Das schien ihm die nötige Motivation gegeben zu haben, den entscheidenden Stoß zu machen. Tonlos riss sie ihre Lippen auf. Das tat doch sehr viel mehr weh als sie sich hätte vorstellen können. Aber sie wollte nicht, dass er jetzt aufhörte. Also verkniff sie sich so tapfer sie konnte jeden Schmerzlaut. 50 Hiebe mit der Reitgerte waren ein weitaus schlimmerer Schmerz gewesen, sagte sie sich um sich Mut zu machen. Außerdem tat der Alkohol sein übriges, um das Schlimmste etwas abzutöten. Dennoch fühlte es sich alles andere als gut an.
Schlagwort: Erotik
When the party’s over (Zeichnung)
Zeichnung zum neuen Kapitel Das zitierte Lied ist "When the party's over" von Billie Eilish
Drosselbart oder die Zähmung der eitlen Prinzessin (Teil 2)
Die ersten Tage vergingen wie im Fluge. Hans bemühte sich redlich, ihr alles beizubringen, fegte die Stube, feuerte den Ofen an, kochte das Essen und lieferte ihr dabei allerlei Erklärungen. Sie stellte sich als äußerst ungeschickt heraus, ließ den Krug fallen, setzte das eigene Kleid in Brand, ließ das Essen verkochen, kurzum, er sollte bald zu spüren bekommen, dass er sich nun wirklich keine geschickte Hausmagd angeschafft hatte.
28. Vulkanausbruch (Der Privatlehrer)
John hob das Glas an die Lippen und nahm einen tiefen Zug. Es war vermutlich ohnehin besser gewesen, sich für diesen Tag nicht wiederzusehen. Also hatte er sich bei Mr. Abbott krankheitsbedingt entschuldigt und war zurück zu seiner Kutsche gegangen. Gerade als er losgefahren war, hatte er jedoch eine Beobachtung machen müssen, die sein Blut in Wallung brachte, auch jetzt noch. Josephine war Hand in Hand mit Natalie in Richtung Haus marschiert. War er so einfach zu ersetzen? Weil er nicht wollte, nahm es sich Josephine also woanders? Das nagte unheimlich an ihm.
Alina und Finn (oder Alice und Finnegan?)
Eine weitere kleine Zeichnung, wollte meine Pastellkreiden mal austesten. Da beide nackt sind, kann man jetzt einfach für sich entscheiden, ob das auf dem Bild Alice und Finnegan oder Alina und Finn sein sollen 😉
Zwischenkapitel: Der Morgen danach (Josie & Jeff)
Heute ein etwas kleinerer Schnipsel, von dem ich erst nicht ganz sicher war, ob ich ihn hochladen soll, aber während ich an Nachschub arbeite, dachte ich, ich versorge euch doch damit 😉 Außerdem kamen die Whatsapp-Chats letztes Mal ja ganz gut an... diesmal aus Alinas Perspektive.
24. Une affaire douloureuse (Der Privatlehrer)
“Bonjour, Monsieur” Das waren die ersten Worte, die sie ihm entgegen hauchte. Er spürte die Hitze in seine Wangen kriechen, während er sie nicht weniger verstohlen ansah als sie ihn. Noch nie hatte er so einem schönen Mädchen gegenübergestanden. Mit ihrem dunklen, seidigen Haar und den stahlblauen Augen, die sich unter dichten, schwarzen Wimpern verbargen, wirkte sie, als wäre sie einem Maler geradezu aus der Leinwand geklettert.
20. Gute, alte Zeit (Josie & Jeff)
Aber gerade wollte sie unbedingt etwas tun, was womöglich Jeff auf die Palme brachte, nachdem er sie so aufgewühlt hatte. Mit ihrer Zigarette in der einen und der selbst gemixten Fruchtbowle von Finn in der anderen Hand fühlte es sich jedenfalls gerade sehr selbstbewusst und auch ein wenig, als würde sie etwas Verbotenes tun. Das Gefühl gefiel ihr.
Zwischenkapitel: Offene Karten (Der Privatlehrer)
Gerade, als er die Treppen hinauf gehen wollte, bemerkte er in der hintersten Ecke des Hofes einen Rappen, der dort erhaben stand. Ein Pferd konnte einen eigentlich nicht abschätzig anblicken, allein der Gedanke war lächerlich, dennoch fühlte es sich so an. Ein mulmiges Gefühl beschlich John. Er schob es beiseite und bestieg die knarrenden Stufen hinauf zu seinem Wohnraum.
23. Außerhalb der Schulbank (Der Privatlehrer)
Ein weiterer Vorteil an diesem Tag bestand darin, dass sie John nicht sehen musste. Sie freute sich eigentlich immer darauf, das Klassenzimmer zu betreten und in sein Gesicht zu schauen, doch heute war alles anders. Sie schämte sich, seine aufgestellten Regeln so missachtet zu haben und sie schämte sich noch mehr dafür, dass sie es trotz all der Gegenstimmen in ihrem Kopf wieder tun würde. Morgen konnte sie der Situation nicht mehr aus dem Weg gehen. Doch für heute tat es gut, durchzuatmen und all die Gefühle und Gedanken erst einmal für sich zu sortieren.

