Heute war ihr erster Tag als Musterschülerin. Sie wollte um jeden Preis, dass Mr. Buchanan nicht mehr böse mit ihr war. Dass er ihr auch nur den Hauch ihrer Strafe erließ, war wohl undenkbar. Darum ging es nicht. Aber dass sie ihn so sehr enttäuscht hatte, saß wirklich tief.
Kategorie: Geschichten
9. Ordnung halten (Josie & Jeff)
Es war jetzt knapp 6 Wochen her, dass sie bei ihm untergekommen war und sie hätte nicht erwartet, dass es so hart sein würde, von ihm getrennt zu sein. Dass überhaupt dieser Mann, den sie schon immer kannte, plötzlich so eine große Rolle in ihrem Leben spielte, war befremdlich. Es war, als hätte sie einen neuen Freund, ein bisschen fühlte sie sich auch wie frisch verknallt und dann wieder nicht. War er ihr Freund? Ihr Onkel war er jedenfalls nicht, nach dem, was sie miteinander angestellt hatten.
6. Nächtlicher Ausflug Teil 3 (Der Privatlehrer)
Professor Buchanan sah sie durchdringend an. Ihr Herzschlag war schneller denn je. Sie brauchte sich gar nicht die Mühe machen, die immer wieder aufkommenden Tränen wegzuwischen.„Also in Wirklichkeit hat Peter mich vielleicht nicht zufällig überfallen“, murmelte sie. „Wir wollten uns hier treffen... aber es stimmt, dass ich nicht mit ihm schlafen wollte! Er hat wirklich gegen meinen Willen...“ „Moment, mein Fräulein, das ist nun aber wirklich die Kurzfassung!“, unterbrach er sie scharf. Oh, er war so sauer! „Setz dich“, befahl er und wies auf den Strohballen hinter ihr. Verunsichert ließ sie sich auf diesen sinken.
5. Nächtlicher Ausflug Teil 2 (Der Privatlehrer)
Wäre sie gedanklich nicht so abgelenkt, hätte sie sich womöglich gewundert, dass er sie dafür nicht bestrafte. Die fälligen Strafpunkte hatte sie in der ersten halben Stunde des Unterrichts mindestens fünfmal überschritten. Doch ihre plötzliche Wesensänderung hielt ihn davon ab, die übliche Strenge walten zu lassen. Ein ordentlicher Hintern voll war gegen ihre Frechheit und Widerworte mit Sicherkeit die beste Medizin. Doch zu der Josephine von heute wollte keines dieser Attribute passen.
4. Nächtlicher Ausflug Teil 1 (Der Privatlehrer)
Josephine lag auf ihrem Bett und atmete tief den Duft, des kleinen, weißen Taschentuchs ein. Es roch immer noch so gut nach ihm. Allein dass sie das dachte, ließ ihre Wangen glühen. Was war denn mit ihr los? Wieder fragte sie sich, warum der schlimmste Mann, der jemals dieses Haus betreten hatte, so unglaublich gut aussehen musste? Und gut riechen... und wenn sie ehrlich zu sich war, war es nicht nur das. Es war seine ganze Ausstrahlung, wenn er einen Raum betrat, seine Souveränität.
3. Benimmregeln (Der Privatlehrer)
Noch nie war Josephine so erleichtert gewesen wie heute, dieses blöde Klassenzimmer zu betreten. Endlich war sie geschützt vor den vielen Blicken. Sie ahnte zwar, dass ihre Tortur damit wohl heute noch kein Ende hatte, hoffte aber andererseits, dass ihr Lehrer Gnade walten ließ und nicht mehr ganz so streng wie gestern sein würde. Immerhin glühte und pochte ihre Kehrseite jetzt schon heftig. Sie glaubte nicht, noch mehr aushalten zu können.
2. Respekt vor Bediensteten (Der Privatlehrer)
Alles, was sie sich beim in der Ecke knien gestern eingestanden hatte, war heute wieder wie weggeblasen. Was interessierte sie das Personal? Nicht einer hatte danach Mitgefühl für sie übrig gehabt. Stattdessen musste sie die gehässigen Blicke voller Schadenfreude erdulden. Sie war nicht sicher ob sie bei der Züchtigung so laut geschrien hatte, dass der gesamte Gutshof es mitbekommen hatte ober ob es sich einfach sehr schnell herumgesprochen hatte, aber so oder so, es war absolut demütigend.
1. Privatunterricht (Der Privatlehrer)
Josephine Abbott war die Erbin eines großen Gutshofs, zu dem ein Gestüt gehörte. Sie waren eine der wohlhabendsten Familien des Landes und Josephine war der Augenstern ihres Vaters. Sie war ihr Leben lang verwöhnt und verzogen worden wo es nur ging, was man ihrem Verhalten und ihren Umgangsformen immer mehr anmerkte, je älter sie wurde. Die Versuche, sie von einem Hauslehrer unterrichten zu lassen, waren jedes Mal kläglich gescheitert. Dem letzten hatte sie den Stock über dem Knie zerbrochen als er es gewagt hatte, ihr damit zu drohen.
Teaser
Als Teenie hatte sie schon öfter selbst Geschichten geschrieben, meistens Fanfiction von Filmen und Serien, die sie toll fand. Nachdenklich kaute sie auf ihrer Unterlippe herum während sie nur halb bewusst bereits ein neues Word-Dokument geöffnet hatte. Es wäre doch spannend, so etwas, wie sie sich letztens beim Filme schauen zusammen gesponnen hatte aufs virtuelle Papier zu bringen.
8. Abschied (Onkel Jeff)
Sie fühlte sich miserabel. Niemals in 100 Jahren hätte sie erwartet, in den zwei Wochen hier in ein derart emotionales Gefühlschaos zu geraten. Was war hier passiert? Ihr Onkel, der keiner war versetzte sie gefühlt 20 Jahre in ihrem Leben zurück und dann auch wieder nicht. Sie bekam Regeln und Strenge zu spüren und gleichzeitig erlebte sie den Sex ihres Lebens.