“Ich muss dir etwas gestehen. Etwas, das dir sicher ganz und gar nicht gefallen und womöglich auch weh tun wird. Aber ich muss es sagen, bevor es dafür zu spät ist und du einen riesigen Fehler begehst.” Josephine hatte schwer geschluckt. Augenblicklich war ihr flau im Magen und ganz schwindelig geworden, wenn sie auch noch nicht wusste, worum es nun genau gehen sollte. “Sag es bitte”, hatte sie dann nur hervor gebracht.
Kategorie: Privatlehrer
Alina und Finn (oder Alice und Finnegan?)
Eine weitere kleine Zeichnung, wollte meine Pastellkreiden mal austesten. Da beide nackt sind, kann man jetzt einfach für sich entscheiden, ob das auf dem Bild Alice und Finnegan oder Alina und Finn sein sollen 😉
Natalie LaPerte
Bild ist ersetzt, da ich jetzt wieder einen Scanner habe. Ich hoffe, ich konnte hiermit Natalies Charakter einigermaßen gerecht werden und sie so darstellen, wie ich sie mir vorstelle. Ihr liebstes Züchtigungsinstrument (ist etwas schief geraten) durfte auf einer Darstellung von ihr natürlich nicht fehlen.
26. Gewissenskonflikte (Der Privatlehrer)
John war aufgebracht. Er hatte gehofft, dass sich das über Nacht und mit etwas Ruhe und Zeit zur Besinnung legen würde, doch dem war nicht so. Im Gegenteil, je näher die Kutsche dem Anwesen der Abbotts kam, desto mehr kochte es wieder in ihm. All die Erinnerungen an damals waren ihm hochgekommen und hatten ihn nur umso mehr aufgewühlt. Einerseits verstand er, was mit Josephine geschehen war, sie hatte sich von Natalie einwickeln lassen, in winzigen Schritten, ganz subtil, bis diese sie dort hatte, wo sie sie haben wollte. Er fragte sich, ob er sich selbst vorwerfen musste, sie gar in ihre Arme getrieben zu haben. Oft genug hatte er Josephines eindeutige Avancen ausschlagen müssen und somit Natalie perfekt in die Karten gespielt. Doch andererseits war er auch unendlich wütend, dass Josephine so leicht zu haben gewesen war.
25. In Vorbereitung auf die Ehe (Der Privatlehrer)
Josephine machte es sich in ihrem Bett bequem. Sie trug bereits ihr Nachtkleid, genau wie Alice, die sich noch im Dunkeln zu ihr geschlichen hatten. Allmählich wurden sie wieder unvorsichtig. Hoffentlich schlief Mrs. Greene wirklich so tief, wie Alice beteuerte. “Das Einzige, was mir ein bisschen Sorgen macht, ist der Vortrag, den er mir vor der letzten Bestrafung gehalten hat”, warf Josephine dann nachdenklich ein. In Wirklichkeit hatte sie noch ein paar mehr Sorgen. Mademoiselle Laperte zum Beispiel… aber davon konnte sie Alice nun wirklich nicht erzählen.
24. Une affaire douloureuse (Der Privatlehrer)
“Bonjour, Monsieur” Das waren die ersten Worte, die sie ihm entgegen hauchte. Er spürte die Hitze in seine Wangen kriechen, während er sie nicht weniger verstohlen ansah als sie ihn. Noch nie hatte er so einem schönen Mädchen gegenübergestanden. Mit ihrem dunklen, seidigen Haar und den stahlblauen Augen, die sich unter dichten, schwarzen Wimpern verbargen, wirkte sie, als wäre sie einem Maler geradezu aus der Leinwand geklettert.
Zwischenkapitel: Offene Karten (Der Privatlehrer)
Gerade, als er die Treppen hinauf gehen wollte, bemerkte er in der hintersten Ecke des Hofes einen Rappen, der dort erhaben stand. Ein Pferd konnte einen eigentlich nicht abschätzig anblicken, allein der Gedanke war lächerlich, dennoch fühlte es sich so an. Ein mulmiges Gefühl beschlich John. Er schob es beiseite und bestieg die knarrenden Stufen hinauf zu seinem Wohnraum.
23. Außerhalb der Schulbank (Der Privatlehrer)
Ein weiterer Vorteil an diesem Tag bestand darin, dass sie John nicht sehen musste. Sie freute sich eigentlich immer darauf, das Klassenzimmer zu betreten und in sein Gesicht zu schauen, doch heute war alles anders. Sie schämte sich, seine aufgestellten Regeln so missachtet zu haben und sie schämte sich noch mehr dafür, dass sie es trotz all der Gegenstimmen in ihrem Kopf wieder tun würde. Morgen konnte sie der Situation nicht mehr aus dem Weg gehen. Doch für heute tat es gut, durchzuatmen und all die Gefühle und Gedanken erst einmal für sich zu sortieren.
22. Reitstunde (Der Privatlehrer)
Ausgerechnet heute - und das hatte sie unter all dem Stress bereits vollkommen verdrängt- sollte die erste Reitstunde mit Mademoiselle Laperte stattfinden. Josephine hatte nicht die leiseste Idee, wie sie sich heute noch in einen Sattel schwingen sollte, doch einer sprunghaften Dame wie Natalie wollte sie sicher nicht kurzfristig absagen. Beim letzten Aufeinandertreffen war sie zwar deutlich netter gewesen, doch das fühlte sich mehr als alles einfach nur unberechenbar an.
21. Grenzen setzen Teil 2 (Der Privatlehrer)
Ihr Mund war ganz trocken während sie mit unruhigen Fingern die Schleifen ihrer Röcke löste. So nervös hatte sie die Ankündigung einer Züchtigung schon lange nicht mehr gemacht. Es fühlte sich gerade wieder ein bisschen mehr an wie am Anfang. Sie wusste nicht ganz, woran es lag, ob ab der Aussicht auf die Strafe oder an seinem strengen Auftreten, doch sie hatte gerade gehörig Respekt. Sie hatte gerade alle Beinkleider abgelegt, da erklärte er "Zieh dich ganz aus."

