3. Benimmregeln (Der Privatlehrer)

a/n: Und schon geht es hier wieder weiter, ich bin im Moment wirklich in Schreiblaune. Das nächste Kapitel wird dann übrigens ein Mehrteiler

Noch nie war Josephine so erleichtert gewesen wie heute, dieses blöde Klassenzimmer zu betreten. Endlich war sie geschützt vor den vielen Blicken. Sie ahnte zwar, dass ihre Tortur damit wohl heute noch kein Ende hatte, hoffte aber andererseits, dass ihr Lehrer Gnade walten ließ und nicht mehr ganz so streng wie gestern sein würde. Immerhin glühte und pochte ihre Kehrseite jetzt schon heftig. Sie glaubte nicht, noch mehr aushalten zu können. Auch fehlte ihr die Umarmung nach der Bestrafung. Es würde jetzt gut tun, sich richtig ausgiebig an seiner Brust auszuheulen. Aber er schien nicht einmal daran zu denken.


„Hier, du kannst dich anziehen. Und mach dein Gesicht sauber.“ Professor Buchanan reichte ihr das Unterkleid und zog ein Stofftaschentuch aus der Brusttasche seiner Weste. Während er sich zum Pult umdrehte und seine Sachen auspackte, schlüpfte Josephine in aller Eile in das Unterkleid. Nicht dass er es sich noch anders überlegte. Als sie an sich herunter blickte war ihr sehr peinlich, dass sich unter dem dünnen Stoff ihre Brustwarzen abzeichneten. Dabei war das irgendwie dämlich, immerhin hatte er sie die letzte Stunde über komplett nackt gesehen. Zudem bedeckte das Kleid nur gerade so ihren Hintern, ergebnislos versuchte sie es etwas mehr herunter zu zupfen.

Als sie sich das Gesicht abwischte, bemerkte sie, wie gut sein Taschentuch nach ihm roch, wodurch sie irgendwie nicht hinein schnäuzen wollte. Sie zog also die Nase hoch und tupfte nur ihre Tränen weg. Er wandte sich ihr wieder zu und sie legte das Tuch in Ermangelung einer Möglichkeit, es wegzustecken auf den Schreibtisch hinter sich.

„Setz dich, Josephine. Wir haben schon genug Zeit verloren.“

Das war eine harte Forderung. Nur zögerlich schob sie sich in die Bank hinein und sprang direkt wieder auf, als ihr wunder Po das harte Holz berührte. Die Sitzkissen hatte sie Mr. Buchanan natürlich entfernen lassen, gestern schon.

Schmerzlich kam ihr die Erinnerung an diese viel zu lange Zeit, die sie gestern mit den Abschriften verbracht hatte. Es war wirklich eine Tortur gewesen, mit gestriemten Hintern auf der harten Holzbank zu sitzen. Zudem war sie trotz ausgiebigen Tröstens so aufgewühlt gewesen, dass ihre ersten Zeilen eher nur halb leserliches Gekritzel geworden waren. Dass Professor Buchanan sie dabei so streng beobachtet hatte, hatte sie noch dazu nervös gemacht und so hatte er ihr die ersten beiden Seiten nach einem kurzen Blick darauf in den Papierkorb befördert.

Sie versuchte es gleich noch einmal, was blieb ihr auch anderes übrig?

1. Ich spreche nur, wenn man mich dazu auffordert.

2. Ich sitze gerade auf meinem Platz und schaue zu Professor Buchanan oder zur Tafel.

3. Augenrollen und Grimassen sowie Stöhnen und Jammern sind strengstens untersagt.

4. Ich höre aufmerksam zu und beantworte jede von Professor Buchanans Fragen nach bestem Wissen.

5. Ich verlasse meinen Platz nur nach Professor Buchanans Aufforderung.

6. Ich spreche meinen Lehrer stets mit Professor Buchanan oder Sir an.

7. Umgangsformen werden stets geachtet. Schimpfworte sind strengstens untersagt.

Das dritte Blatt war schon viel besser gewesen und mit Erleichterung hatte sie beobachten dürfen, wie er es auf dem Pult hinter sich ablegte. „Das waren jetzt vier von hundert Abschriften. Du solltest weitermachen“, hatte er sie trocken informiert. In diesem Moment waren ihr wieder die Tränen gekommen. Ihr Hintern und ihre Knie hatten so schlimm gebrannt und der Gedanke, noch so lange auf der harten Holzbank auszuhalten, war beinahe unerträglich gewesen. Außerdem hatte sie immer noch den penetranten Seifengeschmack im Mund, den sie sich nur zu gern herausgewaschen hätte.

Die nächsten einundzwanzig Zeilen hatte sie perfekt hinbekommen, die Schrift war gerade und gleichmäßig, doch dann beim letzten Satz war eine dicke Träne von ihrer Wange getropft und mitten auf der frischen Tinte gelandet. Auch diese Abschrift war also völlig umsonst gewesen. Ihre Rehaugen hatten nach wie vor keinerlei Wirkung bei ihm gehabt.

„Ziemlich ärgerlich. Wisch dir die Tränen weg und mach weiter“, war sein Kommentar gewesen, im Unterton klang dabei mit ‚Wird dir nicht schaden, da noch etwas länger zu sitzen‘.“

Dass sie ihn dafür verärgert angesehen hatte, beeindruckte ihn wohl nicht sehr, denn er wartete einfach nur ab, dass sie weiterschrieb. Je länger sie gesessen hatte, desto deutlicher hatte sie verstanden, warum. Auf dem wunden Po zu sitzen wurde mit der Zeit immer schlimmer und es war wohl vor allem in ihrem Interesse, damit fertig zu werden. Nachdem etwa die Hälfte der Abschriften geschafft waren, fuhr immer mehr die Unruhe in sie. Sie war beim Sitzen auf der Bank hin und her gewackelt und hatte sogar den Po für mehr Linderung gelüpft.

„Na, na!“, hatte er mit mahnender Stimme gesprochen und war mit zwei Schritten bei ihrer Bank gewesen. Verdammt, was beobachtete der Kerl sie auch so genau? „Steh auf, das willst du doch so gern.“ Sie hatte seinem Befehl gehorcht, auch wenn sie sich sicher gewesen war, dass das nicht gut für sie ausgehen würde.

„Hände an das Pult, streck den Hintern aus“, hatte er mit einem saftigen Klaps auf den Allerwertesten befohlen. Sie japste. Als er einen Schritt zurück machte, drehte sie den Kopf.

„Gesicht nach vorne, still halten!“ Und ehe sie überhaupt hatte nachdenken können, was hier geschah war er zurück, der fiese, beißende Schmerz des bösen Rohrstocks. Es war genau so schnell vorbei gewesen wie es begonnen hatte, doch hatte es sich angefühlt, als wäre ihr ganzer Hintern gerade wieder frisch aufgeflammt. Begleitet von protestierenden Lauten war sie von einem Fuß auf den anderen getreten.

„Setz dich wieder hin und mach weiter. Du kannst gerne jederzeit aufstehen wenn du mehr von der Sorte brauchst, junge Dame.“ Nein, das brauchte sie nun wirklich nicht. Hemmungslos heulend hatte sie erneut Platz genommen und jedem Drang widerstanden, vor Schmerz hochzufahren. Es war ihr extrem schwer gefallen, mit dem Gewicht genau auf der frisch entstandenen Strieme.

Sie hatte sich hastig die Tränen aus dem Gesicht getupft um nicht noch mehr Seiten vollzuheulen, dann war sie doch sehr eifrig im zuende schreiben gewesen. Es hatte so unglaublich lange gedauert, dass es schon Nachmittag gewesen war, als die gut 20 Seiten aufeinander gestapelt auf dem Lehrerpult gelegen hatten. Und eines konnte man festhalten, die Regeln hatten sich jetzt in ihren Kopf eingebrannt. Diese Aufgabe war dann im Endeffekt wohl doch nicht so sinnlos gewesen wie von ihr behauptet.

Und nun war sie wieder in der selben Lage, musste mit einem frisch versohlten Hintern auf der harten Holzbank Platz nehmen. Da sie an den unverzüglichen Rohrstockhieb von gestern dachte, nahm sie sich zusammen und ließ sich auf den Platz sinken.

„Du bescherst mir ja eine Menge Verzögerungen, Josephine.“

Sie sah ihm unwillig entgegen, da hatte sie einmal gehorcht und er kam ihr so.

„Da du dir die Regeln gestern ja sehr gut eingeprägen konntest, bin ich sicher, dass du jetzt genau weißt was du zu tun und zu lassen hast. Also werden wir die Bestrafung für Regelbrüche so fortführen. Für jeden bekommst du einen Strafpunkt und wenn sechs voll sind kommst du übers Pult und bekommst deine verdiente Tracht Prügel mit dem Rohrstock.“

Ein mulmiges Gefühl überkam Josephine. Sie widerstand dem Drang, auf ihrem schmerzenden, wenn heute wenigstens nicht ganz nackten Hinterteil hin und her zu rutschen.

„Du siehst also, solche Schläge sind absolut vermeidbar, immerhin weißt du es jetzt ja besser. Zusätzlich musst du bedenken, dass neben Ungehorsam natürlich auch Faulheit und schlechte Leistungen bestraft werden. Wenn du etwas mal nicht weißt, ist das in Ordnung. Aber du bist ein kluges Mädchen und ich lasse keine faulen Ausreden gelten. Haben wir uns verstanden?“

Seine kleine Rede ließ die bockige Josephine wieder zum Vorschein kommen, brennender Hintern hin oder her. Was glaubte er eigentlich, wer er war? Sie lernte was sie wollte, wann sie wollte und wie viel sie wollte. So war es immer schon gewesen. Doch bis ihr einfiel, wie sie ihren neuen Lehrer loswerden konnte, musste sie wohl gute Miene zum bösen Spiel machen.

„Ja, sicher“, murrte sie deswegen.

„Welche Regeln hast du gerade gebrochen, Josephine?“, war seine prompte Antwort.

Ihr wurde immer unbehaglicher zumute. Sie hatte wirklich gehofft, heute um weitere Stockschläge herum zu kommen, aber diese dämlichen Regeln boten so wenig Spielraum.

„Ich denke die sechste… Sir“

„Ich denke eher es waren die dritte, die sechste und die siebte. So viele Regelverstöße in nur zwei Worten. Das ist ein Rekord“, erwiderte er munter.

„Wieso bitte habe ich denn keine Umgangsformen geachtet?!“, empörte sie sich.

„Welche hast du denn jetzt nicht geachtet, Josephine? Das waren jetzt wieder drei Regelbrüche. Und während du gut überlegst, welche das sind, kannst du dich schon einmal hier vorne übers Pult legen. Die sechs hast du ja schnell voll bekommen.“

Sie schäumte vor Wut, als sie sich aus der Bank heraus schob. Beim Aufstehen verschob sich das viel zu kurze Kleid und sie zog es krampfhaft auf ihrem Weg zum Pult herunter.

„Gib dir keine Mühe, dein Po darf gleich sowieso nackt strafsitzen“, erklärte Professor Buchanan und tippte mit dem Stock auf das Pult neben sich.

Sie öffnete den Mund und er sprach „Also ich würde mir an deiner Stelle gut überlegen, wohin deine Widerworte dich führen. Wir können die Strafe auch gerne verdoppeln, vielleicht macht das ja etwas mehr Eindruck bei der jungen Dame.“

So eine Zwickmühle! Sie konnte ja nicht mal um Verzeihung bitten, weil es wieder unaufgefordertes Sprechen wäre. Also war das Einzige, was ihr gerade übrig blieb, sich übers Pult zu legen und immerhin selbst das Unterkleid hochzuschieben.

„Wie brav von dir“, war die provokante Feststellung ihres Lehrers. Er spürte ganz sicher genau dass das das Allerletzte war, was sie sein wollte.

Sie funkelte also empört zu ihm herauf, als er auch schon mit dem Stock Maß nahm. Allein diese sanfte Berührung führte ihr schon wieder ins Bewusstsein, dass es womöglich sehr dumm gewesen war, diese sinnlose Diskussion anzuzetteln. Immerhin brannte ihr Hintern noch höllisch von der gerade erst beendeten Tracht Prügel mit dem Teppichklopfer.

„Also, nach jedem Hieb darfst du mir die Regel nennen, für deren Missachtung du ihn aufgezählt bekommst. Wenn du falsch liegst werden es natürlich mehr.“

Und schon holte er aus und auf das böse Zischen folgte der erste Hieb. Sie schrie entsetzt auf. Verdammt! Wie weh tat das heute denn?! Auf ihrem wunden Hintern war es noch so viel schlimmer. Oder haute er fester zu? Oh und sie musste antworten!

„Die dritte Regel!“, schrie sie hervor.

Der Stock tippte sie an und haute gleich wieder zu. Wieder schrie sie.

„Du musst mir die Regel schon nennen, Josephine.“ Hieß das, der erste Hieb zählte nicht?! Oh Gott, das war zu viel!

„Moment… bitte…“, heulte sie, ihr Kopf wollte gerade gar nicht mehr funktionieren.

„Was hast du denn erwartet, hm?“, wollte er wissen, scheinbar amüsiert von ihrem Elend. Sie war zu sehr mit den höllischen Schmerzen beschäftigt um sich darüber aufzuregen. „Ich hätte dir kurz nach dem Teppichklopfer jetzt nicht den Rohrstock empfohlen, aber du brauchst es wohl auf die harte Tour.“

„Nein… nein brauche ich nicht. Es tut mir leid!“, platzte nun aus Josephine heraus während sie sich die Pobacken hielt.

„Wirst du wohl die Hände nach vorne nehmen!“, gab es auch einen kurzen, festen Hieb auf diese, was Josephine gehorchen ließ, immer noch heftig heulend. „Ich hoffe doch sehr, dass es dir leid tut. Allerdings ist das ein sehr guter Moment für dich um eine wichtige Lektion für dein Leben zu lernen. Dein Handeln hat Konsequenzen. Und jetzt fangen wir von vorne an.“

„Neeeeein!“, heulte sie langezogen, da hatte sie den ersten und doch eigentlich schon dritten Rohrstockhieb schon sitzen. Sie fing sich, wie auch immer sie das schaffte.

„Regel drei. Ich soll nicht mit den Augen rollen… Grimassen ziehen, stöhnen oder jammern.“ Eine Regel, die sie für den Rest des Unterrichts heute sicher nur sehr schwer würde einhalten können. Wie sollte sie denn jemals wieder auf diesem Po sitzen?!

„Nicht ganz wortgetreu aber wir wollen ja nicht so sein“, kommentierte Professor Buchanan, es blieb ihr keine Zeit sich über diese Ironie aufzuregen, denn dann zischte es und der nächste Schlag saß, wo er sitzen sollte, genau auf der Mitte ihrer Backen. „OH MEIN GOOOTT!“, schrie sie heraus.

„Regel sechs! Ich spreche meinen Lehrer stets mit Professor Buchanan oder Sir an“, betete sie dann herunter und zappelte mit den Beinen, als könnte sie so irgendetwas von dem Schmerz abschütteln. Nichts half und es würde nur noch härter werden.

Ihr Lehrer zählte ihr ohne Umschweife den nächsten Hieb auf und nach einer Menge Geschrei nannte sie die siebte Regel. Jetzt wurde es heikel. Sie hoffte imständig, dass sie jetzt die richtigen gebrochenen Regeln nannte. Drei Hiebe waren schon mehr als sie jetzt noch würde aushalten können.

Und schob gab der Rohrstock ihr die Möglichkeit, sich zu beweisen. Sie japste auf den nächsten Schlag hin, dann befahl sie sich, sofort das Richtige zu sagen.

„Regel eins! Ich spreche nur wenn man mich dazu auffordert.“

„Richtig, also weiter.“ Und wieder holte er aus, die unterste Kurve ihres Pos bekam ihre Strieme ab. „Mhhh!!“ Wieder trampelten ihre Füße auf den Boden. Sie wiederholte die sechste Regel, auch das schien in Ordnung zu sein.

Dann endlich der vermeintlich letzte Hieb, sie hoffte wirklich, dass sie jetzt richtig lag.

„Und nochmal, ich soll…. Umgangsformen achten. Schimpfworte sind verboten.“

„Na es ging doch“, lächelte Professor Buchanan und legte den bösen Stock direkt neben ihrem Gesicht ab.

Sie zuckte, als sie seine Hand an ihrem Po spürte, doch er schien selbigen nur zu reiben.

„Ich kann dir wirklich nicht empfehlen, es heute noch weiter so bunt mit mir zu treiben. Und die nächsten Tage am besten auch nicht. Josephine, so ein stures Mädchen wie du ist mir überhaupt noch nie untergekommen.“

Josephine antwortete nicht, erstens weil sie nicht durfte und zweitens weil sie ohnehin gerade nichts mehr konnte, als sich schluchzend an der Tischkante festzuhalten.

„So kann ich keinen Unterricht mit dir halten“, stellte er sachlich fest. Mit einem Ruck zog er sie auf die Füße und schob sie mit sanfter Gewalt in Richtung der Ecke, in der die gestern hatte knien müssen.

„Hände über den Kopf“, befahl er und sie tat flennend, was er verlangte.

„Nein, ausgestreckt“, erklärte er, als sie dem Folge leistete zog er ihr kurzerhand das Kleidchen über den Kopf. Ihre Wangen wurden heiß. So schnell war sie wieder nackt.

„So, jetzt darfst du die Hände hinter dem Kopf verschränken. Nicht umdrehen, nicht reiben, nicht sprechen. Ich rufe dich wenn du dich wieder setzen darfst.“

Josephine nickte stumm. In der Ecke hatte sie kein Zeitgefühl aber es dauerte eine Ewigkeit, bis sie es schaffe, ihr entsetztes Schluchzen einigermaßen zu regulieren. Ihre Kehrseite stand in Flammen und der Unterricht hatte noch nicht mal begonnen, das war der erste einigermaßen klare Gedanke, den sie fasste.

Dann langsam, als sie das Ganze ein wenig Revue passieren ließ, kam sie sich reichlich dämlich vor. Wieso hatte sie das getan? War es wirklich nötig gewesen, ihm Widerworte zu geben, während er gerade erklärte, dass es für genau diese Stockschläge gab? Das war ein Spiel mit dem Feuer gewesen und sie war ein weiteres Mal als Verliererin daraus hervor gegangen.

Egal wie sehr es ihr widerstrebte, sie musste für den Rest des Tages um jeden Preis weiteren Schlägen aus dem Weg gehen und die brave Schülerin zumindest mimen. Gerade deswegen sehnte sie sich gar nicht danach, wieder zurück auf ihren Platz gehen zu müssen. Sitzen wäre dabei ebenso die Hölle wie das richtige Benehmen.

Doch gerade als sie diesen Gedanken fasste, rief Professor Buchanan sie.

„Josephine. Du darfst herkommen.“

Mit gesenktem Kopf drehte sie sich um, versuchte wieder ihre Nacktheit einigermaßen zu bedecken, doch glücklicherweise hatte er ihr Kleid schon in der Hand.

„Hast du mir etwas zu sagen?“, fragte er vorher und sie errötete noch etwas mehr. Jetzt musste sie ihre Entschuldigung auch noch nackt hervorbringen.

„Ja Sir. Ich habe die Regeln verstanden und werde mich an sie halten.“

„Und wenn du sie brichst?“

„Dann bestrafen Sie mich mit dem Rohrstock, Mr. Buchanan.“

„Das hat sich dir wohl gut eingeprägt. Arme hoch.“

Wieder leistete sie seiner Aufforderung folgte und schämte sich, wie er ihr wie einem kleinen Kind das Kleid überzog.

„Beim Hinsetzen aber das Kleid hochkrempeln, deinen ungezogenes Hinterteil will nackt das Holz küssen.“

Im Stillen verfluchte sie ihn, doch sie lief zu ihrer Bank zurück und ließ sich unter schlimmen Qualen darauf sinken. Keine Grimassen, kein Jammern, das verlangte ihr gerade alles ab. Mit in Tränen schwimmenden Augen sah sie nach vorne zur Tafel, auf die Mr. Buchanan in der Zwischenzeit schon einige Stichpunkte notiert hatte.

„Also gut, Josephine. Dann kann der Unterricht nun ja endlich beginnen.“

4 Kommentare zu „3. Benimmregeln (Der Privatlehrer)

  1. Es freut mich doch noch eine kleine Rückblende zu den Zeilen bekommen zu haben und noch mehr freut es mich das der Professor Josephine die Regeln so eindringlich einbläut. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. 😉
    Ich denke wenn das ganze so weitergeht wird das Gewissen und die Einsicht langsam den Weg von den Pobacken bis in der Gehirn finden. Aber bei der jungen Dame scheint es ein sehr langer Weg zu sein. Vielleicht schafft sie es ja in 2 oder 3 Wochen mal eine Tag nicht auf einem brennenden Arsch zu sitzen…

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    1. Gerne, die ist tatsächlich auf deinen Wunsch hin entstanden, ich nehme solche Anregungen gerne mit rein. Hat mir auch total Spaß gemacht, das zu schreiben.
      Ich denke, das wird bei Josephine noch ziemlich lange dauern, da bin ich ganz bei dir 😀 Danke für deinen Kommentar und schön dass es dir gefallen hat

      Gefällt 1 Person

  2. Oh je! Oh je!
    Ob Josephine wohl jemals einsehen wird, dass sie mit ihrer sturen Art bei Professor Buchanan den Kürzeren zieht? Da hat sie doch gerade erst von ihm den Hintern versohlt bekommen, und schon legt sie sich wieder mit ihm an… Soll mal einer dieses Mädchen verstehen. 😀
    Immerhin kennt sie die Regeln mittlerweile. Jetzt muss sie sie ja „nur“ noch einhalten.

    Wieder eine super Geschichte von dir. Ich bin schon auf die folgenden gespannt (und hoffe, dass ich nicht wieder ewig brauche, bis ich zum Lesen komme). 😛
    Auf jeden Fall weiter so!

    Giulio.

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Giulio,

      Erst einmal vielen Dank für Deinen Kommentar, freut mich dass du zum Weiterlesen kamst 👍

      Josephine ist wirklich unvergleichlich stur und hat womöglich eine kleine Demonstration des Ausmaßes gebraucht, was die Regelbrüche mit sich bringen. Wird ihr jetzt ganz bestimmt besser im Gedächtnis bleiben 😉

      Glg,
      redbottomedgirl

      Gefällt 1 Person

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