knacken, zu zischen oder gar zu heulen. Noch unheimlicher war ihr jedoch, dass sie gerade zig Schulregeln brach. Das tat sie zwar nicht zum ersten Mal, wenn sie beispielsweise an den Weg zum Stein der Weisen im ersten Schuljahr oder das Brauen des Vielsafttrankes auf der ausrangieren Mädchentoilette im zweiten Jahr dachte. Doch diesmal tat sie es alleine. Und das nicht im Kampf gegen das Böse, sondern aus ganz und gar egoistischen Gründen.